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Forum: Offtopic Konformitätsprüfungen für CE-Kennzeichnung


Autor: Chris H. (xkris)
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Hallo,

mal eine Frage an alle die in irgendeiner Form an der Entwicklung 
kommerzieller Geräte beteiligt sind. Lasst ihr die dafür notwendigen 
Prüfungen komplett von Prüfinstituten ausführen oder prüft ihr das 
soweit wie möglich selbst in euren Firmen und lasst nur den Teil extern 
erledigen für den das nötige Equipment fehlt (z.B. EMV) ?

Gruß
xkris

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Was für eine Frage - als Kaufmann entscheide ich das auf 
wirtschaftlicher Basis. :-o

Autor: Chris H. (xkris)
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Bernd G. schrieb:
> Was für eine Frage - als Kaufmann entscheide ich das auf
> wirtschaftlicher Basis. :-o

Aha. Schön für dich.

Autor: Sven H. (dsb_sven)
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Vielleicht wäre es interessant ein paar Anhaltspunkte zu hören, auf 
deren Basis diese Entscheidung normalerweise gefällt wird?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Lasst ihr die dafür notwendigen Prüfungen komplett von Prüfinstituten >ausführen 
oder prüft ihr das soweit wie möglich selbst in euren
>Firmen und lasst nur den Teil extern erledigen für den das nötige
>Equipment fehlt (z.B. EMV) ?

Kommt drauf an wie geheim deine Entwicklung ist, du über entsprechendes
Geriebenes für ein komplett ausgestattetes Prüflabor(im Gegenwert eines 
Einfamilienhauses oder sogar mehr) und über Fachleute verfügst die mit
den Empfehlungen, Vorschriften und Protokollen vertraut bzw. geschult
sind?

Ich war mal in einer 15-Mann-Entwicklung tätig und das ganze
Messequipment war vom Feinsten und da wurden die Prüfungen selber 
gemacht.
Da standen aber auch ein paar Millionen Jahresumsatz auf dem Spiel.

Spezialisierte Ingenieurbüros machen das bestimmt und diskret
zu bezahlbaren Preisen die man dann auf die Produktpreise drauf-
schlagen muss.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Naja. Wenn man die Pruefung bei einem Pruefinstitut gemacht hat, dann 
hat man die Gewissheit, dass das Geraet die Anforderungen erfuellt. Wenn 
ich 's selbst mache, habe ich die Ahnung es koennte passen. Wenn ich den 
Chefentwickler die Messung selbst machen lasse, kann der eine verpatzte 
Entwicklung noch gutreden (..ha ja passt schon), speziell wenn die 
Geschaftsleitung auf den Termin drueckt.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Als, nehmen wir an, als mittelständischer 
Nicht-nur-Elektronik-Hersteller, wirst du dir in den seltensten Fällen 
wesentlich mehr als eine Netznachbildung, eine Antenne mit 
Höhenverstellung (eher schon nicht mehr), einen geeigneten 
Spektrumanalysator und eine Hochspannungspistole leisten können. Damit 
kannst du die Precompliance-Prüfungen machen und die leitungsgeführten 
Störungen erfassen.
Alles weitere geht ins Geld und wird unter normalen Umständen nicht 
benutzt und steht sinnlos herum.
Eine HF-dichte Messzelle nimmt auch bloß Platz weg und kostet Geld.
Der Profi hat dann einen Empfänger, der die Störsignale von Rundfunk- 
und Fernsehsendern rausmarkiert...
Ergo wird man unter normalen Umständen den größten Teil der Prüfungen 
von einem Spezialisten dafür machen lassen. Der Spezi kennt dann auch 
die aktuellen Normen...

Wenn du bei einer Dickfirma angestellt bist, die alles hat, dann wirst 
du es wohl selbst machen (wenn dich die Gurus an ihre Gerätschaften ran 
lassen).

Für eine kleine Firma ist es wohl in den meisten Fällen besser, gute 
Beziehungen zu einem Labor zu pflegen.

D a s  meinte ich mit "ökonomischer Vernunft".

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