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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik seperater Gleichrichter für hohen Strom


Autor: Markus (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Ich will zwischen Trafo (ca. 28V) und einen 
Gerät mit nicht lineare Last (verschieden LED Treiber), das maximal bis 
8A bei 24-28V zieht, einen Gleichrichter als seperates Bauteil schalten. 
Die Restwelligkeit kann relativ human gewählt werden. +/- 1,5V Sp-Sp 
sind keine Thema.

Also Trafo - Zuleitung - Gleichrichter - Zuleitung - Last

Mein Problem sind die hohen Ströme. Der sowieso schon hohe Nennstrom von 
8A wird aufgrund eines Glättungskondensator von Stromspitzen (durch 
Ladung)deutlich überboten. Der vorgeschaltete Trafo kann immer variabel 
sein. D.h. der Innenwiderstand kann variieren. Die Spannung ist gleich. 
Die Länge der Zuleitungen ist auch variabel.

Eine weitere Frage ist, ob es möglich ist den Gleichrichter wahlweise 
auch an Eingangsgleichspannung zu betreiben. Eigentlich müssste das kein 
Problem sein, oder.
Beide Ausgangsspannugen sollte jedoch einigemaßen nah beieinander 
liegen. Festspannungsregler???

Da ich ein Neuling in Sachen Elekronikenrwicklung bin, würde ich mich 
über Antworten sehr freuen. Grundlagen müsste ich genügend haben.

Vielen Dank im Voraus!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Markus schrieb:
> Hallo zusammen,
>...
> Eine weitere Frage ist, ob es möglich ist den Gleichrichter wahlweise
> auch an Eingangsgleichspannung zu betreiben. Eigentlich müssste das kein
> Problem sein, oder.

Ist kein Problem.
jedoch: Wo ist die Frage vor dieser "weiteren"?


BTW: B40C10000 oder B40C25000, für 2-4 Euro bei den üblichen 
Verdächtigen kaufbar, löst das Gleichrichterproblem bei Dir.

> Beide Ausgangsspannugen sollte jedoch einigemaßen nah beieinander
> liegen. Festspannungsregler???

Oder DC/DC Wandler.

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Andrew Taylor schrieb:
> BTW: B40C10000 oder B40C25000, für 2-4 Euro bei den üblichen
> Verdächtigen kaufbar, löst das Gleichrichterproblem bei Dir.

B40 ist bisschen wenig, mit der max. Sperrspannung sollte man nicht 
geizen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ohforf Sake schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>> BTW: B40C10000 oder B40C25000, für 2-4 Euro bei den üblichen
>> Verdächtigen kaufbar, löst das Gleichrichterproblem bei Dir.
>
> B40 ist bisschen wenig, mit der max. Sperrspannung sollte man nicht
> geizen.

Nö, das ist bei B40 reichlich bemessen:
Für den 28V AC Trafo bleiben da noch rund 40% Reserve nach oben. Mehr 
als genug.

Autor: Markus (Gast)
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hallo,

schonmal vielen dank für die schnellen antworten.

@andrew taylor: die erste frage ist wie ich das mit der stromaufnahme in 
den griff bekomme. ich denke bei 8A Nennstrom bekommt man Stromspitzen 
von mehr als 10 Ampere. Anbhängig vom Innewiderstand des Trafo und der 
Zuleitung was beides unbekannt ist!?! Sollte man noch einen 
Spannungsregler einsetzen um die von der schwankende Last ausgehenden 
Effekte auszugleichen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Eine weitere Frage ist

Was war denn deine Erste Frage ?

Sicher kann man hohen Strom über einen zweiten Gleichrichter leiten, 
aber wozu, wenn die beiden Spannungen "einigemaßen nah beieinander
liegen" sollen ? Es nützt dir nichts, wenn der niedrige Strom über den 
zweiten Gleichrichter dann zu einer etwas höheren Spannung führt, du 
müsstest ihn eh an die andere Spannung angleichen.

Man kann auch durch Gleichrichter Gleichstrom schicken, dabei werden nur 
2 Dioden benutzt, das verringert zwar den möglichen Maximalstrom nicht 
auf die Hälfte, aber um ein paar Prozent.

Bei LEDs musst du sowieso den Strom regeln (zumindest wenn du keine 
konstante Eingangsspannung hast, wie in deinem Fall "Der vorgeschaltete 
Trafo kann immer variabel sein" ja anzunehmen ist), da ist ein 
Spannungsregler erst mal nur die halbe Miete. Hast du einen Stromregler, 
brauchst du keinen Spannungsregler mehr.

Dein ganzes Konzept klingt also nicht schlüssig.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Markus schrieb:
> hallo,
>
> schonmal vielen dank für die schnellen antworten.
>
> @andrew taylor: die erste frage ist wie ich das mit der stromaufnahme in
> den griff bekomme. ich denke bei 8A Nennstrom bekommt man Stromspitzen
> von mehr als 10 Ampere.

Lies dir einfach das Datenblatt durch . Selbst B40C10000 ist für 
Stromspitzen von mehr als 50Ampere ausgelegt.

Wenn Dein Trafo das abkann, warum solltest Du dann noch irgendwelche 
Problem haben da etwas in den Griff zu bekommen?

> Anbhängig vom Innewiderstand des Trafo und der
> Zuleitung was beides unbekannt ist!?!

Paranoide Sicherheitsfanatiker kaufen dann einfach den B40C25000

Realisten messen beide Größen.

so what.

> Sollte man noch einen
> Spannungsregler einsetzen um die von der schwankende Last ausgehenden
> Effekte auszugleichen.

Probier es doch einfach selber aus. Ohne DEINEN konkreten Aufbau zu 
kennen können wir hier nur raten.


Und ebenso raten, was Deine erste Frage war.

Autor: Markus (Gast)
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jo danke schonmal.

meine hauptfrage und somit auch das hauptproblem ist meines Erachtens, 
dass man bei unbekannten Trafo nicht weiß wie der mit den Stromspitzen 
umgeht. womögliche spnnaungseinbrüche??
den gleichrichter passend zu dimensionieren sollte nicht das thema sein. 
nur eben die stromspitzen die durch die glättung hervorgerufen werden.

zum thema spannungsreglung:
mögliche eingansspannung z.B. 30V AC - mit aussreichender glättung eine 
dc ausgangsspannung  von 30*wurzel-2*forwardspannung= ca.40V!
mögliche eingangsgleichspannung z.B.: 30V DC - ausgangsspnnung 30V-ca 2V 
forwardspannung = 28V!

Diese differenzen weiß ich eben nicht auszugleichen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Markus schrieb:

> meine hauptfrage und somit auch das hauptproblem ist meines Erachtens,
> dass man bei unbekannten Trafo nicht weiß wie der mit den Stromspitzen
> umgeht. womögliche spnnaungseinbrüche??

korrekt. Bei unbekannten Trafos weiß das niemand, sondern man mißt.


> den gleichrichter passend zu dimensionieren sollte nicht das thema sein.

Das sah bisher anders aus aufgrund Deiner Antworten.
Schön das dies nun geklärt ist.

> nur eben die stromspitzen die durch die glättung hervorgerufen werden.

Die können Trafo (so er dafür dimensioniert ist)  und Gleichrichter 
(der genannte in jedem Fall) ab

Trafo hast Du bereits, also bleibt da nur: Probier DU es einfach uas.



> Diese differenzen weiß ich eben nicht auszugleichen.


Dafür: DC/DC-Wandler nutzen.

Autor: Markus (Gast)
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okay.

immer noch nicht klar geworden. der trafo ist variabel heißt, dass für 
diese anwendung es sein kann das mal so einer und dann wieder ein 
anderer eingesetzt wird. das ist das problem. und der gleichrichter 
müsste dann immer passen.

da ich dieverse brückengleichrichter und auch einzelne diode bereits 
simuliert habe ist die b2u gar nicht das thema. welche antworten passten 
denn nicht?!?!

danke euch!

Autor: mhh (Gast)
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Nimm den:

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=A44;GROUPID...

Da bist Du auch für die Verwendung verschiedener Trafos gewapnet. 
Vergess aber den ausreichend großen Kühlkörper nicht. Da entsteht auch 
viel Wärme!

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