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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mist - AVR UART Kabel zu lang.


Autor: Joachim (Gast)
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Hallo,

Anfänger braucht Euere Hilfe.. Leider habe ich mir keine Gedanken 
gemacht was Kabellänge anbelangt. Ein AVR sendet einseitig (9m) über die 
UART im TTL-Pegel Daten an ein anderes Device. Da kommt jetzt natürlich 
nur Schrott an. Ich habe mir echt Mühe mit meinem Aufbau der Schaltung 
gemacht. Kann ich da noch was retten? Evtl. einen kleinen Converter o. 
Verstärker bauen  und dazwischen klemmen?

Danke
Joachim

Autor: Robert L. (lrlr)
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UART -> RS232 -> UART

(ist glaub ich das "gängigste" bei nur 2 ..)

Autor: Mike (Gast)
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Line-Driver verwenden, e.g. 74HCT244 o.ö. dazwischensetzen.
Oder ggf. mal nachdenken ob die 9m nicht per I²C oder RS485 gemacht 
werden.
Die erste Lösung sollte mit 2 zusätzlichen Widerständen am schnellsten 
zu realisieren sein.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Wie viele Leitungen hast du zur Verfügung? Statt höherer Pegel (rs232) 
bietet sich noch rs422 mit differentiellen Signalen an, braucht aber 
einen Draht mehr.

Autor: Joachim (Gast)
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Hallo,

also wenn etwas umdisponierte kann ich 3 Ader frei machen... Ich 
Oberspezialist habe das Kabel natürlich schon schön in der Mauer 
verputzt.

Autor: Robert L. (lrlr)
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dann vielleicht rs485.. (braucht 4: GND, +, a , b)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Joachim schrieb:

> Oberspezialist habe das Kabel natürlich schon schön in der Mauer
> verputzt.

Ohne das vorher ausprobiert zu haben?

Vorne und hinten jeweils einen MAX232 drann und damit auf RS232 gehen.

Autor: Joachim (Gast)
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Mike schrieb:
> Line-Driver verwenden, e.g. 74HCT244 o.ö. dazwischensetzen.
> Oder ggf. mal nachdenken ob die 9m nicht per I²C oder RS485 gemacht
> werden.
> Die erste Lösung sollte mit 2 zusätzlichen Widerständen am schnellsten
> zu realisieren sein.

 Das klingt gut. Ich würde mir gerne dazu mal ein Beispiel ansehen..

Autor: Detlev T. (detlevt)
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@Robert
Es geht hier wohl nur um eine Richtung

Autor: Joachim (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Vorne und hinten jeweils einen MAX232 drann und damit auf RS232 gehen.
>
>
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

Danke, das werde ich probieren....

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Nur so zur sicherheit, benutzt du auch einen passenden Quarz? Nicht das 
dir hier nur der Fehler durch die Baudratenabweichung Probleme macht.

Autor: Mike (Gast)
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Zu I²C findest Du hier eine Erklärung 
http://www.rn-wissen.de/index.php/I2C

Nur leider hast Du uns nicht gesagt welchen Controller Du verwendest.
Wie Du das softwaremäßig umsetzt findest Du hier im Forum oder z.B. bei 
Peter Fleury.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Joachim schrieb:
> Da kommt jetzt natürlich
> nur Schrott an.

Entweder Deine Baudrate ist zu hoch oder Du benutzt keinen 
Quarz/Resonator.

Und es darf nur eine Seite über das Netzteil mit dem Schutzleiter 
verbunden sein!


Peter

Autor: Joachim (Gast)
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Mike schrieb:
> Nur leider hast Du uns nicht gesagt welchen Controller Du verwendest.
> Wie Du das softwaremäßig umsetzt findest Du hier im Forum oder z.B. bei
> Peter Fleury.

Also da ist im Einsatz:

Ein Atmega8 sendet Daten über die Uart an einen Serielles Display (Hier 
wird das LCD Kit #117 von www.phanderson.com verwendet). Es wäre schon 
super wenn ich die vorhandene Hardware nutzen könnte, denn ich habe sehr 
viel Experimente mit dem Tonertransfer gemacht. Na, ja - jezt ist alles 
fertig und sieht prima aus. Nur funktionern tut's halt nicht so wie's 
soll..

Danke an alle...

Joachim

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Hallo Joachim,

du könntest auch erst einmal mit einem Widerstand gegen GND am Display 
versuchen, eingestrahlte Störspannungen zu reduzieren. Der ATMEGA kann 
ja einige mA treiben. 470 Ohm/10mA wäre da einmal mein Tipp.

Gruß, DetlevT

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Joachim schrieb:

> viel Experimente mit dem Tonertransfer gemacht. Na, ja - jezt ist alles
> fertig und sieht prima aus. Nur funktionern tut's halt nicht so wie's
> soll..

Mal eine blöde Frage:
Aber ausprobiert hast du es mit einem kürzeren/anderen Kabel schon?

Nur um sicherzugehen, dass es auch wirklich am Kabel liegt.

Autor: Joachim (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Mal eine blöde Frage:
> Aber ausprobiert hast du es mit einem kürzeren/anderen Kabel schon?
>
> Nur um sicherzugehen, dass es auch wirklich am Kabel liegt.
>
>
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

ja, ich hatte vorher ca. 2m im Einsatz. Ging problemlos. Und das 
eingmauert Kabel ist auch i.O.

Joachim

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Du könntest auch erst einmal mit einem Widerstand gegen GND am Display
>versuchen, eingestrahlte Störspannungen zu reduzieren. Der ATMEGA kann
>ja einige mA treiben. 470 Ohm/10mA wäre da einmal mein Tipp.

In die Richtung würde ich auch gehen. Alternativ mal so 1kOhm direkt vor 
den Empfänger einsetzen. Filtert auch viel Schrott raus.

Geht erstmal am schnellsten.

Und/oder die Baurate runtersetzen.

Gruss
Axel

Autor: joachim (Gast)
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Axel Laufenberg schrieb:
>>Du könntest auch erst einmal mit einem Widerstand gegen GND am Display
>>versuchen, eingestrahlte Störspannungen zu reduzieren. Der ATMEGA kann
>>ja einige mA treiben. 470 Ohm/10mA wäre da einmal mein Tipp.
>
> In die Richtung würde ich auch gehen. Alternativ mal so 1kOhm direkt vor
> den Empfänger einsetzen. Filtert auch viel Schrott raus.

Coole Sache, funktioniert jetzt. Oh, danke.... Hat mir sauviel Arbeit 
erspart!

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