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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Telefon Mithörverstärker


Autor: Matthias (Gast)
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Hallo.

Ich habe vor einen Telefon-Mithörverstärker zu bauen. Dazu habe ich die 
oben gezeigte Schaltung gefunden. Es ist der Originalschaltplan eines 
Philips LFH0117/00 Telefonadapters. Er ermöglicht die Aufnahme von 
Telefongesprächen. Die Rufsignale aus der Telefonleitung werden ja 
unterdrückt oder?
Die Signaldämpfung soll recht groß sein (ca. 40dB), daher kommt als 
Verstärkereingang nur ein Mikrofoneingang in Frage.
Aber wie groß müsste die Eingangsempfindlichkeit des Verstärkers sein? 
Ich hätte einen Verstärker mit einer Eingangsempfindlichkeit von ca. 
10mV. Ginge der?

Außerdem würde ich gerne eine Rufanzeige haben. Es sollte eigentlich nur 
ein kleines Relais sein, das beim Rufsignal anzieht. Wäre das möglich?

Auf der Seite wo ich die Schaltung des Philips Telefonadapters gefunden 
gab es auch noch eine Schaltung mit der es möglich sein soll auch 
Audiosignal, z.b vom Line-Out des PCs, in das Telefonetz zu schicken. 
Ist das wirklich möglich?

Würde mich über hilfe sehr freun.

Gruß

Matthias

Autor: Matthias (Gast)
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Hier die Schaltung.

Autor: mhh (Gast)
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Matthias schrieb:
> Die Rufsignale aus der Telefonleitung werden ja
> unterdrückt oder?

Nein, nur Spannungsmäßig begrenzt durch die beiden Dioden.

Matthias schrieb:
> Außerdem würde ich gerne eine Rufanzeige haben. Es sollte eigentlich nur
> ein kleines Relais sein, das beim Rufsignal anzieht. Wäre das möglich?

Ist möglich, erfordert aber mehr als nur das Relais.

Matthias schrieb:
> Auf der Seite wo ich die Schaltung des Philips Telefonadapters gefunden
> gab es auch noch eine Schaltung mit der es möglich sein soll auch
> Audiosignal, z.b vom Line-Out des PCs, in das Telefonetz zu schicken.
> Ist das wirklich möglich?

Ja, sowas geht. Erfordert aber auch Schutzmaßnahmen.


Aber alles ist nicht unbedingt statthaft. Deshalb waren die meisten 
Mithörverstärker mit einer Aufnahmespule ausgestattet. Das funktioniert 
aber bei dem neumodischen Kram nicht mehr. Außerdem sollte es sich bei 
den Fragen um analoge Telefontechnik handeln, ISDN ist anders.

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo.

Ich will denn Verstärker an einen analogen Telefonanschluss hängen. 
Analoge Telefone sind ja noch in Massen anzutreffen.

Hmm also würden das Rufsignal doch durch kommen. Aber auf der Seite 
stand die würden unterdrückt. Außerdem müsset ich wissen ob ein 10mV 
Mirofoneingang reicht. Ich will den Verstärker mit Röhren aufbaune. Für 
den Mikrofonvorverstärker würde ein EF86 zum Einsatz kommen. Nur reichen 
10mV Empfindlichkeit für die Schaltung.

Dies hier ist die Seite: 
http://www.epanorama.net/circuits/teleinterface.html

Dirkt unter der Schaltung des Philips Adapters ist ein weiter Schaltung 
die auch das einspeisen von Audiosignalen ermöglichen soll.

Wie müsste denn die Schaltung mit dem Relais aussehen? Ich hab bisher 
noch nix gefunden.

Gruß

Matthias

Autor: mhh (Gast)
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Rufspannung ist eine der 60V Gleichspannung überlagerte Wechselspannung. 
Das musst Du auswerten und damit das Relais ansteuern.

Die Höhe des Signales beim telefonieren kann man messen.

Telefonanbieterseitig darfst Du keine el. Leistung entziehen. Also 
brauchst Du für alle Auswerteschaltungen eine eigene Stromversorgung. 
Beachte dies.

Autor: Matthias (Gast)
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Also das mit der seperaten Spannungsversorgung ist kein Problem. Im 
Verstärker sind 12V DC vorhanden. Nur wie soll ich die Wechselspannung 
auswerten um dann ein kleines 12V Relais zu schalten?

Gruß

Matthias

Autor: mhh (Gast)
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Suchwort: aktiver Gleichrichter

Autor: kljdsghökh (Gast)
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Naja, die beiden R von 47k in Reihe mit 2x 15nF machen doch schon eine 
erhebliche Verringerung der Rufspannung (25 Hz).
Wie hoch ist der Widerstand dieser Reihenschaltung bei 25 Hz?
Am Trafo noch zur Wirkung kommt diese Spannung, wenn man dann noch 
beruecksichtigt, dass da nochmal eine Reihenschaltung aus 1k und 330nF 
parallel dazu ist.

Die Ruferkennung ist auch kein Hexenwerk.
Such mal bei ELV nach den Schaltungen von PTZ 
(ProzessorTelefonZentrale).

Gast

Autor: Matthias (Gast)
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Hmm. Ok das Prinzip eines aktiven Gleichrichters kannte ich noch nicht. 
Und wie ich eine solche Schaltung für den Anwendungsfall aufbauen müsste 
weis ich auch nicht.

Ich versteh aber auch nicht warum sehr kleine Verbraucher an der 
Telefonleitung verboten sind. Ein Zusatzwecker zieht sicherlich 
wesendlich mehr Strom als ein Kleinrelais.

Ich hab mir die Beschreibung zu dem Philips Telefonadapter nochmal genau 
durchgelesen. Da stht eindeutig das duch die Kondensatorn das 
Klingelsignal unterdrückt würde. Ist ja auch logisch, da ja sonst jedes 
Aufnahmegerät am Ausgang beim klingeln abraucht.
Das mit dem Mikrofonvorverstärker muss ich wohl ausprobieren. Aber 10mV 
Empfindlichkeit dürften doch ausreichen. Oder?

Gruß

Matthias

Autor: kljdsghökh (Gast)
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Musst Du ausrechnen.

Gast

Autor: Matthias (Gast)
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Hmm ja nur wie?

Hier eine Schaltung die für die Ruferkennung genau das richtige ist. Sie 
arbeite mit einem Optokoppler. Nur dumemrweise arbeitet die mit 5V. Gibt 
es auch Optokoppler die 12V schalten können? Außerdem versteh ich nicht 
ganz wo das Relais hin muss.

Gruß

Matthias

Autor: mhh (Gast)
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Matthias schrieb:
> Ich versteh aber auch nicht warum sehr kleine Verbraucher an der
> Telefonleitung verboten sind.

Matthias schrieb:
> Gibt
> es auch Optokoppler die 12V schalten können? Außerdem versteh ich nicht
> ganz wo das Relais hin muss.


Es gibt nun mal Vorschriften und Verbote. Die sollte man sich zu Herzen 
nehmen und beachten. Deshalb werde ich auch keine konkreten Schaltungen 
zeigen. Du scheinst noch in den Anfängen der Elektronik zu stecken, 
willst Dich aber gleich in ein noch nicht verstandenes 
Kommunikationsnetz einklinken. Du solltest Dich in das Gebiet erst mal 
einlesen.

Autor: Matthias (Gast)
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Na ja die Schaltung mit dem Optokopller stimmt so. Die wurde in einem 
Forum vorgestellt. Was mir noch fehlt ist die Beschaltung auf der 
rechten Seite. Wie gesagt ich hab 12V.
Auch wenn cich eine Fehler mache geht nur die Telefonanlage kaputt. Und 
aus Fehlern lern man immer noch am besten.

Gruß

Matthias

Autor: kljdsghökh (Gast)
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Naja, wenn er noch nichtmal den resultierenden Widerstand der verbauten 
R-C Kombinationen bei 25 Hz ausrechnen kann, dann sollte das Einlesen 
doch eher bei den Grundlagen beginnen.

Gast

Autor: kljdsghökh (Gast)
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Nicht alles, was in Foren vorgestellt wird, stimmt. Da ist manchmal auch 
voelliger Bloedsinn dabei.

Gast

Autor: Matthias (Gast)
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Ja deswegen frag ich euch ja. Die Schaltung des Mithöradapters müsste ja 
ok sein, da es sich um das Originalschaltbild handelt.

Bei der Schaltung mit der Ruferkennung müsste Ihr mir noch helfen.

Wäre es mit der oben gezeigten Scahltugn dnen tatsächlich möglich ein 
normales Line-Signal z.b. von einer Stereoanlge in das Telefonnetz 
einzuspeisen? Aber diese Schaltung ist ersmal nur nebnsächlich.

Ich will einen Mirhörverstärker aufbauen bei dem die Verstärker nur mit 
Röhren arbeiten. Die Verstärkerstufe für das Mithören arbeitet mit einer 
EF86. Eine weitere Verstärkerstufe mit der ECC82 ermöglicht den 
Anschluss an jeder beliebige Steroeanlage und eines Aufnahmegeräts. 
Außerdem ist ein Kopfhörerverstärker mit der ECC88 eingebaut. Die 
Verstärkung der EF86 dürfte aber hoch genug sein. Die Aufnahmegeräte 
welche damals an den Adapter angschlossne waren, hatten sicher auch 
keine höhere Empfindlichkeit. Wenn sie nicht sogar auch mit der EF86 
gearbeit haben.
Die Schaltung für die Verstärkerstufen habe ich auch schon fertig. Es 
fehlt nur noch der Adapter.
Die Ruferkennung soll im Gerät einen Summer schalten. Wenn die Schalung 
ein 12V Relais schalten kann wär alles ok.

Gruß

Matthias

Autor: kljdsghökh (Gast)
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Nein, das ist nicht die richtige Herangehensweise.
Wenn Du am Telefonnetz irgendwas anschliessen willst, solltest Du wissen 
was Du tust. Und das weisst Du gegenwaertig nicht.

Gast

Autor: Matthias (Gast)
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Ja ok.

Aber der Nachbau einer bereis erprobten Schaltung ist doch das 
sicherste.
Prinzipell fehlt mir nur noch eine Schaltung zu Ruferkennung. Die 
Schaltung für das Audiosignal steht ganz oben. Die werde ich einfach mal 
nachbauen und ausprobiernen.
Nur bei der Ruferkennung brauche ich noch Hilfe.
Ich möchte nicht wissen was andere Leute schon im Telefonnetz angestellt 
haben. Solange nur die eigene Telefonanlag hops geht ist doch alles in 
Ordnung.
Wenn man mit Vorsicht vorgeht passiert auch nix. Als ich meine ersten 
Röhrenverstärker gebaut habe, hatte ich noch nie mit so hohen Spannungen 
gearbeitet. Aber ich habe vorsichtig und bedacht gearbeitet und nichts 
ist passiert. Und Ahnung hatte ich da damals auch nicht von.

Probiern geht halt über studiern.

Gruß

Matthias

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo.

Ich hab jetzt eine Schaltung für die Ruferkennung gefunden (sieh oben).
Hier die Bauteilliste:

1 x 0.47uF 250V Kondensator (C1)
1 x 10K 1 W Widerstand (R1)
1 x 10K 1/4 W Widerstand (R2)
1 x 1K 1/4W Widerstand (R3)
2 x 20V 1/4W Z-Diode (D1, D2)
1 x 1N4148 Diode (D3)
1 x 2N3904 NPN Transistor (Q1) optional: 2N2222
1 x 4N27 Optokoppler (U1)

Diese Schaltung soll genau so in Modems eingesetzt worden sein. Die 
Z-Dioden lassen nur die hohe Rufspannung durch, so wird nur das 
Rufsignal erkannt.
Muss dann nur noch einen Spannungsregler einbaune um die 12V 
Steurspannung auf die hier erforderlichen 5V runterzuregeln. Es sei denn 
ihr konnt mir helfen die Schaltung nach 12V auszulegen.
Aber so dürfte die Schaltung ja ohne weiteres funktionieren. Oder?

Gruß

Matthias

Autor: oszi40 (Gast)
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@ Matthias
Heute noch mit Röhren ANzufangen, erfordert etwas Wissen, was Du sicher 
auch noch nicht hast. Geh z.B. zu ELV.de und such Dir einen schönen 
Bausatz. Das soll kein überheblicher Vorwurf, sondern Tipp für einen 
erfolgreichen Bastleranfang sein.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Elektronik_Allgemein

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo.

Also von anfangen kann kein rede sein. Ich hab schon mehrere 
Röhrnverstärker erfolgreich gebaut. Mikrofonvorvertsärker (der selbe der 
auch für den Telefoverstärker benutz wird), Kopfhörerverstärker, 
Phonoverstärker, Line-Verstärker und auch eine Endstufe. Also Ahnung hab 
ich schon davon wie sowas gebaut wird.
Sry wenn Ihr mich da flasch verstanden habt. Nur im Bereich Telefon bin 
ich noch Anfänger davon hab ich nicht viel Ahnung.
Einfach eine Bausatz zu kaufen fände ich langweilig. Sicher als ich 
angafenmgen ahbe da war das schon besser. Da wusste ich wirklich nicht 
was ich tue. Ich muss auch gestehen das meine ersten Schaltungen sicher 
nicht funktioniert haben.
Ich bitte euch mir bei der Telfonsache zu helfen.

Gruß

Matthias

Autor: oszi40 (Gast)
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Ruferkennung könnte leidlich funktionieren, Relais zappelt evtl. bei 
jedem Klingelton, Abschaltspannung wird den Transistor nach einiger Zeit 
zerlegen, weil Schutzdiode fehlt. 12V Relais wäre auch eine Variante.

Autor: Matthias (Gast)
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Ok das mit der Schutzdiode ist mit einer 1N4148 ja recht schnell 
erledigt. Nur warum sollte das Relais zappel?
Eine 12V-Variante wäre mir grundelegt lieber. Wenn es allerdings nicht 
anders geht, geb ich mich auch mit der 5V-Variante zufieden.

Gruß

Matthias

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo.

Hier die Endversion meiner Ruferkennung. Es ist jetz eine Schutzdiode 
vorhanden. Außerdem verhinder der 100uF Elko ein schnellesd rattern des 
Relais.
Die 5V Betriebsspannung werden durch einen Spannungsregler erzeugt.

Demnächst zeige ich dann noch den Schaltplan des gesamten Verstärkers.

Gruß

Matthias

Autor: Elko (Gast)
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Na, ob der Transistor das aushält, den leeren Elko aufzuladen, ohne Ic 
max.
zu überschreiten ist fraglich. Leg den Elko lieber vor die Basis des 
Transistors....

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo.

Ok das hatte ich nicht bedacht. Ich hab den Kondesator wie du gesagt 
hast vor die Basis gelegt. Hab in allerdings um den Faktor 10 kleiner 
gewählt. Da hier kein so hoher Entladestrom fließt dürfte. Das Relais 
würde ja sonst nur nach sehr langer Zeit wieder abfallen. Oder?

Gruß

Matthias

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