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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Feste Hysterese entwickeln?


Autor: Oliver R. (rollinator)
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Hallo,
ich möchte eine Gleichspannung mit einem Referenzwert vergleichen.
Dieser Referenzwert hat noch eine überlagerte Gleichspannung!

Jetzt möchte ich eine feste Hysterese erstellen: z.B. +40mV -30mV.

So dass der Ausgang des Komparators (OPAMP) erst  bei der max. Amplitude 
der Wechselspannung einschaltet (Hi-Potenzial auf Ausgang) und erst 
wieder umschaltet, wenn die min. Amplitude unter Referenzwert-30mV.

Siehe angefügtes Bild!


Viele Grüße

 ôlli

Autor: slowslow (Gast)
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???

Überlagerte Gleich- oder Wechselspannung?
Wo ist denn die max. Amplitude auf dem Bild oder in der Zukunft - 
Vergangenheit?

Autor: Oliver R. (rollinator)
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Es ist natürlich eine überlagerte Wechselspannung.
Und ich will so verhindern, dass mein Komparator toggelt.

Die Spannung kann ich noch nicht genau sagen. Also der Gleispannungswert 
liegt zwischen 5V und 10V (später; habe ich noch nicht realisiert).
Die Überlagerung liegt dann bei +/-20 bis +/-200mV. (Das weiss ich noch 
nicht!).

Ich wollte nur wissen, ob es generell möglich ist eine Hysterese zu 
entwickeln, die bei 5VDC Referenz bis 10V DC Referenz die selben Ein 
-und Ausschaltzeitpunkte bezogen auf den Referenzwert hat.

Autor: Be Stucki (bestucki)
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Autor: Oliver R. (rollinator)
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Soll das heißen, dass ich am besten einen Präzisisiongleichrichter 
verwende?

Dabei würde untere und obere Schwelle unabhängig voneinander Einstellen 
können?

Ich müsste dann allerdings noch einen Addier verwenden, mit dem ich den 
jeweiligen Referenzwert mit der richtigen Schwelle überlagere!


Ist das so möglich?

Nach dem Prinzip:

oberen Schwellwert erzeugen ---> mit Referenzwert überlagern (Addierer) 
---> Vergleich ob RS-FlipFlop gesetzt wird.

unteren Schwellwert erzeugen --> mit Referenzwert überlagern 
(Subtrahiere) --> Vrgleich ob RS-FlipFlop rückgesetzt wird.

Autor: Be Stucki (bestucki)
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Oliver R. schrieb:
> Soll das heißen, dass ich am besten einen Präzisisiongleichrichter
> verwende?

Nein. Sondern einen Schmitttrigger. Du kannst bei einem Schmitttirgger 
mit OPAMP die Hysterese mit den Widerständen einstellen. Die 
"Referenzspannung" ist dann deine Eingangsspannung. Somit hast du dann 
genau die Selbe Ausgangsspannung wie bei deinem Bild.

Autor: Oliver R. (rollinator)
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Ich Idiot:

schrieb ich Präzisionsgleichrichter, meinte ich 
Präzisions-Schmitt-Trigger!

Mit Widerständen kann ich es nicht machen, da die Schwelle dann ja bei 
jeder Referenz einen anderen absoluten Wert hätte!

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Moin,

du muß dir den Schmitttrigger aus einem Fensterdiskriminator mit nach 
geschaltetem R/S Flip-Flop bauen.

Grüße Leo

Autor: Be Stucki (bestucki)
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Ja mit einem Präzisions-Schmitt-Trigger wird die Sache funktionieren. 
Aber du brauchst weder ein Addierer noch ein Subtrahierer. Sondern ganz 
einfach zwei Komperatoren und ein FlipFlop.

Schau mal hier nach:
http://www.et-inf.fho-emden.de/~elmalab/indelek/do...

Autor: Leonardo W. (krangel)
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so meine ich das.

Grüße Leo

Autor: Oliver R. (rollinator)
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Gescheite, zeitgemäße Fensterkomparatoren als diskrete Bauteile gibt es 
nicht?

Ansonsten habe ich den Fensterkomparator mit dem RS-FlipFLop oben 
bereits beschrieben!

Aber Danke für die Bestätigung. Ich werde das also mit 2 Komparatoren 
machen, die ich mit einem RS-Flipflop verbinde!

Autor: Oliver R. (rollinator)
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Hab deine Antwort nicht gleich gesehen, Leo.

Genau so wie auf deiner Schaltung wollte ich das auch machen, nur das 
ich noche jeweils ein Addierer verwenden muss, der meine Referenz mit 
dem aktuell gültigen Referenzwert überlagert?

Ich habe ja Referenzwerte zwischen 5 und 10V!

also brauche ich z.B.
als Referenz 5V+Schwelle 5V-Schwelle oder 10V+Schwelle 10V-Schwelle!

gruß,

Ôlli

Autor: Sebastian Enz (senz) Benutzerseite
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Warum filterst Du dein Referenzsignal nicht um an den Gleichanteil zu 
kommen? Welche Dynamik hat der Wechselanteil in dem Signal? Bei 
konstanter Frequenz ist das doch simpel zu filtern.
Digital ist das noch einfacher.

Autor: Anja (Gast)
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Oliver R. schrieb:
> also brauche ich z.B.
> als Referenz 5V+Schwelle 5V-Schwelle oder 10V+Schwelle 10V-Schwelle!

Du könntest 2 Konstantstromquellen (gegen +UBAT und -UBAT) nehmen die 
über Widerstände an die Referenz angeschlossen sind. Die 
Hysterese-Schaltschwellen sind dann jeweils zwischen Widerstand und KSQ 
abgreifbar.

Gruß Anja

Autor: Oliver R. (rollinator)
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Ja Danke werde ich mal ausprobieren, sobald ich die Schaltung soweit 
"aufgebaut" haben um zu sehen, welche Werte denn tatsächlich vorliegen.
Aber eine Hysterese brauch ich in jedem Fall, auch wenn sich die 
überlagerte Wechselspannung gar nicht so stark bemerkbar macht möchte 
ich doch ein "Flackern" des Komparatorausganges verhindern.

gruß,

Ôlli

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