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Forum: Offtopic Google Sucherergebnisse löschen


Autor: My N. (my_n)
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Hallo

Ich bin im Grunde sehr behutsam was die Abgabe von persönlichen Daten 
anbelangt. Trotzdem hab ich mich vor einigen Monaten leider bei 
Face-Book angemeldet. Den Account hab ich vor etwa 3Wochen aber wieder 
gelöscht.

Trotzdem bringt Google bei Eingabe meines Namens zahlreiche Ergebnisse, 
allesamt gehöhren bzw. linken aber zu dem gelöschten Face-Book Account. 
Wenn man draufklickt steht dann bei Face-Book zwar, dass ein solcher 
Name nicht registriert sei, trotzdem stört mich, dass Google die 
Ergebnisse anzeigt.

Kann man da was machen?


Gruß

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nix. Das ist, wie wenn man einen fahren gelassen hat, den bekommt man 
auch nicht zurück.

Autor: Michael Buesch (mb_)
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My N. schrieb:
> Kann man da was machen?

Abwarten und ein Heißgetränk deiner Wahl trinken ;)

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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"theoretisch" müsste der Eintrag bei google in ein paat Tagen/Wochen 
wieder verschwinden.


Soweit ich weiß hat Google bots, die das web ständig nach Inhalten 
duchsuchen, finden sie etwas neues, kommt es in die Datenbank von 
google. suft der bot nun ein paar wochen wieder an dieser webseite 
vorbei, schaut er ob der Datenbankeintrag noch mit der aktuellen 
webseite übereinstimmt, gelöschte daten werden dann auch bei google 
entfernt!

Das kann allerdings eine Weile dauern, eigenen Angaben zufolge hat die 
googel-db über 100 Petabyte == 100 millionen GB =)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-scha...

Autor: El Jefe (bastihh)
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Meine Einträge, nachdem ich einen Fax-Massenversand an die jeweiligen 
Seitenbetreiber geschickt habe, waren nach 2 Monaten weg.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Google und auch die anderen Suchmaschinen sind ziemlich unberechenbar. 
Manchmal dauert es viele Monate, bis etwas in den Index aufgenommen oder 
entfernt wird. Hast Du gar Pech und Deine Angaben landen auf Websites 
wie z.B. die Wayback Machine http://www.archive.org/ dann sind Deine 
Daten für praktisch immer und ewig im Netz gespeichert.
Der Aufwand, alles löschen zu lassen ist dann wohl grösser als den 
eigenen Namen zu ändern und unterzutauchen. ;-)
Schön wird es auch, wenn Deine Freunde Dich auf Fotos erkennen und 
Taggen (Partysites, Faceb00k, Netlog?, ...). Damit kannst du dann je 
nach Website sogar gefunden werden, wenn Du nicht mal selber einen 
Account dort hast.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wenn es mal eine Handvoll halbwegs vernünftiger Einträge sind, und nicht 
seitenweise: Mein Gott, finde ich halb so schlimm. Von mir selbst 
existieren eine Handvoll Google-Einträge in einem englischsprachigen 
Forum, wo ich auch Tipps und Tricks zu Mikrocontrollern austauschte. Mit 
echtem Namen, und in schlechtem Englisch. Die stehen da eben seit 5 
Jahren in der Google-Liste.

Anfangs war es mir etwas peinlich, als ich das bemerkte, aber, es war 
immerhin nichts mit Partys oder Firlefanz.

Der XING-Eintrag erscheint natürlich auch. Aber, da kann man ja immerhin 
jederzeit seine Angaben und das Foto ändern. Halte ich also nicht für 
bedenklich.

Neuerdings bin ich aber vorsichtiger, wo ich was schreibe. Immerhin 
suche ich zur Zeit noch nen Job. Und Firmen, suchen zunehmend immer mehr 
Info über den Bewerber im Netz, vor allem Partyfotos bei 2 Promille Blut 
im Alkohol und wo man mit Trinkhalm am Sangria-Eimer sitzt. Dann, kann 
man wohl gleich für alle Zeiten am Sangria-Eimer sitzen bleiben.

Wenn man z.B. Hans Müller heißt, ist es wohl weniger schlimm. Davon gibt 
es tausende, da findet man sowieso ohne weitere Angaben keine Zuordnung 
zu einen bestimmten Hans Müller mehr.

Ein richtiger Profiler beim Kriminalamt hätte einen vermutlich alleine 
hier über Forumseinträge auch schnell am Schlawittchen, wohl auch wenn 
man einen Gast-Namen oft wechselt. Ein Personaler, oder wer sonst mal 
schnell was wissen möchte, wird diesen Aufwand aber kaum betreiben.

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Das muss nicht zwangsläufig ein 'Problem' von und mit Google sein. Diese 
Zecken wie f@cebook, stayfriends & Co lassen die Namen schon mal ganz 
gerne inoffiziell stehen, damit sie bei einer Namenssuche bei Google 
gelistet werden (quasi als Werbung, vermute ich). Ich hatte das selbe 
mal bei so einem 'sozialen Netzwerk'. Als ich den Jungs die Pest an den 
Hals gewünscht hatte und mit weiteren rechtlichen Schritten gedroht 
hatte, war der Googleeintrag nach zwei Tagen verschwunden...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Und Firmen, suchen zunehmend immer mehr
> Info über den Bewerber im Netz, vor allem Partyfotos bei 2 Promille Blut
> im Alkohol und wo man mit Trinkhalm am Sangria-Eimer sitzt.

Bei so einer Firma würdest du dann wirklich anfangen wollen?  Ich
möchte nicht bei einer Firma arbeiten, die mich nur als Arbeitstier
haben will, das bitteschön kein Privatleben haben darf und noch nie
einen Fehler gemacht hat.

Die Firmen, bei denen ich bislang gearbeitet habe bzw. derzeit arbeite,
haben sich auch die Infos über mich im Netz gesucht.  Aber genau
darum arbeite ich ja auch dort: sonst hätten die mich gar nicht
gefunden.

Ich halte es mit dem "Kuckucksei" (Clifford Stoll).  Wenn jemand mit
Eifer nach Informationen hinterher ist, wirst du es ziemlich schwer
haben, diese vor ihm zu verbergen.  Dreh also den Spieß 'rum, gib ihm
Informationen, aber viel mehr, als er überhaupt verkraften kann.
Wenn jemand nach mir im Netz sucht, könnte er sich wahrscheinlich eine
Woche lang oder noch länger allerlei Auslassungen von mir durchlesen.
Die Chance, dass er bereits nach der ersten Seite mit Gugel-Treffern
aufhört, ist ziemlich groß.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Strom Schlag schrieb:

>Diese Zecken wie f@cebook, stayfriends & Co lassen die Namen
>schon mal ganz gerne inoffiziell stehen,

Ach, wer sollte schon was dagegen haben, wenn man in WKW steht. Man kann 
ja da seriös auftreten, oder nicht?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jörg Wunsch schrieb:

>Bei so einer Firma würdest du dann wirklich anfangen wollen?
>Ich möchte nicht bei einer Firma arbeiten, die mich nur als
>Arbeitstier haben will, das bitteschön kein Privatleben haben
>darf und noch nie einen Fehler gemacht.

Richtig, du hast vollkommen Recht. Meine Beobachtungen geben auch 
keineswegs meine persönliche Meinung wieder, sondern nur mein Empfinden. 
Ich möchte in meiner Freizeit auch gerne mal ein Pils trinken. Aber, es 
wirkt so manches auf mich einfach nur bedrohlich.

Um noch einen drauf zu legen: Manche Unternehmen schicken auch 
Schnüffler (Detektive), die abends zum Fenster rein schauen, was du 
privat machst. Das hab ich vergangenes Jahr in einer Doku zur 
Arbeitslosigkeit und Bewerbern gesehen. Hängt aber wohl auch ein wenig 
von der Position im Unternehmen ab.

Ich hoffe, nicht an Verfolgungswahn zu leiden.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Manche Unternehmen schicken auch
> Schnüffler (Detektive), die abends zum Fenster rein schauen, was du
> privat machst.

Ich würde dann höchstens am geistigen Zustand desjenigen zweifeln,
der so einen Stuss anordnet.

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> wenn man in WKW steht.

Das kenne ich nicht. Bitte um Aufklärung!

Seriös oder nicht - darum geht es nicht (immer).
Beispiel: An meinem Arbeitsplatz ist der 'Durchsatz' an Personen sehr 
hoch. Studenten, Praktikanten, Kunden, Zulieferer, ..., ...  Und wenn 
man dann morgens von ätzenden Leuten begrüßt wird, die man bisher nur 1x 
gesehen hat: "Hey, tolle Bilder in deinem Profil", dann überlegt man 
sich es zweimal, was man so alles so offen legt. Den dummen Studenten 
geht es weder etwas an ob ich zum Saufen auf Malle war, oder an einem 
Anfängerkurs für MSP430 teilgenommen habe.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jörg Wunsch schrieb:

>Ich würde dann höchstens am geistigen Zustand desjenigen
>zweifeln, der so einen Stuss anordnet.

Es ist sehr makaber, aber anscheinend an manchen Orten ein Teil des 
Auswahlverfahrens. Als Bewerber sitzt man ja am kleinen Hebel, bzw. an 
gar keinem Hebel mehr. Man kann sich da heute anscheinend so einiges 
erlauben, bzw. immer mehr.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Strom Schlag schrieb:

>Wilhelm Ferkes schrieb:

>> wenn man in WKW steht.

>Das kenne ich nicht. Bitte um Aufklärung!

Kennst du nicht "Wer-kennt-wen"?

Google mal danach.

Ich dachte, das sei durchaus so bekannt wie Faceb*ok, Stayfriends und 
Twitter, und wie die sonst alle heißen...

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ich dachte, das sei durchaus so bekannt

Entschuldigt meine Unwissenheit, Hoheit! ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Strom Schlag schrieb:

>Entschuldigt meine Unwissenheit, Hoheit! ;-)

Warum so erschrocken? Also, du kennst es anscheinend.

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Hä? Was ist das denn für eine Logik? Und erschrocken bin ich nicht im 
geringsten. Nein, ich kenne dieses WKW nicht und habe da auch kein 
Interesse (mehr) dran.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>>Ich würde dann höchstens am geistigen Zustand desjenigen
>>zweifeln, der so einen Stuss anordnet.
> Es ist sehr makaber, aber anscheinend an manchen Orten ein Teil des
> Auswahlverfahrens. Als Bewerber sitzt man ja am kleinen Hebel, bzw. an
> gar keinem Hebel mehr. Man kann sich da heute anscheinend so einiges
> erlauben, bzw. immer mehr.

Also ich war mal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen (würde jetzt 
zu gerne die Firma hier nennen und blosstellen, aber wahrschienlich 
würde das nicht gut ausgehen für mich).
Plötzlich kam ein Anruf, dass die Firma aufgrund meiner privaten Website 
kein weiteres Interesse für das Vorstellungsgespräch mehr hat.
Ich hatte erst keine Ahnung, mit was genau die denn ein Problem hatten. 
Nach einigen Anrufen wurde mir dann mitgeteilt, dass sich ein bestimmtes 
Video nicht mit dem Denken der Firma vereinbaren lässt und sie sich 
zwingend davon distanzieren müssen, nicht dass die Firma damit in 
Zusammenhang gebracht werden könnte.
Das Video hatte ich mal vom Internet gezogen und zeigt einen Typen, der 
ein Feuerwerk aus seinem Hinterteil heraus startet. Sowas ähnliches gabs 
ja sogar letztes Jahr im Fernsehen (Supertalent).
Habe mich dann ebenfalls dazu entschlossen, nichts mehr mit dieser Firma 
zu tun haben wollen, welche nur Mutter-Theresas und andere Schwestern 
ohne Charakter und Spass an der Freude einstellt...

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