Hallo,
da wir während des Studiums (Bachelor EI, Uni) auch ein Praktikum machen
müssen, wollte ich wenn möglich gleich Kontakte knüpfen und mir eine
gute Firma suchen.
Daher würde ich mich über Empfehlungen von euch freuen, Region ist
Bayern.
Gruß
Albert
Danke an kalbert, dort werde ich mich wohl auf jeden Fall mal bewerben.
Blohm&Voss ist wohl in Hamburg, außerdem:
Der Bedarf an Bewerbungen für Praktika im Jahr 2010 ist gedeckt!
Trotzdem danke.
Gruß
Albert
>Region Bayern - dann natürlich Siemens, wo sonst? Ist der beste>Arbeitgeber weit und breit!
Siemens? Da hört man aber akut Gegenteiliges.
Wie wär´s mit
- Bosch
- Rohde&Schwarz
- EADS?
tom schrieb:>>Region Bayern - dann natürlich Siemens, wo sonst? Ist der beste>>Arbeitgeber weit und breit!>> Siemens? Da hört man aber akut Gegenteiliges.> Wie wär´s mit>> - Bosch
Ja Bosch, ein typisch bayerisches Unternehmen... ;-)
>Ja Bosch, ein typisch bayerisches Unternehmen... ;-)
Die Security-Sparte stand bis zum März noch in Sichtweite von meinem
Büro aus. Mittlerweile sind se von Ottobrunn nach Neukeferloh umgezogen.
Ansonsten gibt´s in MUC auch noch die Zentrale von BSH, aber damit sind
wir ja wieder z.T bei Siemens......
Tom schrieb:> @Mark,>> ja genau, weil Bosch bundesweit agiert, aber um Bayern natürlich einen> riesen Bogen macht. Tro....
Ich find's trotzdem seltsam bei der expliziten Frage nach Bayern an
erster Stelle ein Unternehmen zu nennen, das nun mal überhaupt nicht
bayerisch ist. Habt Ihr nicht genug Eigenes, Ihr Bazis? ;-)
Denke einfach mal an dich. Nutze die freie Zeit der Semesterferien
anders als für Praktika. Ich habe auch kein einziges Praktikum
(Informatik, Uni) gemacht und bekam trotzdem Angebote und keine
schlechten. R&S war auch dabei. Anstatt irgendwelche Webpräsentationen
zu pflegen (für Informatiker sowieso zu niveaulos), habe ich
Fachliteratur gelesen aber auch Romane, Bücher über Geschichte,
Philosophie und Politik.
Weiser Kauz schrieb:> Anstatt irgendwelche Webpräsentationen> zu pflegen (für Informatiker sowieso zu niveaulos), habe ich> Fachliteratur gelesen aber auch Romane, Bücher über Geschichte,> Philosophie und Politik.
Aja, ...
tom schrieb:>>Region Bayern - dann natürlich Siemens, wo sonst? Ist der beste>>Arbeitgeber weit und breit!>> Siemens? Da hört man aber akut Gegenteiliges.
Was denn bitte konkret?
Ich kann nur Positives über Siemens sagen. Da stimmt die Arbeit, das
Betriebsklima und die Bezahlung (für eine 35h-Woche wohlgemerkt)! Wenn
man Bekannten erzählt, wo man als Ingenieur seine Brötchen verdient,
erntet man reihenweise Anerkennung und manchmal auch ein wenig Neid.
Weiser Kauz schrieb:> Anstatt irgendwelche Webpräsentationen> zu pflegen (für Informatiker sowieso zu niveaulos), habe ich> Fachliteratur gelesen aber auch Romane, Bücher über Geschichte,> Philosophie und Politik.
Oh, wie ist das schön, der gute alte Dr. Wolfram Draht ist wieder da!
albert schrieb:> Daher würde ich mich über Empfehlungen von euch freuen, Region ist> Bayern.
Bosch!
Gibt's nahezu überall. In Bayern ist Injektor-Produktion (und anderes
denke ich auch) => Bamberg
Entwicklung ist halt hauptsächlich Stuttgarter Raum (wobei Du damit
nicht aus der Welt bist).
Thomas schrieb:> Kennt jemand MBTech? Sind die gut?
Ja.
> Ist die Vergütung überdurchschnittlich?
Nein, ganz im Gegenteil. Firmen wie die MBtech (eine Tochter der Daimler
AG) wurden ja extra dafür gegründet, um nicht den IG Metall-Tarif zahlen
zu müssen.
Mark Brandis schrieb:> Nein, ganz im Gegenteil. Firmen wie die MBtech (eine Tochter der Daimler>> AG) wurden ja extra dafür gegründet, um nicht den IG Metall-Tarif zahlen>> zu müssen.
Wer in einen IG Metall tarifgebundenen Unternehmen tätig ist, der darf
sich von der Vergütung her glücklich schätzen.
Mit überdurchschnittlich habe ich gemeint, im Vergleich zu anderen
Dienstleistern.
Irgendwie kotzt mich aber das Geschäftsmodell -Verleihen der Ing.
Arbeitskraft- der Ing.Dienstleister an. Man kann dies auch als
Leiharbeit für Hochqualifizierte sehen. Wenn man sieht, wie viele Ings
in solchen Unternehmen arbeiten, dann ist das heute eher Standard als
Ausnahme. Hier sollte die Politik einen Riegel vorschieben.
Die Politik wird das nicht verbieten. Der "Superminister" Clement von
der SPD hat dies eingeführt und sitzt nun zur Belohnung im Vorstand
eines der größten Sklavenhändler.
Ländle schrieb:> Die Politik wird das nicht verbieten.
Jedenfalls nicht solange sich die Leute alles gefallen lassen, aber das
tun leider die meisten - nur jammern, aber nicht handeln.
Ausgründungen zu firmeneigenen Dienstleistern, das machen heute nicht
nur etablierte und bekannte Großunternehmen, sondern mittlerweile auch
kleine Klitschen. Alle kommen mehr und mehr auf den Geschmack ...
Wilhelm Ferkes schrieb:> Ausgründungen zu firmeneigenen Dienstleistern, das machen heute nicht>> nur etablierte und bekannte Großunternehmen, sondern mittlerweile auch>> kleine Klitschen. Alle kommen mehr und mehr auf den Geschmack ...
Ja, Lohndumping hat gerade Konjunktur. Wenn man bei den
Gehaltsstatistiken des statistischen Bundesamtes auch die
Gehaltsverteilung angeben würde, dann würde man deutlich sehen, dass die
angeblichen Steigerungen nur bei ca. 10-20% der Bevölkerung gegeben
sind.
Deshalb wird es in den nächsten Jahren bald keine Arbeitslose mehr
geben, die jetzt Arbeitslosen arbeiten dann zu absoluten Dumpinglöhnen.
Und die Politik kann sich freuen!
Der Wahnsinn mit der Leiharbeit schlägt immer verrücktere Kapriolen. Die
BWL-Fraktion in den Konzernenn will sich nicht mehr mit der Beschaffung
und Verwaltung von Ingenieur-Verbrauchsmaterial beschaftigen. Sie
schließen mit den großen Sklavenhändlern, wie zum Beispiel Hays,
Rahmenverträge und somit wird der Sklavenhändler zur outgesourceten
Entwicklungsabteilung, aber nur abrechnungstechnisch. Hays hat auch kein
Interesse Ingenieure fest zu binden, sondern beauftragt kleinere
Sklavenhändler mit der Durchführung der Entwicklungsaufträge, die
wiederum beauftragen kleine Entwicklungsfirmen, die dann mit befristeten
Verträgen Ingenieure einstellen. Federführend bei dieser Entwicklung ist
der frühere "Superminister" Clement, der sich im Vorstand eines großen
Sklavenhändlerts auf Kosten von Arbeitssklaven bereichert. Was dann für
Ingenieurgehälter bezahlt werden kann jeder ahnen, wenn viele Maden den
Speck fressen und nur schwerverdauliches übrig bleibt. Deutschland ist
hier bei der Ausbeutung in Europa Spitzenreiter.
Ländle schrieb:> Federführend bei dieser Entwicklung ist> der frühere "Superminister" Clement, der sich im Vorstand eines großen> Sklavenhändlerts auf Kosten von Arbeitssklaven bereichert. Was dann für> Ingenieurgehälter bezahlt werden kann jeder ahnen, wenn viele Maden den> Speck fressen und nur schwerverdauliches übrig bleibt. Deutschland ist> hier bei der Ausbeutung in Europa Spitzenreiter.
Clement sagt dass sein Gesetz missbraucht wird. Nun, wenn es sich um
Missbrauch handelt, warum stoppt man es nicht? Vielmehr hat der Parasit
es genau so gewollt. Ich bin dafür dass Clement im Bau sitzt und nicht
frei läuft in seiner freien Wirtschaft. Hoffentlich ändert sich an der
aktuellen Entwicklung nichts, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass
er es auch fühlen wird was den Arbeitnehmern in Deutschland angetan hat.
Gästchen schrieb:> Hoffentlich ändert sich an der> aktuellen Entwicklung nichts, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass> er es auch fühlen wird was den Arbeitnehmern in Deutschland angetan hat.
Wovon träumst du nachts. Solang die Leute nur anonym in Foren jammern
anstatt zu handeln wird sich jar nüscht ändern. So siehts aus!
Paule schrieb:> Wovon träumst du nachts. Solang die Leute nur anonym in Foren jammern> anstatt zu handeln wird sich jar nüscht ändern. So siehts aus!
Bischen freundlicheren Ton wählen.
Solange die Leute wiederholen "wird sich nichts ändern" wird sich auch
nichts ändern. Es ist immerhin ein Anfang dass die Leute ihre Lage
erkennen und sich nicht auf Blödmedien verlassen. Glaub mir, auch da
sind schon die Meisten überfordert, siehe dir die ganzen
FDP/CDU/SPD-Wähler an die dazu auch noch Arbeitnemher sind.
Jahrzehnte lang wurde propagiert dass Eischnitte gut sind und Wirtchaft
nur noch Gutes sein kann. Bis die Menschen sich von dieser Gehirnwäsche
befreien, dauert es noch.
Ach wissen tun doch viele was falsch läuft, aber aus dem bequemen Sessel
aufstehen und sich aktiv für Veränderung einsetzen - da versagt der
Deutsche an sich regelmäßig. Wie viele (echte, erfolgreiche)
Revolutionen gab es noch mal in der deutschen Geschichte? Eben.
Dirk schrieb:> Irgendwie kotzt mich aber das Geschäftsmodell -Verleihen der Ing.> Arbeitskraft- der Ing.Dienstleister an. Man kann dies auch als> Leiharbeit für Hochqualifizierte sehen.
Irgendwie habe ich mir immer schon gedacht, dass die Leiharbeit kein
Exklusivrecht für die Geringqualifizierten bleibt... ;-)
Stört Dich die Leiharbeit der Geringqualifizierten auch?
Kannst Dich dann mit denen zusammen tun.
Sonst klappt es wieder mal mit dem System von "teile und herrsche".
istegal schrieb:> Stört Dich die Leiharbeit der Geringqualifizierten auch?>> Kannst Dich dann mit denen zusammen tun.>> Sonst klappt es wieder mal mit dem System von "teile und herrsche".
Ja, Leiharbeit gehört grundsätzlich verboten. Nur bei Ingenieuren passt
dies nicht so recht zusammen mit dem oftmals genannten Fachkräftemangel
und der Aussage, dass Bildung die Zukunft von Deutschland sei.
Und Leistung ist nicht der alleinige Faktor, um an eine gute
Arbeitsstelle zu kommen. Viel hängt hier von Beziehungen, Glück, Zufall,
usw. ab.
Ländle schrieb:> Deutschland ist> hier bei der Ausbeutung in Europa Spitzenreiter.
Also wenn ich so ein Sklave wäre, ich würde mein Wissen sofort an den
Iran verkaufen. Dann sehen die Unternehmen endlich, wohin es führt, wenn
man die Entwickler wie Verbrauchsmaterial behandelt.
Das ist jetzt kein Aufruf zu einer Straftat, ich wundere mich aber, dass
die BWLer das Offensichtliche nicht erkennen (Loyale Mitarbeiter sich
ein großes Kapital.) und warum noch kein Leiharbeiteringenieur was
verkauft hat. Vielleicht auch doch und die BWLer sind gut darin, sowas
unter den Teppich zu kehren. Kein Wunder, warum vor allem die
Abteilungen zur Außendarstellung immer weiter wachsen.
Paule schrieb:> Ach wissen tun doch viele was falsch läuft
Sorry, das glaube ich nicht.
Wenn man sich die Wahlergebnisse von CDU/SPD & Co anguckt, sieht die
Sache anders aus. Der Michel hat immer noch den dummen aberglauben dass
wenn er Chefsparteien wählt, ist er auf sicheren Seite. So etwas nach
Agenda 2010 zu tun und Linke als Spinner und Kommunisten zu beschimpfen
weil sie genau dafür stehen was der Wähler will, ist schon hochgradig
debil. Schließlich wählen CDU-Wähler auch keinen Krieg, Genfood und
Atomkraftwerke. Die Ideolotie ist eher zweitrangig. Vielmehr geht es
darum das die Parteilanschaft sich bewegt und ein bischen Konkurrenz da
oben entsteht.
Ansonsten kommt die nächste Frau Ferkel an die Macht die genug Geld für
Krieg und Bängster bereit hält aber nicht für Bildung, Kindererzieung
und Bürgerentlastung.
Gästchen schrieb:> Der Michel hat immer noch den dummen aberglauben dass> wenn er Chefsparteien wählt, ist er auf sicheren Seite.
Ist es nicht mehr so, dass nur die CDU/FDP was von Wirtschaft versteht?
Die wissen doch wie es geht. Und, wenn es der Wirtschaft gut geht, geht
es auch mir gut.
Ich wähle meinen Chef, und bleibe sicher.
Gästchen schrieb:> Clement sagt dass sein Gesetz missbraucht wird. Nun, wenn es sich um> Missbrauch handelt, warum stoppt man es nicht? Vielmehr hat der Parasit> es genau so gewollt. Ich bin dafür dass Clement im Bau sitzt und nicht> frei läuft in seiner freien Wirtschaft.http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/drecksarbeit/
Clement der Schweinepriester - Recht hat die Frau. Bei der FDP ist der
gut aufgehoben. Nur noch ein Haufen korrupter, unfähiger
Schweinpriesterhaufen, die Wasser predigen und Wein saufen. Und der
Pöbel war nach dem Urnengang im Oktober von der Strategie vollendens
überzeugt oder nicht zurechnungsfähig, da im Brutto<->Netto-Wahn.
istegal schrieb:> Ist es nicht mehr so, dass nur die CDU/FDP was von Wirtschaft versteht?> Die wissen doch wie es geht. Und, wenn es der Wirtschaft gut geht, geht> es auch mir gut.> Ich wähle meinen Chef, und bleibe sicher.
Ja, sie verstehen viel von Finanzkrise, vor allem wie man Banken dann
hilft.
Warmweiß schrieb:> Clement der Schweinepriester - Recht hat die Frau. Bei der FDP ist der> gut aufgehoben. Nur noch ein Haufen korrupter, unfähiger> Schweinpriesterhaufen, die Wasser predigen und Wein saufen. Und der> Pöbel war nach dem Urnengang im Oktober von der Strategie vollendens> überzeugt oder nicht zurechnungsfähig, da im Brutto<->Netto-Wahn.
Endlich mal ein Beitrag der Klartext aussagt.
Dass es der Wirtschaft geht, davon haben die Arbeitnehmer nichts. Nur
davon wenn es ihr schlecht geht: Kündigung.