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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltimpuls erzeugen aus Energie vom Kondensator


Autor: Matthias I. (ratze)
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Hi,

Mein Idee ist es einen Kondensator (z.B. 10uF) mit einen konstanten 
Strom von 100nA auf 5V aufzuladen. Und ab erreichen der 5V soll die im 
Kondensator gespeicherte Energie auf einen Verbraucher umgeschaltet 
werden. Und die Umschaltung soll nicht schleichend sonder abbrupt (t= 
1us)geschehen. Energie zum schalten soll auch aus einem Kondensator 
kommen. Also Quasi aus der Engie im Kondensator einen Zündimpuls 
erzeugen.

Gibt vielleicht einen elktronischen Baustein der das kann oder kennt 
jemand ein Schaltung die das schafft.

Autor: Thomas Klima (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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erinnert mich an einen diac ...

Autor: HildeK (Gast)
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Unijunction-Transistor. Hat aber vermutlich die Schaltschwelle nicht bei 
5V.
Es gibt meines Wissens auch Nachbildungen der UUT-Funktion mit zwei 
Transistoren. Da kann man vermutlich die Schwelle beeinflussen.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Matthias I. schrieb:
> Hi,
>
> Mein Idee ist es einen Kondensator (z.B. 10uF) mit einen konstanten
> Strom von 100nA auf 5V aufzuladen. Und ab erreichen der 5V soll die im
> Kondensator gespeicherte Energie auf einen Verbraucher umgeschaltet
> werden. Und die Umschaltung soll nicht schleichend sonder abbrupt (t=
> 1us)geschehen. Energie zum schalten soll auch aus einem Kondensator
> kommen. Also Quasi aus der Engie im Kondensator einen Zündimpuls
> erzeugen.
>
> Gibt vielleicht einen elktronischen Baustein der das kann oder kennt
> jemand ein Schaltung die das schafft.

Schau mal hier:
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap12/Kapitel...
In Bild 12.2 D ganz links ist so eine Schaltung, bestehend aus T1 und T2 
eingezeichnet. Sie dient hier als Anlaufschaltung einem ähnlichen Zweck: 
C1 wird langsam über R1 aufgeladen, bis die Spannung so hoch ist, dass 
die Schaltung für einen kurzen Moment mit der Ladung von C1 versorgt 
werden kann, bis sie sich selbst versorgt.
Die Schaltung muß nur für Deine Zwecke umdimensioniert werden, 
insbesondere wesentlich hochohmiger aufgebaut sein. Bei 100 nA Ladestrom 
könnte das aber etwas schwieriger werden, da es keine Z-Dioden gibt, die 
bei so geringen Strömen sauber funktionieren. Du solltest einen deutlich 
höheren Ladestrom wählen.

Jörg

Autor: Matthias I. (ratze)
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erstmal danke für eure Antworten.

mehr Ladestrom ist leider nicht möglich ohne auf externe Versorgung 
zurück zugreifen. Die Energie für die Schaltung soll komplett von 
einem/mehreren Kondensator/en kommen, ohne Hilfsenergie. Dadurch das die 
Spannung am Kondensator durch den geringen Ladestrom nur um ca. 10mV/s 
steigt ist die Schaltschwelle Transistoren/MOSFET's sehr ungenau, da 
diese bei so eine Spannungssteigung nur langsam durchsteuern und somit 
schon energie aus dem Kondensator abführen ohne dem Verbrauchen die 
volle Kondensatorspannung zu geben. Ist halt ein schwieriges Thema und 
viele Bauelemente haben auch viel zu Große Leckströme.

habe es auch schon mit dem Analog Switch ADG701 versucht aber der 
sxchaltet auch nicht gleich voll durch.

Matthias

Autor: Sonnen-Wolke-Luft (Gast)
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Du hast 100nA Ladestrom und möchtest davon vielleicht 10nA bis 20nA für 
einen Komperator abzweigen?

Sportlich! Sportlich!

Nur mal so am Rande: 20nA bei 5 Volt entspricht einem Widerstand von 250 
Mega-Ohm...

Schon mal Gedanken um den mechanischen Aufbau gemacht? Reinraum-Know-How 
vorhanden? Hermetisches Gehäuse wegen Luftfeuchtigkeit schon eingeplant?

Kurzum: Vergiss es!

Autor: Stefan P. (form)
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Sonnen-Wolke-Luft schrieb:
> Nur mal so am Rande: 20nA bei 5 Volt entspricht einem Widerstand von 250
> Mega-Ohm...
>
> Schon mal Gedanken um den mechanischen Aufbau gemacht? Reinraum-Know-How
> vorhanden? Hermetisches Gehäuse wegen Luftfeuchtigkeit schon eingeplant?
>
> Kurzum: Vergiss es!


250 Mega-Ohm sind noch lange keine Hexerei. Ordentlich luftverdrahtet 
klappt das auch noch im Schwimmbad.

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