Tonertransfer - Endlich super Ergebnisse

Gast #1752780
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Hallo,

jeder hat da so sein eigenes Verfahren entwickelt. Ich musste feine 
Strukturen schaffen und habe dies mit einem mod. Laminator und 
Reicheltpapier nicht hinbekommen. Was habe ich alles probiert.

Dann die Überraschung. Ich habe mir von meiner Frau ein altes, dünnes 
Baumwolltaschentuch von Ihrer Kommunion stibitzt. Das dan auf 
Reicheltpapier, altes Bügeleisen und 2 Min schön gebügelt.

Ich habe schon einige Schaltungen mit Tonertransfer gemacht, das hat 
aber alles andere übertroffen. Superfeinen, scharfe Konturen. Das bringt 
der Laminator bei weitem nicht. Ich bin begeistert. Was ein Taschentuch 
ausmacht. Ich fasse es nicht.....

Nur falls es jemand interessiert...
Gast #1755602
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Ich verwende für den Tohnertransfer (Egal ob für's Layout oder die 
Beschriftung von Platinen, Frontpanelen,...) immer Silikon beschichtetes 
Papier.
Dass ist dass Trägerpapier der Etiketten für Laserdrucker.

Nach dem Abkühlen lässt sich das Papier einfach abziehen und man 
erspahrt sich das herumrubbeln in der Seifenlauge.
Außerdem entfallen da die Probleme mit der Papierstruktur.

Und anstatt des Tuches, verwende ich 2 bis 3 Lagen Papier von der 
Küchenrolle. Das funktioniert wunderbar.
Außerdem erkennt man da wunderbahr wann das Layout fertig gebügelt ist.
Wenn die Struktur aus dem Papier herausgebügelt ist, ist man fertig.
Gast #1761240
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Hallo Barny,

also ich hab's ja auch schon mit Etikettenpapier probiert - das Ergebnis 
war von sämtlichen Papieren, mit denen ich experimentiert hatte, mit 
Abstand das allerschlechteste. Vermutlich ist Etikettenpapier nicht 
gleich Etikettenpaper. Welches verwendest du?
Gast #1761320
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Ronny schrieb:
> also ich hab's ja auch schon mit Etikettenpapier probiert - das Ergebnis
> war von sämtlichen Papieren, mit denen ich experimentiert hatte, mit
> Abstand das allerschlechteste. Vermutlich ist Etikettenpapier nicht
> gleich Etikettenpaper. Welches verwendest du?

Dass es da unterschiede gibt, habe ich auch bemerkt.
Die Marke der Etiketten kenn ich nicht.
Denn das Papier ist von den Eticketten, die wir in der Arbeit verwenden.

Dem Gefühl nach ist das Papier etwas rutschiger als das 0815 
Etikettenträgerpapier.
Das Papier bei den selbstklebenden Laminierfolien fühlt sich genau 
gleich an und funktioniert auch genauso gut.

Was ich festgestellt habe ist, dass man bei dem normalen 
Etiketten-Trägerpapier mit dem Druck, der Temperatur und der 
Bügel-/Laminierdauer extrem aufpassen muß, da da ansonsten die 
Leiterbahnen zu sehr verfließen.
Gast #1762748
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Kalle schrieb:
> Yeah...
>
> neueste Versuche mit Transparentpapier und Silikonspray versprechen
> super Erfolge....
>

Na dann zeig doch mal ein paar übertragene Layouts und die
geätzten Boards :)

Welche Strukturen bekommst du damit noch sauber reproduzierbar hin?
Unterhalb 12mil wurdes bei mir immer kritisch..
Gast #1763014
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@Ronny
Wenn du mit dem Trägerpapier von Etiketten Probleme hast, versuch's mal 
mit weniger Anpressdruck.

Bei mir reicht das Eigengewicht des Bügeleisens und 2 Blatt von der 
Küchenrolle anstatt eines Tuchs. Weiters habe ich festgestellt, dass das 
Ergebnis besser ist, wenn man die Platine gleich nach dem Bügeln mit der 
bedruckten Seite auf eine glatte Oberfläche drückt bis die Platine 
abgekühlt ist.

Mit dieser Methode habe ich auch bei 8 bis 10 mil keine Probleme.
Kleiner habe ich noch nicht gehen müssen, weil diese Breite schon reicht 
um einem 0805 Widerstand zwischen den Beinen durchzufahren.

Mir machen die dicken Leiterbahnen / Masseflächen Probleme wenn der 
Tohnerbehälter langsam leer wird.

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