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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltregler für 5V - 3,3V


Autor: michaelt (Gast)
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Hallo,

mein Problem ist das ich aus einer 5V Quelle 3,3V machen will!
Und das am besten mit einem Schaltregler.

Ich hab mich erstmal für den LT1933(Linear Technology) entschieden(weil 
der einfach zu haben ist).

Die Beschaltung übernehme ich einfach aus der Application Note.

Ist das eine gute Wahl oder gibt es da bessere (und einfachere) 
Alternativen?

Die 3,3V Brauche ich für eine LCD-Ansteuerungsplatine --> Kein hoher 
Strom nötig!

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Und das am besten mit einem Schaltregler.
Warum? Weil es hip ist?
>  LT1933
Wirkungsgrad bei 3V3: max 84%
Linearregler: immerhin 66%

Dazu kommen EMV-Geschichten und Bauraum für die Spule&Co...

> gibt es da bessere (und einfachere) Alternativen?
Nimm einen Low-Drop-Linearregler  ;-)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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michaelt schrieb:
> mein Problem ist das ich aus einer 5V Quelle 3,3V machen will!
>
> Die 3,3V Brauche ich für eine LCD-Ansteuerungsplatine --> Kein hoher
> Strom nötig!

Dann nimm auf jeden Fall einen Linearregler.
Den Wirkungsgrad wirst du kaum überbieten können.

Dein Schaltregler braucht schon 2mA, dazu kommen die anderen Verluste.

Autor: GB (Gast)
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Autor: Mine Fields (Gast)
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Definiere "kein hoher Strom". Je nach Auslegung kann das auch 1A sein.

Autor: michaelt (Gast)
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Das ist für ein Sharp LQ043T03DX02 aka PSP-Display

Das LCD-Panel selber braucht höchstens 21mA

Und die Hintergrundbeleuchtung braucht nochmal 20mA.

Zusammen also um die 40mA!

Der Aufbau ist so das ich zuerst die 3,3V aus den vorhandenen 5V 
erzeuge.

Diese 3,3V gehen dann zusammen mit den 5V als Spannungsversorgung(Das 
Display braucht komischerweise beide)

Dann mach ich noch mit Hilfe des LT1932 die nötigen Spannungen für
die Hintergrundbeleuchtung.

Hier das Datenblatt zum Display:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/23809/LQ...

Autor: stephan_ (Gast)
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Das LCD braucht +2.5 V! (die 3.3 sind Maximalwert). Da gäbe es den 
LT1763.

Autor: michaelt (Gast)
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Der LT1763 könnte passen.
Danke für den Tipp!

Das Problem ist noch das die 5V bei dem Display erst nach den 2,5V
kommen müssen.

Wie kann ich das besten hinkriegen?

Autor: Michael M. (Gast)
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gibts einen grund, nicht die ganze schaltung mit 2V5 oder 3V zu 
betreiben?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Das Problem ist noch das die 5V bei dem Display erst nach den 2,5V
> kommen müssen.
Wie kommst du darauf?
Im DB steht:
Please do not supply AVDD before VCC
Es steht dort aber nichts, dass sie nicht gleichzeitig kommen dürfen.

> Wie kann ich das besten hinkriegen?
Mit einem Low-Drop Regler, der die 2,5V aus den 5V macht...
Dann sind garantiert erst 2,5V erreicht und später erst 5V  :-o

Autor: stephan_ (Gast)
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Der LT1763 hat einen Shutdown-Pin. Oder Du steuerst die 5V für das LCD 
über einen Transistor oder direkt über einen PIN des µC, 18mA schaffen 
die doch alle locker.

Autor: stephan_ (Gast)
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> Mit einem Low-Drop Regler, der die 2,5V aus den 5V macht...
> Dann sind garantiert erst 2,5V erreicht und später erst 5V  :-o

Witzbold, dann passiert genau das umgekehrte ...

Autor: Michael M. (Gast)
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Michael M. schrieb:
> gibts einen grund, nicht die ganze schaltung mit 2V5 oder 3V zu
> betreiben?

ja, und zwar, dass das display auch 5V braucht.
aber guter einwand!
danke.
bitte.

Autor: Micha (Gast)
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stephan_ schrieb:
>> Mit einem Low-Drop Regler, der die 2,5V aus den 5V macht...
>> Dann sind garantiert erst 2,5V erreicht und später erst 5V  :-o
>
> Witzbold, dann passiert genau das umgekehrte ...

Denk nochmal drüber nach...

Autor: michaelt (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> Wie kommst du darauf?
> Im DB steht:Please do not supply AVDD before VCC
> Es steht dort aber nichts, dass sie nicht gleichzeitig kommen dürfen.

Die 5V(AVDD) sind VOR den 2,5V(VCC) da!

Also geht das nicht!

Ich denke ich nehme einen Transistor der die 5V AVDD nur Schaltet wenn
die 2,5V VCC da sind.

Danke für eure Hilfen/Vorschläge bis hierhin!

Autor: Michael M. (Gast)
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für die halbierung der versorgungsspannung bei geringem strom eignen 
sich übrigens auch ladungspumpen hervorragend wegen ihrem hohen 
wikrungsgrad.
z.b. LM2665 mit shutdown-pin oder noch viel effizineter dafür ohne 
shutdown: LM2767

Autor: Floh (Gast)
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Bei geringem Strom reicht auch Z-Diode und Vorwiderstand.

Autor: mhh (Gast)
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Floh schrieb:
> Bei geringem Strom reicht auch Z-Diode und Vorwiderstand.

Ersetze Z-Diode durch TL431, ist "ein bissel" genauer.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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michaelt schrieb:
> Die 5V(AVDD) sind VOR den 2,5V(VCC) da!
> Also geht das nicht!
Wenn du mit einem Low-Drop-Regler aus AVDD die VCC machst, dann sind die 
2,5V schon da und stabil, wenn AVDD gerade mal 3V sind. Also, was war 
zuerst da?

Zudem ist es (wie gesagt) gar nicht nötig, dass VCC vor AVDD kommt. Es 
darf nur nicht nachher kommen. So sagt es das Datenblatt, wenn man 
nicht nur das Bildchen anschaut. Gleichzeitig reicht vollkommen aus... 
:-o

Was spezifiziert ist, ist der Spannungsabfall. Und dort steht, dass VCC 
mindesten 0ms nach AVDD fallen muß. Das kann ganz einfach mit einem 
entsprechenden Kondensator garantiert werden.

BTW: In der Praxis ist das Ganze nicht so kritisch, wie man das nach dem 
DB meinen könnte.

Autor: michaelt (Gast)
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Danke für eure Tips werde es warscheinlich mit einem LDO probieren.

Autor: Bernd Rüter (Gast)
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Das mit der Reihenfolge der Spannungen...

Ein LDO braucht i.d.R. einen nicht ganz kleinen Kondensator am Ausgang, 
der könnte das Signal verzögern.

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