Hy,
Ich möchte für mein Maturaprojekt eine Flüssigkeitsdichtemessung
realisieren. Ist es möglich mit einem Bauteil bzw. einer digtalen
Methode die Dichte zu messen und diese über einen µC (Atmega32)
einzulesen und weiterzuverarbeiten?
Ziel sollte es sein den Alkoholgehalt von Bier zu bestimmen dieser hängt
von der Dichte des Bieres ab bzw. des Zuckergehaltes.
Vllt. fallen euch ein paar Möglichkeiten ein.
MFG
Lukas
Vielen Dank gute Idee,
d.h ich müsste eigentlich nur den Kessel incl. Flüssigkeit abwiegen und
dann den Kessel abziehen um rein die Masse der Flüssigkeit zu erhalten.
Und anschließend messe ich den Füllstand und dividiere beide oda? ist
diese Messung genau?
Welchen IC bzw. baustein sollte ich nehmen für die Gewichtsmessung gibt
es da irgendwelche Bauteile?
MFG
Die Messung ist immer so genau wie die Elektronik die das zu Messende
Signal auswertet bzw. kommen da ja auch so Dinge dazu wie genau dein
gefäß gefertigt wurde, welche Auflösung hat der Füllstandssensor usw...
Die Temperatur veränder da auch das Gefäß usw...
Ich halte das ganze für nicht ganz trivial.
Abgesehen davon sollte doch irgend was auch selbst gemacht werden,
zumindest die Waage mit DMS? Hardware kann ja ein nettes fertiges IO
Rack + z.B. LabView sein.
Hallo Lukas,
die Dichte von Bier ist ähnlich der von Wasser. Wasser hat 1.00.
Bier hat vielleicht 0.99
Du musst also sehr sehr genau messen. Das wird schwierig.
Deswegen würde ich ein Prinzip nutzen, dass Dir von vorne her schon eine
bessere Messgröße liefert.
Zb Sowas:
http://images.linx.de/linx/showcases_middle/2898.jpg
Das ist ein Schwimmer mit Dichte etwas kleiner als 1.0 Je nach Dichte
des Medium, in den man ihn taucht, ragt er unterschiedlich weit aus der
Flüssigkeit. Du musst also nur noch messen, wie weit er raus ragt.
Ich könnte mir zb vorstellen, dass Du so etwas baust und den Atmel
Controller IN dieses Gefäß einbringst.
Die Eintauchtiefe könnte man eventuell dadurch bestimmen, indem man den
Druck an der Unterseite des Gefäßes misst. Möglicherweise geht das,
indem man in dem Gefäß beim Atmel einen kleinen Drucksensor hat, ein
Silikonschlauch rausführt,an der Gefäßwand entlang runter bis zum Boden.
Hy
ja super idee. Ich verstehe aber nicht ganz wie du das mit dem Druck
meinst. Je nach dem welche Dichte die Flüssigkeit hat taucht der
Schwimmer tiefer oder weniger tief ein. Was hat das mit dem Druck zu
tun?
MFG
Ist dir schon mal aufgefallen, dass dir beim Tauchen die Ohren weh
tun(ausser du beherrscht den Druckausgleich)? Das liegt daran, dass je
tiefer du tauchst, der Druck auf deine Trommelfelle immer weiter
zunimmt(1 bar/10m)
Somit verändert sich auch der Druck auf den Schwimmer...
I kapiers ned :(
I mein ok wenn ich jz einen Drucksensor anbringe liefert mir der einen
bestimmten wert. Also habe ich p. Der faktor g ist eigentlich konstant
und wie messe ich jetzt die höhe? Wenn ich jetzt z.B. den Drucksensor am
Boden des gefäßes anbringe müsste ich nur mehr wissen wie hoch der
Wassserstand ist oda?
Und aus diesen Faktoren berechne ich dann die Dichte? Hab das mit dem
Silikonschlach nicht ganz verstanden gehabt
Sry aber iwem muss ich fragen :)
MFG
Der Drucksensor muss sich im(geschlossenen) Schwimmer befinden. Der
Schwimmer hat eine definierte Dichte, das Bier eine variable, d.h. der
Schwimmer taucht abhängig von der Dichte des zu messenden Getränks mehr
oder weniger weit in die Flüssigkeit ein. Die Eintauchtiefe kannst du
dann über den Druckunterschied messen, wie gesagt, der Druck erhöht sich
um 1 bar/10m Eintauchtiefe(zumindestens für Wasser).
Ob das ganze aber so funktionieren kann bezweifle ich, da ja der
Druckunterschied auch wieder von der Dichte des Biers abhängt(also
eigentlich von der zu messenden Größe)...kompliziert, glaub nicht dass
das so geht
So hab ich das gedacht.
Das rote ist ein Silikonschlauch, der im Prinzip nur eine "Verlängerung"
des Drucksensors ist. Er misst den Druck am Boden des Gefäßes. Der Druck
ist proportinal zur Eintauchtiefe.
Vielleicht gibt es eine Möglichkeit das vorab auszuprobieren, ohne groß
Geld auszugeben. Also irgenwie mit ner Flasche ..
bin mir jetzt nicht sicher, aber wenn der Druck auch von der Dichte des
Biers abhängt kann man nicht auf die Eintauchtiefe rückrechnen...und
somit auch die Dichte des Biers nicht bestimmen, oder hab ich jetzt nen
Knoten im Ansatz?
Man könnte höchstens definiert weit eintauchen und dann den Druck
messen...
Dichte ist nicht so einfach zu messen. Und im Eigenbau schon gar nicht.
Es gibt da noch nicht mal kaufliche 'Sensoren' für!
Es gibt kommerzielle Messgeräte die anhand der Resonanzveränderung einer
flüssigkeitsgefüllten Kapillare die Dichte der Flüssigkeit messen
können.
Mein Tip: Such dir ein neues Thema!
Gruss
Andreas
PS: alle Ansätze mit Druck, Schwimmer, Gewicht usw. scheitern
letztendlich an der Messgenauigkeit. Selbst von Hand im Labor muss man
einigen Aufwand treiben und erhält nicht mehr als eine ziemlich miese
Schätzung.
Also das heißt wenn das Bier dann zu gären beginnt und die Dichte größer
wird nimmt der Druck zu und das Gefäß steigt an. Dann ist ja auch die
Dichte proportinal. Wenn jz angenommen der Drucksensor bei Bier vor der
Gärung 1bar anzeigt und nach der Gärung wird der Druck größer d.h
angenommen 2 bar. Dann ist folgich die Dichte proportional und ich
könnte diese mit meinem ATMEL auswerten.
Fraglich ist da der Tank nur 40 Liter faßt und du ja gesagt hast das der
Druck nur alle 10m um 1bar zunimmt ob es einen Drucksensor gibt der
genau genug ist um einen Kessel mit ca. 50cm höhe zu messen.
MFG
Andreas Kr schrieb:> PS: alle Ansätze mit Druck, Schwimmer, Gewicht usw. scheitern> letztendlich an der Messgenauigkeit.
Das sehe ich anders. Ein Aräometer
(http://de.wikipedia.org/wiki/Ar%C3%A4ometer) wird ja tatsächlich zur
Bestimmung vom Alkoholgehalt eingesetzt. Aus der Druckdifferenz am Boden
und der Luft lässt sich über die Dichte wiederum die Eintauchtiefe
berechnen. Das müsste lösbare Gleichungen ergeben.
Man bräuchte also ein Aräometer mit zwei (wasserfesten) Drucksensoren
und im Zweifelsfall noch einem Temperatursensor. Der Rest ist
Programmierhandwerk.
Andreas Kr schrieb:
>Dichte ist nicht so einfach zu messen. Und im Eigenbau schon gar nicht.>Mein Tip: Such dir ein neues Thema!
Genau, die Primärdatengewinnung ist das Problem
>Selbst von Hand im Labor muss man einigen Aufwand treiben und erhält nicht >mehr
als eine ziemlich miese Schätzung.
Wenn es so wäre, warum dann der Aufwand. Die Ergebnisse sind mit
entsprechender Messmethode schon exakt.
MfG
Ein Aräometer besteht aus einem großvolumigen Unteren Teil und einem
schmalen Hals.
Und genau dieses unterschiedliche Verhältnis verbessert die
"Primärdatengewinnung" enorm.
Ich kann das ja so bauen, dass es bei Dichte 1.0 oben schwimmt und bei
0.99 schon ganz eintaucht. Also muss man sich nur noch drum kümmern, wie
man die Eintauchtiefe messen kann. Zb über den Druck - oder vielleicht
auch optisch.
adfix schrieb:> Also muss man sich nur noch drum kümmern, wie> man die Eintauchtiefe messen kann.> Zb über den Druck -
Wie Chris schon schrieb: Nein.
Es sei denn Du hast z.B. einen konischen Schwimmer, bei dem
die Eintauchtiefe nicht linear zum Druck ist.
> oder vielleicht auch optisch.
..oder
Dazu kommt unterschiedliche Oberflächenspannung, Bläschenbildung
am Schwimmkörper.
Und diese Effekte machen bestimmt mehr als 1% Dichteunterschied aus...
...es sei denn, dein Schwimmkörper ist so groß wie ein Eimer :-)
Schiko
>Wie Chris schon schrieb: Nein.
Glaub ich nicht.
Ich kann doch ein Aräometer etwas größer bauen. Sagen wir in der Größe
eines Eisberges.
Aräometer schwimmt im Bodensee: Eintauchtiefe: 50m. Dann hab ich am
Boden einen Druck von 5Bar. Und Ich hab 1m unter der Wasseroberfläche an
der Seite einen Druck von 0.1bar.
Aräometer schwimmt in der salzigen Nordsee: Eintauchtiefe: 49m. Dann hab
ich am Boden einen Druck von 4.9Bar. Und Ich hab am 2. Sensor, der jetzt
direkt unter der Wasseroberfläche ist einen Druck von 0bar.
Der obere Sensor hat seinen Sensorwert also um 100% geändert.
Ich kann auch unten messen - dann hab ich halt nur eine Änderung von 50
auf 49. Aber durch die Aräometer-Form wäre auch das eine Dichteänderung
von viel viel weniger als 2%
Eintauchtiefenberechnung über 2 Differenzdrucksensoren könnte
funktionieren, bin in der obigen Antwort von nur einem Sensor
ausgegangen(funktioniert sicher nicht mit der gewünschten Genauigkeit)
Gibts eigentlich Sensoren mit genügend hoher Auflösung um derartig
kleine Veränderungen noch sinnvoll zu messen? Bzw. gibt es solche
Sensoren zu vernünftigen Preisen?
Eigentlich brauchst du nur einen Differenzdrucksensor. Ein Rohr führt
senkrecht nach oben an die frische Luft, das andere senkrecht nach
unten. Die eindringende Flüssigkeit komprimiert dort die Luft bis zum
Gleichgewicht. Genauigkeiten sagt die das jeweilige Datenblatt.
Der Rest ist ein bisschen rechnen (Gasgleichung), weil die Flüssigkeit
ja in das untere Rohr eindringt. Problematisch wird es dann, wenn die
Kohlensäure aus dem Bier im unteren Rohr zu Gas wird, dann driftet das
Messergebnis mit der Zeit. Alternativ kann man den Druck direkt messen,
braucht dann aber einen bierfesten Sensor, was vielleicht nicht so
einfach ist, insbesondere wenn das Bier danach noch als Lebensmittel
gelten soll. Da ist man mit den Materialien ja sehr eingeschränkt.
Eventuell kann man etwas Luft in das untere Rohr pumpen, so dass dort
immer nur Gas vorhanden ist. Dann hat man das Problem mit der variablen
Gasmenge nicht mehr.
Naja wie gesagt also mir scheint die Variante mit der Druckmessung am
plausibelsten müsste man ausprobieren.
Leider sind professionelle Dichtemesser extrem Teuern. Naja vielen Dank
für die Ideen. Wenns klappt melde ich mich ;).
MFG
adfix schrieb:> Aräometer schwimmt in der salzigen Nordsee: Eintauchtiefe: 49m. Dann hab> ich am Boden einen Druck von 4.9Bar.
Hallo,
das ist in jedem Fall ein Trugschluss. Der Eisberg taucht ja deswegen
weniger tief ein, weil Salzwasser schwerer ist (genau darum geht es ja),
das bewirkt aber auch, dass der Druck um mehr als 0,1 bar / m ansteigt.
Der Druck beträgt also auch in der Nordsee 5 bar.
Wenn du das so realisierst, ist dir eine Note von 4 aufwärts sicher.
Gruss Reinhard
>Wenn du das so realisierst, ist dir eine Note von 4 aufwärts sicher.
Sinnloser Kommentar.
Meiner Meinung nach funktioniert dies bei einem Aräometer, weil sich die
Eintauchtiefe deutlich stärker ändert, als die Dichtezunahme.
Dichtemessung über ein Aräometer müsste gehen. Machen die Winzer ja auch
schon seit langer Zeit so ;)
Für ein einfaches µC Projekt könnte folgender Aufbau funktionieren:
Basis ist ein Wägung (9EUR Küchenwaage zum testen, war da nicht irgendwo
im Web der Hack um sowas mit µC auszulesen?)
Ein Gefäß wird nun solange mit der Testflüssigkeit gefüllt bis die
Spitze des Aräometers eine Lichtschranke unterbricht, die fix zum
Gefäßboden ist.
Die benötigte Menge der Flüssigkeit wird durch wiegen bestimmt.
Durch den Durchmesser (eigentlich Fläche) des Gefäßes erreicht man
beliebige Verstärkung (Auflösung)
Natürlich muss hier noch etwas gerechnet werden, aber der Aufbau lässt
sich schön in der Küche testen
Material: Wasser,Salz,Waage, Topf,
Aräometer:(in Opas Werkstatt liegt evtl eins für die Batteriesäure :) )
Ü-Ei, Sand und Plastik-Q-tip (oder Aludraht, oder oder)
Das werd ich mit meinen Töchtern mal basteln ....
Statt Lichtschranke kapazitiven Abstandsensor bauen.... oder LVDT ..
Einfüllen über WaMa Magnetventil ....
Für die Matura kommt noch eine Beschreibung der Physik , der Software
UND eine Fehlerbetrachtung dazu ;)
> p= \Roh g h>h = Eintauchtiefe...>Aber mal so ne frage: gehst du in ne Waldorfschule? Irgendwie scheinst>du für Maturaniveau nicht viel zu wissen...
Große Klappe, aber nicht checken, dass der Druck von der Dichte
abhängt...
Der Schwimmer taucht so tief, bis der Druck die Gewichtskraft
kompensiert.
Du Pfeife,
p messe ich
g kann man ja mal als const annehmen
h ist natürlich auch zu messen!
=> roh...
Wie man h misst is eine andere Sache! Also erst überlegen dann motzen!
Hallo Bohrer und strangelove,
ich verstehe euren Privatstreit nicht. Wenn der Durchmesser des Körpers
nicht(!) konstant ist (Aräometer), dann ändert sich der Druck am Boden
mit der Dichte der Flüssigkeit. Man kann dann damit die Eintauchtiefe
und Dichte bestimmen und muss h nicht separat messen
Gruß, DetlevT
@ Bohrer
Ich muss dir recht geben das erscheint mir auch am plausibelsten.
Also nocheinmal ist das möglich wenn ich jetzt so ein Aräometer habe.
Befestige ich am Boden (Unterseite) des Aräometers einen Drucksensor
dieser müsste ja dann je nach dichte der jeweiligen Flüssigkeit einen
bestimmten Druck messen.
Da die Flüßigkeit in einem "Stink" normal gefäß sich befindet kann man
folglich den Faktor "g" auch als konstant annhemen.
So jetzt habe ich "p" udn "g" die einttauchtieft müsste ich ebenfalls
noch bestimmen also von der Wasseroberfläche bis zum Drucksensor.
p = roh g h drei faktoren habe ich dann, dann müsste ich doch roh im
µC errechnen können und ausgeben
Ok ich vermute mal ich bin wieder komplett daneben aber nja ^^ :).
Interresant wäre es, da diese Messung bei mir in einem 40 Liter Dank zum
einsatz kommt (Glühweinkocher) ob die Messung eintauchtiefe, und im
besonderen der Druck da es ja nur wenige cm sein werden auch genau wird.
MFG
Hallo Lukas,
du willst Bier in einen Glühweinkocher - ja was eigentlich? Warm
machen?!?
Igitt, an so etwas beteilige ich mich nicht. ;-)
Es bleibt dir nichts anderes übrig, die Datenblätter zu wälzen. Bei der
Messung von Druckunterschieden sind diese Sensoren meist besser als bei
der Bestimmung des absoluten Drucks.
Je besser du dein Aräometer auf die Dichte abstimmst, desto dünner kann
der Hals sein und ein um so größeren Signalhub bekommst du.
Hy,
Jap also mein Lehrer ist Hobby Bierbrauer und die machen meistens Bier
in alten Kesseln bzw. solche Glühweinkocher jap das Bier bzw. die
Maische muss von ca. 55 grad auf 75 grad erhitzt werden deshalb die
kocher :).
Ja also es gibts es da spezielle sensoren die nur für die druckdifferenz
da sind. Wenn ja dann werde ich mich wirklich mal durch die datenblätter
wälzen :).
MFG
Lukas Zopf
Die Dichte von Wasser:
Temp/°C Dichte[kg/m^3]
55 985,69
60 983,19
65 980,55
70 977,76
75 974,84
wirst wohl auch noch irgendwie einbauen müssen um auf ein vernünftiges
Ergebnis zu kommen
adfix schrieb:>>Meinen heisst nicht wissen. Rechen es aus.> Hab ich eben gemacht.>> Jetzt weiss ich, dass es funktioniert.
Und lass Dir von adfix noch die Formel zukommen. Du musst ja schließlich
aus Deiner Druckdifferenz die Dichte ermitteln. Und er hat es
durchgerechnet.
Die Eintauchtiefe über den Druck zu messen ist ein ziehmlicher Umweg. Es
äre vermutlich einfache direkt die Höhe des Schwimmers über dem Wasser
zu messen.
Wenn man Wiegen will, dann besser nicht das ganze Gefäß, da braucht man
ziehmlich viel Auflösung. Besser ist es eine Testkörper mit einer Dichte
knapp über 1 an einem Faden einzutauchen, und die Karft am Faden zu
messen. Damit werden die relativen Änderungen deutlich größer, weil nur
noch die Differenz der Dichte eingehnt.
Bier ist sicher nicht ganz einfach, wegen der Böschenbildung usw. Das
Problem hat man aber bei Praktisch jedem Messverfahren, und man will ja
auch was zu diskutieren haben für die Fehlerrechnung.
Eine, wenn auch komplizierte, Methode gegen das Bläschenproblem wäre es
die Messung mehrmals, als Funktion des Druckes zu machen. Mit dem Druck
werden die Bläschen kleiner und man könnte den Bläschenanteil
rausrechnen, wenn auch nicht 100% tig.
Hallo,
professionell geht Dichtebestimmung ganz anders (ist aber für Amateure
nicht so ohne weiteres realisierbar):
Die Flüssigkeit wird durch ein dreieckiges oder U-förmiges Quarzrohr mit
einer Spule an der Spitze geleitet. Eine elektronische Schaltung
versetzt das Rohr in Schwingungen mit der Resonanzfrequenz. Mit der
Dichte der Flüssigkeit ändert sich die Frequenz (wg. mehr oder weniger
Masse im Rohr). Das Verfahren ist sehr präzise und für Dauermessung
geeignet.
Wer mit Bunsenbrenner und Glasröhrchen umgehen kann, könnte sowas
hinkriegen.
Gruss Reinhard
>Und lass Dir von adfix noch die Formel zukommen. Du musst ja schließlich>aus Deiner Druckdifferenz die Dichte ermitteln. Und er hat es>durchgerechnet.
Kann gerne jeder haben.
Ich habe das Aräometer etwas vereinfacht. Der untere Teil sei ein Würfel
1m x 1m x 1m. Der Hals sei 0.1m x 0.1m breit.
l ist die Länge des Halses die unter Wasser liegt.
Der Drucksensor befindet sich am Boden, h Meter unter der
Wasseroberfläche. Als 1m weiter als l. Also ist h= 1m+l, bzw l = h-1m
Das Volumen des Körpers unter Wasser ist:
V = 1m³ + l * 0.01m²
Der Druck am Sensor: p = h Rho g bzw: h= 1/Rho * p/g
Die Masse des verdrängten Wassers: mW = V * Rho
Die Masse des Aräometer sei: mA
Nach Archimedes ist ja mA = mW
mA = V * Rho = (1m³ + l * 0.01m²) * Rho
mA/Rho = 1m³ + l * 0.01m²
mA/Rho = 1m³ + (h-1m) * 0.01m²
mA/Rho = 1m³ + ((1/Rho * p/g)-1m) * 0.01m²
mA/Rho = 1m³ + (1/Rho * p/g)* 0.01m² - 1m * 0.01m²
mA/Rho = 0.99 m³ + (1/Rho * p/g)* 0.01m²
mA/Rho - (1/Rho * p/g)* 0.01m² = 0.99 m³
mA/Rho - (1/Rho * p/g)* 0.01m² = 0.99 m³
1/Rho * (mA - p/g)*0.01m² = 0.99m³
Rho = (mA - p/g)*0.01m² / 0.99m³
Rho = (mA - p/g)*0.01/m (gerundet)
Rho = p * - g/0.01/m + mA/0.01/m
bzw nach Substutution: A = - g/0.01/m und B = mA/0.01/m
Rho = p * A + B
Es gibt also einen direkten Zusammenhang zwischen Druck und Dichte. Man
sieht auch, dass die Verstärkung, umso größer wird, je schmaler der Hals
ist.
Hier mal was zum spielen.(Java-Applet)
http://www.walter-fendt.de/ph14d/auftrieb.htm
Man sieht deutlich, das man mit einem Probetauchkörper
und Gewichtsmessung (und natürlich guter Kalibrierung)
was machen kann.
avr
Hallo,
da Bier aus Ethanol und Zucker besteht kannst du mit einer Größe (z.B.
Dichte) den Alkoholwert nicht bestimmen.
Hier ein Link wie das professionell gemacht wird.
www.anton-paar.com