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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Manual für Tektronix 7L14 Spektrumanalysator


Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Hallo Leute,

bei mir steht gerade ein kaputter 7L14 Einschub rum, den ich gerne 
wieder lebendig machen würde. Das Manual für den 7L13 Vorgänger habe ich 
bereits, doch im Innern sieht der 7L14 ein wenig anders aus.
Nun bin ich auf der Suche nach dem 7L14 Manual.

Falls jemand das Manual für den 7L14 besitzt, könnte der Jemand bitte 
das Manual für mich (und andere) auf die FTP des BAMA-Archivs hochladen.

FTP ist ftp://bama.edebris.com, ins upload Verzeichnis hochladen.

Vielen Dank

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hilfesuchender schrieb:
>
> Falls jemand das Manual für den 7L14 besitzt, könnte der Jemand bitte
> das Manual für mich (und andere) auf die FTP des BAMA-Archivs hochladen.
>
> FTP ist ftp://bama.edebris.com, ins upload Verzeichnis hochladen.

Warum so umständlich?

http://pdfdatabase.com/search/tektronix-7l14-manual.html

und DU holst es Dir selber. Wie Millionen andere User auch.

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Heute Abend habe ich das defekte Bauteil gefunden, es ist nicht wie 
erwartetet ein Tantal, sondern der Tek ASIC Quad-Opamp in der 
Horizontal-Ablenkeinheit, der U1050 im Schaltplan, Bestellnummer Tek 
155-0035-00.
Das Teil hat 0.1 Ohm zwischen -15V und GND, dementsprechend ist das 
Netzteil des 7904 immer ausgestiegen und tickte, wen man es mit dem 7L14 
Einschub eingeschaltet hat.

Dort gabs den mal für 22$, nun nicht mehr:
http://www.sphere.bc.ca/test/tek-parts/tekparts3.html

Jetzt überlege ich mir ob es nicht möglich wäre einen ganz gewöhnlichen 
Quad-Opamp wie LM 324 etc. auf eine Adapterplatine anstelle des Tek 
155-0035 einzubauen. So wie ich das aus dem Handbuch sehe muss der Opamp 
weder schnell sein, noch viel Ausgangsstrom oder Spannung liefern. 
(siehe Anhang, Oszi-Traces beziehen sich auf HorizAmp.jpg )

Allerdings hätte Tek dann damals einen gewöhnlichen massengefertigten 
Opamp anstelle eines eigens entwickelten Opams benutzt. Für was dient 
eigentlich der Referenzstromeingang an Pin 4 und 12 die mit einem 47kOhm 
Widerstand auf Masse hängen? Referenz für einen Stromspiegel im Opamp, 
die man bei Verwendung eines LM324 einfach wegalssen kann?

Was meinen der versammelten Forentrolle dazu, geht der LM324 oder 
ähnliches als Ersatz oder nicht? Wenn jemand einen pinkompatiblen 
funktionierenden Ersatz weiss das natürlich genial

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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BTW irgendwie bin ich glücklich das der Fehler nicht in der RF-Einheit 
ist, aber vieleicht merke ich das erst wenn der Opamp repariert ist.

Autor: Olaf (Gast)
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> Heute Abend habe ich das defekte Bauteil gefunden,

Ich bin beeindruckt. Weniger das du den Fehler gefunden hast,
als davon sich der Herausforderung der Packungsdichte zu stellen. :-)

> Jetzt überlege ich mir ob es nicht möglich wäre einen ganz gewöhnlichen
> Quad-Opamp wie LM 324 etc. auf eine Adapterplatine anstelle des Tek
> 155-0035 einzubauen.

Warum probierst du es nicht einfach aus? Dauert doch keine 20min sich
eine Adapterplatine zu bauen und dann einfach mal zu schauen was
passiert.

> Für was dient eigentlich der Referenzstromeingang an Pin 4 und 12
> die mit einem 47kOhm Widerstand auf Masse hängen?

Keine Ahnung. Wenn ich raten muesste wuerde ich sagen sie koennen damit
die Geschwindigkeit der Ausgangsstufe einstellen so wie beim LT1006.

Angesichts eines gewissen technologischen Fortschritts in der Qualitaet 
der Operationsverstaerker der letzten 30Jahre wuerde ich da aber im 
zweifel drauf verzichten. Ich meine man muss ja nicht unbedingt einen 
LM324 einbauen, auch wenn ich es damit sicher auch mal probieren wuerde. 
Aber wie waere es denn zum Beispiel mal mit LT1013/14? Da sind Drift und 
Offset bestimmt besser und ich koennte mir vorstellen das dies ein Punkt 
war der Tek wichtig war.

Olaf

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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TL074 und LM324 gehen als Ersatz (ich habe es selbst so gemacht), den 
DIL Adapter zu basteln ist allerdings eine mechanische Herausforderung 
da wenig Platzreserve gegeben ist.

Autor: Hilfesuchender (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten.

Werde dann mal beide Opamps (LM324 und TL074) ausprobieren, welcher 
besser funktioniert. Als Adapter nehme ich einen DIP16 Chip und schleife 
ihm mit dem Dremel die Innereien raus.

Dann klebe ich den jeweiligen operationsverstärker drüber und verbinde 
die jeweiligen Pins mit dünnem Lackdraht

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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>... und schleifeihm mit dem Dremel die Innereien raus.

Ahhh, so denkt und handelt der wahre Praktiker.

Aber die Sauerei mit dem Schleifen kannst du dir spaaren, in einem 
ähnlichen Fall hab ich einfach auf Lohraster die SMD Version 
draufgepackt.

War dann ohne viel Mühe insgesammt nur um ~2mm dicker als ein DIP 
Gehäuse.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Was ist denn das "pdfdatabase"

Da werden tausende von Fundstellen angeboten, aber das sind alles 
Nieten, fast wie kazus.ru und ähnlich aufdringliche Bauteilehändler, die 
angeblich Datenblätter haben, die dann ins Leere führen.

Ich habe mal testweise "HP86222" eingegeben, aber die halten alle erst 
mal die Hand auf.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Was ist denn das "pdfdatabase"
>
> Da werden tausende von Fundstellen angeboten, aber das sind alles
> Nieten, fast wie kazus.ru und ähnlich aufdringliche Bauteilehändler, die
> angeblich Datenblätter haben, die dann ins Leere führen.
>
> Ich habe mal testweise "HP86222" eingegeben, aber die halten alle erst
> mal die Hand auf.

Ich bin mir bei der Webseite nicht mal sicher, ob man da sogar ein 
Jahresabonnoment abgeschlossen hat.

Ralph Berres

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