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Forum: HF, Funk und Felder Sat-Anlage auf Erdboden, Potentialausgleich


Autor: steini (Gast)
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Hallo,

ich baue eine Sat-Anlage für 2 Teilnehmer und muss diese lauf Vorschrift 
wegen dem Potentialasugleich erden. Ich wohne in einer Mietwohnung, in 
der ich ein kleines Stück Garten habe, um eine Sat-Schüssel zu 
installieren.
Ich habe jedoch definitiv nicht die Möglichkeit ein Erdungskabel zur 
Potentialausgleichsschiene des Hauses zu legen (da ich eigentlich keine 
Schüssel "betreiben" darf.

Wie kann ich diese Sat-Schüssel trotzdem sicher erden? Die Schüssel wird 
an eine einbetonierte Metallstange montiert (< 1m am Erdboden), das 
Koax-Kabel wird vom LNB direkt ins TV-Gerät verlegt (DVB-S tuner 
integriert). Ich habe gelesen, dass ungeschützte Anlagen schon so 
manchen Reveiver gegrillt haben - da der Fernsehr neu ist, wollte ich 
dies vermeiden.

Gegen Blitzschlag brauche ich die Schüssel eigentlich nicht schützen, da 
sie relativ nahe (5m) am Haus steht und bei weitem nicht der höchste 
Punkt ist.

könnte ich jetzt einfach sowas hier nehmen? (F-Erdungsblock)
http://www.xmediasat.com/bilder/big/erdungsblock-2fach.jpg

und dann eine 1m lange metallstange in die Erde rammen, womit ich dann 
das Erdungskabel verbinde?

Wie entsteht eigentlich die Potentialdifferenz, welche die 
angeschlossenen Geräte beschädigen kann und wo genau liegt diese an? am 
schirmungsgeflecht des Koax-kabels?

Bitte um hilfe :)

Autor: Michael_ (Gast)
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Mach das so mit dem Erd-Block. Aber ich würde mir da gar keinen Kopf 
machen.
Es stehen tausende Sat-Schüsseln auf Balkons und in Vorgärten. Was soll 
da passieren.
Und wenn doch ein Blitz direkt in die Schüssel fährt, gibt es im Umkreis 
noch ganz andere Probleme.

Autor: steini (Gast)
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Hallo,

danke für die Antwort. Ich habs so verstanden, dass im 
Schirmungs-Geflecht des Koax-Kabels Spannungen durch statische 
Aufladungen entstehen können (damit meine ich nicht den direkten 
Blitzschlag), die nicht zu verachten sind, die durchaus auch den 
Receiver zerstören könnten.

Wen dem wirklich so ist, reicht also ein einfacher Erdungsstab (1m 
länge) aus, um die stat. Aufladung abzuführen?

Aber um auf den besagten Blitz nochmal zurückzukommen: Was ist, wenn in 
der Nähe einmal der Blitz einschlagen sollte, dann würde der Blitz 
unterirdisch doch auch die Erdungsstange erreichen können, auf das 
angeschlossene Koax-Kabel übergehen und somit in den Receiver, oder?

Gruß

Autor: Tilo L. (katagia)
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Ne da gibt es nichts statisches. Deine Antenne steht nah am Boden. Dazu 
kommt noch das benachbarte Haus, das deutlich höher ist.

Eingänge müssen gegen normale statische Ladung geschützt sein. Wenn da 
etwas passiert, liegt ein Mangel am Gerät vor.

Bei mehreren Teilnehmern kann es allerdings passieren, dass über den 
Schirm Potentialausgleichsströme fließen. Diese können einige Ampere 
betragen. Wenn beide Anschlüsse für deine Wohnung sind, würde ich mir 
aber darüber keine Gedanken machen, da passiert nichts.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Ich sage nur VDE 0855 !!

Ralph Berres

Autor: steini (Gast)
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Zitat: "Bei mehreren Teilnehmern kann es allerdings passieren, dass über 
den
Schirm Potentialausgleichsströme fließen. Diese können einige Ampere
betragen."

ist diese hohe Stromstärke nicht schädlich für den Receiver, wie kann 
ich auf Nummer sicher gehen, und sie trotzdem ableiten?

Habe bei Conrad ein 1m Staberder gefunden, dazu würde ich dann das 
Koax-Schirmugsgeflecht der 2 vom LNB kommenden Kabel nach außen legen, 
damit sie guten Kontakt zum F-Stecker-Gewinde haben und die 2 F-Stecker 
dann an einem F-Erdblock anschließen, welche per 4mm² Kabel mit dem 
Staberder verbunden sind.

Kann jemand sagen, ob das funktionieren würde? Müsste ich etwas beachten 
mit dem freilegen des Schirmungsgeflechts, da die Kabel 4x geschirmt 
sind (dürfen sich die Schirmungsgeflechte untereinander evtl. nicht 
berühren?

Gruß und danke für die Hilfe :)

Autor: fh bncvx (Gast)
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Staberder haben je nach Bodenbeschaffenheit so ab 6m, wenn sie denn 
sicher ableiten sollen.

Wenn Du mit dem Koaxkabel ins Haus kommst, kommst Du auch mit dem dicken 
Erdleiter ins Haus....


Gast

Autor: Michael_ (Gast)
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Wenn die Schüssel geerdet werden soll, dann erde sie mit einem Erdstab. 
Vergiß aber bitte nicht, auch die Schubkarre, die Gießkanne, ... mit da 
ran zu hängen.
Aber es besteht ja keine elektrische Verbindung zu deinem 
LNB/Kabelabschirmung. Die Schüssel ist eine rein mechanische Anordnung, 
welche durch >1 cm Isolierung von der Kabelabschirmung getrennt ist. 
Mindestens die neueren LNB mit 40mm Durchmesser.
Wenn du nun das Kabel in der Erde verbuddelst, können ja kaum 
Aufladungseffekte entstehen. Oberirdisch wird es ja zu einem Fallstrick.
Für mehrere Teilnehmer hat du ja sicher noch einen Multischalter. Lege 
ihn dort an die Hauserdung.

Autor: HabNix (Gast)
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Hallo,
für Antennenerdung gelten andere Erderlängen, die sich dann meistens 
auch ohne Maschine in den Boden einbringen lassen.
Da die Sat-Schüsseln nicht Blitzstromtragfähig sind, arbeitet man mit 
Fangstangen, die an den Erder angeschlossen werden. Leitungsquerschnitt 
beachten!

http://www.voltimum.de/files/de/filemanager/voltin...

Potentialausgleich läßt sich eventuell durch eine vorhandene ältere 
Zentralheizung herstellen, die noch Metallrohre verwendet. Man müßte 
prüfen, ob zwischen Schutzkontakt und Heizkörper ohmsche Verbindung 
besteht. Das ist kein idealer Potentialausgleich, aber brauchbar. Ich 
empfehle die Antenne nahe an das Haus zu rücken und damit in dessen 
Schutzbereich zu kommen. Damit könnte dann eine Erdung entfallen. 
Potentialausgleich sollte trotzdem erfolgen.

MfG

Autor: oszi40 (Gast)
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Eigentlich bestehen 2 Probleme:
1. Blitzschutz
2. Verschleppte Spannungen über das Antennenkabel (von anderen Geäten)

Autor: Martin (Gast)
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Die Erdung einer Sat-Anlage dient nur dem Feuerschutz.
Wenn ein Blitz einschlägt, wird der größte Teil der Energie direkt zur 
Erde abgeleitet. Alle Geräte des Hauses sind defekt, aber es bricht kein 
Feuer aus. (wenn man Glück hat)

Autor: steini (Gast)
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es geht mir in erster Linie nicht direkt um den Schutz vor Blitzschlag, 
sondern um den Potentialausgleich im Kabel!
Um die Situation vielleicht nochmal deutlicher zu schildern:

Die Sat-Schüssel steht 5m vom Haus entfernt, das Haus ist 7 Stockwerke 
hoch.

So sieht das aus: [Haus]...5m...[Schüssel]...5m...[viele hohe Bäume]

Angeschlossen ist ein twin-LNB, da nur 2 Teilnehmer, ein externes 
Multiswitch gibt es nicht. Ich komme nicht an die PA-Schiene des Hauses, 
da das Gebäude sehr groß ist und ich nur einer von über 1000 Mietern 
hier bin, der kein Zugang zu den Verteilerräumen hat! Die Heizungsanlage 
ist (genau wie das Gebäude) relativ neu (1998).

Aber: Ich wohne im Erdgeschoss und habe eine kleine Rasenfläche, in der 
ich die Schüssel auch aufbauen will, auf der ich vielleicht die 
Möglichkeit habe, die Potentialdifferenzen auszugleichen.

So habe ich mir das vorgestellt:

Sat-Schüssel -> 5m Kabel -> F-Erdungsblock an 1m Erdungsstange mit 4mm² 
Kabel -> das eine Kabel 20m in TV (receiver integriert), das andere 
Kabel 40m-50m in nächste Etage -> TV-Karte des PC's.

F-Erdungsblock: 
http://www.xmediasat.com/bilder/big/erdungsblock-2fach.jpg
1m-Erdungsstab: 
http://www.amazon.de/gp/product/B002QS7QQA/ref=s9_...

Jetzt die Frage: würde das Funktionieren, auch wenn es nach VDE 
unzulässig ist, da nicht an PA-Schiene angeschlossen?

Autor: Tilo L. (katagia)
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Daher meine Frage nochmal:

Wo befinden sich die zwei Teilnehmer?
Potentialausgleich ist relevant, wenn ein Teilnehmer im Keller und der 
andere im 7.OG ist. Sind beide Empfänger in der selben Wohneinheit 
passiert nichts.

Autor: oszi40 (Gast)
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-Frage 1 ist ob der Sat überhaupt bei diesen 7-Etagen sichtbar ist!!!
-http://www.satlex.de/de/technology.html
-Frage ist, ob es auf Dauer wirklich bloß 2 Kabel bleiben. Ein 
Sat-Festplattenrecorder hat 2 Eingänge (Sehen + aufnehmen). Besser 
gleich 4-fach-LNB mit integriertem Multischalter bei pollin.de suchen 
und Kabel in Rohr verlegen ?

Autor: Tilo L. (katagia)
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Zum Ausrichten kann ich nur http://www.dishpointer.com/
empfehlen. Ich konnte damit und einem Geodreieck meine Antenne 
ausrichten!
Über den Winkel kann man auch die Bäume anpeilen um zu schaun, ob der 
Sat. sichtbar ist.

Autor: oszi40 (Gast)
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Tilo Lutz schrieb:
> Zum Ausrichten kann ich nur http://www.dishpointer.com/
> empfehlen. Ich konnte damit und einem Geodreieck meine Antenne
> ausrichten!

Kommt etwas auf die Schüsselgröße an. Je größer die Schüssel, desto mehr 
"Wetterreserve" -aber leider auch genauere Ausrichtung wegen der höheren 
Bündelung erforderlich.

Autor: Michael_ (Gast)
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Wozu eigentlich einen Potentialausgleich? Ich denke, das gibt nur 
zusätzlichen Ärger. Die Netzteile der Reseiver oder FS sind 
schutzisoliert.
Hier im Forum wurden aber Probleme diskutiert, welche mit den 
Y-Kondensatoren zusammenhängen.
Die Bedenken wären dann die gleichen, wie zwischen einer Hi-Fi Anlagen 
und einem FS.

Autor: steini (Gast)
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zu den Fragen:

(1) Ich habe freie Sicht auf Astra, aber nur an der besagten Position 
(5m von der Hauswand entfernt).

(2) Der erste Teilnehmer befindet sich knapp 10m neben der Sat-Schüssel 
auf der gleichen Etage. Der zweite Teilnehmer befindet sich eine Etage 
weiter oben, es werden geschätzte 40-50m Kabel vom LNB zum 2. Teilnehmer 
gelegt.

(3) Ein Twin-LNB ist ausreichend, ich habe auch keine Sorgen die 
Schüssel auszurichten. Vielmehr sorgen macht der besagte PA.

Gruß

Autor: Tilo L. (katagia)
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Leg die Kabel, lege den Schirm in den Wohneinheiten auf Schutzleiter und 
verbinde beide mit einem Amperemeter. Da wird nicht viel fließen. Es 
wird aber eventuell ausreichen, damit 50Hz aus den Boxen kommen. Dagegen 
lässt sich soweiso kaum etwas machen.

Autor: Martin (Gast)
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Die Erdungsvorschrift bezieht sich doch nur auf den Blitzschutz, für den 
sehr dicke Erdungskabel Vorschrift sind.
Für den reinen Potentialausgleich reicht doch die Schirmung des 
Antennenkabels. Da die heutigen Receiver in der Regel nur einen 
zweipoligen Stecker haben, mußt du die Schirmung deines Antennenkabels 
mit der Heizung etc. verbinden.

Autor: HabNix (Gast)
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Der Blitzschutzpotentialausgleich des Antennenkabels muß mit 
eindrähtiger Kupferleitung mindestens 4qmm erfolgen. Anschluß an den 
Schutzleiter, um Teilblitzströme abzuleiten, ist nicht zulässig.

MfG

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Martin schrieb:
> Die Erdungsvorschrift bezieht sich doch nur auf den Blitzschutz, für den
> sehr dicke Erdungskabel Vorschrift sind.
> Für den reinen Potentialausgleich reicht doch die Schirmung des
> Antennenkabels. Da die heutigen Receiver in der Regel nur einen
> zweipoligen Stecker haben, mußt du die Schirmung deines Antennenkabels
> mit der Heizung etc. verbinden.



Nach VDE ist vom Blitzschutz ausgenommen alle Gegenstände, die nicht 
weiter als 0,8m von der Ausenwand entfernt ist und die Dachhaut nicht 
überragt. So ähnlich habe ich es noch in Erinnerung.

Weil die Antenne 5 meter vom Haus entfernt ist, bedarf es auf jeden Fall 
eines Blitzschutzes. Die Kabel müssen direkt am Eintrittsort des Hauses 
mit einen Poetentialausgleich verbunden sein. Also das Koaxgeflecht mit 
dem Potentialausgleich verbinden.

Das kann man alles in den VDE Vorschriften nachlesen.

Ralph Berres

Autor: steini (Gast)
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Diese Vorschrift ist mir bekannt. Nach Vorschrift muss ich die Anlage an 
die PA-Schiene anschließen. Wenn ichs richtig verstanden habe, muss das 
allerdings bei jeder Sat-Anlage gemacht werden (bei Blitzschutz mit 
16mm² Kabel, bei PA reichen 4mm²).
Ich habe keinen Zugang zur PA-Schiene, kann ich deshalb die Sat-Anlage 
nicht verwenden?

Autor: Michael_ (Gast)
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Wenn du die genannten sicher richtigen Vorschriften verwirklichen 
willst, dann wird das eine Elektrofirma machen müsse, geschätzt > 500 
EUR.
Sieh dir aber mal noch die folgende Möglichkeit an. Damit kann man 
eigentlich das ganze Haus versorgen. Es hat aber seinen Preis, 
vielleicht machen noch mehr mit.

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=F213;...
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=F213;...
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=F213;...
Es bleibt da nur noch die Stromversorgung.

Autor: steini (Gast)
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Hallo,

ich habe das hier gefunden:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D77...

das funktioniert als Blitzschutz(Überspannungsschutz) und ich könnte es 
theoretisch auch als Potentialausgleich verwenden, wenn ich die 
Schirmung mit dem außenteil des F-Steckers verbinde, oder?

Bitte um feedback :)

Autor: Michael_ (Gast)
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Nein! Das dient nur zum Schutz deiner Geräte, wenn eine Überspannung vom 
Stromnetz kommt.
Nochmal mein Vorschlag:
Bau den Spiegel und erde ihn mit einer Erdstange o.ä.. Ziehe deine 
Kabel.
Wenn nach drei Jahren der Hausmeister kommt und meckert, kannst du immer 
noch reagieren.
Und wenn ein richtiger Blitz einschlägt, was durch das hohe umliegende 
Gebäude+Baum sehr unwahrscheinlich ist, brennt dir das mickrige 
Koaxkabel eh weg.
Im Receiver/Fs geht da nur die Eingangsstufe kaputt, was sich leicht 
reparieren läßt. Um einen teuren FS zu schützen, kannst du ja einen 
Reseiver vorschalten, wenn du ängstlich bist. Kostet nur 30-80(HD) EUR.
Und es gibt auch Spiegel, wo man das LNB nicht sieht. Kosten aber etwa 
150 EUR. Und auch Spiegelhalterungen, welche man in die Fensterleibung 
einpassen kann.

Autor: oszi40 (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Michael_ schrieb:
> Im Receiver/Fs geht da nur die Eingangsstufe kaputt, was sich leicht
> reparieren läßt. Um einen teuren FS zu schützen, kannst du ja einen
> Reseiver vorschalten, wenn du ängstlich bist.

Bei echtem Blitzschlag glüht der dicke Blitzableiter UND die Geräte in 
Deiner Straße haben auch übers Netz so einiges abbekommen. Da bleibt 
wenig Hoffnung, das nix kaputt ist. Ein Überspannungsadapter kann 
entferntere Geräte etwas schützen...

Steinis Frage hieß Potentialausgleich. Der sollte eigentlich 
verschleppte Spannungen vom Gerät A zum Gerät B oder C über den 
Koax-Mantel verhindern. Mit dem kurzen Metallstab im Blumenbeet wird er 
nur sein Gewissen beruhigen falls zufällig 230V 16A abfließen sollen 
bevor die Sicherung in seiner Wohnung kommt. Eine Rücksprache mit einem 
Fachmann, der die örtlichen Gegebenheiten besser kennt als wir, wäre die 
sauberste Lösung.

Man sollte sich erinnern, daß einige TV-Koax-Stecker mit dem 
Blechgehäuse des Geräts verbunden sind! Ohne ordentlichen 
Potentialausgleich stehen im ungünstigsten Fall außer dem fehlerhaften 
Gerät alle angeschlossenen Gehäuse mit unter Spannung!!

Autor: steini (Gast)
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Hallo,

ich habe gestern einen Fernseh/Sat-Techniker gefragt, der auch ab und an 
mal eine SAT-Anlage installieren musste.

Er hat gesagt, dass ich ein großes Beton-Fundament gießen soll, und den 
Mast ein Stück tiefer in die Erde schlagen soll (die Spitze guckt Quasi 
unter dem Fundament raus). Die Erdung an einer PA-Schiene nimmt er 
selber nur vor, wenn das Koax-Kabel zufällig an dieser Schiene 
vorbeiführen sollte, ansonsten nicht. Er hat mir auch den 
Blitzschutz-stecker (siehe oben) für Überspannungen empfohlen.

Ein großes Fundament mit Metallstange gießen, dann daran die Schirmung 
der vom LNB kommenden 2 Koax-Kabel verbinden, müsste wenn ichs richtig 
verstanden habe, seiner Meinung nach reichen.
Was meint ihr dazu?

gruß

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Bastler würde diese Lösung "laaange Metallstange" wählen. Tucholsky 
hat Deine Erdverhältnisse auch nicht gesehen, meinte aber schon vor 
vielen Jahrzehnten: "Traue keinem Fachmann der, das schon immer so 
macht" ...

Thema verschleppte Spannung bleibt interessant!

Autor: Michael_ (Gast)
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>Thema verschleppte Spannung bleibt interessant!
Wie schon gesagt, man kann ja jedem Teilnehmer ein eigenes LNB 
montieren. Halterungen gibt es dazu.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=F21...
Oder jeder hat seinen eigenen Spiegel. Bei ASTRA reichen schon 33 cm. 
Die fallen kaum auf.

Autor: steini (Gast)
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im twin-lnb findet also kein ausgleich der 2 unterschiedlichen 
potenziale der koax-schirmunen statt?
wenn nicht würden 2 single-lnb's, anstelle von einem twin-lnb dann schon 
reichen, damit keine potenzialunterschiede/spannungsverschleppungen 
auftreten können?

Autor: Michael_ (Gast)
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>im twin-lnb findet also kein ausgleich der 2 unterschiedlichen
>potenziale der koax-schirmunen statt?
Die zwei Anschlüsse greifen auf EINE Elektronik im LNB zu. Sie können ja 
deshalb nicht getrennt sein.

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