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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Werkbank, Elektronik-Arbeitsplatz und Metallregale erden?


Autor: Sven (Gast)
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Hallo.

Bin grad wieder in meiner Werkstatt zugange. Baue grade weitere 
Metallregale auf um der Kistenflut Herr zu werden.

Da stellte sich mir grad die Frage, ob ich die ganzen Sachen vielleicht 
mal erden sollte. Es ist nicht auszuschließen, dass in den Regalen 
elektrische Geräte betrieben werden. Auf der Werkbank hab ich auch mit 
Elektrik zu tun und an meinem Elektronikarbeitsplatz sowieso.

Die Tischplatten der Basteltische und der Werkbank bestehen aus dicken 
Holzplatten mit 2mm Stahlblechauflage. Die Stahlblechauflage macht die 
Tische robust, auch ein heißer Lötkolben kann nichts anrichten.
Sollte ich die Stahlblechauflage der Tische und der Werkbank und die 
metallische Unterkonstruktion der Werkbank erden?
Sollte ich die Blechregale erden?

Grüße

Autor: Kirk (Gast)
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Generell ist das Erden von Metall-Gegenständen nie verkehrt.

Autor: Anja (Gast)
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Kirk schrieb:
> Generell ist das Erden von Metall-Gegenständen nie verkehrt.

Bei einem Flugzeug schon ;-)

Gruß Anja

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Anja schrieb:
> Bei einem Flugzeug schon ;-)


Grins!!

Ralph Berres

Autor: PI314 (Gast)
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Anja schrieb:
> Bei einem Flugzeug schon

Ein Flugzeug erdet man nach der Landung. Auch da ist das nicht verkehrt 
sondern beugt die Unfälle vor :)

Autor: mhh (Gast)
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PI314 schrieb:
> Ein Flugzeug erdet man nach der Landung.

manchmal auch bei der Landung....

Autor: Ohforf Sake (ohforf)
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Kirk schrieb:
> Generell ist das Erden von Metall-Gegenständen nie verkehrt.

Ganz meine Meinung, man erdet schließlich auch Badewannen und 
dergleichen.
Wenn du aber die linke Hand auf der Blechtischplatte hast und mit der 
rechten an L1 langst, wird der Stromschlag erst richtig böse - also 
immer Vorsicht.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Meiner Meinung nach gehört auf einer Elektronikarbeitsplatzwerktisch
keine Metallauflage. Eher schon eine Matte welche elektrostatische 
Aufladungen ableitet, und entsprechend hochohmig ist.

Der Werktisch sollte eine gut isolierende mechanisch robuste Oberfläche 
haben.
Ansonsten gehören die Steckdosen im Elektroniklabor über einen 
FI-Schalter
abgesichert, oder alternativ jedes Messgerät über Trenntrafo betreiben 
und den Prüfling auch. Sowas schreibt sogar die VDE vor.

Alles andere ist eher kontraproduktiv und mitunter sogar 
lebensgefährlich.

Ralph Berres

Autor: PE (Gast)
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Sehe es ähnlich wie mein Vorredner.
Auf einen Elektro(nik)arbeitsplatz gehört keine metallene Platte. Falls 
mit Netzspannung hantiert 2-mal nicht (erden schütz die Geräte, das 
Risiko für den Menschen steigt). Eine ESD Matte mit hochohminge PE 
Anschluß schützt die Elektronik und gefährdet den Menschen nicht 
zusätzlich.
Badenwannen werden nicht mehr geerdet wenn die Wasserleitung aus 
Kunstoff sind.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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beim Basteln ist eine Metallunterlage kritisch, finde ich. Zu schnell 
hat man mal eine Krokoklemme darauf abgelegt und einen Kurzschluss 
produziert. Außerdem erhitzt sich der Stahl bei einem abgelegten 
Lötkolben sehr schnell unangenehm. Auf meinem Tisch habe ich eine 
Natursteinfliese (40x40cm²). Die ist mechanisch stabil, elektrisch 
nichtleitend und ein abgelegter Lötkolben braucht sehr lange, um den 
Strin unangenehm zu erwärmen. Gegen ESD schützt es aber nicht.

Autor: Sven (Gast)
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Ja, eine Metallplatte ist in der Tat suboptimal.

Die Tische habe ich selbst gebaut.
Hätte die Metallplatten auch weglassen können, dann wäre der Tisch halt 
aus blanken Pressholzplatten. Ich hätte auch ein Kunststoff-Furnier 
auftragen können, Metall erschien mir aber Widerstandandsfähiger.

In der Mitte der Tischplatte habe ich übrigens noch eine Gummi-Matte aus 
schwarzem, schweren Gummi liegen, damits nicht gleich einen Kurzschluß 
gibt.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Ich mag ehrlich gesagt einfach eine Leimholzplatte aus Unterlage. Leitet 
nicht und wenn zu viele Spuren vom Lötkolben drauf sind, wird sie 
weggeschmissen und ne neue genommen.

Tom

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