Sehr grosse Platine

Gast #1775513
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Ich benoetige eine sehr grosse Platine. Masse etwa 490x230

Mich wuerde mal die Erfahrung von Leuten interessieren die sowas
schonmal gemacht haben.

Ist sowas machbar? Ist es auf gaengigen Loetanlagen zu loeten?

Was nimmt man da normalerweise fuer eine gaengige Staerke?
Ich vermute mal mit den ueblichen 1.6mm koennte das was wackelig
werden?

Da wird kein schwerer Trafo oder sowas drauf sein. Groesste Bauteile 
werden wohl TO220 sein. Steckverbinder nur an den Aussenkanten und 
seitlich zu stecken.

Olaf
Gast #1775530
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> Ob das wackelig wird oder nicht, hängt eher von der Befestigung ab.

Nein. Es geht eher um das Handling. Zum Beispiel wie biegt sich sowas 
wenn du sie aus dem Karton nimmst, was sagen die Bauteile dazu.

Hm..ich glaub ich muss mal messen wie dick so ein ueblichens 
PC-Mainboard ist, das ist ja in etwas eine aehnliche Liga.

Das die Platine im Betrieb vernuenftig festgeschraubt wird, davon kann 
man ausgehen. :-)

> Ob es sinnvoll ist, eine so grosse Platine zu machen ist eine andere
> Frage.

Dem Versuche ich ja gerade nachzugehen. :)
Gast #1775541
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> Alte Fernsehchassis haben in etwa diese Abmessungen.

Stimmt, daran habe ich garnicht mehr gedacht...

> Da die Pertinax dafuer genommen haben ist da ein Blechrahmen drum.

Vielleiht frueher mal. Ich hab erst vor zwei Wochen Muttis alten 
Fernseher repariert und das Dingen darin war so wabbelig das ich Angst 
hatte die zu bewegen. Da war kein Blechrahmen mehr. Und dabei sind im 
Fernseher ja noch ein paar ganz schoen dicke Teile auf der Platine.

Dann sollte das ja machbar sein. Pertinax werde ich ganz sicher nicht 
verwenden.

Olaf
Gast #1775553
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> Sind das Kilometer, Meter oder nur cm.

Ich vergesse manchmal das ich mit Leuten rede die nur
eine Ausbildung haben. .-)
Natuerlich sind das mm.

Hast du denn schonmal eine Platine hergestellt die 400cm lang war oder 
wolltest du nur mal einen auf Besserwisser machen?

Olaf
Gast #1775568
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Auf dem Bild sieht man die Platine einer recht teuren Endstufe.
Im Gehäuse ist das alles absolut stabil, keine Probleme.

Ausbauen und handeln sollte man diese jedoch lieber zu zweit denn sonst 
bricht sie ganz bestimmt durch.

Mehrere Einzelplatinen sind weit aus servicefreundlicher.
Angehängte Dateien:
Gast #1775575
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Die Größe sollte nicht das Problem sein.

Trotzdem würde ich beim Bestücker und Platinenhersteller
meines Vertrauens fragen, ob da irgend eine Fallgrube lauert.
(z.B. schwere Bauteile eher am Rand platzieren),
Nadel-Bett-Prüfadapter, usw.

Frühzeitige Anfragen können teure Änderungen vermeiden!

Beim Löten werden auch FR4-Platinen etwas "weich".
Gast #1775576
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> owned

Nur um Missverstaendnisse zu vermeiden, ich hab nix gegen Leute die 
"nur" eine Ausbildung haben!
Die Betonung lag auf "eine". Ich hab naemlich vor dem Studium noch 
Schlosser gelernt und da sind alle Masse immer Millimeter oder man sagt 
es. Es schreibt ja auch keiner in Zeichnungen mm hinter den Massen!

Da fuehrt schonmal zu Problemen wenn man mit Schreinern redet, aber 
Platinen aus Holz gibt es ja noch nicht. :-D

Olaf
Gast #1775919
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> Ich hab naemlich vor dem Studium noch
> Schlosser gelernt und da sind alle Masse immer Millimeter

Und wer Seefahrt gelernt hat, zählt alles in Seemeilen.

Dein Problem ist, daß du NUR eine Ausbildung hattest,
und daher blind für den Rest der Welt bist.
Gast #1775943
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@Olaf
1. Der kluge Bauer legt nie alle Eier in einen Korb.

2. Eine große Platine spart zwar viel überflüssige Steckverbindungen, 
kann jedoch auf Grund der Größe evtl. leichter in Resonanz geraten bei 
Erschütterung.

3. Man sollte die wartungsanfälligen Teile möglichst gut austauschbar 
anordnen. Eine kleine Steckeinheit kann evtl. auch der Hausmeister 
tauschen. Für kompliziertere Arbeiten werden oft teure Dienstreisen 
fällig.
Persönliche Seite #1776052
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Also große Hartpapier-Platinen sind großer Mist. Ich hatte mal eine 
defekte Stereoanlage, bei der eine Platine gebrochen war. Da war nämlich 
die Endstufe samt Kühlblech (ca. 300*60*4mm) auf der Platine montiert, 
und das Kühlblech war mit 2 Winkeln an der Platine befestigt, an einer 
Stelle, an der auch Leiterbahnen verlaufen. Und genau unter einem der 2 
Winkel war die Platine gebrochen.

Mit Epoxyd wäre das nicht so ein Problem. Zumindest das 1,5mm-Material 
ist nicht so leicht kaputt zu kriegen. Ich denke mal, eine 490*230mm 
Epoxyd-Platine ohne schwere Bauteile ist überhaupt kein Problem.
ATX-Mainboards z.B. sind ja noch ziemlich stabil. Und diese Platine wäre 
ca. 190mm länger als ein ATX-Board.
Gast #1776158
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Olaf schrieb:
> Da fuehrt schonmal zu Problemen wenn man mit Schreinern redet, aber
> Platinen aus Holz gibt es ja noch nicht. :-D

Platinen nicht, aber wenn du für einen Oszi ein Versandkistchen brauchst 
und der Schreiner kommt mit dem Anhänger...

Zurück zum Thema: bis ca. 600 x 600 mm haben LP-Hersteller i.A. keine 
Probleme. Wirklich gross ist etwa eine 1200 mm lange Orgeltastatur.

Mit dem Bestücker muss man aber vorher reden. Der Trend geht ja heute 
eher zu Formaten wie Handys, selbst Motherboards werden immer kleiner, 
da ist mancher nicht mehr auf grosse Platten eingestellt.

Gruss Reinhard

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