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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik iPod Touch Wifi-Board und Mainboard verlöten?


Autor: Tajas R. (tony)
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Hallo liebe Forengemeinde!

Ich habe ein neues Problem. Bei einer aktuellen iPod Touch-Reparatur 
muss ich das Flachbandkabel, dass zum Wifi-Board führt mit dem Mainboard 
verlöten. Der Grundaufbau ist einfach: Eine Kontaktreihe auf dem MB und 
die gleiche auf dem WB. Zur genauen Ausrichtung sind sogar zwei Quadrate 
auf dem MB und die passenden Kästchen auf dem WB.
Allerdings bekomme ich beides nicht verlötet... Ich habe beide Seiten 
verzinnt und benutze eine Kolophonium-Isopropanol-Lösung als 
Flussmittel. Die Hitze scheint jedoch nicht durch das Flexkabel zu 
dringen...
Das Original schien aber auch nicht wirklich verlötet (kein Zinn), 
konnte allerdings mit der durchdringenden Hitze des Lötkolbens 
problemlos abgelöst werden.
Gibt es eine Art Kontaktkleber oder hat vielleicht jemand eine andere 
Idee?

Danke schonmal und MfG

Tony

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Mach doch bitte ein Foto davon, dann kann man sich das besser 
vorstellen.
Prinzipiell kann man unglaublich vieles löten, auch Folienleiter.

Autor: Tajas R. (tony)
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Hier das Bild vom verbundenen Folienleiter. Einzelbilder kann ich zur 
Zeit in Ermangelung einer Kamera nicht schicken. Die Kontakte scheinen 
aus Kupfer zu sein und nehmen das Zinn auf jeden Fall gut auf.

Der Folienleiter ist mittig rechts. Das Teil auf dem Apple steht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: Tajas R. (tony)
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Ich habe eine Lösung gefunden...
Für alle, die es interessiert: Ich habe eine Metallkappe von einem 
USB-Stick mit Lötzinn gefüllt und einen alten Lötkolben hineingehalten. 
Mit diesem "Lötschuh" bin ich dann über die Kontakte gefahren und konnte 
so eine saubere Verbindung herstellen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Schön. Und welche Verbindung war das jetzt? Der Anschluss des zur 
Kopfhörerbuchse führenden Kabels?

Ich hatte ja gerade ein paar Innenaufnahmen aller iPod-Touch-Modelle 
verlinkt, so daß wir Chancen hätten, die entsprechende Stelle zu sehen.

Autor: Tajas R. (tony)
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In dem Bild, dass ich hinzugefügt habe sieht man es ganz gut. Es ist das 
2G Modell. Die Verbindung ist das breite Flexkabel, dass von oben kommt.

Das Kabel zur Kopfhörerbuchse wäre ja eine der leichtesten Lötübungen ;)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Oh, das hatte ich übersehen, der Beitrag erschien ja, kurz bevor ich 
meinen absetzen konnte.
Das ist ja wirklich widerlich, so etwas zu löten.

Autor: Tajas R. (tony)
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In der Tat... Aber es hat offensichtlich trotzdem gut geklappt. Der 
erste Test war sehr positiv. Alle Funktionen werde ich demnächst testen, 
aber ich habe ein gutes Gefühl ;)

Autor: Mickey (Gast)
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Moin aus Bremen!

Ich habe das gleiche Problem. Mein WIFI/BT Board ist defekt. In der 
Bucht kostet ein neues Board nur ca. 20€.
Ich bin nur nicht sicher ob ich das neue Board montiert bekomme.
Ich würde mich freuen, wenn Du kurz erklären könntest ob Du Erfolg 
hattest, mit der Reparatur und wie genau du es gemacht hast.
Meine Löterfahrungen in der Größe sind... naja..
Hab ich da Chance?

Vielen Dank im voraus.

Mickey

Autor: Tajas R. (tony)
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Ich würde Dir davon abraten... Ich habe es zwar beim ersten Board sauber 
verlötet bekommen, allerdings war das Ersatzteil defekt und die 
WLAN-Reichweite betrug ca. 2m (wenn überhaupt). Also habe ich ein 
zweites Mal ein Board bestellt, allerdings hat diesmal das Verlöten 
nicht richtig hingehauen... Und beim Ablöten des zweiten Boards lösen 
sich nun die Kontakte vom MB.

Solltest du es doch versuchen wollen, so wirds gemacht:
Benötigt:
 - alter Lötkolben
 - Metallene USB-Kappe
 - Lötzinn
 - in Isopropanol gelöstes Kolophonium (Flussmittellösung)
 - Pinzette

Vorgehensweise:
Das alte Wifi-Board vom MB lösen (Die Kontakte scheinen nur durch 
Aufliegen/Kleber verbunden zu sein. Die Kontakte vom MB und vom neuen WB 
verzinnen. Es sollte wirklich nur eine sehr dünne Zinnschicht sein. Das 
MB großzügig mit Flussmittellösung benetzen und die Kontakte vom WB 
ausrichten. Wenn der Alkohol verdampft/getrocknet ist, klebt das WB 
automatisch etwas am MB. Zusätzlich einen Streifen Tesa vom Flachband 
ans MB ankleben.
Die Metallene USB-Kappe mit Lötzinn füllen und bei Bedarf etwas 
Flussmittellösung zugeben (Die Kappe darf ruhig zu 2/3 gefüllt sein). 
Mit dem alten Lötkolben das Zinn in der Kappe flüssig halten und warte 
bis die ganze Kappe heiß ist (evtl. von außen mit Zinn testen). Mit 
einer Metallpinzette den Lötschuh mit Lötkolben auf das Flachbandkabel 
heben und mit sanftem Druck Stückchen für Stückchen über die Kontakte 
fahren und drücken.

So hat es bei mir gut geklappt. Achte aber wirklich darauf, dass die 
Kontakte nur ganz dünn verzinnt sind...
Solltest Du es ausprobieren, schreibe doch bitte, ob Du Erfolg hattest.

Autor: z3r0 (Gast)
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Hallo, bin gerade auf euren Threat gestoßen.
Also ich hab ein ähnliches Löt-Problem.
Wie auf meinem angehängtem Fot zu erkennen ist, war mein alter IPOD 
Touch 2G Akku kaputt.
Nun habe ich einen neuen erstanden, welcher wiederrum neu auf das 
Logicboard gelötet werden muss.
Meine Frage.
Wie bekomme ich die alten Lötkontakte sauber entfernt und wie löte ich 
am sinnvollsten die drei neuen Kontaktpunkte auf.
Habe mir in der Bucht extra einen ganz feinen Lötkolben bestellt. Also 
einen mit einer dünnen Spitze, um punktuell löten zu können.

Ich habe zwar schonmal gelötet, ist aber ne Weile her. Daher bräuchte 
ich von euch mal ein paar Tipps, wie ich am Besten das alte Lot 
entferne, und das neue so sauber wie möglich verarbeite.

Vielen Dank schon mal im Vorraus

Autor: Tony (Gast)
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Mit einer Lötsaugpumpe das überschüssige Zinn entfernen. Es bleibt genug 
Restzinn übrig um einen Kontakt von der Batterie anzulöten. Die beiden 
anderen Kontakte dann mit frischem Zinn verlöten. Zum Schluss auf den 
ersten Kontakt auch nochmal frisches Zinn geben.
Achte aber unbedingt darauf, dass Du die Batterie richtig herum 
einlötest!

Autor: z3r0 (Gast)
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Danke für die schnelle Antwort. Ich habe in der Bucht eine gefunden. 
(siehe Bilder). Wie genau sauge ich denn das alte Zinn ab? Soll ich also 
mit dem Lötkolben das vorhandene Lot erhitzen, also verflüssigen und 
dann das warme flüssige Lot absaugen?
Also müsste ich kein neues Zinn kaufen?

(Habe in den Bildanhang mal meine gekaufte Saugpumpe und den 
Spitzlötkolben eingefügt)

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Ich würde bei solchen Feinarbeiten Entlötlitze, wenn auch teurer, einer 
Pumpe vorziehen.

Autor: z3r0 (Gast)
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Hallo und danke für die Nachricht. Nun habe ich allerdings schon eine 
solche saugpumpe bestellt. Geht es denn damit gar nicht oder eher 
schlechter? Und wie genau muss ich mein Projekt angehen?

Autor: z3r0 (Gast)
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Edit: Wenn es natürlich gerade für mich als Laien mit einer Entlötlitze 
(Das ist doch dieses Metallband auf einer Rolle und kein eigendliches 
Werkzueg an sich oder) besser geht, dann werde ich mir solch eine 
Entlötlitze besorgen. Ich muss heute eh nochmal zu Praktiker.
Ich möchte diese Arbeit umbedingt selber machen, einen Fachmann kann ich 
mir nicht leisten und irgendwie hat mich mit diesem Problem auch ein 
bisschen der Ehrgeiz gepackt.
Danke für an euch alle für euren schnelle Support

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mit so einer Entlötpumpe richtest Du bei dieser Lötaufgabe eher Schaden 
an. Durch den Rückstoß beim Auslösen kann durchaus die Platine 
beschädigt werden.

Entlötlitze, nichts anderes.

Autor: z3r0 (Gast)
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Und wie genau funktioniert die Handhabung solch einer Entlötlitze? Das 
sieht für mich wie ein aufgewickeltes Band aus. Also saugt das Band das 
erwärmte/flüssige zinn ab?

Autor: z3r0 (Gast)
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Also ich habe mir nun dank eurer Beschreibung die oben in den Fotos 
abgebildeten Artikel gekauft.

* Der feine Lötkolben
* Die Lötlitze
* Lötzinn

Ich stelle mir den Akku-Austausch also nun folgender Maßen vor.

1. Ich erhitze mit dem Lötkolben das vorhandene Zinn auf der Platine.
2. Wärend es flüssig wird, halte ich die Lotlitze an das sich erwärmende 
Zinn und sauge es somit ab.
3. Sobald ich über diese Vorgehensweise die Kontakte der Platine 
freigelegt habe, lege ich die Kontakte des neuen Akkus darüber (diese 
sind etwas länglich und haben 2 kleine Löcher.
4. Ich mache eine dünne Schicht Lötzinn zwischen die Kontakte der 
Platine und die des Akkus und stelle somit eine fixierte Verbindung her.
Fertig!

Nach der Polarität des Akkus habe ich bereits geschaut und weiß, wo + 
und - hingehören.

Ist meine Arbeitsweise so logisch und effektiv?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Fast richtig. Du legst die Entlötlitze auf die verzinnte Stelle auf der 
Platine und drückst sie leicht mit dem Lötkolben an, mit dem Du sie so 
auch erhitzt. Ist die Angelegenheit heiß genug, schmilzt das Lötzinn, 
und die Entlötlitze saugt sich voll.

Lötkolben wegnehmen, Entlötlitze wegnehmen, fertig.

Ob mir dieses Ding da gefällt, das Du da einen "feinen Lötkolben" 
nennst, das weiß ich nicht.

Autor: z3r0 (Gast)
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Naja ich habe einfach den billigsten Kolben bei eBay gekauft. Es ist ja 
nur ne einmalige Sache. Habe halt nur darauf geachtet, dass es eine 
kleine Spitze hat, damit ich punktuell löten kann.

Also danke für die super schnelle und kompetente Hilfe. Sobald die Teile 
eingetroffen sind, probier ich mal mein Glück und lasse euch dann das 
Ergebniss wissen.

Danke

Autor: Tajas R. (tony)
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Wie bitte??????????

Schaden durch die Entlötsaugpumpe? Hallo?! Ich arbeite sowohl privat, 
als auch in der Firma mit einer Pumpe. Ich hatte noch nie Probleme 
damit! Einfach das Zinn erhitzen die Pumpe mit der anderen Hand 
ranhalten und abdrücken...
Ich habe iPods, Nintendo DS, Handys, PSPs und etliche andere 
Elektronik-Geräte bisher immer sauber entlöten können...
Der Lötkolben reicht dafür auch völlig! Einfach so vorgehen, wie ich es 
oben beschrieben habe. Ich habe mindestens 6 oder 7 iPod Nano und iPod 
Touch Batterien ab- und wieder angelötet...

Das Lötzinn brauchst Du wie oben beschrieben auch erst dann zuführen, 
wenn der erste Kontakt bereits hält. Dafür sind die kleinen Löcher. Da 
fließt das heiße Zinn dann von ganz alleine durch...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Tajas R. schrieb:
> Wie bitte??????????
>
> Schaden durch die Entlötsaugpumpe? Hallo?! Ich arbeite sowohl privat,
> als auch in der Firma mit einer Pumpe.

Und das machst Du auch bei relativ feiner SMD-Technik? Mit so einer 
Feder-Entlötpumpe?

Das halte ich für unrealistisch. Und die Gefahr, eine sehr dünne mit 
vielem empfindlichen Kleinkram bestückte Platine, die mit irgendeiner 
Zinnbrutzeleinrichtung (o.g. "feiner Lötkolben") auf eine undefinierte 
Temperatur erhitzt wird, mit dem Rückschlag der Entlötpumpe zu 
zerstören, halte ich hingegen für sehr realistisch.

Autor: Tony (Gast)
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Ich hatte bisher auch bei SMD-Bauteilen keine Probleme und ich habe auch 
schon so einige SMD-bauteile verlötet. Und der "Rückstoß" würde doch die 
Pumpe von der Platine weg bewegen, oder nicht?
Außerdem sind die Batterie-Kontakte relativ groß und wenn er nicht 
dauerhaft ins Feinlötbusiness einsteigen will reicht das allemal!
Wie gesagt: Ich habe bereits ca. 10 mal den Akku an den iPods aus- und 
wieder eingelötet und hatte zudem selbst mal den abgebildeten Lötkolben. 
Insofern glaube ich das Material usw. einschätzen zu können.

Des Weiteren muss ich anmerken, dass ich von diesem Forum immer mehr 
enttäuscht bin. Es ist fast egal, in welchem Thread man nachsieht: Immer 
wird irgendwie rumgemosert oder geflamet oder irgendwer 
kaputt-kritisiert... Man kann doch einfach versuchen den Leuten 
freundlich zu helfen oder man lässt es eben und gibt dann auch keine 
kontraproduktiven Kommentare von sich...

Autor: z3r0 (Gast)
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@ Tajas R.:

Du hast geschrieben, dass du selber schon des öfteren die Akkus für IPOD 
Touch gelötet hättest.
Meine Frage. Also mein IPOD Touch 2g wird ohne Akku gar nicht am PC als 
Hardware erkannt. Ist das normal, also wird der nur erkannt, wenn ein 
Akku sich im Gerät befindet, oder ist dann noch mehr kaputt?

Ich dachte, dass die Spannung vom USB Anschluss (direkt am PC, also 
genügend Strom) ausreicht, um wenigstens auch ohne Akku schonmal Daten 
drauf zu spielen.

Also nochmal zu den beiden kleinen Löchern in den Kontakten des Akkus. 
Sollte ich denn, sobald ich die Kontakte des Logicboards freigelgt habe, 
erst ein bisschen Zinn darauf geben und somit die Kontakte 
"Draufkleben", also somit verlöten, oder sollte ich die Kontakte ganz 
blank darauflegen und nur etwas Zinn auf die beiden kleinen Punkte 
geben, sodass das Lot quasie duchrsickert und nur ganz wenig Zinn 
zwischen den Kontakten des Logicboardes und dennen des Akkus ist? Also 
quasie gerade so viel wie nötig, dass das ganze hält?

Autor: Tony (Gast)
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Das Zinn, das beim absaugen übrig bleibt, genügt um den ersten Kontakt 
provisorisch wie beschrieben "anzukleben". Danach kann man Zinn 
zuführen.
Ich bin mir nicht 100% sicher, ob auch eine Datenverbindung über iTunes 
funktionieren muss. Unter Linux muss, wenn das Mainboard eingesteckt 
ist, auf jeden Fall nach dem Befehl "lsusb" ein "Apple Mobile Device" 
oder so ähnlichh in der Liste aufgeführt sein. Da bin ich sicher.

Autor: z3r0 (Gast)
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Hallo Tony, danke für die Antwort. Ich möchte damit eigendlich nur 
wissen, ob es eher besser ist, weniger Zinn zwischen den Kontakten den 
Logicboardes und den Kontakten des Akkus zu haben, oder ob das keine 
Rolle spielt.

Da ich anfangs versucht hatte, den Akku probeweise auf die alten 
Lötstellen mit Tesa zu kleben um somit kurzzeitig eine Verbindung 
herzustellen, was aber keinen Erfolg brachte. Der Akku wurde nicht 
geladen. Daher dachte ich, dass zu viel Zinn den Stromfluss 
beeinträchtigen kann.
Desshalb wollte ich die Kontakte mit so wenig Zinn wie möglich 
aufeinander fixieren.

Autor: Tony (Gast)
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Nachdem die Kontakte "kleben" solltest du schon noch Zinn zugeben. Zu 
viel Zinn kannst du fast nicht verwenden. Zumindest nicht, was die 
Leitfähigkeit betrifft. Es sollte am Ende einfach eine einigermaßen 
schöne Lötstelle werden. Die Oberfläche ist dann leicht gewölbt.

Autor: z3r0 (Gast)
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Aber wieso konnte ich dann den Akku nicht aufladen, als ich die Kontakte 
einfach mit Tesa auf die vorhandenen Lötstellen geklebt habe?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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z3r0 schrieb:
> Aber wieso konnte ich dann den Akku nicht aufladen, als ich die Kontakte
> einfach mit Tesa auf die vorhandenen Lötstellen geklebt habe?

Das gibt keinen ausreichenden elektrischen Kontakt.

Autor: z3r0 (Gast)
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Achso OK. Nur desshalb bin ich halt etwas skeptisch, was die Masse an 
Zinn zwischen Logicboard und Akkukontakten angeht. Desshalb wollte ich 
am liebsten direkt Kontakt-auf-Kontakt haben und so wenig Zinn wie 
möglich als Fixierung verwenden.

Autor: Tony (Gast)
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Zinn dient beim Löten im Allgemeinen nicht nur zur Fixierung, sondern 
gerade auch um einen elektrischen Kontakt herzustellen...

Autor: z3r0 (Gast)
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;) Ja ich weiß... ein bisschen habe ich ja damals in der Schule auch 
aufgepasst. Ich dachte nur, dass ZU VIEL Zinn ein zu großer Wiederstand 
wäre, da ich ja, wie gesagt, durch das bloße aufkleben der Kontakte auf 
den Zinn keinen Stromfluss bekam.

Autor: Tony (Gast)
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Das Gegenteil ist eher der Fall. Wenn Du zu wenig Zinn und vor allem 
kein frisches benutzt, riskierst Du eher kalte Lötstellen... Der 
Widerstand von Lötzinn ist auf jeden Fall klein genug.

Autor: z3r0 (Gast)
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Achso OK Danke. Ich habe eben halt nur versucht Rückschlüsse daraus zu 
ziehen, wieso der IPOD keine Stromversorgung bekam, als ich die Kontakte 
auf die vorhandenen Lötstellen geklebt hatte. Also war da der Widerstand 
zu groß oder?

Autor: Ich (Gast)
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Tu halt einfach das linke verzinnen,
dann warmmachen und den Akku draufkleben.
Dann lötest du die beiden anderen sauber an,
und zum schluss den ersten nochmal.
Nimm ruhig viel Lötzinn,
aber maximal so viel wie im ersten Bild oben.

Autor: z3r0 (Gast)
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Also es funktioniert einfach nicht. Das vorhandene Zinn wird nicht 
einmal flüssig. Habe jetzt versucht das vorhandene Zinn ein bisschen 
abzukratzen aber das geht auch nicht.

Würde es sich von euch jemand zutrauen den Akku zu löten?

Ich bin wirklich verzweifelt :(

Ich habe leider nicht viel Geld und kann mir als Student keinen Händler 
leisten, aber ich will auf meinen IPOD nicht verzichten.

Ich würde dem jenigen den IPOD inkl. Akku, Display und Datenkabel 
zuschicken.
Mehr als 20€ für die Arbeit kann ich mir aber leider nicht leisten.

Falls jemand so nett sein würde und sich der Sache annhemen würde, würde 
mich das über alle Maßen freuen. Ich würde euch den IPOD zuschicken und 
die 20€ am liebsten per PayPal überweisen.

Bitte

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Wenn du willst löte ich dir das.

Autor: z3r0 (Gast)
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Hey Wow danke. Müsstest mir nur deine Adresse geben und ich schicke dir 
die Teile des IPODs zu und mache auch einen Rückumschlag mit dabei. 
Kannst mich auf unter nikiherrmann@gmx.net kontaktieren.
Vielen Vielen Dank

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Schon kontaktiert ;-)

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