Zeitarbeitsunternehmen, Verleiher, Personaldienstleister, ….
Pfui alles Ausbeuter, die man zum Teufel jagen sollte. Auch die, die
sich derer bedienen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,703566,00.html
Laut dem Artikel sind die Menschen im produzierenden Gewerbe,
Gesundheitswesen und der Dienstleistungsbranche tätig.
Eine Putzfrau kann man nicht auslagern. Eine Pflegekraft auch nicht. Den
Fassadenreiniger auch nicht. Den Ingenieur allerdings schon.
Alle die, die Leiharbeit anbieten, beuten aus. Da bereichern sich wenige
an einer immer größer werdenden Masse.
Was zur Folge hat, dass die knapp gehaltenen Leiharbeiter nicht
ordentlich in die Sozialsysteme einzahlen sondern diese manchmal sogar
noch belasten, da der erhaltene Lohn noch vom Staat aufgebessert werden
muss.
Die Unternehmen im produzierenden Gewerbe halten sich so einen flexiblen
Arbeitspuffer, den sie in der Flaute schnell und problemlos abstoßen
können. Der belastet dann wieder den Staat.
??? Immer stärker belasten findige Ganoven den Staat.
Gewinne privatisieren und Verluste oder Risiken auf den Staat abwälzen.
In der Regierung sind (pardon) Witzfiguren, die es den Halunken
entsprechend leicht machen.
Unser Land könnte super ausgeglichen dastehen. Stattdessen haben wir
einen hohen Schuldenberg und viele Bürger haben Zukunftsängste.
Noch nie waren wir so wettbewerbsfähig und so produktiv,
so gut ausgebildet, Leistungsfähig und bereit anzupacken.
Unsere Industrie „brummt“.
Einer der Gründe ist eine effektivere Arbeitswelt, auch durch
Automatisierung aber auch durch den Billiglohnsektor, wo Menschen
ausgebeutet werden. Der dadurch höher ausfallende Gewinn streichen sich
dann gerne die sogenannten Manager ein. Ein Gewinn, den nicht sie
erwirtschaftet haben sondern der durch drücken der gerechten und gerecht
verteilten Löhne entstand.
Werden Unternehmen oder sogar Staaten von den Ganoven abgehängt, muss
wieder die Allgemeinheit herhalten um die Abgeschlagenen wieder auf Kurs
zu neuer Ausbeutbarkeit bringen.
In was für einer Welt, einem Land leben wir eigentlich.
Da haben einige in diesem Lande und andere in der Welt vor 70 Jahren
schlimme Dinge in die Wege geleitet.
Vor 60 Jahren hat man dann an guten und gerechten dingen gearbeitet.
Aktuell sind wieder skrupellose Charaktere an der Mache.
Menschen, die andere in diesem Land legal ausbeuten ohne mit der Wimper
zu zucken.
Dieser Artikel soll dazu dienen, der Leiharbeit den Kampf anzusagen.
Die Welt wird immer Reicher und die Gräben immer tiefer und breiter.
Dagegen muss man vorgehen.
Der Mensch in Masse hat Macht.
Man kann Waren oder Unternehmen boykottieren von denen man weiß,
dass sie Menschen schlecht behandeln oder sich auf deren Rücken
bereichern.
Musste mir gerade was von der Seele schreiben.
Zeigefinger schrieb:> In der Regierung sind (pardon) Witzfiguren, die es den Halunken> entsprechend leicht machen.
Das glaub ich jetzt nicht. Sie sind Komplizen. Oder meinst du, Schröder
hätte seine Agenda 2010 aus Dummheit in die Welt gesetzt und Gestalten,
wie Klement und Sarrazin seien nur Wirtshauskrakeeler?
Zeigefinger schrieb:> In der Regierung sind (pardon) Witzfiguren, die es den Halunken> entsprechend leicht machen.> Unser Land könnte super ausgeglichen dastehen. Stattdessen haben wir> einen hohen Schuldenberg und viele Bürger haben Zukunftsängste.
Die Leute wollen es doch so und nicht anders bzw. sind einfach zu dumm.
Wie die Schafe rennen sie Jahr für Jahr zur Wahl uns waehlen die selbe
Schxxxxx.
Das ist doch das lustige an Deutschland, die selbsternannte Elite kann
sich auf ihre Legitimation berufen und immer so weitermachen.
Von mir gibts kein Mitleid für die Bürger, sollen die Leute einfach
anders wählen oder halt Zugrunde gehen.
> Musste mir gerade was von der Seele schreiben.
Okay, kann ich verstehen. Aber was bringts? Das ist m.E. ein typisches
Beispiel für Deutschland. Bitte nicht falsch verstehen, aber irgendwie
beschleicht mich schon länger der Eindruck, dass die Deutschen
eigentlich gerne brummeln, aber ansonsten keinen Arsch in der Hose
haben, um mal auf die Straße zu gehen.
War das in Frankreich, wo mit Eiern auf irgendwelche Manager geworfen
wurde und Tausende auf die Strasse sind?
In der Schweiz gibts soweit ich weiss sogar noch Volksbefragungen bzw.
-abstimmungen (meint ihr, wir hätten den Euro wenn wir gefragt worden
wären? Nein, aber wir hätten ihn auch nicht, wenn wir uns dagegen
gewehrt hätten).
In Italien wurde glaub ich wegen der Sparpläne der Regierung gestreikt.
Deutschland? Diskussion um Mehrwertsteuererhöhung? Brummel...
<nichts>... Subventionsabbau? Brummel... <nichts>... Elterngeld
streichen? Brummel... <nichts>... Renten-Nullrunde? Brummel...
<nichts>...
Und das Brummeln ist auch nur von der dezenten Art, in etwa das leise
Brummeln wenn du die Netzleitung in die Nähe einer etwas schlecht
abgeschirmten Box bringst...
Okay, zugegeben, meine obige Darstellung ist sicherlich subjektiv, aber
bestimmt auch nicht ganz aus der Luft gegriffen.
Es würde mich nicht wundern, wenn nicht mal dann etwas passiert, wenn
die MwSt. gleich vorsorglich für die Zukunft auf 30% angehoben wird. Ich
will hier niemanden zu irgendwas anstacheln, das ist nur der Eindruck
den ich habe, und der ist wie bereits gesagt sicherlich subjektiv.
Ralf
Zeigefinger schrieb:> Dieser Artikel soll dazu dienen, der Leiharbeit den Kampf anzusagen.> Die Welt wird immer Reicher und die Gräben immer tiefer und breiter.> Dagegen muss man vorgehen.
Mit anonymen Postings in einem Internet-Forum, das von
Entscheidungsträgern wie Politikern und Managern sowieso nicht gelesen
wird (weil sie gar nicht die Zielgruppe dieses Forums sind), wirst Du
null komma gar nix erreichen.
Bist Du bereit, z.B. mal mit Deinem Bundestagsabgeordneten vor Ort ein
Gespräch zu führen? Oder sonst irgend etwas Konkretes zu tun?
> In der Regierung sind (pardon) Witzfiguren, die es den Halunken> entsprechend leicht machen.> Bist Du bereit, z.B. mal mit Deinem Bundestagsabgeordneten vor Ort ein> Gespräch zu führen? Oder sonst irgend etwas Konkretes zu tun?
Was sollte ein Gespräch mit (pardon) Witzfiguren positives ergeben?
@ Ralf (Gast)
>Deutschland? Diskussion um Mehrwertsteuererhöhung?
Ist schlecht, aber nicht wirklich aufzuhalten. Man denke an die letzte
Erhöhung, satte 3%!!!
><nichts>... Subventionsabbau? Brummel...
Das ist in den meisten Fällen gut, denn Subventionen sind Geld für
Dinge, die keiner haben will.
> Elterngeld streichen?
War auch nur ein unsinniges Strohfeuer. Weg mit dem Unsinn.
>Brummel... <nichts>... Renten-Nullrunde? Brummel...
Die, die viel Rente haben brauchen sie nicht, denen, die sehr wenig
haben nützt es effektiv auch nichts.
>Und das Brummeln ist auch nur von der dezenten Art, in etwa das leise>Brummeln wenn du die Netzleitung in die Nähe einer etwas schlecht>abgeschirmten Box bringst...
Tja, der deutsche Michel kämpft halt nur am Stammtisch.
Hier in einem Forum erreicht man tatsächlich wohl nichts, um Mißstände
zu beseitigen. Man tauscht höchstens mal Informationen mit Betroffenen
aus, damit hat es sich.
Frankreich: Da scheint es bei der Zeitarbeit aber auch anders zu laufen
als hier. Löhne sind da wohl wie bei fest Angestellten. Warum
funktioniert das eigentlich dort, und bei uns nicht? In Luxemburg,
meinem Nachbarland, funktioniert es ebenfalls. In der Regel ist man dort
sogar für die Probezeit bei der Zeitarbeit, wird aber dann übernommen.
Es gibt gesetzliche Mindestlöhne. Daran können Dienstleister nichts
beeinflussen. Und die liegen weit, weit von Hartz-IV entfernt. Aber,
auch dort, gibt es bereits Tricksereien. Deutsche Unternehmer schaffen
sich einen Standort in Luxemburg, weil es Vorteile bringt. Aber, wehe,
du gehst da hin, dann stellen sie dich am deutschen Standort mit
deutschen Konditionen an, auch wenn du anschließend in Luxemburg
arbeitest.
OK, wenn man in einem Ballungsgebiet wohnt, und die Zeitarbeitsstelle
mal 20km weiter ist, da geht einiges noch. Es fallen keine Reise- und
Unterbringungskosten an.
Ansonsten, arbeitet man per Leiharbeit immer sehr nahe am
Hartz-IV-Limit, und kommt lebenslang wohl nie mehr auf einen echten
grünen Zweig. Ich spreche vom Ing., nicht vom Hilfsarbeier.
Bei mir, kommen nur noch Angebote von Dienstleistern aus 500-900km
Entfernungen. Oft beantworte ich aus Erfahrung mit den Dingen nicht mal
mehr Emails, und gehe nicht mehr ans Telefon. Sollen sie sich ne
Frikadelle ans Knie nageln.
Der Deutsche ist masochistisch, gut im Nehmen, und wohlerzogen. Mit
Straße gehen wie in Frankreich, wird es noch sehr sehr lange dauern. Ich
selbst, googelte kürzlich mal nach privaten Arbeitsloseninitiativen und
Selbsthilfegruppen an meinem Wohnort. Noch nicht mal sowas gibt es.
Falk Brunner schrieb:>Man denke an die letzte Erhöhung, satte 3%!!!
CDU 2% + SPD 1%, macht 3%. War ne tolle Sache. :-(
Falk Brunner schrieb:>>Deutschland? Diskussion um Mehrwertsteuererhöhung?>> Ist schlecht, aber nicht wirklich aufzuhalten. Man denke an die letzte> Erhöhung, satte 3%!!!
naja, irgendwie muss man die Schulden abbauen und die Kosten der Krise
und die daraus resultierenden finanziellen Konsequenzen ja - mehr oder
weniger gerecht - verteilen. ;-)
Problem hierzulande liegen im Wirtschaftslobbyismus begründet,
der dafür sorgt das auf dem Arbeitsmarkt Gewinne erwirtschaftet
werden. Das ist Politisch so gewollt, man könnte auch sagen ein
erneuter Versuch die Menschen in Arbeit zu bringen damit deren
Arbeitskraft dem Wirtschaftsstandort Deutschland hilft und für
Wachstum sorgt. Wenn es nicht geht, wird man irgendwann etwas
anderes versuchen.
In Frankreich gibts Mindestlöhne und zwar Flächendeckend.
Hier wird das Thema mit schöner Regelmäßigkeit diskutiert
und einige wenige Branchen führen das auch nach langem Kampf
ein, aber von Flächendeckend ist man hierzulande soweit
noch entfernt wie die Menschheit vom Mars.
Sorry. Bin hier eigentlich immer nur ein stiller Beobachter und lese
hier im Forum gerne die Threads und Tutorials, die übrigens überaus
hilfreich sind. Nun muss ich mich allerdings mal zu Worte melden.
Ich glaube diejenigen, die noch nie in den Genuss gekommen sind als
Leiharbeiter beschäftigt zu sein, sollten sich lieber den AVR Anfängern
mit ihren LCD-Display Problemen widmen. So haben ihre Kommentare
wenigstens einen Sinn.
Ich wahr zwischen meinem Zivildienst und meinem Fachabitur Leiharbeiter.
Leiharbeit ist Abzocke denjenigen Unternehmen gegenüber, die
Leiharbeiter beschäftigen und abzocke gegenüber den Angestellten des
Leiharbeitunternehmens. Leiharbeit ist das Superlativ von "perfide". Das
ist keine These die ich aufgrund des lesens irgendeines Artikels
aufgestellt habe, sondern die bittere Realität.
Zum Thema "Agenda 2010": Ich war damals leider nicht alt genug zum
wählen. Trotzdem musste ich unter ihr leiden. Hier sei ein
Burnoutsyndrom und eine extreme Insomnie aufgrund des hohen
Leistungsdrucks genannt. Macht ja nix, wenn man so müde ist, dass man
auf dem Weg zur Uni Vollbremsungen unternimmt, weil man Dinge sieht, die
nicht da sind. Da muss jeder Student durch. Durch Medikamete und durch
ärztliche, sowie psycholigische Betreuung hab ich es nun bis zum
Ingenieur 2ter Klasse geschafft. Für den Master bin ich zu kaputt. Danke
an all die Wähler von damals.
> Bei mir, kommen nur noch Angebote von Dienstleistern aus 500-900km> Entfernungen. Oft beantworte ich aus Erfahrung mit den Dingen nicht mal> mehr Emails, und gehe nicht mehr ans Telefon.
Willst net schaffa, gell?
Mußt grad umziehen.
Also ich finde Zeitarbeit macht in einigen Bereichen durchaus Sinn.
Damit meini ich das Konzept, nicht die aktuelle Umsetzung!!!
Um Planstellen zu besetzten ist es kein Ordentliches Mittel, die können
durchaus normal besetzt werden. (bsp. Putzfrau, das Büro wird wenn die
eingespart wird ja auch nicht sauber)
Für Projektarbeit jedoch Sinnvoll. Was dummerweise genau unser Bereich
ist, aber wie gesagt das Konzept nicht die aktuelle Praxis.
Zeitarbeiter können hier wie Freiberufler eingesetzt werden. Jedoch kann
der Zeitarbeiter dabei das Risiko einer Selbstständigkeit umgehen.
klasische WIN-WIN Situation. Außerdem wäre eine Verwendung als
Vertretung für Elternzeit oder was auch immer sinnvoll, dann jedoch in
allen Branchen.
Nochmal, ich will nicht das jetztige System schön reden, ich sage nur
das Grundkonzept durchaus auch Chancen hätte. Leider wird das wie so oft
mit Füßen getreten und somit zerstört
@ Daniel G.:
Ja, sehe ich auch so.
Allerdings, so wie die Zeitarbeit jetzt benutzt wird, ist es ein Mittel
zum Lohndumping.
Zeitarbeit sollte eigentlich für den Arbeitgeber teuerer sein als eine
Planstelle: Der Arbeitnehmer muss flexibler sein als ein "normaler"
(also mehr Gehalt) und der Dienstleister hat ja Ausgaben und will
natürlich auch etwas verdienen.
Der Arbeitgeber erhält dafür aber auch eine Flexibilität für
Projekte/Spitzenzeiten.
So genutzt würde es auch verhindern, das Planstellen aus Gewinnsucht in
Zeitarbeitsstellen umgewandelt werden.
Aber in unserer Tigerenten-Republik wird sich daran nichts ändern und
wir Steuerzahler bezahlen bei Aufstockern das Geld, was sich die
Arbeitgeber in die eigene Tasche stecken.
pNext schrieb:> Leiharbeit ist Abzocke denjenigen Unternehmen gegenüber, die> Leiharbeiter beschäftigen
Die Unternehmen werden von niemandem dazu gezwungen, Leiharbeit zu
nutzen.
Daniel G. schrieb:> Also ich finde Zeitarbeit macht in einigen Bereichen durchaus Sinn.
Wozu braucht ein Arbeiter einen Zuhälter ?
Sogar Prostituierte arbeiten oft selbständig.
Wenn eine Firma nur zu dem Zweck existiert, den Arbeitern einen
Grossteil ihres Lohnes wegzunehmen, ist das keine Dienstleistung sondern
eher organisiertes Verbrechen.
>Wozu braucht ein Arbeiter einen Zuhälter ?
Da hat wieder einer nicht weit genug gelesen. Dass es für Firmen Sinn
macht Know How Träger für ein Projekt zu beschäftigen ist denke ich
unstrittig, gerade dann wenn absehbar ist, dass dieses Spezialwissen
zukünftig nicht mehr benötigt wird.
Und wie ich geschrieben habe, ist es für die jenigen Know How Träger
lukrativ, die den weg in die Selbstständigkeit scheuen, aber gerne
Projektbezogen in unterschiedlichen Firmen arbeiten möchten.
Das dieses Know How ordentlich Entlohnt werden muss ist dabei klar. Ein
freiberufler muss ja auch mehr je Stunde nehmen als diese Stunde Kosten
würde, da die Zusatzkosten wie Buchhaltung hinzu kommen. Würde der
Angestellte des Dienstleisters also ein normales Gehalt bekommen und der
Dienstleister die Kosten obendrauf schlagen wäre das System fair.
Ich habe nie behauptet, dass die aktuell angewante Praxis dem, durchaus
Sinnvollen, Grundgedanken entspricht.
Interessant ist die Tatsache dass es von SPD kommt, von der angeblichen
Arbeiterpartei. Clement hat 3-Monate-Gesetz für Zeitarbeit gekippt und
in den Vorstand des größten Sklaventreiber Deutschlands zu kommen. Nun
sitzt der Parasit im Vorstand und bekommt fettes Geld was andere
verdienen müssen.
Solange die gleichen Deppen ihre SPD/CDU/FPD/Grüne wählen, wird sich
nichts ändert.
das ganze verstehe ich nicht. Als ich 2002 nen neuen Job gesucht habe
bin ich auch über Zeitarbeit gegangen. Da gab es sogar etwas mehr als
der Tarifvertrag beim Kunden. Das gejammer nahe am Harz4 - da liegen
auch für den einfach gestrickten Ingenieur Welten dazwischen.
> Wozu braucht ein Arbeiter einen Zuhälter ?> Sogar Prostituierte arbeiten oft selbständig.
das steht auch dem Ingenieur frei - also wo ist das Problem. Aber auch
ein Prostituierte muss Klinken putzen damit sie "arbeiten" kann. Wenn
sie das nicht will nimmt sie sich nen Zuhälter der ihr "einige lästige
Arbeiten" abnimmt.
Ohforf Sake schrieb:> Welche Alternative gibt es denn ?
Alternativen gibt es genug.
Wenn man immer die gleichen Parteien wählt die den Kurs des sozialen
Einschnitte verfolgen, und das seit Jahrzehnten, warum jammert man dann?
Das Prinzip ist doch so einfach: wählt einfach was anderes, kleinere
Parteien wären angesagt und keine Volksparteien mehr. Ist denn das so
schwer?
Es geht erstmal darum der Regierung die gegen ihre Bürger regiert, einen
Denkzettel zu verpassen. Dafür braucht ihr nicht mal einer Partei eine
absolute Mehrheit zu geben.
Gruß.
pNext schrieb:> Zum Thema "Agenda 2010": Ich war damals leider nicht alt genug zum> wählen. Für den Master bin ich zu kaputt. Danke> an all die Wähler von damals.
Das Problem war dass dieses Ausbeute-Programm mit den Einschnitten mit
dem medialen Feuerwerk begleitet wurde, ganz so wie zu Kohls Zeiten und
seinen "Blühenden Landschafen". Der Michel tut aber nur das was ihm von
oben verordnet wird, er kann einfach eigenen Kopf nicht benutzen, seine
Welt ist sehr klein. Der Wechsel der Mentalität geht meist über
Generationen, leider ist das alles andere als schnell. Es heißt wieder:
warten, warten, waren. Und dafür ist eigenes Leben zu schade. Das steht
fest.
Es gibt auch faire Ingenieurdienstleister, die das ANÜ-Geschäft
betreiben. Ferchau sei hier als Beispiel genannt. Es wird dort übrigens
nach IG-Metall Tarifvertrag bezahlt + Zulagen.
>Als ich 2002 nen neuen Job gesucht habe>bin ich auch über Zeitarbeit gegangen.
2002 war anscheinend eine andere Welt. Ich habe das auch mal gemacht,
allerdings 1995. Da gab es die Fahrtzeit als Arbeitszeit angerechnet
(jedes Wochenende 8 Stunden) volles Kilometergeld, volles Tagegeld und
Unterkunft gratis.
Da konnte man alleine an diesen Goodies richtig Geld verdienen.
Scheint aber heute nicht mehr so zu sein.
Gruss
Axel
Gästchen schrieb:> Es heißt wieder:> warten, warten, waren. Und dafür ist eigenes Leben zu schade. Das steht> fest.
Ich würde auf eine Demo von Ingenieuren/für Ingenieure gehen, wenn es
denn eine gäbe, und würde bestimmt nicht zuhause sitzenbleiben an dem
Tag. Das Dumme ist nur, es gibt keine solche Demo auf die ich gehen
könnte.
Auch ein Leiharbeiter schrieb:> Ich würde auf eine Demo von Ingenieuren/für Ingenieure gehen, wenn es> denn eine gäbe, und würde bestimmt nicht zuhause sitzenbleiben an dem> Tag. Das Dumme ist nur, es gibt keine solche Demo auf die ich gehen> könnte.
Wenn jeder für sich alleine Demos machen würde (Hausfrauendemo,
Ingenieurendemo), würde es kaum was bringen, das ist ja auch das heute
Problem dass jeder nur in eigener Welt lebt.
Das Problem betrifft uns alle, und Demos gegen die Politik dieser
Regierung gibt/gab es genug. Letztens gab es ein Demo gegen merkelsche
Sparpack in Berlin.
Gruß.
Ein Vorgeschmack auf die Zukunft, die uns bevosteht, hat uns Schlecker
gegeben. Schlecker hat seine festangestellten Mitarbeiter gekündigt und
eine Leiharbeitsfirma gegründet, über die dann dieselben Mitarbeiter
wieder eingestellt wurden. So konnte Schlecker nach belieben, ach der
kleinsten Flaute, bei kleinsten Krankheit, Leute im Stundentakt feuern
und wieder abrufen.
Noch hat es ein Geschrei ausgelöst und alles wurde rückgängig gemacht.
Trotzdem: ich finde es ungeheuerlich dass es heute möglich ist, nach all
den Jahrtausenden der Armut, Krieg und Ungerechtigkeiten. Welcher BWL-er
Depp ist nur auf diese Idee gekommen den Menschen das Dasein eines
Sklaven zuzumuten?
Und da ist sich jemand zu schade den Arsch hochzuheben und zur Wahl zu
gehen um wenigstens nach Protest zu wählen.
Paul schrieb:> Führt den Mindestlohn ein und schon hat sich das Gespenst Leiharbeit> erledigt. So einfach ist das.
Ein Mindestlohn von acht oder zehn Euro die Stunde hilft uns
Ingenieuren? Ganz sicher?
Gästchen schrieb:> Wenn jeder für sich alleine Demos machen würde (Hausfrauendemo,> Ingenieurendemo), würde es kaum was bringen, das ist ja auch das heute> Problem dass jeder nur in eigener Welt lebt.> Das Problem betrifft uns alle, und Demos gegen die Politik dieser> Regierung gibt/gab es genug. Letztens gab es ein Demo gegen merkelsche> Sparpack in Berlin.
Ich denke das haut so nicht unbedingt hin. Z.B. kann sich die Situation
für geringqualifizierte Arbeitnehmer verbessern und meinetwegen soll sie
das auch, nur was hab ich als Ingenieur davon?
>ich finde es ungeheuerlich dass es heute möglich ist, nach all>den Jahrtausenden der Armut, Krieg und Ungerechtigkeiten.
Mal überlegt, warum es von 1945 bis 1998 (Ära Schröder) ganz manierlich
in Deutschland lief? Vielleicht weil die sozialistische
Staatengemeinschaft die wichtige Funktion inne hatte, der BRD den
Spiegel vorzuhalten? BRD - das Schaufenster gen Osten.
>Und da ist sich jemand zu schade den Arsch hochzuheben und zur Wahl zu>gehen um wenigstens nach Protest zu wählen.
Wer stempelt denn die ungewollten Parteien als Protestparteien ab? Sind
es nicht die Parteien, die Angst davor haben, daß eine SPD/Linke
vielleicht die bessere Politik machen könnte? Jetzt haben wir die FDP
ein dreiviertel Jahr testen dürfen (Ergebnis bekannt). Warum läßt man
nicht mal die andere Seite ran? Schlimmer kann's (für den Normalbürger)
nicht werden.
>Ein Mindestlohn von acht oder zehn Euro die Stunde hilft uns>Ingenieuren? Ganz sicher?
Natürlich Mindestlohn nach Berufen gestaffelt. Kein Arbeitgeber wäre
bereit, auf diesen Mindestlohn noch Geld für den Sklaventreiber
(Schmarotzer) draufzuzahlen. Vorteile beim Kündigungsschutz hin oder
her, ein Leiharbeitsanbieter wäre dann immer teurer als ein direkt
eingestellter Mitarbeiter. Und Möglichkeiten unliebsame Mitarbeiter
loszuwerden hat es schon immer gegeben.
Als Ingenieur hat man nichts von einem Mindestlohn in der Zeitarbeit,
stimmt.
Ändert aber nichts daran, das die Auswüchse in der Zeitarbeit eingedämmt
werden müssen.
Schaut euch einfach mal der Arbeitgeberteil der Zeitarbeitsfirmen /
Ingenieurdienstleister an.
"Wir haben über 500 Mitarbeiter und können auf 15700 Spezialisten
zurückgreifen"
>Als Ingenieur hat man nichts von einem Mindestlohn in der Zeitarbeit,>stimmt.
Nicht Mindestlohn in der Zeitarbeit, allgemein. Dann sind die
Zeitarbeitsfirmen immer teurer und bald in den meisten Fällen nicht mehr
gefragt.
Peter schrieb:> "Wir haben über 500 Mitarbeiter und können auf 15700 Spezialisten> zurückgreifen"
Das kann aber wirklich sein, denn jeder der sich jemals bei einem
Ingenieurdienstleister beworben hat, steht auch für immer in deren
Liste. Man kann sich davon löschen lassen, dass muss man aber explizit
sagen/verlangen und selbst dann habe ich meine Zweifel, dass sie das
tun.
eklige Tunke schrieb:> Das kann aber wirklich sein, denn jeder der sich jemals bei einem> Ingenieurdienstleister beworben hat, steht auch für immer in deren> Liste. Man kann sich davon löschen lassen, dass muss man aber explizit> sagen/verlangen und selbst dann habe ich meine Zweifel, dass sie das> tun.
Ich bezweifle, dass ein Ingenieurdienstleister Leute anbietet, die schon
längst anderswo (dauerhaft) arbeiten. Man würde ja recht dumm dastehen
vor dem Kunden, wenn man einen solchen Ingenieur anbietet, der Kunde
diesen auch haben will und man ihm dann sagen muss "Äh... sorry, der ist
eh nicht mehr verfügbar".
Alle anderen Länder ausser Deutschland haben bei der Leiharbeit die
Regelung, daß der Mitarbeiter mindestens genau so viel bekommt, wie ein
regulär für diesen Job in der Firma angestellter. Durch den Mehrpreis,
den die Firmen dafür jedoch an die Leiharbeitsfirmen zahlen müssen,
regelt sich die Leiharbeit von selbst und ist keine Sklavenarbeit,
sondern hochwertige Springerarbeit.
Das funktioniert in anderen Ländern hervorragend selbstregulierend, auch
die Mitarbeier sind zufrieden, kein Festangestellter neidisch, kein
Leiharbeiter fühlt sich ausgebeutet, nur in Deutschland hat der Genosse
der Bosse Schröder das Sklaventum wiedereingführt und die SPD damit eine
neue Unterschicht geschaffen.
Sollen sie in der Hölle schmoren, nie mehr 30%!
(da allerdings Merkel das nicht rückgängig macht, sollte man ihren Platz
in der Hölle schon mal vorwärmen).
Paul schrieb:> Wer stempelt denn die ungewollten Parteien als Protestparteien ab? Sind> es nicht die Parteien, die Angst davor haben, daß eine SPD/Linke> vielleicht die bessere Politik machen könnte?
Daß die vor einer SPD wirklich keine Angst haben müssen und schon gar
nicht davor, daß die am Ende noch eine Politik im Sinne ihrer Wähler
machen könnte, das lehrt ein Blick in die jüngere Geschichte. Die
größten Schweinereien wurden hierzulande noch immer von Sozialdemokraten
durchgedrückt. Darunter gelitten haben immer die, die das Schweinepack
gewählt haben.
Die LINKE ist leider auch nur eine sozialdemokratische Partei und daß
sie nicht aus anderem Holz geschnitzt ist, wie ihre ungeliebte große
Schwester - der sie sich bei jeder passenden Gelegenheit versucht
anzubiedern - kann man am Beispiel Rot/Rot in Berlin studieren.
Die Sozialdemokraten sind nicht der Störenfried im neoliberalen
Paradies, sondern sie sind Teil des Scheißspiels, das ohne sie nicht
funktionieren würde.
Auch ein Leiharbeiter schrieb:> Ich denke das haut so nicht unbedingt hin. Z.B. kann sich die Situation> für geringqualifizierte Arbeitnehmer verbessern und meinetwegen soll sie> das auch, nur was hab ich als Ingenieur davon?
Was du als Ingenieur davon hast wenn du gegen Ausbeutung in der
Zeitarbeit protestierst? Wie wäre es mit gerechter Bezahlung, das wäre
doch der Anfang, oder?
Uhu Uhuhu schrieb:> Die LINKE ist leider auch nur eine sozialdemokratische Partei und daß> sie nicht aus anderem Holz geschnitzt ist, wie ihre ungeliebte große> Schwester - der sie sich bei jeder passenden Gelegenheit versucht> anzubiedern - kann man am Beispiel Rot/Rot in Berlin studieren.
Sie muss auch nicht aus einem "anderen" Holz sein.
Was die Linken aber ganz sicher nicht machen würden, das wäre z.B. der
Krieg in Afghanistan oder völlige Narrenfreiheit der Bängster. Die Linke
würde die Banker eher in die Verantwortung nehmen.
Falls kaum einer durchblickt: es geht hier nicht darum ob man links oder
violett wird, es geht um die Belebung der politischen Landschaft in
Deutschland; die "Volksparteien" sollten Konkurenz bekommen, nur darum
geht es. Solange sie Jahr für Jahr wieder gewählt werden, haben sie es
auch nicht nötig für Bürger zu regieren. Ist das denn so schwer zu
verstehen?
Wenn man jetzt jede Partei aufs Korn nimmt, findet man in jeder Partei
ehemalige SED-Aktionäre und Wirtschaftskriminelle. Aber abgesehen davon
ist z.B. die Linke die einzige Partei die keine Spenden aus der
Wirtschaft bekommt. Den Rest könnt ihr euch selbst denken.
Gästchen schrieb:> Falls kaum einer durchblickt: es geht hier nicht darum ob man links oder> violett wird, es geht um die Belebung der politischen Landschaft in> Deutschland; die "Volksparteien" sollten Konkurenz bekommen, nur darum> geht es.
Richtig. Nur leider ist Die LINKE nicht der erwünschte Hecht im
Karpfenteich. Wäre sie es, wäre sie längst nacht bewährtem Muster in die
Extremistenecke gestellt und weggemobbt.
(Das bischen Geschnüffel durch "Verfassungsschutz" und Co. ist
notwendig, um die Illusion aufrecht zu erhalten, sie sei anders, als die
klassischen Erbhofparteien; ihr Erbhof ist 1989 leider abgebrannt, aber
man ist fieberhaft am Wiederaufbau.)
>Die größten Schweinereien wurden hierzulande noch immer von Sozialdemokraten>durchgedrückt.
Wäre ich mir nicht so sicher. Aber laß die FDP mal weiterregieren.
>Richtig. Nur leider ist Die LINKE nicht der erwünschte Hecht im>Karpfenteich. Wäre sie es, wäre sie längst nacht bewährtem Muster in die>Extremistenecke gestellt und weggemobbt.
Das wurde auch lange versucht, nur sind über 30% der ostdeutschen Wähler
nicht darauf reingefallen und haben sie trotzdem gewählt. Das ist
doppelt zu beachten, da gerade der Ostdeutsche von den Machenschaften
der SED gebrannt sein müßte.
PS.: Da fällt mir ein Zitat von Biermann! beim Fall der Mauer ein: "
Jetzt kommen wir vom Regen in die Jauche". Biermann war sicherlich kein
DDRnaher.
Paul schrieb:>>Die größten Schweinereien wurden hierzulande noch immer von Sozialdemokraten>>durchgedrückt.>> Wäre ich mir nicht so sicher. Aber laß die FDP mal weiterregieren.
Stichworte: Berufverbote (Brandt-Regierung) und Agenda 2010 + Hartz-IV.
Du wirst noch nicht einmal entfernte Parallelen in der Geschichte der
FDP finden, bei denen die sich nur ähnlich grausam bei ihren Wählern
für das geschenkte Vertrauen bedankt hat, wie die SPD.
Deine Antwort folgt übrigens einen weit verbreitetes Muster: Auflösung
einer kognitiven Dissonanz auf Kosten der Korrektheit des eigenen
Weltbildes. Auf diesem Mechanismus beruht eines der perfidesten Mittel
der Beeinflussung, das die Sozialpsychologie entwickelt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz
... Was die Linken aber ganz sicher nicht machen würden, das wäre z.B.
der Krieg in Afghanistan oder völlige Narrenfreiheit der Bängster. ...
Das ist eine haltlose Vermutung: siehe - wie bereits erwähnt - die
Koalition, die Berlin "regiert".
>Stichworte: Berufverbote (Brandt-Regierung) und Agenda 2010 + Hartz-IV.
Agenda 2010 ist keine Einzelleistung der SPD. Es ist eine
Gemeinschaftsleistung von SPD, CDU/CSU, Grünen und FDP!. Sieht man die
Uragenda kann man nur "froh" sein, daß die SPD zur damaligen Zeit die
Mehrheit hatte.
>Du wirst noch nicht einmal entfernte Parallelen in der Geschichte der>FDP finden,
Die FDP ist gerade dabei, ein fast 100 Jahren bewährtes Solidarsystem im
Gesundheitswesen zu einem Egoistensystem umzubauen. Die FDP schneidet
lang erkämpfte Rechte der Arbeitnehmer ab. Entlastung des
Arbeitgeberanteils aus der Versicherung, nichts anderes beschreibt die
Aussage "Mehr Netto vom Brutto". H4 wird verschärft, obwohl es
eindeutige Gerichtsurteile dagegen gibt, Willkür der Bearbeiter
eingeführt usw. Schwarz/Gelb updaten die Agenda 2010 auf den Level, den
sie schon damals gerne gehabt hätten, aber Rot-Grün dann doch zu weit
ging.
Uhu Uhuhu schrieb:> Richtig. Nur leider ist Die LINKE nicht der erwünschte Hecht im> Karpfenteich. Wäre sie es, wäre sie längst nacht bewährtem Muster in die> Extremistenecke gestellt und weggemobbt.
Man, man....
Genau deshalb wird sie gemobt und in die Extremisten Ecke gestellt damit
sie keiner wählt. In den Linken sieht die derzeitige Regierung ihre
Gefahr, da sie für Mindestlohn und gegen den Krieg sind. Deshalb wird
sie wo nur möglich diffamiert. Nahezu in jeder Partei gibt es
SED-Nachfolger.
Andererseits wüsste ich nicht was besser wäre: eine angebliche
Extremisten Partei oder solche die im zwanzigsten Jahrhundert Krieg
führt und Zivilisten umnietet.
Es ist wurscht was gewählt wird, wichtig ist nur dass es keine
Volkspartei mehr ist.
Paul schrieb:>>Stichworte: Berufverbote (Brandt-Regierung) und Agenda 2010 + Hartz-IV.>> Agenda 2010 ist keine Einzelleistung der SPD. Es ist eine> Gemeinschaftsleistung von SPD, CDU/CSU, Grünen und FDP!.
Bedingt richtig - die Urheber sitzen bei der Bertelsmann-Stiftung und
der ganze Parteien-Erbhof frißt denen aus der Hand. Aber du glaubst doch
nicht im Ernst, daß die CDU sowas hätte durchsetzen können. Dazu
bedurfte es schon einer SPD-Regierung...
> Sieht man die> Uragenda kann man nur "froh" sein, daß die SPD zur damaligen Zeit die> Mehrheit hatte.
Jaaaa, das ist der alte Trick: ohne die SPD wäre alles vieeeel schlimmer
gekommen.
Nein, lieber Paul, andersrum wird ein Schuh draus: ohne SPD hätte man
diese Verbrechen nicht durchsetzen können.
Aber sich selbst in die Tasche zu lügen über den Charakter dieses
Vereins ist unabdingbare Voraussetzung dafür, daß du auch bei der
nächsten Gelegenheit wieder dein Kreuzchen für die Lumpen abgeben wirst,
statt vor Scham im Erdboden versinken zu wollen, für die, die du ihnen
schon gegeben und dafür nur Arschtritte bekommen hast.
>>Du wirst noch nicht einmal entfernte Parallelen in der Geschichte der>>FDP finden,>> Die FDP ist gerade dabei, ein fast 100 Jahren bewährtes Solidarsystem im> Gesundheitswesen zu einem Egoistensystem umzubauen. Die FDP schneidet> lang erkämpfte Rechte der Arbeitnehmer ab.
Die FDP war noch nie eine Arbeitnehmerpartei und hat das auch noch nie
von sich behauptet. Sie war immer die Arbeitgeberpartei und wenn sie
in den vielen Jahren, die sie in diesem Staat mit in der Regierung saß,
nicht Hand an das Sozialsystem gelegt hat, dann nur, weil es nicht
machbar und nicht opportun war.
Das Kapital verraten - wie die SPD ihre Wähler - hat die FDP niemals.
Im Gegenteil hat sie immer dessen Interessen sehr wirksam vertreten und
durchgesetzt.
Gästchen schrieb:> Genau deshalb wird sie gemobt und in die Extremisten Ecke gestellt damit> sie keiner wählt.
Warum die ein bischen gemobbt werden - wie die SPD übrigens auch - hatte
ich in meinem Beitrag begründet. Aber was dir nicht paßt, das läßt du
einfach weg.
Seriös ist was anderes.
Wurst schrieb:> Es gibt auch faire Ingenieurdienstleister, die das ANÜ-Geschäft> betreiben. Ferchau sei hier als Beispiel genannt. Es wird dort übrigens> nach IG-Metall Tarifvertrag bezahlt + Zulagen.
Hier scheint jemand im Vertrieb der Fa. Ferchau zu arbeiten und gezielt
Fehlinformationen zu streuen, um noch weitere Ahnungslose zu ködern und
abzuzocken. Ferchau zahlt nach einem sog. Haus-Tarifvertrag, demnach
zahlt Ferchau für einen Ing., der bereits länger als 48 Monate dabei
ist, 2558 Euro bei einer 40h-Woche. Als Berufsanfänger sogar nur 2000
Euro, auch verdienen die Koll. in Ostdeutschland nochmals ca. 400 Euro
weniger.
http://www.mikrocontroller.net/attachment/61242/Ferchau_Hautarifvertrag_20072.pdf
Gleichwertige Stellen in der Industrie liegen bei 4500 Euro und mehr.
Ferchau kassiert pro Stunde Leiharbeit 55 - 60 Euro, zahlt aber nur 20
bis 25 Euro, Fahrkosten werden wegdiskutiert oder gekürzt trotz
eindeutiger Regelung, Lohnerhöhungen gibt es auch keine. Das schlimmste
allerdings ist die ständige Lügerei und das Hinhalten der
Vertriebsmitarbeiter, die selbstverständlich NICHT dem Haustarifvertrag
unterliegen, sondern schön den Reibach machen auf dem Rücken der echten
Ingenieure und Technicker. Ich spreche hier aus vielen Monaten Erfahrung
bei diesem "Dienstleister" und kann als Fazit nur von diesem Unternehmen
abraten. Die Bezeichnung "Toparbeitgeber" aus irgendeinem Ranking ist
doch auch nur gekauft...
Ralf schrieb:>> Musste mir gerade was von der Seele schreiben.> Okay, kann ich verstehen. Aber was bringts? Das ist m.E. ein typisches> Beispiel für Deutschland. Bitte nicht falsch verstehen, aber irgendwie> beschleicht mich schon länger der Eindruck, dass die Deutschen> eigentlich gerne brummeln, aber ansonsten keinen Arsch in der Hose> haben, um mal auf die Straße zu gehen.> War das in Frankreich, wo mit Eiern auf irgendwelche Manager geworfen> wurde und Tausende auf die Strasse sind?> In der Schweiz gibts soweit ich weiss sogar noch Volksbefragungen bzw.> -abstimmungen (meint ihr, wir hätten den Euro wenn wir gefragt worden> wären? Nein, aber wir hätten ihn auch nicht, wenn wir uns dagegen> gewehrt hätten)...
Möglicher Grund: Es geht den Deutschen immer noch zu gut? Lenin hatte
schon gesagt: "In Deutschland ist eine Revolution undenkbar".
Zur Zeit wählen die "Alten" ihre verrottete Stammpatei und die DSDS
Generation ist entweder zu blöd zum wählen oder vielzu
politik-verdrossen, denn seine Stimme bei der Piratenpartei zu Parken
ist langfristig auch keine Lösung.
..hätten, würden ... Du willst den Euro nicht? Wie wär's mit: jetzt den
Euro abschaffen!
Lass uns doch eine Partei gründen... mit dem Namen ..."Akademische
Wochenendrevoluzer Partei". Den Posten des Vorsitzenden darfst du haben.
Unser Programm:
1: Den Euro abschaffen.
2: Arbeitsmarktreform: "Springer" bekommen mehr als Festangestellte,
Mindestlohn usw.
und andere schöne Dinge wie:
3: Lohnsteuer = aktuell*(1,5/(x+1)), x=Anzahl Kinder
4: Politikersteuer
usw
Wer will kann ja uns beitreten ;)
PS: Alle Euro-Gegner hier voten:
http://www.euroabschaffung.de/umfrage/umfrage.htm