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Forum: Platinen Microstrip unterschiedlicher Länge


Autor: Ratloser (Gast)
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Wie kritisch ist eigentlich eine Unterschiedliche Leitungslänge bei 
Microstripleitung. Ist es ok wenn ich bei 1,2 GHz unterschiede in den 
Leitungslängen von kleiner 0,1 mm habe. Will den Phasenunterschied von 
zwei Sinusfrequenzen messen. Wird da der Fehler sehr groß?
Problem ist halt das ich es bei EAGLE net hinkriege die Leitungen genau 
gleichlang (sind halt n Paar bögen drinne) zu machen, oder gibts da n 
gutes ULP, oder nen Trick wie man das mit Eagle machen kann.

Autor: PanTau (Gast)
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Hallo,

Dafür gibts mathematische / elektrotechnische Formeln und (Schweine 
teuere) Messgeräte. Und noch Simulation.

Ansonsten sollte "Mann" die Finger von dieser Frequenz lassen.


mfg
PanTau

Autor: Michael Sauron (Firma: www.das-labor.org) (laborsauron)
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>Ist es ok wenn ich bei 1,2 GHz unterschiede in den
>Leitungslängen von kleiner 0,1 mm habe

Das entspricht einer Wellenlänge von 249,8 mm
Du schreibst nichts über die geforderte Genauigkeit, aber über den 
Daumen gepeilt kommt mir das unkritisch vor.

>Ansonsten sollte "Mann" die Finger von dieser Frequenz lassen.
MIt steigender Frequenz sinkt das Wissen.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Ratloser schrieb:
> ... Ist es ok wenn ich bei 1,2 GHz unterschiede in den
> Leitungslängen von kleiner 0,1 mm habe. Will den Phasenunterschied von
> zwei Sinusfrequenzen messen.

Hallo,

die Signalgeschwindigkeit auf/in einer Leiterplatte ist kleiner als im 
Vakuum, die Hälfte ist eine recht gute Näherung. Damit ergibt sich die 
Wellenlänge bei 1.2 GHz zu 125 mm. Also macht 1 mm rund 3 Grad aus. Mit 
entsprehnder Software kann man das auch genauer berechnen.

0.1 mm macht also nichts aus, aber das darf nicht zu der Illusion 
führen, dass damit alles stimmt, denn das gilt bloss, wenn alles andere 
absolut identisch ist, auch die internen Treiber/Empfänger der ICs usw.

Meistens sind die Anforderungen in den Datenblättern an die 
Längengleichheit stark übertrieben, das hat folgende Gründe: 1. schadet 
zuviel Genauigkeit niemals und 2. sollte man das Gesamtbudget an 
zulässigen Abweichungen nicht für etwas ausschöpfen, was so relativ 
leicht vermieden werden kann wie Längenunterschiede.

Gruss Reinhard

Autor: ggggggggg (Gast)
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Wenn du weißt, dass der Unterschied ca. 0.1mm ist, dann könntest du den 
am Schluss doch auch nochmal vom Ergebnis abziehen. Vorrausgesetzt bei 
deinem Einsatzweck geht das

Autor: Ratloser (Gast)
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Hm ich denke zum schluß auf ne Referenz kallibrieren ist ne ganz gute 
Idee...
Da war ich noch gar nicht drauf gekommen.
Aber ja ich denke auch das andere Abweichungen hier eine größere Rolle 
spielen, und ja es wäre auch schön wenn man gleiche Leitungslängen hat 
um hier schonmal eine potentielle Fehlerquelle auszuchließen. Ich denke 
im HF-Bereich zeigt eh erst der fertige Prototyp obs geht oder nicht, 
ist halt immer ne recht schwierige Sache mit vielen Fehlerquellen...

Aber Danke für eure Hilfe,bin jetzt etwas beruhigter was die 
Leitungslängen angeht...

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Ratloser schrieb:
> Hm ich denke zum schluß auf ne Referenz kallibrieren ist ne ganz gute
> Idee...

Zumindest kannst du an beiden Leitungen das gleiche Signal anlegen und 
das Ergebnis auf 0 Grad trimmen.

Gruss Reinhard

Autor: Ratloser (Gast)
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Ja so wollt ich das machen...

Aber es wäre ja trotzdem gut wenn ich nicht soooooo viel korrigieren 
müßte.

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