Hallo Leute werde mich eventuell für ein Studium anmelden. Ich wollte
eigentlich in die Richtung Computersysteme gehen doch auch ET steht für
mich in Frage. Ich wollte eure meinungen zu dem Schwerpunkt
Energietechnik hören. Wie anspruchsvoll ist es im gegensatz zu den
adnern ET Richtungen. Meint ihr es bringt vorteile wenn man davor schon
Erfahrungen in ET mitbringt (Netzteil gebaut). Ich wollte eure Meinungen
hören ob Energietechnik so richtig schwer ist oder mit Fleiß machbar
ist. Ich erwarte eure Antworten.
Hans B. schrieb:> Meint ihr es bringt vorteile wenn man davor schon> Erfahrungen in ET mitbringt (Netzteil gebaut).
Eher nicht. Wobei Netzteil bauen ziemlich weit ausgelegt werden kann.
Stefan L. schrieb:> Eher nicht.
Da muss ich widersprechen. Ich hab schon viele Jahre von meinem
ET-Studium gebastelt, gelötet und programmiert. Mit dieser Erfahrung
kann man sich jetzt nicht unbedingt faul zurücklehnen, aber es hilft
einem doch beim Verstehen der Theorie. Vieles wird einem ohne viel
Praxisbezug präsentiert. Wenn man dann schon weiß, wozu es gut ist,
hilft das dem Verständnis auf jeden Fall.
Thomas Decker schrieb:>Da muss ich widersprechen. Ich hab schon viele Jahre von>meinem ET-Studium gebastelt, gelötet und programmiert. Mit>dieser Erfahrung kann man sich jetzt nicht unbedingt faul>zurücklehnen, aber es hilft einem doch beim Verstehen der>Theorie.
Richtig, so begann ich auch mal.
>Vieles wird einem ohne viel Praxisbezug präsentiert.
Da sucht man sich ja eben selbst interessante Dinge.
>Wenn man dann schon weiß, wozu es gut ist,>hilft das dem Verständnis auf jeden Fall.
Die Fachrichtung, wo man hin möchte, und wo man Spaß dran hat, diese
Entscheidung kann einem aber niemand abnehmen. Vielleicht gibts einen
Onkel bei EON oder RWE, ist vielleicht auch was wert.
Vielen dank für eure antworten. könnt ihr mir etwas über
nachrichtentechnik erzählen. zum beispiel ob es anspruchsvoller als
energietechnik ist oder einfacher. hat man da auch fächer wie
betriebssysteme (themen dazu z.b routing usw). als letztes wollte ich
noch was über fahrzeugtechnik erfahren. ich finde dieses gebiet auch
interessant. nur habe ich angst dass ich zu wenig erfahrung mitbringe.
ich habe mich vorher noch nie so richtig mit autos beschäftigt wie z.b
leute die hobbymäßig zeit mit ihren autos verbringen und auch ahnung von
der materie haben. denkt ihr es wird ein nachteil sein für jemanden wie
ich?
ich erwarte eure antworten und bedanke mich schonmal.
Zu den einzelnen Fachrichtungen kann ich dir jetzt nicht so viel sagen,
aber oft hat man doch im Grundstudium so von allen Sachen ein paar
Grundlagen und kann anhand derer abschätzen, ob eine bestimmte
Vertiefungrichtung etwas für einen ist. Bei mir zB waren Sachen wie
Nachrichtentechnik 1, Elektrische Energietehcnik, Computersysteme
Pflicht in den ersten Semestern...
Und heutzutage ist es sowieso ziemlich egal, da du zur Not mit dem
Master noch eine neue Vertiefungsrichtung einschlagen kannst. Im
Bachelor dürfte eh nicht mehr so viel mit Vertiefung laufen.
Hans B. schrieb:> Vielen dank für eure antworten. könnt ihr mir etwas über> nachrichtentechnik erzählen. zum beispiel ob es anspruchsvoller als> energietechnik ist oder einfacher. hat man da auch fächer wie> betriebssysteme (themen dazu z.b routing usw).
das ist von uni zu uni verschieden... nachrichtentechnik ist imao die
anspruchsvollste vertiefungsrichtung.. energietechnik ist da recht
trivial gegen
> als letztes wollte ich> noch was über fahrzeugtechnik erfahren. ich finde dieses gebiet auch> interessant. nur habe ich angst dass ich zu wenig erfahrung mitbringe.> ich habe mich vorher noch nie so richtig mit autos beschäftigt wie z.b> leute die hobbymäßig zeit mit ihren autos verbringen und auch ahnung von> der materie haben. denkt ihr es wird ein nachteil sein für jemanden wie> ich?
fahrzeugtechnik gehört eher in den bereich automatisierungstechnik aber
es kommt auch hier ganz auf die uni an wie du deine vorlesungen wählen
kannst. ich studiere zB elektrotechnik im schwerpunkt
automatisierungstechnik hab aber mach auch alles an nachrichtentechnik
freiwillig..
frag am besten mal leute in der uni direkt wo du studieren willst..
Stimmt die Vertiefungen sind beim Bachelor nicht mehr so gegeben. Beim
Master schon eher.
Ich selbst werde mit dem Master für Nachrichtentechnik im Oktober
beginnen und habe beim Bachelor diese "Vertiefung" gehbat. Im Gegensatz
zur Energietechnik war bei uns Nachrichtentechnik um einiges
mathematischer (Fourrier-Trafo, Matrizen...) und bei Energietechnik
gings halt eher um Felder und so krams. Man kann hier nicht sagen, dass
das eine schwerer bzw. leichter ist.
Ich wollte vor Beginn des Studiums eigentlich auch Energietechnik
nehmen, da ich aus der Automatisierungstechnik komme aber ich bin sehr
sehr froh mit der Wahl der Nachrichtentechnik.
Das bedeutet der andere findet das eine schwer und der andere das
andere, laut der antworten oder ? Ich werde entweder Energietechnik oder
Nachrichtent. nemen. Werde mich in ein/zwei stunden entscheiden und
bewerben. Bis dahin könnt ihr gerne weiterhin eure Erfahrungen mit mir
teilen.
Also auf die Aussichten bezogen glaube ich fast dass Energietechnik die
bessere Wahl ist. Ich hatte Mikroelektronik als Schwerpunkt und habe den
Eindruck dass solche Themen mehr und mehr in Billiglohnländer verlagert
wird, während in Energietechnik hier im Land noch sehr viel läuft. Ich
bin nach dem Studium trotz ME schwerpunkt in Energietechnik gelandet. In
ein paar Jahren (bis du fertig bist) kann sich das evtl wieder
verschieben, ich glaube aber eher nicht.
Falls jemand eine Arbeit im Energietechnikbereich sucht, könnte ich im
Bereich Nordbayern etwas ganz Interessantes anbieten.
Also ich achte mehr darauf wie anspruchsvoll die beiden richtungen
sind:D
Ich denke mal mit fleiß kann man eigentlich beides schaffen. Nur bei
Nachrichtentechnik kriegt man eventuell mehr mit Rechner, Netzwerke
(wenn auch weniger als beim Informatik) zu tun als bei Energie. Seht ihr
das auch so oder täusche ich mich komplett.
Achja nochwas. Die Bewerbungsfrist an der FH Köln ist am 31.08.2010.
Alle anderen Studiengänge am 15.7. Ist das normal, dass die Fristen bei
Elektrotechnik länger sind? Das wär perfekt weil ich morgen wegfliege
und ich so mehr zeit zum überlegen hätte (komme august wieder) (wenn ich
mich heute anmelden würde sich meine Schwester darum kümmern weil man ja
nur noch Post schicken und empfangen muss)
Hans B. schrieb:> Also ich achte mehr darauf wie anspruchsvoll die beiden richtungen> sind:D> Ich denke mal mit fleiß kann man eigentlich beides schaffen. Nur bei> Nachrichtentechnik kriegt man eventuell mehr mit Rechner, Netzwerke> (wenn auch weniger als beim Informatik) zu tun als bei Energie. Seht ihr> das auch so oder täusche ich mich komplett.>> Achja nochwas. Die Bewerbungsfrist an der FH Köln ist am 31.08.2010.> Alle anderen Studiengänge am 15.7. Ist das normal, dass die Fristen bei> Elektrotechnik länger sind? Das wär perfekt weil ich morgen wegfliege> und ich so mehr zeit zum überlegen hätte (komme august wieder) (wenn ich> mich heute anmelden würde sich meine Schwester darum kümmern weil man ja> nur noch Post schicken und empfangen muss)>>>>>> Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |
Zusatz:
Stimmt es dass man bei Nachrichtentechnik viel programmiert?
Am Anfang is es ja egal für was du eingeschrieben bist. Die ersten 2
Semester sind doch beide Studiengängen gleich oder?. Schreib dich für
eine Fachrichtung ein und wenn du doch noch wechseln möchtest sollte das
doch kein Problem sein.
Ist halt nicht ganz einfach so eine Entscheidung vor dem Studium zu
treffen. Es fällt einem leichter, wenn man schon 1 oder 2 Semester
hinter sich hat.
Denk aber auf keinen Fall daran, in welcher Branche es in ein paar
Jahren besser aussieht. Viele Leute arbeiten in einem komplett anderen
Gebiet, als das sie studiert haben. Ich bin ja auch Nachrichtentechniker
und arbeite gerade bei einem Automobilzuliefere und schreibe Programme
um Motorsteuergeräte zu testen. So viel zur Nachrichtentechnik ;-)
Ich finde es immer wieder toll, wie manche alles pauschalisieren.
Natürlich gibt es Nachrichtentechniker, die gar nicht programmieren.
Andere zum Beispiel sind nur DSP´s am programmieren. Als
Nachrichtentechniker ist Software schon ein wichtiger Punkt. Ich hatte
Vorlesungen über µC, DSP´s, Matlab. Ist halt sehr wichtig, wenn es um
digitale Filter geht.
Da kann man definitiv nicht ja oder nein sagen. Kommt immer drauf an....
Ok danke für eure Antwroten. Ich werde mich in Energietechnik bewerben.
Man kann jederzeit wechseln steht auch auf der Seite. Je nachdem wie das
Studium verläuft und wenn ich mich vor der Programmierung nicht
"verstecke" kann ich ja jederzeit wechseln.
Es ist völlig egal was du machst. Wenn man entsprechend tief in den
jeweiligen Richtungen drin ist, ist alles anspruchsvoll.
Auch ist egal ob du schon vorher Erfahrungen hast oder nicht, alles was
du brauchst wird dir im Studium schon gezeigt. Nach den ersten paar
Semester wirst du dann auch auch sehen was dich mehr interessiert und
was nicht-
Eigentlich sollte man im Grundstudium so viel mitnehmen, dass die
Vertiefungsrichtung eher zweitrangig ist. Hier entscheidet man sich nach
persönlicher Vorliebe und eventuell mag man den einen oder anderen Prof
nicht und geht ihn somit aus dem Weg. Man kann sich auch für allgemein
Elektrotechnik entscheiden und eventuell bis zu einem gewissen Grad
seine Vorlesungen selber belegen. Da muss die Hochschule mitspielen.
Nachrichtentechniker müssen schon programmieren nämlich mit Matlab. Ich
glaube von den Schwerpunkten her, müssen Automatisierungstechniker und
Nachrichtentechniker Programmierung beherrschen können. Energietechniker
hingegen kaum.
Hallo Leser,Hans B.
ist das Problem immer noch nicht gelöst. Gibt es überhaupt ein Problem
oder nur eine Herausforderung. Das Studium Generale gibt es seit
Jahrhunderten nur nicht in Deutschland an allen Uni und FH. Warum nicht.
Hans B. Kannst du mal dein Netzteil photographieren und hier posten
damit man mal einen Blick draufwerfen kann. Studiere das was du magst
und schau dir doch einfach mal die Uni und FH in Europa an. Ein Ryanair
Ticket her und reisen zum Weihnachtsmarkt dort wo die Uni FH sind und
rein und anschaun. Frag den Prof oder Dozent vorher ob du mal als Hörer
reinschaun kannst. Die meisten sind offen und sagen ja. Momentan sind so
viele Studenten neu eingeschrieben das eigentlich jeder Prof offen ist
für Veränderungen ob nun um mehr oder weniger Studenten zu kriegen sei
dahingestellt. Es kommt auf die Organisation an. Sind alle Profstühle
besetzt und wenn nicht warum nicht. Möglichst alle Verträge mit
wissenschafltlichen Mitarbeitern verlängern und stabilität in die
Forschung und Lehre reinbringen damit alle Projekte auch die
langjährigen durchzuziehen sind und die Belastung sich verteilt. Kommt
Zeit kommt Rat.