Aluprofile für Montage?

(Firma: EleLa - www.elela.de) #1766158
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Erst mal zum Problem:

Ich möchte Solarzellen auf das Dach montieren und suche dafür 
Aluprofile.
Die Größe ist etwa 3,8m x 2,8m (14 Panels).

Es sollte Alu sein, da dies leicht ist und nicht rostet.

Weiß jemand woher ich solche Profile möglichst günstig beziehen kann?

Danke im Voraus.
Gast #1766374
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Markus Müller schrieb:
> Vom Bauer sehe ich keine Preise, auch nicht in dem Katalog.

Ist auch 'ne kleine Klitsche, am Besten anrufen und fragen, oder per 
Email.
Die Sägen und (vor-)montieren dir die Profile nach deinen Maßangaben 
(Schnellverbindungswinkel usw.).
Die Teile sind sehr stabil wir haben schon etliche thermische 
Kollektoren damit sicher auf's Dach montiert (~20 Anlagen), bisher keine 
Klagen gehört.

Ach ja: Preis für eine Aufständerung für 17m² Kollektorfläche (incl. 
Edelstahl-Dachhaken und Schrauben) liegt ungefähr bei 800...1000€.
(Firma: EleLa - www.elela.de) #1766475
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Fensterbauer ist schlecht, die haben nur spezielle Profile, extra 
angemalt usw. (bei denen war ich schon.)
Ausserdem sind die nicht so stark dass da auch mal Schnee drauf liegen 
könnte. Hier kann es schon mal 1m Schnee haben.

Bei dem "Aluprofil" Shop komme ich auf 835 EUR (Incl MwSt, Kleinteile, 
ohne Edelstahl-Haken)

Edelstahl mit hoher güte habe ich noch einiges hier rumliegen, also die 
Haken kann ich selbst machen.

@ Thilo M.
Welche Stärke hat das Profil, das ihr im Einsatz habt?
Ich schrebe gerade der Fa Bauer eine Anfrage.
(Firma: EleLa - www.elela.de) #1766964
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Ich habe die Profile 45x60 für den Rahmen (blau) und 45x45 für die 
einzelnen Zellen (rot) vorgesehen.
Die blauen sind fest minteinander verschraubt.
Die roten halten jeweils 2 Solarzellen mit 2 Stangen. Unten ist ein 
Scharnier, so kann ich die einzelnen Zellen (paarweise) hochklappen. 
Dann sollte das Montieren einfacher sein.
Auch wenn eine defekt ist kommt man gut ran.
Mit einfachen Winkel-Stücker fixiere ich die roten Profile auf den 
blauen.

Das könnte doch so funktionieren?
Angehängte Dateien:
Gast #1766976
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Markus Müller schrieb:
> Das könnte doch so funktionieren?

Natürlich funktioniert das. ;-)
Du solltest darauf achten, dass die Dachhaken so weit außen wie möglich 
auf den Sparren befestigt werden. Wenn die Module zu weit frei tragend 
überstehen kann es passieren, dass sie sich im Wind aufschaukeln und in 
Resonanz geraten. Bei Montage direkt am Ortgang passiert das schnell. 
Dann sind sie schnell hinüber (Delaminierung, Unterbrechungen).

P.S.: nicht auf Ställen montieren, die 'Abgase' der Tiere zerstört die 
Zellen. ;-)
(Firma: EleLa - www.elela.de) #1767148
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Die Zellen sind 3,8m breit. Die Balken kommen jeden Meter, so müssen die 
horizontalen Profile 4m lang sein. Da gibt es keinen Überhang.
Bei uns kann es schon mal ziemlich stark winden, deshalb wird sowiso an 
jeden Banken einen Haken gemacht. Das ganze ist mir zu teuer um noch an 
so einer Kleinigkeit zu sparen.

Das mit den Abgasen ist ein Guter Tipp! Aber die Tiere wohnen 30m weiter 
:)

PS: Die Produkte von SMT können günstiger über Aluprofil.com bezogen 
werden.
Gast #1917896
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Daher meine Frage: bringt eine solche Aufständerung (siehe Bild von
> Datum: 01.07.2010 18:50) signifikante Leistungszuwachs, oder hat das
> andere Gründe?

Die Aufständerung hat folgende Gründe:
- im Sommer weniger Leistung, da weniger gebraucht und Überschüsse 
vorhanden
- in der Übergangszeit bessere Erträge, da Winkel Sonne-Kollektorfeld 
ideal

Die Erträge werden ja hautpsächlich von Mitte September bis Mitte 
November und von Anfang Februar bis Mitte April benötigt. Und genau dann 
ist die Sonne in einem Winkel zwischen 17° und 35° über dem Horizont. 
Darum die Aufständerung.
Dazwischen muss normal geheizt werden, Sonnenscheindauer und -intensität 
sind dann zu gering, um die benötigte Heizleistung zu bringen.
#1918061
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Thilo du haust da aber ganz sicher zwei verschiedene Sachen 
durcheinander, du sprichst von Solar-Thermi und eigentl. war das Thema 
ja aber PV, und da geht die "Ernte" im Sommer erst richtig zur Sache.
Dabei sollte man bei der PV auch vllt. einen variablen Einstellwinkel 
ermöglichen?
Gast #1918164
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Sven F. schrieb:
> Thilo du haust da aber ganz sicher zwei verschiedene Sachen
> durcheinander, du sprichst von Solar-Thermi und eigentl. war das Thema
> ja aber PV, und da geht die "Ernte" im Sommer erst richtig zur Sache.
> Dabei sollte man bei der PV auch vllt. einen variablen Einstellwinkel
> ermöglichen?


Einstellbare Neigungswinkel, bzw. Nachführung ist sicher optimal. Solche 
Systeme gibt es ja schon.

Klar, bei Solarthermie weiß man ja, wo die Stärken liegen, da man kein 
Geld kassiert sondern welches spart.
Die PV-Module flach auf's Dach zu legen spricht nicht für die 
Überzeugung, an der Energieversorgung seinen Teil beizutragen. Im Sommer 
zu "ernten" bedeutet nur, den Gewinn zu maximieren, wenn sowieso kein 
Strom gebraucht wird. Strom auch in der Übergangszeit zu produzieren 
wäre sinnvoller, ist aber eben weniger lukrativ.
Der Geldbeutel und die Gier sind eben stärker (oder man will nicht 
drauflegen), ein gutes Gewissen redet man sich damit auch ein. ;-)
(Firma: EleLa - www.elela.de) #1918805
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Solarzellen haben einen großen Nachteil, der in der nahezu jeder 
Finanzierung "Vergessen" wird.
Solarmodule sind giftiger Sondermüll der durch eine Spezialfirma 
abgebaut und entsorgt werden muss.
Ich bin mal gespannt wieviele Kalkulationen diese Preise mit 
berücksichtigen.
(Firma: EleLa - www.elela.de) #1918893
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Ich hab darüber schon mal gelesen.

Einer mit einer 30KW Anlage wollte den Vertrag nicht für 10 ct/KW 
verlängern lassen, weil zu wenig, daraufhin kam das Landratsamt und 
meinte die Anlage müsse innerhalb von 4 Wochen demontiert werden, durch 
eine Fachfirma und entsprechend entsorgt werden, da giftig.
Diese Vorgehensweise ist wohl Abhängig vom jeweiligen Landratsamt.
Gast #1918934
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Ich schätze mal, dass in 10..15 Jahren, wenn die Masse der Module 
entsorgt werden sollte, die Dinger einfach tot auf den Dächern liegen 
bleiben.
Erstens werden die Entsorgungsfirmen den großen Reibach wittern, 
zweitens lohnt ein Recycling nicht, weil viel zu aufwändig und 
energieintensiv.
Einzig das Alu der Aufständerung/Montageschienen dürfte sich noch lohnen 
zu verkaufen.
Ein Haus mit sowas drauf dürfte 'nicht mehr ganz' den maximalen 
Verkaufswert erzielen, ähnlich einer asbesthaltigen Hütte.

Ansonsten sehe ich da auch ein Problem mit der Endlagerung ... (ein 
Schelm, der Böses dabei denkt) ;-)
Persönliche Seite #1918947
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Markus Müller schrieb:
> daraufhin kam das Landratsamt und
> meinte die Anlage müsse innerhalb von 4 Wochen demontiert werden, durch
> eine Fachfirma und entsprechend entsorgt werden, da giftig.

Und was bitte soll da giftig sein?

Thilo M. schrieb:
> Ansonsten sehe ich da auch ein Problem mit der Endlagerung ... (ein
> Schelm, der Böses dabei denkt) ;-)

Im Gegensatz zu dem Dreck, den Dein Arbeitgeber zukünftigen Generationen 
überlässt, ist dieser hier eher harmlos; bei verrottenden Halterungen 
könnte es allenfalls bei Stürmen zu mechanischen Gefahren kommen, aber 
das kennt man ja auch von Dachziegeln o.ä.
(Firma: EleLa - www.elela.de) #1918999
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> Erstens werden die Entsorgungsfirmen den großen Reibach wittern,
> zweitens lohnt ein Recycling nicht, weil viel zu aufwändig und
> energieintensiv.

Die Wittern sicher schon.
Weil zweitens nur wenig bringt muss jeder dafür draufzahlen.

Nach 10 Jahren ist der Kredit abbezahlt, dann muss eine Rücklage für 
deren Entsorgung angespart werden. Erst wenn der ganze Vertrag 
abgelaufen ist und die Module entsorgt sind, kann man schauen was als 
Rest übrig bleibt, das ist dann der Gewinn.
Die Solarmafia hat garantiert so geplant dass der 
Dach-Zur-Verfügungsteller nur minimalen Gewinn macht.
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