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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie blöd kann man sein


Autor: Kaffeetrinker (Gast)
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Ich habe so round about 14 Jahre für eine Firma gearbeitet.
Ging mir eigentlich ganz gut in dem Laden.
Irgendwann haben die so einen E-Technik-Studenten auf Stundenbasis 
eingestellt mit irgendwie 0 Ahnung von garnix.
Keine Ahnung von Schaltungen, Programmieren nix!
Der ist dauernd bei mir vorbeigekommen und hat mich mit saublöden Fragen 
genervt.
Dann ist die Firma wirtschaftlich ins Truddeln gekommen, 70% der 
Belegschaft wurden entlassen, ich auch. Ich habe ein paar Monate später 
hier in der Region einen neuen Job bekommen.
Irgendwann bekamm ich einen Anruf von diesem E-Technik-Studenten, er hat 
technische Probleme, hier und da. Blöd und gutmütig wie ich bin habe ich 
dem immer wieder geholfen.
Was mich geärgert hat, der ist noch da in der Firma, festangestellt, ich 
nicht.
Jetzt ist das wieder in mir hochgekocht, ich sehe, der stellt im 
Analog-Forum naiv saublöde Fragen...

Habe ich irgendwelche Handlungsoptionen, ausser, mich zu besaufen?

Autor: adfix (Gast)
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>ausser, mich zu besaufen?
mit Kaffee ?

Autor: David (Gast)
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im bewusst falsche antworten geben? :-):-):-)

Autor: Klaus (Gast)
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David schrieb:
> im bewusst falsche antworten geben? :-):-):-)

Das erledigen in diesem Forum schon genug andere :-)

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Kaffeetrinker.

> Jetzt ist das wieder in mir hochgekocht, ich sehe, der stellt im
> Analog-Forum naiv saublöde Fragen...

So ist das im Leben. Jeder hat mal klein angefangen. Ich auch, Du 
vermutlich ebenfalls.....


> Habe ich irgendwelche Handlungsoptionen, ausser, mich zu besaufen?

Ok, auch von Kaffee wird man abhängig und bekommt bei Entzug üble 
Kopfschmerzen. trozdem kann ich nur empfehlen, nicht auf härteres Zeugs 
umzusteigen.

Die ganzen Alkoholiker Schicksale, die ich gesehen habe, und da waren 
viel stärkere und schlauere Typen bei als ich selber, haben mich schon 
als 10 jährigen dazu gebracht, das Zeug zu meiden.

Mit freundlichem Gruß: Bernd wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: Stoppok (Gast)
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Stoppok sagt:

"Nur im Suff kann man alles noch ertragen...
wer das nicht schnallt, braucht auch gar nicht erst zu fragen"

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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Was kümmert Dich dieser Typ noch? Du hast gelernt, daß sich Gutmütigkeit 
alleine nicht auszahlt. Er hat Dir geholfen, das zu lernen. Ärger Dich 
einfach nicht mehr.

Autor: gerd (Gast)
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Blöd ist es, wenn man sich - ohne weiter drüber nachzudenken - am 
Mittagstisch über eine Idee, die man mal hatte, unterhält und eine 
Stunde später ruft einen der Abteilungsleiter an und meint: "...der 
Praktikant hatte eine ganz tolle Idee... er meinte ob man nicht mal dies 
und jenes [eben die am Mittagstisch besprochene Idee] ausprobieren kann. 
Was meinst du dazu?" - Bei solchen Gelegenheiten mach ich auch mal ne 
Faust in der Tasche ;-)
Aber aus solchen Fehlern lernt man und macht sie auch nicht wieder... 
oder? :)

- gerd

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Direkt in dem Moment ausrasten und dem Chef erklären, dass das ja wohl 
das letzte ist. Üblicherweise ist er dann nicht mehr lange Praktikant.

Autor: Olibert E. (olibert)
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Verstaendlich das du dich aergerst. Andererseits kann der Students 
nichts dafuer, dass du entlassen wurdest und mit seinem Gehalt haettest 
du dort wahrscheinlich laengst aufgehoert.

Autor: Michael B. (planlessmichi)
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Reg Dich doch einfach nicht so auf; wenn er das nächste Mal anruft, dann 
sag ihm, dass Du ihm gerne alles ganz genau erklärst, zur Not auch mal 
vor Ort, und er nur mit dem Chef abklären soll, dass das dann was kosten 
wird.
Immerhin bist Du jetzt ja dann offiziell "Berater" :-) Dann halte jedes 
Gespräch zeitlich fest und stelle eine Rechnung.
Sowas sollte auch als Privatperson gehen... Und wenn es so viele Stunden 
werden, dass das Amt dann Ärger macht, kannst Du entweder aufhören, oder 
Du hast ein Nebengewerbe :-)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Bei solchen Gelegenheiten mach ich auch mal ne Faust in der Tasche ;-)

Wozu? Wenn du davon erfährst kannste den Sachverhalt doch
richtig stellen. Übler ist es wenn du deinem Vorgesetzten
einen Verbesserungsvorschlag machst und der verkauft das der 
Geschäftsleitung als seine Idee. Lass das ein paar mal
vorkommen und du wirst irgendwann als Unfähiger von den
Personalentscheidern eingestuft und landest auf der
Abschussliste wenn mal wieder gespart werden muss.

Autor: hans im glück (Gast)
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ich meine klar, jemandem zu helfen ist nicht falsch und alles, aber wenn 
du rausfliegst aus der firma und der student dann noch mit seinen fragen 
zu dir kommt... da sollte man vllt. doch mal überlegen, ob man da noch 
helfen will mit den problemen. ich meine jetzt nicht, dass man aus rache 
oder frust die hilfe verweigern sollte, aber vllt. einfach, weil man 
nicht mehr im unternehmen ist und auch nicht viel zeit hat. aber 
andererseits solltest du dich nicht ärgern, weil what goes around comes 
around und so kannst du dich das nächste freuen, wenn dir jemand hilft, 
obwohl er keine zeit hat oder kein geld dafür bekommt. arbeite lieber 
fleißig in deinem neuen job und guck nach vorne.

@gerd: das ist die messlatte für perfidie. das ist doch rücksichtslose 
scheiße.

Autor: eloka (Gast)
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gerd schrieb:
> Blöd ist es, wenn man sich - ohne weiter drüber nachzudenken - am
> Mittagstisch über eine Idee, die man mal hatte, unterhält und eine
> Stunde später ruft einen der Abteilungsleiter an und meint: "...der

Hrhrhr.. da bin ich ganz schnell ganz vorsichtig geworden. Bei uns in 
der Firma gibts u.a. ein Vorschlagswesen. Da is es früher schon ein paar 
mal vorgekommen das so ein paar A***l**er einfach ohne zu fragen meine 
Sachen eingereicht haben. Genau nach diesem Schema. Mal kurz darüber 
geredet... (wollts zb. mit den Kollegen abklähren das es evtl. die 
Arbeitsweise aller beeinflusst...) und 3 Stunden später erfährt man das 
es von einem Kollegen schnell als Verbesserungsvorschlag eingereicht 
wurde. Also da is mir schon ein paar mal das Messer in der Hose 
aufgegangen. Manche aber da absolut 0 Skrupel. Aber man lernt ja immer 
dazu. :)

Das gute daran war, das mein damaliger Chef seine Pappenheimer alle 
recht gut kannte und sowas dann erst mit mir abgesprochen hat. "Das is 
doch auf deinem Mist gewachsen, oder? ;)".

Autor: Teetrinker (Gast)
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Kaffeetrinker schrieb:
> irgendwelche Handlungsoptionen, ausser, mich zu besaufen

... deeen Chef fragen "wie man auf Stundenbasis abrechnet" :-) Manchmal 
mahlen Gottes Mühlen langsam, aber gerecht (sagt ein Sprichwort)!

Besser ist: wenn man mit dieser Firma abschließt. Die gerechte
Strafe folgt in wenigen Monaten: wenn die Idee die "Serienreife" 
erreicht hat und das Lehrgeld den Gewinn übersteigt.

Autor: Andreas (Gast)
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Kaffeetrinker schrieb:
> Irgendwann bekamm ich einen Anruf von diesem E-Technik-Studenten, er hat
> technische Probleme, hier und da. Blöd und gutmütig wie ich bin habe ich
> dem immer wieder geholfen.

Ein oder zweimal eine Frage beantworten die sich auf etwas bezieht das 
man selbst verbrochen hat, das gehört m.E. zum Anstand dazu; wenn es 
aber so wird dass man da wirklich Zeit aufwenden müsste, dann muss man 
das ganz einfach ablehnen. Kann man ja diplomatisch ausdrücken. "Hmm, da 
müsste ich mich jetzt erst wieder reindenken; ich hab leider in meinem 
Job gerade zu viel zu tun und keine Zeit mir das genauer anzuschauen. 
Schau nochmal in meine Doku, da steht vielleicht was dazu drin. 
Ansonsten fällt mir jetzt auch nichts ein. Viel Erfolg."

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  eloka (Gast)

>Bei uns in
>der Firma gibts u.a. ein Vorschlagswesen.

Bei uns in der Firma gibt es explizit KEIN Vorschlagswesen in der 
Entwicklungsabteilung. Weil es schliesslich unser Job und täglich Brot 
ist, gute Ideen zur Problemlösung zu finden. Damit erledigen sich auch 
solche Trittbrettfahrereien.
In der Produktion gibt es ein Vorschlagswesen und es werden ein paar 
Leute auch ab und an mit ein paar Hundertern belohnt. Ist in meinen 
Augen OK.

MfG
Falk

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wer etwas vorschlägt, muß damit rechnen, daß zurückgeschlagen wird.

(alte mongolische Volksweisheit)
;-)
MfG Paul

Autor: war mal angemeldet (Gast)
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Klaus Kinski:
Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art 
Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.

@Kaffeetrinker: ganz, ganz wichtig: nenn seinen Namen!

Autor: Selbstständiger (Gast)
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>@Kaffeetrinker: ganz, ganz wichtig: nenn seinen Namen!
Nein, es geht hier nicht um Differmierung.

Der Saubere weg ist, einen Artikel zum Anlass zu nehmen, der Firma 
anzubieten, sie zu supporten.

Einfach rauskopieren, hinsenden und dann anbieten für 75,- die Stunde 
Analogsupport zu machen.

Entweder man verdient was, oder der hört bald rasch zu posten auf.

Autor: sekttrinker (Gast)
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> Blöd und gutmütig wie ich bin habe ich dem immer wieder geholfen.
ausgenutzt und von anderen genervt wird man immer wieder mal - da Du 
jetzt sowieso nichts mehr mit ihm zu tun hast bzw. haben willst, würde 
ich nur noch abblocken und den Typ vergessen.

> Jetzt ist das wieder in mir hochgekocht, ich sehe, der stellt im
> Analog-Forum naiv saublöde Fragen...
na ja, es gibt ja auch saublöde Antworten (ohne Gewähr ;-)
Da kann auch schnell mal eine Schaltung hopps gehen, wenn man selbst 
keine Ahnung hat.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Nein, es geht hier nicht um Differmierung.
Richtige Schreibweise lautet "Diffamierung".

Autor: tom (Gast)
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Willommen im Leben, Kaffeetrinker! ;)
Da hilft besaufen nicht weiter. Entspann Dich und laß die Welt so sein 
wie sie ist. Guck Dich in Ruhe um. Gute Leute werden immer noch gesucht.

Vergiß diese ärgerliche kleine Episode so schnell wie möglich!

Der Typ baut mit Nichtwissen bestimmt den ursten Bockmist und Du findest 
sicherlich eine gute neue Anstellung!

Ich wünsche Dir alles Gute!
;)

Autor: Kalif Storch (Gast)
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War das eine kleine Firma? Soll doch die Firma ob dieser Personalpolitik 
vor die Hunde gehen. Wer Vetternwirtschaft betreibt, sollte besser 
pleite gehen. Ich habe es in meiner alten Firma erlebt, dass einige wie 
Pech und Schwefel zusammenhielten, weil sie sich seit frühester Kindheit 
kannten (zwei Chefs, ein Angestellter). Diese Leute waren so menschlich 
daneben, dass sie mehrere Kollegen rausgekelt haben.

Autor: iIng (Gast)
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>Irgendwann haben die so einen E-Technik-Studenten auf Stundenbasis
>eingestellt mit irgendwie 0 Ahnung von garnix.
>Keine Ahnung von Schaltungen, Programmieren nix!
>Der ist dauernd bei mir vorbeigekommen und hat mich mit saublöden Fragen
>genervt.
Wieso redest du so abwertend über einen Studenten? Ein Student ist eben 
kein Experte.

>Der ist dauernd bei mir vorbeigekommen und hat mich mit saublöden Fragen
>genervt.
Als du angefangen hast, hattest du sicherlich 100% Durchblick. Klar 
doch....
Merke: Wer nicht fragt bleibt dumm, also war er schon schlau genug 
Fragen zu stellen!



>Blöd ist es, wenn man sich - ohne weiter drüber nachzudenken - am
>Mittagstisch über eine Idee, die man mal hatte, unterhält und eine
>Stunde später ruft einen der Abteilungsleiter an und meint: "...der
>Praktikant hatte eine ganz tolle Idee... er meinte ob man nicht mal dies
>und jenes [eben die am Mittagstisch besprochene Idee] ausprobieren kann.
>Was meinst du dazu?" - Bei solchen Gelegenheiten mach ich auch mal ne
>Faust in der Tasche ;-)
>Aber aus solchen Fehlern lernt man und macht sie auch nicht wieder...
>oder? :)

Was seid ihr bloß für Menschen. So ein Verhakten gibt es nur in 
Ostdeutschland, habe ich mal gehört. Dor arbeitet man gerne 
gegeneinander...

Autor: Christian Aurich (cau) Flattr this
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iIng schrieb:
> Was seid ihr bloß für Menschen. So ein Verhakten gibt es nur in
> Ostdeutschland, habe ich mal gehört. Dor arbeitet man gerne
> gegeneinander...

seltsam - hier in "Ostdeutschland" sehen das die meisten wohl 
andersherum. Von daher lass mal lieber deine Vorurteile sein, wenn du 
nur davon gehört hast.
Abgesehen davon ist es natürlich richtig, dass so ein Verhalten bzw. die 
Situation die zu diesem führt abartig ist.

Autor: Martin (Gast)
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... Wie blöd kann man sein ...

"Wer sich selbst erniedrigt, will erhöht werden." Lukas 47, 11

Autor: iIng (Gast)
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>seltsam - hier in "Ostdeutschland" sehen das die meisten wohl
>andersherum.
Wie auch immer, hast du recht. Im Westen mag es auch menschlichen 
Abwracks geben. Aber in so einer Situation muss man die Übeltäter direkt 
vor allen bloß stellen.

Ich hatte vor paar Jahren eine ähnliche Situation erlebt. Es gab einen 
neuen Kollegen, dem ich am anfangs viel geholfen habe, soweit so gut. 
Nicht ein einziges Mal habe ich Danke gehört, obwohl ich mich fast 
täglich manchmal stunden-, manchmal auch tagelang mit seinen Problemen 
bschäftigte. Es kam noch besser, der Kollege fing an mich zu 
beschuldigen, wenn irgendwas an Softwareprojekten nicht klappte. 
Irgendwann knallte ich mit der Faust vor der ganzen Abteilung auf den 
Tisch und ließ den blöden Fisch in seinen Problemen schwimmen. Zum 
Anfang der Kriese vor 1,5 Jahren ist er als ersten geflogen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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>Ein Student ist eben kein Experte.
Eine unnötige Verallgemeinerung.
Ein Student wird schon hier und da Fähigkeiten haben, aber Experten
haben auch eine lange Berufserfahrung und das zählt.

Autor: Nameless (Gast)
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>Irgendwann bekamm ich einen Anruf von diesem E-Technik-Studenten, er hat
>technische Probleme, hier und da. Blöd und gutmütig wie ich bin habe ich
>dem immer wieder geholfen.

Der 0-Ahnung-Student schafft es aus einem Berufserfahrenen immer noch 
Antworten rauszukitzeln???

Dann scheint er zumindest Ahnung vom 'social engineering' zu haben.

Autor: Mike B. (Gast)
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3 Dinge die du beim täglich Gang zur Arbeit beachten solltest:

1) Jeder Kollege ist grundsätzlich als Nutznießer einzustufen ...
2) Säge an jedem in deiner Reichweite befindlichen Stuhlbein ...
3) Gehe dabei stets subtil vor ...

Meine Erfahrungen sind, dass es in der Entwicklung kein Teamplay gibt.
Jeder ist sich selbst der nächste! Vielleicht finde ich noch ein
Unternehmen, in dem mir das Gegenteil bewiesen wird...

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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@Mike B.

bei Deiner Einstellung ist es spätestens mit Deinem Erscheinen mit dem 
Teamplay vorbei.

Autor: Mike B. (Gast)
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In leitenden Positionen spielt man nunmal gegeneinander,
ob die Firma jetzt mit B, S oder sonstwie beginnt...

Autor: war mal angemeldet (Gast)
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iIng schrieb:
>>eingestellt mit irgendwie 0 Ahnung von garnix.
>>Keine Ahnung von Schaltungen, Programmieren nix!
> Wieso redest du so abwertend über einen Studenten? Ein Student ist eben
> kein Experte.
ein experte muss er ja auch nicht sein. aber wenn er das STUDIERT, 
dann ist TALENT unerlässlich.
es gibt viel zu viele idioten (ja, das muss man sagen dürfen), die 
einfach mal e-technik aus was für perfiden gründen auch immer studieren, 
ohne auch nur die geringste ahnung von der materie zu haben.
in einem entwickelnden betrieb fallen die dann - wie der oben erwähnte - 
kräftig auf die nase.

zum glück.

>>Der ist dauernd bei mir vorbeigekommen und hat mich mit saublöden Fragen
>>genervt.
> Als du angefangen hast, hattest du sicherlich 100% Durchblick. Klar
> doch....
ja, richtig. aber es macht den unterschied, ob man dumm mit 13 oder mit 
23 anfängt.
eine hochschule kann wissen, aber kein talent vermitteln. das muss man 
neben engagement und liebe zum beruf/hobby schon selbst mitbringen.

> Merke: Wer nicht fragt bleibt dumm, also war er schon schlau genug
> Fragen zu stellen!
der satz ist nach der grundschule schon obsolet.

Autor: Wer lesen kann ist klar im Vorteil (Gast)
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> Der Typ baut mit Nichtwissen bestimmt den ursten Bockmist und Du findest
> sicherlich eine gute neue Anstellung!
Kaffeetrinker hat doch schon längst wieder einen Job gefunden, wenn Du 
seinen Anfangsthread gelesen hättest.
Mal eine gewagte Frage:
Gehörst Du auch zu den undercover Personaldienstleistern, die sich hier 
rumtummeln und Ihre Spielchen treiben ?
Spaß beiseite, ich denke mal nicht.

Autor: MaWin (Gast)
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> In leitenden Positionen spielt man nunmal gegeneinander,

Ja, darunter leiden alle solche Firmen.
Weil die Gier der Bessergestellten immer noch grenzenloser wird.

Ist schon ein Kreuz für die ganze Gesellschaft, daß gerade solche Leute 
nach oben gespült werden.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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war mal angemeldet schrieb:

>>Merke: Wer nicht fragt bleibt dumm, also war er schon
>>schlau genug Fragen zu stellen!

>der satz ist nach der grundschule schon obsolet.

Mal ungeachtet des Themas: Fragen stellen ist Kommunikation, und die ist 
an geeigneten Stellen durchaus wichtig. Dabei kann ich keine Rücksicht 
darauf nehmen, ob es dem Gefragten nun gerade passt oder nicht, weil der 
lieber in Ruhe gelassen wäre.

Schon ein Prof. an der FH betonte das oft: Ri-ra-rum, wer nicht fragt 
bleibt dumm. Getreu der Sesamstraße.

Autor: war mal angemeldet (Gast)
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MaWin schrieb:
> Ist schon ein Kreuz für die ganze Gesellschaft, daß gerade solche Leute
> nach oben gespült werden.
in meinem e-technik-studium hatte ich in ein paar vorlesungen einige 
bwl-ler drinsitzen. denen ist die ellbogen-taktik ins blut gegeben.

eine gruppe von leuten kam nach der prüfung zu mir und beschwerte sich, 
dass eine andere gruppe unerlaubterweise alte angaben inklusive lösungen 
in der klausur dabeihatten.
meine erste frage war, warum sie die denn verpfeiffen. davon 
einigermaßen verblüfft antworteten gleich mehrere im chor "weil sie uns 
die lösungen nicht geben wollten".

tja... was soll man da noch sagen.

Autor: war mal angemeldet (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Schon ein Prof. an der FH betonte das oft: Ri-ra-rum, wer nicht fragt
> bleibt dumm. Getreu der Sesamstraße.
man muss aber auch die art der fragen bei einem urteilen in betracht 
ziehen.
der TO stellt die art fragen klar heraus.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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war mal angemeldet schrieb:

>man muss aber auch die art der fragen bei einem urteilen
>in betracht ziehen

Richtig. Ich verfolge den Thread schon von Anfang an.

An Stelle des TE (Kaffeetrinker) würde ich mich nur noch um den neuen 
Job kümmern, und alles andere ordentlich in Rechnung stellen, wenn ich 
da überhaupt noch mal was machen möchte.

Aber Tipps geben für eine Sache, wo ich selbst rausgeflogen bin, sowas 
geht gar nicht. Und wenn der arme Student einem noch so leid tun würde.

Autor: Kalif Storch (Gast)
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iIng schrieb:
> Was seid ihr bloß für Menschen. So ein Verhakten gibt es nur in
> Ostdeutschland, habe ich mal gehört. Dor arbeitet man gerne
> gegeneinander...


Meines Wissens gibt es dort gerade nicht so ein Verhalten. Das ist auch 
viel plausibler, weil man dort nüchterner und ohne Konkurrenzkampf seine 
Arbeit verrichtete. Das merkst du auch heute noch. Ostdeutsche sind z. 
T. naiver, aber wenn ein guter Vorgesetzter da ist, dann wird man die 
Ehrlichkeit und die Nüchternheit der Ostdeutschen nutzen können, weil 
ein objektives Urteil oft genug fehlt.

Autor: Kongo Müller (Gast)
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Hey.

>> Irgendwann bekamm ich einen Anruf von diesem E-Technik-Studenten, er hat
>> technische Probleme, hier und da. Blöd und gutmütig wie ich bin habe ich
>> dem immer wieder geholfen.
> Der 0-Ahnung-Student schafft es aus einem Berufserfahrenen immer noch
> Antworten rauszukitzeln???
> Dann scheint er zumindest Ahnung vom 'social engineering' zu haben.

In der Tat. Der hat gute Ahnung von 'social engineering'. Darum endet 
der Leistungsvergleich zwischen einem E-Technik Nerd und einem BWLer ja 
auch immer ähnlich dem Wettlauf zwischen Hase und Igel zuungunsten des 
Nerds. :-(
Ohne soziale Intelligenz wirst Du nix.

Was man hier im Forum auch oft zu beobachten ist, das den ganzen Mädels 
unheimlich schnell ohne groß rumzupampen geholfen wird. Ich finde die 
Frauen hier eher überrepräsentiert, im Vergleich zu der Anzahl, die mir 
im RL über den Weg läuft. Ich vermute mal, einige männliche Frager 
tarnen sich als Mädels, um schneller Antworten zu bekommen.

Die gegenteilige Strategie verfolgen wiederum Mädels, die sich hier als 
Männer ausgeben, um der Anmache zu entgehen, und sich dann über den 
"rüden" Umgangston, wie er eben unter echten Männern halt üblich ist, 
wundern. :O)

Mmmmh. Kann ich eigentlich Verschwörungstheorien auch patentieren 
lassen?

Gruß: Kongo Müller

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Kongo Müller schrieb:

>Ich vermute mal, einige männliche Frager tarnen sich als
>Mädels, um schneller Antworten zu bekommen.

Yep, so ist das. Keine Verschwörungstheorie. Ich hatte im Studium schon 
solche Kommilitonen, die sich damals in den ersten Foren herum trieben. 
Sagt der eine zum anderen: Komm, wir gehen mal ein paar Typen 
veräppeln...

Also, immer das Holzauge etwas eingeschaltet lassen. ;-)

Autor: Paul H. (powl)
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Rainer Unsinn schrieb:
> Was kümmert Dich dieser Typ noch? Du hast gelernt, daß sich Gutmütigkeit
> alleine nicht auszahlt. Er hat Dir geholfen, das zu lernen. Ärger Dich
> einfach nicht mehr.

sehr gute antwort!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Warum können Mädels nicht gleichfalls klug wie schön sein?
Dann wären es ja Männer.

>Also, immer das Holzauge etwas eingeschaltet lassen. ;-)
Typisch Elektrotäter, es sollte "...wachsam offen halten" heißen.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:
> Reg Dich doch einfach nicht so auf; wenn er das nächste Mal anruft, dann
> sag ihm, dass Du ihm gerne alles ganz genau erklärst, zur Not auch mal
> vor Ort, und er nur mit dem Chef abklären soll, dass das dann was kosten
> wird.
> Immerhin bist Du jetzt ja dann offiziell "Berater" :-) Dann halte jedes
> Gespräch zeitlich fest und stelle eine Rechnung.

Es gibt eine noch bessere Möglichkeit, die ich auch schon einmal 
praktiziert habe. Wenn Fragen des Mitarbeiters auftauchen, schreibt man 
ein Angebot über entsprechende Beratungsleistungen an den Chef des 
Mitarbeiters. Da dies üblicherweise erst zu Irritationen und Rückfragen 
kommt, nutzt man die Gelegenheit für ein Gespräch. Schließlich kann man 
ja sehr gut belegen, dass ein Mitarbeiter wohl erhebliche Defizite 
aufweist, die man durch externe Beratung ausgleichen kann.

Einen besseren Gesprächseinstieg kann man ja wohl kaum finden, 
insbesondere weil der Chef ja dadurch auch von einem ansonsten wohl 
unbemerkten "Leck" bei seinen Mitarbeitern erfährt.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Das setzt aber voraus das du mit deinem früherem Arbeitgeber
noch mal was zu tun haben willst. Für mich wäre das nichts.
Wenn ich raus aus irgend welchem Laden bin, dann für immer.

Autor: dfsbyxvc (Gast)
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Ist doch eigentlich ganz einfach.
Derjenige, der bezahlt, bekommt die Leistung.

Das ist DAS grundlegende Prinzip dieser Gesellschaftsordnung (zumindest 
in abhaengiger Beschaeftigung noch so geltend).

Da keiner der hier versammelten Kleinen diese Gesellschaftsordnung 
aendern kann, bleibt nur, sich an die Prinzipien zu halten.

Die Fa. war der Meinung, sie kommt ohne Dich aus. Soll sie.(Punkt)
Wenn sie Dich doch braucht, dann soll sie zahlen.

Gast

Autor: Franz (Gast)
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@ Kongo Müller , deine soziale Intelligenz würde ich aber als absolute 
Schlitzohrigkeit in sehr vielen Fällen übersetzen.
Denn die Leute, welche nur so vor sozialer Intelligenz strotzen, sind 
fachlich sehr oft die größten Tiefflieger.
Man kennt da persönlich eine ganze Anzahl solcher Exemplare - das sind 
meistens die, welche mit wenig Ahnung und Aufwand ganz schnell nach oben 
kommen wollen, oder über die Maßen sich die "Taschen vollhauen".
Und als Grundlage dessen finden solche Exemplare auch immer genügend 
Nährboden und damit Chancen, ihre ausgeklügelten Spielchen 
durchzuziehen.
Aber nun mal die Frage, warum funktioniert sowas überhaupt - ausgehend 
von der These, daß meine Aussagen zutreffen.
Kann es sein, daß in gewissen Entscheidungsebenen nur auf solche 
Theaterspielchen (soziale Intelligenz) Wert gelegt wird, oder anders 
ausgedrückt, daß Personalentscheidungen nicht nach rein fachl. und 
Leistungsgesichstpunkten sondern nach Vortäuschung menschl. Fähigkeiten 
getroffen werden.
Für mich kämen alle Leute mit sehr schmeichelhaftem Auftreten wohl eher 
erstmal unter Beobachtung, aber wonach soll schon ein Personaler oder GF 
entscheiden, wenn die selber so wenig fachl. Kenntnisse haben.
Und mit guten (theoret.) Abschlußnoten und super Beurteilungen hat man 
ja schon die Maus in der Falle.
Ist wohl wie in der Politik - alles nur reines Schauspiel.

Autor: Franz (Gast)
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@  dfsbyxvc , das Prinzip "Leistung gegen direkte Bezahlung" sieht nur 
oberflächlich so aus.
Und die Konsequenz deiner Worte wird so nicht eintreten, dazu sind die 
Chefs viel zu eitel und schlitzohrig.
Man (Fa.-Chefs) suchst sich doch nur noch gefügsame Lakaien, die mit 
wenig fachl. Ahnung und v.a. weniger Lohn dann doch irgendwie das 
Ergebnis hinzaubern (wie ist denen egal) - so die Vorstellung der 
Entscheidungsträger.
Leider funktioniert dieses Prinzip immer nur auf der Verlagerung von 
Wissen und Zu-/Nacharbeit durch die wirklichen Größen. Nur will man 
(Chef) solche Leute wohl eher nicht in seinem "Team" haben.
Mit den fachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen wachsen auch immer die 
persönlichen, nur daß dies immer auch soziale Fähigkeiten 
miteinschließt, welche die meisten Führungskräfte nicht so gerne vor Ort 
haben wollen.
Mit Dummies kann man viel besser umgehen als mit echten erfahrenen 
Mitarbeitern. Darum wohl auch das ewige Auslagern und Abschieben 
(Vorruhestand) von älteren MA in diversen großen deutschen Konzernen und 
Globalplayern.

Autor: Rudi Tatlos (Gast)
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Wie war doch früher der grüne Spruch: "Erst wenn der letzte Baum gerodet 
ist, wird man feststellen, daß man Gold nicht essen kann."

Heute: Erst wenn alle entlassen sind, wird man feststellen, daß die 
Produktion nicht läuft und keiner mehr Rechnungen schreibt!

Eine Firma, die ihre Mitarbeiter feuert, verdient es nicht hinterher 
wieder unterstützt zu werden!

@ Kaffetrinker: Wiedereinstellung höchstens zum doppelten Gehalt!!

Autor: Franz (Gast)
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Rudi Tatlos , ist dir die Triebkraft des techn. Fortschritts nicht 
bekannt?
Alle möglichen Arbeitsschritte durch Maschinen und Computer ausführen 
lassen, mit dem Ziel ...... !?
Und ein abschließender Ratschlag wird sich wohl in Luft auflösen, oder 
meinst du, daß sich sein Ex-Chef auf solch einen Deal jemals einlassen 
würde?
Wunschdenken in der Form halte ich für ziemlich primitiv.
Wenn schon dann sollte man vllt. mal die Auftraggebr seiner Ex-Firma ins 
Kalkül ziehen, denn dort wäre eventuell was zu machen, nicht an der eh 
schon stinkenden Vergangenheit.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Rudi Tatlos schrieb:

>@ Kaffetrinker: Wiedereinstellung höchstens zum doppelten Gehalt!!

Wenn die Dinge in der alten Firma nicht absolut ekelhaft gelaufen sind, 
kann sowas tatsächlich funktionieren. Es muß vielleicht nicht gerade das 
doppelte Gehalt sein, aber ein guter Batzen, mit dem man mehr als 
zufrieden wäre.

Im Laufe meines Lebens sind mir wenigstens 3 solcher Fälle bekannt 
geworden, wo das funktionierte. Zuletzt in der alten Firma. Ein Mann ist 
unzufrieden, hauptsächlich mit dem Gehalt, sucht sich eine neue Stelle, 
und kündigt. Nach kurzer Zeit liefen die Dinge dann nicht mehr gut in 
der Firma, und Ersatz bekamen sie auch nicht. Also, was machen die? Sie 
rufen den ehemaligen Mitarbeiter an. Der war dann jetzt in der Position, 
wo er für sich was heraus holen kann, und auch besser da stehen würde, 
als in dem neuen Job. Und er kam tatsächlich zurück.

Sowas läuft oft ohne Schlitzohrigkeiten und faule Tricks, und völlig 
unkompliziert, da die Erkenntnis ja bereits bis zu wichtigen Personen 
vorgedrungen ist.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Franz schrieb:
> Denn die Leute, welche nur so vor sozialer Intelligenz strotzen, sind
> fachlich sehr oft die größten Tiefflieger.
> Man kennt da persönlich eine ganze Anzahl solcher Exemplare - das sind
> meistens die, welche mit wenig Ahnung und Aufwand ganz schnell nach oben
> kommen wollen, oder über die Maßen sich die "Taschen vollhauen".

Mit sozialer Intelligenz kennst Du Dich offensichtlich kein bisschen 
aus. Das, was Du beschreibst, ist einfach nur Rücksichtslosigkeit.

Es ist auch mitnichten so, dass Leute mit viel sozialer Intelligenz 
fachlich oft die größten Tiefflieger sind. Das ist nichts weiter als ein 
Klischee, das immer wieder gern benutzt wird, um die eigenen 
Unzulänglichkeiten mit angeblichen Defiziten anderer zu überdecken.

Autor: Franz (Gast)
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Gastino G. , das kann schon gut sein, daß ich mich mit sozialer 
Intelligenz sehr wenig auskenne.
Den Begriff habe ich ja auch nur ause einem Beitrag eines anderen Users 
aufgenommen.
Und was du Rücksichtslosigkeit bezeichnest liegt wohl auch immer im Auge 
des Betrachters.
Es soll Leute geben, die machen sich keine großen Gedanken über ihr 
ursächliches Handel, jedoch hat jeder von denen ein ganz klares Ziel.
Und durch wen werden solche Verhaltensweisen erst erzeugt oder möglich 
gemacht - nicht durch den rücksichtslosen Übeltäter.
Die Ursache fängt viel weiter vorn und tiefgründiger an.
Deine Herleitung von Klischees sind genauso zu deuten wie ein Gerücht - 
an allen sind gewisse Faktoren beteiligt, welche man nicht unter 
Fantasie / Einbildung abhaken kann.
Aber jeder muß da wohl seine eigenen Erfahrungen machen, und daraus 
resultieren dann auch die persönl. Ansichten.
Auf welcher betrieblichen Ebene Fehler in gewissen Führungshirarchien 
dann letztendlich ausgeglichen werden, sollte auch dir bekannt sein.
Fehler in der Produktion  Herstellung  Ausführung sind ursächlich auf 
wessen Versäumnisse / Fehlentscheidungen in Firmen, oder prinzipiell in 
größeren Organisationen / Strukturen, zurückzuführen?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Rudi Tatlos
Habe ich dir mal aus dem Wiki rüber kopiert.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der 
letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen 
kann.

Die Weissagung der Cree ist ein eingängiger Spruch der Umweltbewegung, 
der in den 1980er Jahren weite Verbreitung fand:

    „Only after the last tree has been cut down / Only after the last 
river has been poisoned  Only after the last fish has been caught  
Then will you find that money cannot be eaten.“
    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der 
letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen 
kann.“

Diese so genannte Weissagung der Cree ist zumindest nicht in dieser Form 
indianischen Ursprungs. Sie wurde oft mit einem ähnlichen Satz aus der 
Rede verwechselt, die Häuptling Seattle vom Stamm der Suquamish 1854 vor 
Isaac I. Stevens, dem Gouverneur der Washington Territories, hielt. Der 
amerikanische Journalist Henry A. Smith, Ohrenzeuge der Rede, gab den 
Satz 33 Jahre später in der Zeitung Seattle Sunday aus seiner Erinnerung 
wie folgt wieder:

    „Und wenn der letzte rote Mann von der Erde verschwunden und die 
Erinnerung des weißen Mannes an ihn zur Legende geworden ist, dann 
werden diese Gestade übervoll sein von den unsichtbaren Toten meines 
Stammes, ...dann wimmeln sie von den wiederkehrenden Scharen, die einst 
dieses Land bevölkerten und es immer noch lieben.“

Die blumigen und heroischen Formulierungen gelten daher als Werk Smiths.

Autor: Franz (Gast)
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@ Mike Hammer , entschuldige den Einwurf, welchen Zusammenhang soll dein 
letzter Beitrag hier bringen oder verdeutlichen?

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Andreas schrieb:
> Ein oder zweimal eine Frage beantworten die sich auf etwas bezieht das
> man selbst verbrochen hat, das gehört m.E. zum Anstand dazu;

Nein. Deutsche Arbeitgeber haben das frühere Geschäfts auf 
Gegenseitigkeit, Loyalität gegen sicheren Arbeitsplatz, schon lange 
aufgekündigt. Der Mitarbeiter ist zur Human-Ressource degradiert. 
Loyalität kann nur noch so lange erwartet werden, so lange der 
Arbeitgeber zahlt.

Kaffeetrinker ist entlassen worden, das ist weder anständig, noch 
impliziert es irgendeine Art von Loyalität gegenüber dem früheren 
Arbeitgeber. Der Vertrag ist zu Ende, alle Leistungen erbracht, alle 
Leistungen abgegolten.

Weitere Leistungen kosten extra.

Beim ersten Mal ist es noch schwer den Mund aufzumachen und in 
irgendeiner Form zu sagen, da will ich was für. Man gewöhnt sich dran.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@ Franz

siehe Bezug zum Post von 13:46 von Rudi Tatlos
>Wie war doch früher der grüne Spruch: "Erst wenn der letzte Baum gerodet
>ist, wird man feststellen, daß man Gold nicht essen kann."

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