Gast
#1781259
Hallo zusammen, in meinem aktuellen Projekt komme ich langsam an die Füllgrenze des eingesetzten FPGA und einen größeren habe ich aktuell nicht in Aussicht. Um mir etwas Platz zu verschaffen überlege ich nun einige Module auszulagern und durch einen Softcore zu realisieren. Dies bietet sich vor allem dadurch an, dass die genannten Module nie gleichzeitig genutzt werden. Es handelt sich dabei um verschiedene Ansteuerungen für Positionsencoder. Trotz allem müssen alle Module immer verfügbar und nutzbar sein. Meine Überlegung war nun, die Steuerung bzw. das Protokollhandling für jeden einzelnen Encodertyp als Softwareprogramm umzusetzen und jeweils in einen gesonderten BlockRAM zu verfrachten, denn davon hab ich mehr als genug übrig. Diese schalte ich per MUX an einen Softcore und kann damit schnell und einfach zwischen verschiedenen Encodertypen wechseln. Aber ... ein NIOS kommt für mich nicht in Frage, da er einfach zu groß für mein Vorhaben ist. Knapp 1000 LEs + etwas Zusatzlogik für die Anbindung bringt mich nicht weiter. Da würde ich in der aktuellen Konfiguration besser fahren. Ich bin vielmehr auf der Suche nach einer Art PicoBlaze, wie es ihn für Xilinx FPGAs gibt. Aufgrund der sehr speziellen Umsetzung, erscheint mir eine Portierung auf den Cyclone sehr zeitaufwendig. Ich habe mir bei OpenCores.org schon den ClaiRISC angeschaut (in etwa ein PIC16F57), allerdings schreckt mich der schlechte Stand der Doku (nämlich gar keine) davon ab diesen Softcore zu nutzen. Hat jemand von euch Erfahrung auf diesem Gebiet gemacht und kann mir einen Softcore (8-/16-Bit) empfehlen? Dieser sollte nicht mehr als 500 LEs verbraten. Auch der Befehlssatz kann recht simpel gehalten sein, da es nur um einen primitive Ablaufsteuerung geht. Vielleicht noch eine CRC hinterher ... mehr nicht.
