Frage zu Darlington Schaltung

OP #1781785
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Hallo zusammen,

ich habe mir eine Darlingtonschaltung aufgebaut. Die Lücke die im 
Schaltplan ist, sollte eigentlich ein Wassersensor sein. Sobald dieser 
aber nass ist, geht die LED nicht mehr aus. Ist übrigens ne 5V LED.

Wo liegt denn da mein Fehler?
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#1781851
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Vor T2, aber die viel wichtigere Frage ist, wieso baust du dafür eine 
Darlington-Schaltung auf. Laut Datenblatt zieht die LED bei 5 V, max. 
17,5 mA
dies schafft ein Transistor alleine. Darlington-Schaltungen sind mehr 
dafür gedacht um mehr Strom abführen zu können als ein Transistor 
alleine abführen könnte.
Gast #1781868
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... aber die viel wichtigere Frage ist, wieso baust du dafür eine 
Darlington-Schaltung auf ...

Der Threasstarter "tunkt" die Enden oben links im Schaltplan ins Wasser 
und da die DS eine hohe Stromverstärkung mitbringt - leuchtet seine LED.

>> Die Lücke die im Schaltplan ist, sollte eigentlich ein Wassersensor sein.
Gast #1782292
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>Darlington-Schaltungen sind mehr
>dafür gedacht um mehr Strom abführen zu können als ein Transistor
>alleine abführen könnte.

Nee, eigentlich nicht. Es sei denn, ich habe Dich missverstanden.

Im besagten Fall ist ein möglichst großer Basisvorwiderstand tatsächlich 
nicht verkehrt. Er hat ja etwas von Elektrolyseproblemen geschrieben und 
damit nicht ganz unrecht. Wie man diese allerdings effektiv verhindert, 
kann ich aus dem Stegreif auch nicht sagen (ob z.B. ein geringerer Strom 
etwas nützt). Und ja, die LED gehört in den Kollektor. Dass dieser 
kleine Fehler auch immer und immer wieder gemacht wird... ;-)
#1782403
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High Performer schrieb:
> Nee, eigentlich nicht. Es sei denn, ich habe Dich missverstanden.

Ich Dachte eigentlich immer man setzt die DS als Schalter ein wenn, man 
mit geringen Strömen, hohe Last-Ströme schalten möchte.
So hab ich das mal noch in erinnerung.
Aber 17,5 mA sind ja keine hohen Last-Ströme.

Lass mich da aber gerne belehren,falls ich da was falsch in erinnerung 
habe.


Grüße
Gast #1782413
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Christian D. schrieb:
> Ich Dachte eigentlich immer man setzt die DS als Schalter ein wenn, man
> mit geringen Strömen, hohe Last-Ströme schalten möchte.

Oder du nimmst sie um ein wirklich schwachen Eingangsstrom effektiv zu 
verstärken. Die hfes multiplizieren sich ja ca.

Leider benötigt man natürlich eine doppelt so hohe ube-Spannung.
Gast #1782436
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Christian D. schrieb:
> Aber 17,5 mA sind ja keine hohen Last-Ströme.

Alles ist relativ.
Wenn Dein Eingangsstrom vom Sensor z.B. maximal 5µA beträgt, dann sind 
17 mA ziemlich viel.
Rechne Dir doch mal die dazu notwendige Verstärkung aus. Und dann schau 
mal ins Datenblatt des Transistors Deines Vertrauens ob der soviel 
Verstärkung kann.
Deshalb Darlington.
Gast #1782450
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Er wollte mit möglichst wenig Strom arbeiten wegen Elektrolyse.
Außerdem hat Wasser wenn es wenig bis gar nicht mineralisiert ist ein 
ziemlich schlechter Leiter.
Insofern ist die Annahme eines Widerstands im Megaohm-Bereich für einen 
Leitfähigkeitssensor zutreffend.
Gast #1782907
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Alexander Schmidt schrieb:
> Mach dir mal nicht so viele Gedanken wegen der Elektrolyse. Da fließt
> ein Strom von maximal 5V / 10kΩ = 0,5mA. Das ist fast nichts.
>
> Gerade nachgerechnet: Dabei entsteht in einer Stunde 0,2 cm³
> Wasserstoff.

Ganz so einfach ist es nicht. Es entsteht nämlich nicht nur Wasserstoff 
und Sauerstoff, sondern je nach enthaltenen Salzen (Kochsalz) vor allem 
auch Chlor, daß sich im Wasser löst bzw. zu Chlorverbindungen reagiert. 
Je nachdem was für Wasser das ist, (Nahrungsmittelbereich, Fische) ist 
das dann ein ganz klares NO-GO.
Also Wechselspannung oder, falls das nicht geht hochohmig messen und 
ggf. nur in kurzen Intervallen mit langen Pausen messen.
#1784523
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Wieso machste das Poti plötzlich in reihe? Kein Wunder, daß die 
Schaltung mehr dimmt als schaltet (das Poti soll ja auch als 
Basis-Ableit-R dienen, um ohne Wasser die Basis auf Masse zu halten.
Alternativ kannste auch einen Kerko zw. Basis und Masse schalten, um 
Brummspannungen (die Deine LED dimmen) wegzufiltern (so 100n - 1µ oder 
so)
Ansonsten - die Schaltung von  Dirk J. ist nicht verkehrt. Allerdings 
finde ich den "Resetschalter" etwas gewagt, denn der schaltet wohl nur 
einfach ab, wenn dort unterbrochen, und auserdem hängt dessen Eingang 
einfach auf Masse, während die Uss des 4093 in der Luft hängt - 
eigentlich ein undefinierter/unerlaubter Zustand, wenn auch nicht als 
kritisch zu bewerten.
Gast #1785148
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Jens G. schrieb:
> Ich würde gar keine Brücke zw. schleifer und Poti-Ende machen, sonst
> riskierste bei Kurzschluß der Elektroden den ersten oder beide Transis
> wegen zu hohem Basisstrom.
>
Ist eigentlich egal. Dasselbe passiert auch, wenn das Poti ohne die 
Brücke am oberen Anschlag steht. Besser ist direkt vor die Basis einige 
kOhm zu schalten.
Gast #1785610
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Wenn dein Transistor warm wird, dann ist noch was faul.
- Ist das wirklich eine LED mit eingebautem Vorwiderstand? Bezeichnung?
- dein Transistor schaltet nicht ganz durch, die LED nimmt relativ viel 
Strom auf. Wieviel? Die Schaltung hat eben kein 
Schmitt-Trigger-Verhalten.
- welche Versorgung hast du (ist nicht zu erkenne auf den ScreenShots).

Ich habe dir mal eine Beschaltung angehängt. Da ich aber über den 
Nasswiderstand deines Fühlers nichts weiß, muss ggf. der Wert des Potis 
vergrößert werden. R2 und D1 sind für mich brauchbare LED-Beschaltungen.
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Gast #1785702
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OK, das mit der LED geht dann in Ordnung.

Salzwasser hat eine recht gute Leitfähigkeit (je nach Konzentration).
Wenn du den Strom durch den Fühler minimieren willst, dann würde ich die 
Beschaltung noch etwas modifizieren. Ich hab dir nochmals ein Beispiel 
angehängt.

Aber Dirk hatte dir ja schon eine wesentlich geeignetere Schaltung 
genannt, die das Problem mit der Elektrolyse nicht hat: 
Beitrag "Re: Frage zu Darlington Schaltung"
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Gast #1786403
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Du kannst noch versuche, mit den Widerständen R1, R3 und dem Poti 
hochohmiger zu werden. Ggf. für Q2 (und auch Q1) einen Transistor 
nehmen, der ein noch höhere Stromverstärkung hat. Z.B. die C-Typen des 
BC547. Dann könnte man auch die Spannung am Fühler auf bis zu 2 ... 3V 
reduzieren (statt 5V).
Es ist aus der Ferne etwas schwierig zu sagen, was deine Kohlestäbe und 
die Salzlösung an Leitfähigkeit mitbringen.

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