Tiefpaß-Filter zum Schlachten?

Gast #1752431
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Hallo,

in meinem Fundus existieren noch immer die 3 passiven Tiefpaß-Filter
TP6 Hottinger Baldwin Meßtechnik. Sie stammen vermutlich aus einem Labor 
für Schwingungsmeßtechnik. Masse 8 KG. Keine Anleitung dabei.



Folgende Umschaltmöglichkeiten:

Direkt - 120, 60, 30 Hz - 16, 8, 4 Hz
Ausgang umschaltbar: Ra <= 1kOhm oder Ra >= 500kOhm
hinten Umschaltmöglichkeit: normal - KWS


Ich habe versucht, ihre Funktion zu überprüfen. Aber leider ohne 
Ergebnis. Es scheint nichts raus zu kommen. Keine Filterwirkung 
feststellbar. Vielleicht war das Signal ungeeignet, das ich vor Jahren 
drauf gegeben habe.

Anhand der Fotos erkennt man, daß ein nettes Folien-Kondensatorlager 
zustande käme, wenn man sie ausschlachten würde. Aber um die Spulen auf 
Trafokernen wäre es doch schade. Bei den runden Bechern ist noch nicht 
klar, was das für Teile sind. Da kommen 3 oder 4 adrige Kabel raus. 
Könnten Trafos sein.

Hat jemand Ideen?

Gruß
Angehängte Dateien:
Gast #1752980
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Also bei dem Produkt eines Traditionsunternernehmens wäre mein
erster Gedanke, sich mal darum zu kümmern, was die wohl machen:

http://www.hbm.com/de/

1950
Der Ingenieur Karl Hottinger gründet die Firma Hottinger Messtechnik
mit anfangs 10 Angestellten in der kleinen bayerischen Stadt Vogtareuth.
Die ersten Produkte sind der KWS-Verstärker zum Messen von Kraft, Weg,
Vibration, sowie ein induktiver Wegaufnahmer mit Tauchanker.
...
1970
Einführung des Messverstärkers KWS/6E-5.
Viele Geräte sind heute noch im Einsatz!

Damals hat man so robust konstruiert, dass die Dinger bestimmt
noch ihre Arbeit tun - gehe einfach mal davon aus, dass dein Testaufbau
ungeeignet war.

Die Bauelemente sind bestimmt OK, aber deutlich größer, als heute
üblich.

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