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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil in Funkschau 1984


Autor: Klaus (Gast)
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Mein erster Beitrag. Hallo allerseits!

Gibt es jemanden hier, der den Funkschaujahrgang 1984/85 besitzt? In 
Heft 19/1984 ist die Bauanleitung für ein Labornetzgerät. Es gibt leider 
ein paar Unstimmigkeiten zwischen Schaltbild, Stückliste und 
Bestückungsplan. Es wäre nett, wenn jemand in den Folgeheften nach 
Korrekturen nachsehen könnte. In der örtlichen Bücherei gibt es 
Jahrgänge nur bis 1982. :-(

Gruß Klaus

: Verschoben durch Admin
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ich schau am WE mal im Archiv danach.

Autor: Hugo R. (Gast)
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Klaus schrieb:
> In der örtlichen Bücherei gibt es
> Jahrgänge nur bis 1982. :-(

Hä, dann müssten die doch 19/1984 haben.
Ich schau trotzdem mal nach

Autor: Rudi Tatlos (Gast)
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Klaus schrieb:
> ein paar Unstimmigkeiten zwischen Schaltbild, Stückliste und

Korrekturen könnten auch Jahre später noch erfolgt sein. Statt Andere 
stundenlang alle Zeitschriften durchforsten zu lassen, wäre es einfacher 
mal zu verraten war Du eigentlich für Probleme hast.
http://www.edaboard.de/bauteilewerte-fuer-labornet...

Autor: Marko B. (glagnar)
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Haettest Du gleich den Schaltplan gepostet, so wie in deinem anderen 
Beitrag, dann haetten wir Dir gleich sagen koennen, dass Du so ein 
grottiges Teil[1] gar nicht nachbauen willst.

[1] http://www3.pic-upload.de/28.04.10/xalr3ax72hz.jpg

Autor: Klaus (Gast)
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> Andrew Taylor schrieb:
> Ich schau am WE mal im Archiv danach.

Das wäre nett. Vielen Dank!

> Hugo R. schrieb:
> Hä, dann müssten die doch 19/1984 haben.

Ich beginne bei Heft 1.

> Marko B. schrieb:
> Haettest Du gleich den Schaltplan gepostet, so wie in deinem anderen
> Beitrag, dann haetten wir Dir gleich sagen koennen, dass Du so ein
> grottiges Teil[1] gar nicht nachbauen willst.

Was ist daran so grottig, was an anderen Hobby-Schaltungen nicht genau 
so grottig ist? Oder willst du das Netzteil neu erfinden? Ich habe vor 
Jahren die Platine von einem Bekannten bekommen, und die Bauteile habe 
ich in der Bastelkiste (inkl. Gehäuse, Trafo, Kühlkörper und Meßwerke 
von einem ausgeschlachteten kommerziellen Netzgerät). Was spricht 
dagegen?

> Rudi Tatlos schrieb:
> Korrekturen könnten auch Jahre später noch erfolgt sein. Statt Andere
> stundenlang alle Zeitschriften durchforsten zu lassen,

Wer sagt denn, das jemand mehrere Jahrgänge durchforsten soll? Die 
Funkschau kam alle 14 Tage. Da reichen mir die nächsten 6 Ausgaben, 
zumal, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Korrekturen in der 
Rubrik "Praxis & Hobby" abgedruckt wurden (muß man nicht lange suchen).

> wäre es einfacher mal zu verraten war Du eigentlich für
> Probleme hast.

Die Schaltungsbeschreibung sagt (Strombegrenzung nicht aktiv): An Pin 6 
von IC 6 = ca. 37V. Sind aber nur 32V. An der Basis von T6 sind nur 
0,65V, der Transistor wird nicht voll durchgesteuert. Dadurch funzelt 
die Strombegrenzungs-LED (D11) und bei aktivierter Sicherung (S2) löst 
das FlipFlop aus und D12 funzelt.

Ich habe D5 durch eine 27V Z-Diode ersetzt. Damit liegen an der Basis 
von T6 0,8V an und D11 bleibt jetzt dunkel. Schalte ich mit S2 die 
Sicherung ein, dann löst das RS-FlipFlop aus, wenn ich eine Last 
anschließe, obwohl der eingestelte Maximalstrom nicht überschritten 
wurde. Durch Druck auf den Reset-Taster geht es wieder bei 
angeschlossener Last.

Die Regelung an sich funktioniert, nur um T6 will es nicht so, wie der 
Erbauer es sich gedacht hat.

Gruß Klaus

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Den hat mal ein Freund von mir gebaut. Außer daß die Versorgung der OPs 
falsch designed ist (-4V und + 37 V für OPs die max. +-18V Versorgung 
abkönnen hat der meines Wissens gut funktioniert. Ich hatte mir sogar 
mal 2 Platinen geätzt aber dann mangels Zeit nie bestückt.
Eigentlich galten damals die Designs der Funkschau nicht als grottig und 
relaitätsfern, aber ich lass mich gerne durch fundierte Aussagen eines 
Besseren belehren.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Klaus schrieb:
> Was ist daran so grottig, was an anderen Hobby-Schaltungen nicht genau
> so grottig ist?

Kann ich dir sofort sagen: Weil für die NT-Regelung die 
schlechtmöglichste Variante gewählt wurde (der OPV muß maximal 
nachregeln in seiner slewrate, Da seine Ausgangsspanunng der 
NT-Ausgangspannung nahezu 1 zu 1 folgt). Und einige Bauelemente 
großzügig über ihre Limits hinaus beansprucht werden.

> Oder willst du das Netzteil neu erfinden?

Schau mal in FS 12/73 nach dem dortigen Netzteil. Lichtjahre besser.

Auch heute noch DAS Bauprizip das man nutzen sollte (Update der 
Bauelemente natürlich machen für die 38 Jahre Weiterentwicklung):
Höhere Regelgeschwindigkeit, bessere Ausregelung, universeller 
verwendbar. Etc.

> Ich habe vor
> Jahren die Platine von einem Bekannten bekommen, und die Bauteile habe
> ich in der Bastelkiste (inkl. Gehäuse, Trafo, Kühlkörper und Meßwerke
> von einem ausgeschlachteten kommerziellen Netzgerät). Was spricht
> dagegen?

Kannst mir glauben, Deine Bauteile kannst du besser in FS 12/73 nutzen.

>
>> Rudi Tatlos schrieb:
>> Korrekturen könnten auch Jahre später noch erfolgt sein. Statt Andere
>> stundenlang alle Zeitschriften durchforsten zu lassen,
>
> Wer sagt denn, das jemand mehrere Jahrgänge durchforsten soll? Die
> Funkschau kam alle 14 Tage. Da reichen mir die nächsten 6 Ausgaben,
> zumal, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Korrekturen in der
> Rubrik "Praxis & Hobby" abgedruckt wurden (muß man nicht lange suchen).

Da muß ich Dich enttäuschen, die nächten 6 Ausgaben enthalten die von 
dir gesuchten Korrekturen nicht.
Warum ich das sage? Weil, die 6 habe ich als ich heute früh postete 
schon danach durchsucht.

Ich denk da darf ich recht lange am WE suchen ,-)

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn der Aufbau ungünstig ist schwingt evtl. ein OPV ? Was meint der 
Oszi?

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
Die ganze Reset-Schaltung kommt mir noch nicht sehr elegant vor. Schon 
bei kleinsten Spannungsprüngen reagiert manches Monoflpop ohne 
Sigaleinwirkung...

Autor: Klaus (Gast)
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> Andrew Taylor schrieb:
> Kann ich dir sofort sagen: Weil für die NT-Regelung die
> schlechtmöglichste Variante gewählt wurde (der OPV muß maximal
> nachregeln in seiner slewrate, Da seine Ausgangsspanunng der
> NT-Ausgangspannung nahezu 1 zu 1 folgt). Und einige Bauelemente
> großzügig über ihre Limits hinaus beansprucht werden.

Das geht eigentlich recht fix. Ich habe es (noch) nicht gemessen, aber 
der Autor spricht von 200µs.

> Schau mal in FS 12/73 nach dem dortigen Netzteil. Lichtjahre besser.

Die Bauanleitung, bzw. den Thread habe ich gestern gefunden. Werde ich 
mir heute Abend genauer ansehen. Ich bin nicht abgeneigt was anderes zu 
bauen, wenn das lästige Platinen "machen" nicht wäre.

> die nächten 6 Ausgaben enthalten die von dir gesuchten
> Korrekturen nicht. Warum ich das sage? Weil, die 6 habe
> ich als ich heute früh postete schon danach durchsucht.
> > Ich denk da darf ich recht lange am WE suchen ,-)

Dann gibt es wohl wenig Hoffnung und ich will dir nichts zumuten!

Was kann man hiervon halten (unter "Halbleiter")?

http://www.hpm-elektronik.de/

> oszi40 schrieb:
> Wenn der Aufbau ungünstig ist schwingt evtl. ein OPV ? Was meint der
> Oszi?

Das hatte ich schon kontrolliert. Trotzdem Danke für den Tipp!

> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
> Die ganze Reset-Schaltung kommt mir noch nicht sehr elegant vor. Schon
> bei kleinsten Spannungsprüngen reagiert manches Monoflpop ohne
> Sigaleinwirkung...

Interessant, das werde ich mir ansehen!

Gruß Klaus

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