Hallo.
Ich muss eine Waschmaschinensteuerung für einen gemeinsamen Waschplatz
bauen.
Die Steuerung soll zu handelsüblichen Waschmaschinen kompatibel sein. Es
sollen keine speziellen Waschmaschinen oder modifikationen an der
Waschmaschine erforderlich sein.
Ich dachte an folgende Realisierung:
Ich nehme ein Mess-IC, welches die Stromaufnahme der Waschmaschine misst
und für den uC auslesbar aufbereitet. Oder ich baue die
Strommesschaltung diskret auf und verwende den ADC des AVR.
Mit einem Druck auf Start soll die Waschmaschine über ein Schütz
eingeschaltet und das elektrische Wasserventil geöffnet werden.
Der AVR soll dann den Strombedarf der Waschmaschine. Man könnte z.B.
immer einen Mittelwert bilden, und wenn der dann eine bestimmte Zeit
unter einem bestimmten Wert ist, könnte man davon ausgehen, dass die
Maschine fertig ist. Man müsste halt mal messen, was die Waschmaschine
nach dem Waschprogramm im Stillstad so zieht. Der Trockner geht am
Programmende in ein "auflockern" Programm, das müsste man dann natürlich
entsprechend berücksichtigen.
Zusätzlich soll es noch eine Zeitgesteuerte Abschaltung geben (längstes
Pogramm+Karenzzeit), die eine Zwangsabschaltung durchführt, sollte die
Stromgesteuerte Abschaltung mal nicht funktionieren.
Ich brauche außerdem einen Münzzähler, der die eingeworfenen Münzen
zählt und den Betrag an den uC übermittelt. Wenn die Münzen wieder
ausgegeben werden, weil sie durchfallen, oder die Rückgabetaste gedrückt
wird, muss das natürlich dem uC mitgeteilt werden, oder der Münzbetrag
darf erst übermittelt werden, wenn die Münzen in die Kasse fallen.
Wenn man den eingeworfenen Betrag "live" auf einem Display anzeigen
könnte, wär natürlich toll.
Nachdem der erforderliche Betrag gezahlt wurde, geht eine grüne LED an,
und durch Druck auf den Ein-Taster wird die Maschine eingeschaltet.
Für Berechtigte soll es einen Schlüsselschalter zum kostenlosen Waschen
geben.
Die Einstellungen wie z.B Preis, Stromschwelle, Abschaltzeit usw
könnten z.B. über interne Tasten mithilfe des Displays gemacht werden.
Genau das gleiche System soll für den Trockner zum Einsatz kommen, nur
dass dann eben kein Wasserventil angeschlossen wird.
Meint ihr, eine Stromgesteuerte Abschaltung wird zuverlässig genug
funktionieren?
Die sicherste Möglichkeit wäre wohl, den "Start" Knopf der Maschinen
abzuklemmen und nur über meine Steuerung das Starten zu ermöglichen.
Aber dann müsste man die Maschinen wieder modifizieren.
Habt ihr Vorschläge und Ideen für mich um das Projekt zu realisieren?
naja wichtig ist es dann noch, dass keiner einfach umstecken kann.
ggf. wäre es eine Überlegung wert, zu prüfen wieviel wasser durchgeht,
um dann einen Wasserschaden zu vermeiden.
Bei uns im Haus haben die das so geloest:
Jeder hat eine Chipkarte mit Guthaben - aufzuladen beim Hausmeister via
Bargeld + Karte + Couvert = Briefkasten + warten
Ist aber Nebensache.
An der Wand haben wir einen Kartenleser mit Steuerung. Wenn man waschen
will, bucht der genuegend Guthaben, dass es fuer das stomintensivste
Programm reichen soll von der Karte ab und schaltet den Strom an.
Nach dem Waschen stellt die Maschine soweit selbststaendig ab. Wenn der
Controller das rausfindet, unterbricht er den Strom komplett und erst
nach erneutem Einstecken der Karte gibt's wieder Saft.
Ob der sich auch wirklich merkt, wer wie viel auf der Karte hat, bin ich
mir bis heute nicht sicher.
Beim Stecken der Karte immer auf einen fixen Betrag zu buchen it nicht
sicher - irgend ein Schlaumeier macht dann sicher die Maschine mit dem
Notoeffner auf und der naechste ist der geprellte. Im Prinzip sollte der
Controller also eine Tabelle mit den Karten und dem entsprechenden
Guthaben verwalten...
Am Wasser wird da gar nichts geschaltet - das macht die Waschmaschine
automatisch. Die sollte den Zufluss ja auch bei Stromausfall dicht
machen.
Da unsere Liese eh im Keller steht, der einen direkten Ablauf in die
Kanalisation hat, ist das nicht wirklich tragisch; der Tuerabsatz ist
auch entsprechend etwas erhoeht.
In der letzten Wohnung war einStrom-/Mmuenzzaehler verbaut. Der hatte
einen fixen Betrag drin und musste nach dem Waschen wieder bis dort hin
aufgefuellt werden - Dann braucht Mutti keine Tabelle, welche Waesche
wie viel kostet, sondern kann nach getanner Arbeit einfach wieder
ausgleichen. Kann natuerlich auch mal vergessen werden und setzt
ebenfalls auf die Ehrlichkeit der Anwender.
Der Rest drum rum (Wassermanagement by Waschmaschine etc.) war wieder
identisch.
Ah ja: Der Trockner war am gleichen Zaehler / Schuetz dran!
Hoffentlich ist hier eine Info fuer Dich mit dabei :-)
Gruss
Fenki
>naja da können die aber auch problemlos die maschinen verändern
Sicher, das Prinzip ist ja auch bewährt. Wenn beim OP
die Stromgrenze erreicht ist und nach dem Waschen nicht mehr
geschleudert wird, dann wird ihm der eine oder andere einfach die
nasse Unterhose unter die Nase halten.
Naja Waschsalon, tolle idee^^
Aber du hast schon recht zwischen müssen und können liegt bei mir schon
ein Unterschied.
In Elektronik bin ich noch nicht mal so schlecht, nur bei
Mikroprozessorprogrammierung bin ich noch nicht ganz so gut.
Aber deswegen frag ich ja hier.
Ich habe momentan ein "hartverdrahtetes" System am laufen. Ohne
Prozessor.
Ohne selbstgemachte Elektronik.
Es ist einfach ein Wertmarkensystem. Wird die Wertmünze eingeworfen,
wird einfach eine Mechanik entriegelt, man kann dann einen Knopf
drücken, der einen Kontakt betätigt und die Münze fällt in die Kasse.
Der Kontakt startet ein ganz normales Zeitrelais. Ein fertiges, kein
Selbstbau. Das Zeitrelais aktiviert Schütz und Wasserventil.
Man kann dann 2 Stunden waschen.
Egal welches Programm. Und wenn man das Schnellprogramm nimmt, kann man
mehrere Maschinen waschen.
Bei der alten Zanker Maschine von 1976 gabs kein Schnellprogramm. Da war
das egal. Man hat keine 2 Waschladungen durch bekommen, egal was man für
ein Programm genommen hat. Mit gutem Timing hat man mit 2x zahlen 3
Waschladungen durchbekommen.
Die neue Maschine im Wert von 799 Euro hat ein Schnellprogramm, mit dem
man jetzt zum Preis von einer Wäsche 2-3 Maschinen voll waschen kann.
Was natürlich auch so genutzt wird.
Leider amotisiert sich die Maschine so niemals, da die kompletten
Einnahmen schon in Strom und Wasser fließen.
Es ist eine Consumerwaschmaschine.
Bei der Gewerbemaschine, die wir aus Kostengründen aber nicht gekauft
haben, hätte es ab Werk die Möglichkeit für ein Abrechnungssystem
gegeben, welches als optinales Zubehör zu kaufen gewesen wäre. Da hätte
man sogar für verschiedene Programme unterschiedliche Preise nehmen
können.
War aber wie gesagt zu teuer, deswegen haben wir ein normales
Consumergerät genommen.
Und die Maschiene irgendwie zu modifizieren, und das vorhandenen
elektromechanische Wertmünzensystem über eine TTL Schaltung mit der
Starttaste der Maschine zu koppeln, gefällt mir auch nicht so.
Ich müsste halt einen Flipflop machen. Wertmünzsystem aktiviert es,
Starttaste startet Maschine und setzt Flipflop zurück, so dass pro
Bezahlung nur einmal gestartet werden kann. Das würde ich locker selber
hinbekommen, aber dann muss ich die Maschine verbasteln und die Garantie
geht flöten.
Es gibt Stromzähler (ca. 20 €) und Wasserzähler (ca. 60 €) mit
S0-Schnittstelle (Optokoppler), die sich recht leicht an einen AVR
anschließen lassen. Damit kann man die durch jeden verursachten Kosten
gut messen.
Ist sicher interessant zu wissen, vor allem, wenn man jemandem mit einem
irrationalen Waschfimmel in der Gemeinschaft hat, oder Leute, die ein
kostenloses Angebot irgendwie zu Lasten der anderen missbrauchen.
holger schrieb:> Ehrlichkeit der Anwender
... ist in einer Zeit der Wirtschaftskrise, der Ideologisierung /
Clan-Bildung und des Werteverfalls möglicherweise nicht immer gegeben.
Wie wird das Schnellprogramm aktiviert? Ließe sich die Maschine
dergestalt modifizieren, daß das Schnellprogramm "abgeklemmt" wird?
Ansonsten: Preis erhöhen, bzw. Laufzeit reduzieren.
Nutzer darauf hinweisen, warum das so gemacht wird.
Was ist das für eine Einrichtung, in der eine Gemeinschaftswaschmaschine
so betrieben wird, und wieviele Nutzer gibt es?
Das könnte man selbstvertändlich durch einen Taster umgehen der es
zulässt dass man der Maschine nochmal einmalig 20 Sekunden Strom gibt
nach Ablauf des Programms. Dann kann man noch die Wäsche entnehmen.
Wir haben ein altes Bauernhaus mit Scheune und riesen Gelände
übernommen.
Längere Zeit unbewohnt und die Bewirtung wurde eingestellt.
Technisch ist alles noch auf dem Stand der 80er Jahre, es wurde nix
modernisiert oder renoviert.
Das Gelände wurde nur noch von einigen Leuten mit Wohnmobilen als
inoffizieller Campingplatz sowie von einem "Dauercamper" genutzt.
Wir wollen hier jetzt einen richtigen Campingplatz draus machen,
hauptsächlich für Dauercamper.
Das Bauernhaus wollen wir zu einer Pension ohne Bewirtung machen.
Richtige Bewirtung wollen wir keine mehr machen, nur noch
"Kneipenbetrieb", also Getränke und kleine fertig eingepackte Snacks.
Rezeption wird von der Kneipe dann auch noch mit gemacht. Das kann dann
einer allein machen, und wir brauchen keinen Koch, keine Bedinungen,
keine extra Rezeption usw. Spart alles Personal. Da wir dann auch keine
Küche brauchen die eingerichtet werden muss, sparen wir auch da jede
Menge Geld.
Die Kneipe wird nur nachmittags und abends geöffnet sein, ansonsten
müssen die Gäste den Getränkeautomat und den Snackautomat nutzen oder im
Supermarkt einkaufen gehen.
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind wir allerdings verpflichtet,
Sanitäre Anlagen und eine Waschgelegenheit für Wäsche zur Verfügung zu
stellen.
Damit keine Abwässer im Gelände landen und so.
Wir haben noch mehr gesetzliche Auflagen die wir alle erfüllen müssen.
Zum Beispiel eine Entsorgungsstation für Wohnmobile.
Da wir ein junges Unternehmen sind, mit wenig Kapital, müssen wir sparen
und soweit es geht alles selber machen.
Ich bin in unserm Team der Techniker. In der Kneipe werden wir aber alle
mehr oder weniger Dienst machen und uns abwechseln.
Ich bin mittlerweile auch aufs Gelände gezogen. Ich wohne jetzt
provisorisch in einem Baustellencontainer.
@ Lehrmann Michael Bei der Maschine, die wir gekauft haben, geht die Tür
auch ohne Strom auf. Mechanischer Öffnungsmechanismus mit Sperre im
Betrieb.
Achja das Schnellprogramm wird aktiviert, in dem man den Knopf auf die
Stellung dreht und Start drückt.
Es ist ein ganz Consumergerät, da kann man nix abschalten oder
"wegprogrammieren"
Die Gewerbemaschine, die wir uns angesehen haben, hätte alles was wir
brauchen ab Werk gehabt, bzw mit optinalem Zusatzgerät für die
Abrechnung.
Aber die Gewerbemaschine kostete fast 4000 Euro.
Deswegen haben wir dann bei Mediamarkt ne normale Consumermaschine
gekauft und ich muss die fehlenden Sachen jetzt da dran basteln.
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Im Schnellprogramm wird doch
auch weniger Strom und weniger Wasser verbraucht als im Normalprogramm.
Ob die Benutzer nun einmal das Normal- oder zweimal das Kurzprogramm
benutzen ist doch Jacke wie Hose.
electric schrieb:> Die Gewerbemaschine, die wir uns angesehen haben, hätte alles was wir> brauchen ab Werk gehabt, bzw mit optinalem Zusatzgerät für die> Abrechnung.
Aber ihr wart zu geizig. Alles klar.
electric schrieb:> Aber die Gewerbemaschine kostete fast 4000 Euro.
Beauftrage mal einen Profi mit dem Entwurf und der Realisierung deines
Projektes. Da ist die Gewerbemaschine dann auf einmal doch gar nicht
mehr so teuer...
electric schrieb:> ich muss die fehlenden Sachen jetzt da dran basteln.
Und mit welchem Zeitaufwand rechnest du da? Inklusive Einarbeitung in
die Programmierung von Mikrocontrollern, Entwurf und Aufbau der
Schaltung, Erstellen des Controllerprogramms, Debugging usw.
Wer zahlt dir denn das alles?
electric schrieb:> Die neue Maschine im Wert von 799 Euro hat ein Schnellprogramm, mit dem> man jetzt zum Preis von einer Wäsche 2-3 Maschinen voll waschen kann.> Was natürlich auch so genutzt wird.> Leider amotisiert sich die Maschine so niemals, da die kompletten> Einnahmen schon in Strom und Wasser fließen.
Daraus schliesse ich daß das Schnellprogramm ausreichend ist um Wäsche
sauber zu bekommen.
Was spricht dagegen das Zeitrelais auf die Dauer des Schnellprogramms
runterzudrehen und einen Hinweis anzubringen dass dieses grundsätzlich
genutzt zu werden hat?
Das wäre soweit auch im Interesse der nachfolgenden "WäscherInnen".
Vorausgesetzt die Rechnung ist halbwegs ehrlich. Im Optimalfall würdet
ihr gleichzeitig den Preis noch etwas reduzieren, es können ja auch mehr
Leute in gleicher Zeit bezahlen.
Wer mir das zahlt? Keiner.
Das mit der verbesserten Abrechnung für die Waschmaschine geht mit mir
nach Hause. Das sind allein meine Bemühungen, die über das hinausgehen
wofür ich eigentlich da bin.
Die anderen im Team sind technisch nicht so ambitioniert wie ich.
Die sagen: Hauptsache wir erfüllen die Gesetzlichen Auflagen, und zwar
möglichst billig. Die gesetzliche Auflage schreibt vor, dass wir eine
Kundenwaschmaschiene haben müssen. Wie wir das dann mit den Kunden
abrechnen ist unsere Sache.
Ich bin halt in technischen Sachen etwas perfektionistischer und suche
nach besseren Lösungen, als der Einfachlösung in Form von Wertmarken die
einfach 2 Stunden Zeit zum Waschen einräumen. Die andern machen sich da
keinen Kopf drum.
Wenn wir einfach die 2 Stunden Zeituhr beibehalten, wäre das den andern
auch recht. Dann wird zur Not halt der Preis so angepasst, so dass auch
dann was für uns rausspringt, wenn jemand die 2 Stunden optimal ausnutzt
bzw die Programme nimmt, die den größten Wasser und Stromverbrauch in
den 2 Stunden verursachen.
@wichtel:
Ja das Schnellprogramm ist schon ganz gut.
Für verschwitzte Klamotten an denen ausser Schweiß nix dran ist reicht
das dicke.
Unterhosen oder so würde ich richtig waschen, aber z.B. bei
verschwitzten T-Shirts würde ich das Schnellprogramm auch selber nutzen.
Das Schnellprogramm läuft genau 30 Minuten. Die Normalprogramme je nach
Einstellung (Vorwäsche, Einweichen etc) zwischen ca 1 Stunde und etwas
über 2 Stunden.
Ich könnte natürlich auch einfach hingehen und sagen: Schnellprogramm 1
Marke und Normalprogramme 2 Marken. Was aber wiederum mit der
vorhandenen Wertmarkenanlage nicht geht. Die kann nur eine Marke
annehmen und dann für 2 Stunden anschalten. Ist halt von 1976 :)
Ich könnte auch einfach das System mit der festen Zeit beibehalten.
Und dann einfach sagen 1 Euro = 30 Minuten Strom für die Maschine, 4
Euro = 2 Stunden Strom .
Das würde dann auch ohne Basteln an der Maschine gehen und wäre
technisch immer noch recht einfach gehalten.
Vielleicht gibts sogar fertige Münzgeräte, die einfach je nach
eingeworfenem Betrag und Programmierung einfach ne gewisse Zeit ein
Relais einschalten.
Muss ich mal gucken.
Wenn du eine Chipkarte nutzt, könntest du vorher den Betrag für 2h
abbuchen und wenn der Camper schon eher fertig ist, muss er sie nochmal
einstecken und die Differenz wird wieder gut geschrieben (Alternativ
könnte man auch die Türe blockieren, bis er genug € nachgeworfen hat ;)
)
Gruß
Roland
1. Ich finde euer Projekt super. Gibt es vielleicht nen Link dazu? Würde
dann vlt. mal im Urlaub für ne Nacht vorbeischauen ;-)
2. Beeindruckend, dass du in der heißen Realisierungsphase eurer
Selbstständigkeit noch Zeit, Lust und Energie hast dich mit solchen
Sachen zu beschäftigen
3. Ich denke, dass es sinnvoller gewesen wäre, die Gewerbemaschine zu
kaufen und dann steuerlich abzusetzen. Aber 4000,- erstmal vorzustrecken
ist natürlich nur suboptimal.
4. Im gewerblichen Bereich halte ich Bastelsachen eher für schwierig.
Aber das ist eure Entscheidung.
5. Es gibt in jedem Fall Münz- / Wertmarkenzähler, die in Abhängikeit
zur Anzahl eingeworfenener Marken / Münzen unterschiedlich lange
durchschalten. Sind im Endeffekt vermutlich sogar günstiger als eigene
Entwicklungen.
6. Solltest du dich doch dazu entscheiden, selbst was zu bauen, werde
ich immer gerne wenn möglich hier konstruktive Antworten auf etwaige
Fragen zu geben ;-)
electric schrieb:> Wer mir das zahlt? Keiner.
Idealistisch, aber dumm.
Überlege doch mal: Du arbeitest für lau. Dafür hast du neben den
Entwicklungskosten, deinen nicht bezahlten Arbeitsstunden und der Kritik
deiner Auftraggeber (denn erfahrungsgemäß führt ein Auftrag der Marke
"Mach mal einfach" immer dazu, das man es den Leuten nie recht machen
kann) auch noch die Haftung am Hals, falls mit der selbst gebauten
Konstruktion mal was ist.
Noch ein Input. Bei uns im Haus wird das mit einem einfachen
Münzstromzähler gelöst. Der Zähler ist der Waschmaschiene und dem
Trockner vorgeschaltet. Funktioniert eigentlich ganz gut.
Da kannst Du Dich auch gleich den ganzen Tag neben die Maschinen stellen
und bedienen und kassieren. Sparst Du das Programmieren, hast ja
scheinbar Zeit genug :)
electric schrieb:> Es ist eine Consumerwaschmaschine.
Musst mal dem Hersteller erzählen.
Und im Fehlerfall nach Garantie fragen.
Bei "Consumerwaschmaschinen" steht es im kleingedrucktem extra da:
nicht für den gewerblichen Gebrauch.
Der Hersteller merkt das, ob die Waschmaschine ungewöhnlich viel
gelaufen ist. Die Zyklen-Zahl kann man mit einem speziellem
Interface & Software auslesen!