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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bleiakku wie stark belastbar?


Autor: Bbyy (Gast)
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Ich habe hier eine USV unterbrechungsfreie Stromversorgung. Dort sind 2 
6V-Akkus mit 6,6Ah drin, die aber kaputt sind. Soll 175W/250VA schaffen 
das Teil. Ich möchte das ding nur haben, damit ich, wenn ein 
Stromausfall kommt, noch ganz schnell den Computer in den 
Ruhezustands-Modus versetzen kann, und danach nicht alle Programme neu 
öffnen muß. Es muß vielleicht 1-3 Min laufen, falls mal was passiert.

Könnte ich auch Blei-Akkus mit schwächerer Belastbarkeit reintuen? Wie 
weit kann ich runter gehen. Diese Blei-Akkus lassen sich ja relativ 
unkompliziert laden, da sie ab einer bestimmten Spannung einfach 
abgeschaltet werden können.

Aber schaft ein schwächerer Blei-Akku auch bei einer zufriedenstellenden 
Spannung noch die erforderliche große Energie-Abgabe im selben Moment?

wieviel Ampere könnte ich einem 6Ah-Akkus im selben moment ohne 
nennenswerten Spannungsverlust entnehmen und wieviel Ampere könnte ich 
beispielsweise ganz plötzlich nur einem 2A oder 1A Akkus entnehmen?

weiß da jemand was drüber?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Ich denke 12V 6,6Ah sind schon die sinnvolle untere Grenze.

Bei 175W sekundäre werden grob 250W von den Akkus entnommen.
Das sind ca. 21A und damit 3C dabei bleiben von den 6,6Ah nicht mehr 
viel übrig. Etwa 2,5Ah. Außerdem bricht die Spannung auf ca. 10V ein.

Die Akkus halten also: 10V * 2,5Ah / 250W = 6min

All das gilt nur für Hochstromakkus. Eine normale Motorradbatterie 
kannst du dafür sowieso vergessen.

Wenn du Geld sparen willst kaufe die Akkus günstig bei Reichelt oder 
Pollin.

Autor: Bbyy (Gast)
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ah ok, ich tue dann mal neue 6,6Ah akkus rein.

ich habe hier jetzt einen Sealake Akku mit 7,2 Ah gesehen. das selbe 
Model (FM672) einmal bei Pollin und einmal bei ebay (13000 Bewertungen, 
97,7% positive) jeweils zum selben Preis z.B. 25 Eur. Wo bestelle ich 
jetzt besser? Bei Pollin oder bei ebay? Oder wird ein Markenakku von 
beiden Verkäufern gleich gut sein? Weil Pollin hatte bei der letzten 
Bestellung meine Teile recht lieblos ohne Verpackungsmaterialien in die 
Kiste gepackt, so daß Teile teilweise wegen der schlechten Verpackung 
verbogen oder beschädigt worden waren.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Bbyy schrieb:
> ich habe hier jetzt einen Sealake Akku mit 7,2 Ah gesehen.

Scheint zu passen. Leider gibt es keinerlei Datenblatt dazu,
daher kann ich dir nicht garantieren dass der auch hochstromgeeignet 
ist.


> Weil Pollin hatte bei der letzten Bestellung meine Teile recht lieblos
> ohne Verpackungsmaterialien in die Kiste gepackt, so daß Teile teilweise
> wegen der schlechten Verpackung verbogen oder beschädigt worden waren.

Das ist bei Pollin leider der Normalfall. Wenn man auf diese Gegebenheit 
Rücksicht nimmt aber verschmerzbar.

Autor: asd (Gast)
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> jeweils zum selben Preis z.B. 25 Eur

Dann schau mal bei Reichelt. Da sind die günstigen zwar auch von einem 
Billig-Hersteller, aber zumindest mit Datenblatt.

Autor: Bbyy (Gast)
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von denen paßt keiner von den Maßen her. da hab ich schon geguckt. und 
so einen Akku kann ich glaubeich nicht extern anschließen weil der 
stromkreis nicht galvanisch getrennt ist. am Akku müßte dann also 
netzspannungspotential anliegen. er müßte also schon erstmal ins gehäuse 
rein.

aber eigentlich ist es egal, ob ich neu bei ebay oder neu bei Pollin 
bestelle? oder könnte einer von denen minderwertige "Markenakkus" 
verkaufen? ich hoffe ja mal, daß die den höheren strom schon aushalten. 
hm 3C ist ja noch nicht soviel mehr oder doch..?

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