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Forum: Offtopic Auswandern? Meinungen bitte!


Autor: Schnauze voll (Gast)
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Was haltet ihr vom auswandern?

- Habt ihr auch keinen Bock mehr auf die BRD?
- Wollt ihr auch endlich mal leben?
- Geht euch die schlechte Stimmung in der BRD auf die Nerven?
- Keine Pfandflaschen mehr abgeben müssen

: Verschoben durch Moderator
Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Du hast doch nicht allen Ernstes nur die Schnauze von Pfandflaschen 
voll?

Autor: Peterp (Gast)
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Warum gibst Du dann Pfandflaschen zurück?

Autor: nicht Gast (Gast)
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Sauf in der Kneipe, da gibt es auch weniger miese Stimmung.

doch Gast

Autor: egal (Gast)
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vor allem ist die Bezahlung für hochqualifizierte Arbeitskräfte in D zu 
schlecht und die Chance als Absolvent in D eine Anstellung zu finden 
geht immer mehr gegen Null. So wird es kommen, dass immer mehr 
hochqualifizierte im Ausland bleiben. Die Industrie in Deutschland sägt 
sich ihren Ast ab, auf dem sie sitzt.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Schnauze voll schrieb:
> - Geht euch die schlechte Stimmung in der BRD auf die Nerven?

Ich verschiebe die Diskussion mal ins Offtopic-Forum. Hier passt sie
nicht nur inhaltlich besser hin, auch die Stimmung ist hier gerade ein
Vielfaches besser als in "Ausbildung & Beruf" :)

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bis ich in Rente gehe ist D eine blühende Landschaft ohne Industrie.
ICH BLEIBE HIER ! :-)

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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So ie die Vollprofis im Fernsehen?
"Ich hab' kein Geld, ich hab' kein Job (Will ich auch garnicht!), 
spanisch kann ich auch nicht! - Prima ich geh' nach Malle und verkauf' 
Currywurst!!"

Vielleicht ist meine Meinung etwas zu radikal, aber ich denke wer es 
hier nicht schafft kommt im Ausland auch nicht weit!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>Vielleicht ist meine Meinung etwas zu radikal, aber ich denke wer es
>hier nicht schafft kommt im Ausland auch nicht weit!

Das ist nicht richtig.

Hier gilt die Maxime: Du hast keine Chance, -nutze sie!

Die Tochter eines Kumpels bekam trotz guter Zeugnisse 2 Jahre lang keine
Lehrstelle. Sie hatte dann die Nase von "freiwilligen sozialen Jahren"
und "Berufsvorbereitungsmassnahmen" voll und kuemmerte sich darum, als
Au-Pair-Maedchen nach Kanada zu kommen.

Heute ist sie dort verheiratet und baut mit ihrem Mann Holzhaeuser auf
Bestellung.

MfG Paul

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Sehe ich auch so:

Eine Tochter ist nach Superstudium (Sozialbereich) hier nur Kreise 
gelaufen. Schon bei der 2. bewerbung in UK hat man ihr den roten teppich 
ausgerollt. Sie würde nicht  freiwillig nach D. zurückkommen.

eine Andere andere hat in D. alles an den Nagel gehängt, ist nach mit 
wehenden London und kam nach 1 Monat zurück sie hatte sich kurz zuvor 
verliebt. aber sie ist sofort wieder auf die Füße gefallen und steht nun 
mit beiden Beinen beruflich umso fester auf dem Boden.

Für mich gilt das ähnlich. hier konnte ich mich selbständig machen in D. 
war meine perspektive mit Mitte 40 bei H IV gelegen. Nein danke!

Einschränkend muss ich sagen das es meine Frau hier schwerer hat, weil 
ihre hohe Qualifikation in A. nicht anerkannt wird und die selbst ihren 
hochqualifizierten Personalüberhang im Sozialsektor nicht zahlen 
können/wollen. Sie hat Ihre Abschlüsse rund 5 Jahre vor einem 
entsprechenden Stichtag gemacht.
na und es gibt auch noch andere Möglichkeiten

....

So muß halt jeder seinen Weg suchen, finden und vor allem gehen. Das 
Leben regelt das. Klappt eine Tür zu geht ein Fenster auf.
Wir müssen nur stets im Augenblick den folgenden Schritt entscheiden.
Veränderung findet statt, wenn offenbar wird was möglich ist.
Die grösten Schwierigkeitn im leben resultieren aus dem Beharren auf 
Überholtem oder unrealistischen Fantasien. Beides läst uns leiden.
Aber ebbes geht immer.


Schnauze voll, musste ausspein!
Höchste Zeit zu handeln bevor man nur noch kotzen will.

;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Schnauze voll schrieb:
> Was haltet ihr vom auswandern?

Wenn du jung bist: was hält dich davon ab?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Schnauze voll schrieb:
>> Was haltet ihr vom auswandern?
>
> Wenn du jung bist: was hält dich davon ab?


dDs ist keine frage des alters sondern der geisigen und körperlichen 
Mobilität.

Bist du eine Immobilie?

;-))

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> geisigen

Ich bin keine Ziege.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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;-)))

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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http://www.jagd.bz/voegelkunde/uhu/index.htm

> Uhu´s sind ausgesprochen standorttreu und leben in Dauerehe, nur
> außerhalb der Brutsaison streifen sie auch alleine in dem ca. 150qkm
> großen Gebiet umher...


warum hatte ich nicht gleichge googelt?

Aber das hat ihnen wohl auch schonmehrfach lokales Aussterben bescheert 
...?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Stimmt Ziegen suchen immer die besten Futterplätze auf. Eben echte 
Nomaden.

Der gute alte Freud wiedermal

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Aber das hat ihnen wohl auch schonmehrfach lokales Aussterben bescheert
> ...?

Flugfaulheit war garantiert nicht Ursache für lokales Aussterben - das 
waren so gut wie immer wir.

Autor: S. B. (Gast)
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Wenn Du genügend Startkapital zur Verfügung hast und weißt, wohin Du 
gehen willst und insbesondere die innere Bereitschaft da ist, würde ich 
es machen.
Es muß Dir im Land Deiner Wahl besser gefallen, Du mußt das Land kennen, 
Du mußt die Sprache einigermaßen beherrschen.

In erster Linie wohl auch eher ein logistisches Problem, weil man hier 
im alltäglichen Trott gefangen ist.
Mal eben auswandern kannst Du vergessen, eine sorgfältige Planung sollte 
dahinterstehen.
Das Ganze muß sich unterm Strich lohnen und Du startest erst einmal mit 
finanziellen Verlust allein durch den Wegzug, Verkauf unter Wert, etc.
Du mußt bereit sein den Reset-Knopf zu drücken und das Ganze muß im 
richtigen Moment passieren.


> Vielleicht ist meine Meinung etwas zu radikal, aber ich denke wer es
> hier nicht schafft kommt im Ausland auch nicht weit!
Das ist die falsche Denkweise. Es geht nicht darum, daß Du dort mehr 
schaffst als in Deutschland, sondern daß Du dort existieren kannst und 
Dich insgesamt wohler fühlst.
Wenn die tägliche Alltagsfrustration wegfällt, ist das schon ein enormer 
Gewinn ... wobei jeder sicherlich andere Motive hat.
Es gibt auch Leute, die mehr schaffen wollen und nur deswegen 
auswandern.

Autor: D. I. (Gast)
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Wenn man es so wie Conny Reimann aus Hamburg gemacht hätte, hätte man es 
wohl richtig gemacht. Auswandern + richtige Vermarktung.
Was besitzt der Typ nun? 3-4 Häuse die er vermietet, xxx Hektar Land und 
während die Kreditamis um ihn herum pleite gehen kauft er deren Besitz 
zu einem Spottpreis da er in den fetten Jahren gespart hat. Und der Kerl 
ist auch kein Akademiker und hats geschafft ;)
Aber so einfach wie das immer aussieht ist es beileibe nicht, nicht 
wenige kommen dann gesenkten Hauptes zurück nach D-Land mit unserem 
Bürokratenwahnsinn ;)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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D. I. schrieb:
> Wenn man es so wie Conny Reimann aus Hamburg gemacht hätte, hätte man es
> wohl richtig gemacht. Auswandern + richtige Vermarktung.
> Was besitzt der Typ nun? 3-4 Häuse die er vermietet, xxx Hektar Land und
> während die Kreditamis um ihn herum pleite gehen kauft er deren Besitz
> zu einem Spottpreis da er in den fetten Jahren gespart hat.

Ich denke, bei Conny ist es so wie überall (oder zumindest meistens) im 
Leben:
Auf jeden der es schafft, kommen Tausende die es nicht schaffen.
In den Medien hört man meistens nur von denen die es schaffen.

> Und der Kerl
> ist auch kein Akademiker und hats geschafft ;)

Was eigentlich nur zeigt, dass eine gewisse Bauernschläue und vor allen 
Dingen Glück immer noch eine wichtige Zutat sind.

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Sehr viele wandern aus,weil das Rückzuggebiet D
trotzdem offen bleibt,wenn alles schief geht.
Auch bei Krankheit ist dies sehr beliebt.

Autor: S. B. (Gast)
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> Sehr viele wandern aus,weil das Rückzuggebiet D
> trotzdem offen bleibt,wenn alles schief geht.
> Auch bei Krankheit ist dies sehr beliebt.
Du mußt ja nicht gleich die Staatsbürgerschaft wechseln.
Jeder Ausländer hat als Rückzugszone sein Heimatland, das ist doch 
völlig normal. Was soll daran verkehrt sein?

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Schnauze voll schrieb:
> Was haltet ihr vom auswandern?
Sehr viel. Ich spiele schon rund 16 Jahre mit diesem Gedanken. Jetzt 
scheint das ganze langsam Formen anzunehmen, da mein Weibchen in unserem 
Lieblingsland einen Job in Aussicht hat. Für mich würde das ganze (wenn 
alles so kommt wie man sich das vorstellt) in kleinen Schritten 
ablaufen: 'Sie' geht vor, ich nehme mir 6 Monate später eine berufliche 
Auszeit von ca. 6 Monaten (was mein Arbeitgeber angeblich befürwortet), 
und nach weiteren 6 Monaten BRD gehts wieder zurück... (so oder so 
ähnlich).

Grundsätzlich: Ob man der 'guten alten BRD' nun endgültig den Rücken 
kehrt oder nach zwei Jahren sehnsüchtig zurück kommt... Wen stört's? 
Denn eigentlich kann man doch nur gewinnen - mindestens an Erfahrung! 
;-)

> - Habt ihr auch keinen Bock mehr auf die BRD?
Genau so ist es. Vor allem unsere verlogene Politik nervt.

> - Geht euch die schlechte Stimmung in der BRD auf die Nerven?
Jepp. Dieses ständige Gemecker auf spitzen-Niveau hängt mir zum Hals 
raus (mache ich das auch gerade? ;-)

> - Keine Pfandflaschen mehr abgeben müssen
Das ist ehrlich gesagt eine Sache die mir gut gefällt. Fahr mal z.B. in 
die Niederlande. Da sind die Straßen und Büsche voll gestopft mit 
'Nicht-Pfandflaschen'.

Juppi J. schrieb:
> Sehr viele wandern aus,weil das Rückzuggebiet D
> trotzdem offen bleibt,wenn alles schief geht.
So würde ich das natürlich auch halten. Spricht ja auch nichts gegen. 
Unangenehm kann es aber werden, wenn man hier die 'Sozialabgaben' 
während der Abwesenheit nicht entrichtet. Mit ALG ist dann Essig - 
selbst wenn man vorher 25Jahre lang ununterbrochen eingezahlt hat 
(aktuelle Regelungen beachten!).

> Auch bei Krankheit ist dies sehr beliebt.
Nicht unbedingt. Manchmal sind die Praxen besser/moderner ausgestattet 
und die Behandlung kostet nur "nen Appel und nen Ei".

Autor: Thilo M. (Gast)
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Im Norwegenurlaub trafen wir einen Sachsen, der lebte in seinem VW-Bus 
und ernährte sich hauptsächlich von selbstgefangenem Fisch (er konnte 
den nicht mehr sehen, sagte er).
Er wartet jede Stunde auf einen Anruf seines 'Agenten' bzgl. Job. Das 
Ganze wohl schon seit zwei Jahren.

Ich denke mal, der war etwas blauäugig und hat zuviel Hartz-4-TV 
gesehen.
Auf solche Leute warten die Norweger ganz sicher. ;-)

Autor: D. I. (Gast)
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Thilo M. schrieb:
> Ich denke mal, der war etwas blauäugig und hat zuviel Hartz-4-TV
> gesehen.
> Auf solche Leute warten die Norweger ganz sicher. ;-)

Genauso wie wir auf die, die hierher gekommen sind gewartet haben ;)

Autor: Thilo M. (Gast)
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D. I. schrieb:
> Thilo M. schrieb:
>> Ich denke mal, der war etwas blauäugig und hat zuviel Hartz-4-TV
>> gesehen.
>> Auf solche Leute warten die Norweger ganz sicher. ;-)
>
> Genauso wie wir auf die, die hierher gekommen sind gewartet haben ;)

Genau so.
Der Unterschied ist nur der, dass er alle 6 Monate das Land wieder 
verlassen musste und kein Sozialamt für in zahlte. ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Thilo M. schrieb:

>Im Norwegenurlaub trafen wir einen Sachsen, der lebte in
>seinem VW-Bus und ernährte sich hauptsächlich von
>selbstgefangenem Fisch (er konnte den nicht mehr sehen,
>sagte er).

Immerhin kann er in den Weiten des Landes wohl mal kostenlos campieren, 
das geht in D meines Wissens nicht.

>Er wartet jede Stunde auf einen Anruf seines 'Agenten' bzgl. Job.
>Das Ganze wohl schon seit zwei Jahren.

Dann stehen die Chancen nicht schlecht, daß er noch weitere 20 Jahre 
wartet.

>Ich denke mal, der war etwas blauäugig und hat zuviel
>Hartz-4-TV gesehen.

Ach, nee, es gibt ja da auch die Rückkehrer-Sendungen.

Und all die Geschichten vom Millionär zum Tellerwäscher, erfahren wir 
sowieso nie, da nicht publicity-trächtig.

>Auf solche Leute warten die Norweger ganz sicher. ;-)

Was hatte der Mann denn für eine Qualifikation? Wenn die davon in 
Norwegen genug haben, ist es natürlich Essig.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ach, nee, es gibt ja da auch die Rückkehrer-Sendungen.

Als die liefen war er wohl schon weg. :)

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Was hatte der Mann denn für eine Qualifikation? Wenn die davon in
> Norwegen genug haben, ist es natürlich Essig.

Das weiß ich leider nicht, wie ein Professor wirkte er allerdings nicht 
gerade.
In Norwegen muss man vorher einen Job nachweisen, alternativ genügend 
Vermögen nachweisen um den Lebensunterhalt zu bestreiten (in Norwegen 
nicht gerade billig).
Ansonsten braucht man gar keinen Antrag stellen, das wird nix. Meine 
Eltern wollten sich dort zur Ruhe setzen, daher weiß ich die 
Modalitäten.
Das Wetter und die Tageslichtzeiten sind für Unsereinen auch nur schwer 
zu verdauen.

Autor: D. I. (Gast)
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Thilo M. schrieb:

> In Norwegen muss man vorher einen Job nachweisen, alternativ genügend
> Vermögen nachweisen um den Lebensunterhalt zu bestreiten (in Norwegen
> nicht gerade billig).

So auch in Kanada, Australien und Neuseeland.
Sehr sinnvoll wie ich finde. Aber naja lassen wir das, das driftet nur 
zu Godwin's Law ab.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Thilo M. schrieb:

>Das Wetter und die Tageslichtzeiten sind für Unsereinen auch
>nur schwer zu verdauen.

Ein Großteil der Bevölkerung ist wohl da im Winterhalbjahr durchgehend 
blau. Hab das aus Dokus, und auch von Bekannten, die da beruflich mal 
waren.

Aber ich kannte auch einen Bundeswehroffizier, der einmal im Jahr da 
hoch fuhr, und einen Monat alleine durch die einsame Wildnis wanderte, 
wo er wirklich keiner Zivilisation begegnete, und sich von den 
Nahrungsmitteln am Wegesrand (z.B. Fische) beköstigte. OK, das macht 
wohl nur dann Spaß, wenn zu Hause die Schäfchen im Trockenen sind...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ein Großteil der Bevölkerung ist wohl da im Winterhalbjahr durchgehend
> blau.

In Norwegen nicht so einfach, bzw. billig.
Dort gibt es nur 0.5%iges Bier zu kaufen, alles Härtere nur gegen 
Marken. Die wissen schon warum. ;)
Ein halbes Jahr dort blau zu sein dürfte ein Jahresgehalt übersteigen.
(Ein Bier 0.33L in der Kneipe ~10€)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Thilo M. schrieb:

>Ein halbes Jahr dort blau zu sein dürfte ein Jahresgehalt
>übersteigen.

Und von Schwarzbrennereien hast du noch nie was gehört...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Thilo M. schrieb:
>
>>Ein halbes Jahr dort blau zu sein dürfte ein Jahresgehalt
>>übersteigen.
>
> Und von Schwarzbrennereien hast du noch nie was gehört...

Dort ist es etwas anders als bei uns, da wird man wirklich bestraft. 
;-)
Mittel und Wege an Stoff zu kommen gibt's da natürlich auch.
Ich kenne das so, dass man z.B. alle Marken eines Dorfes zusammenlegt 
und ein großes Fest (z.B. Sonnwendfest) feiert. Da ist dann eben das 
halbe Dorf eine Woche blau.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ja. Ja. Der mit dem Job in Australien. Ich hab einen Kollegen der als 
Koch hier sehr erfolgreich war, den es aber nach Australien zog. Es war 
moeglich ueber einen bezahlten Agenten eine Stelle zu bekommen. Die 
Einwanderung war daher an diese Stelle gebunden. Eine ganz schlechte 
Wahl. Den ganzen Haushalt in den Container die Kinder in den Flieger. Da 
ging eine ganze Stange raus. Die Stelle im Hotel war dann nicht so gut. 
Als Teil des Jobs haette er ueber ein mafioeses Netzwerk zu rabbiat 
ueberhoehten Preisen einkaufen sollen. Geldwaesche. Der Arbeitgeber 
wollte genau deshalb einen Immigranten, weil der spuren sollte. Tat er 
aber nicht. Er kaufte nicht ueber dieses Netzwerk ein und war nach einem 
Dreiviertel Jahr den Job los. So auf die Schnelle gab's dann keinen 
Alternativjob. Und mit schulpflichtigen Kindern kann man nicht so 
einfach untertauchen und verschwinden. Also den Hausrat wieder in einen 
Container, die Kinder auf den Flieger. Und wieder war eine Stange Geld 
weg. So ueppig bezahlt war der Job nicht. Ein sattes Minus blieb unter 
dem Strich.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hey noch Was schrieb:

>Und wieder war eine Stange Geld weg. So ueppig bezahlt war
>der Job nicht. Ein sattes Minus blieb unter dem Strich.

Da muß man nicht erst bis nach Australien. Auch hierzulande flutscht es 
mit der Flexibilität von Arbeitnehmern nicht so, wenn der Lohn nicht 
gerade üppig ist, und die Arbeitgeber nichts von Umzugskostenhilfe 
wissen wollen...

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