Hallo,
da ich schon in einem alten Thread über einen PMR Frontend mich
informieren wollte und musste feststellen, dass ich wohl alles analog
aufbauen muss(Beitrag "Suche Lösung: PMR Frontend selber bauen oder IC ?"),
habe ich mir eine Referenzschaltung zum Gemüt geführt siehe Anhang oder
Link: http://img837.imageshack.us/f/filterumschaltung.jpg .
Dabei ist mir eine Sache aufgefallen, und zwar bei der Demodulation des
FM-Signals. Der Demodulator kann das ZF-Signal durch zwei verschiedene
Filter verarbeiten lassen, je nachdem was für eine Betriebsart angewandt
wird (PMR/DMR), wird der eine oder andere Filter durch einen Host mit
Hilfe zweier Inverter(U15, U16) umgeschaltet (12,5 KHz CF1, 6,25KHz
CF2).
Nun wenn ich mir die Schaltung anschaue verstehe ich noch nicht ganz wie
diese Umschaltung funktioniert. Ich sehe, dass je nachdem der eine oder
der andere Inverter auf High oder Low schaltet, aber wie werden damit
die jeweiligen Filter selektiert die verwendet werden sollen ? Diese
Funktionsweise bringt mich richtig zum Grübeln.
Vielleicht kann mir jemand diese Schaltung erklären oder wenigstens
Denkansätze geben.
Ich bin für jede Hilfe dankbar.
Danke im Voraus
Gruß
Schlaumacher
die Umschaltung funktioniert über die Schaltdioden D2A/B und D3A/B.
je nach Polarität der steuernden Gleichspannung leiten entweder die
Dioden vor und hinter Filter 1 oder die vor und hinter Filter 2.
Bei Positiver Steuerspannung aus dem Inverter (IC5) leiten die im
Schaltplan unteren Dioden, so daß CF2 im Signalpfad liegt.
Bei negativer Steuerspannung leiten die oberen Dioden und schalten CF1
in den Signalpfad.
Das jeweils andere Diodenpaar ist gesperrt, so daß immer nur eins von
beiden Filtern eingeschaltet ist.
Diese Form der Signal-Umschaltung mit speziellen Schaltdioden (mit sehr
geringer Sperrschicht-Kapazität) ist im HF-Bereich durchaus üblich, wenn
kleine Signalpegel umzuschalten sind.
Bandumschaltungen in TV-Tunern hat man zu Zeiten, da Tuner noch diskret
aufgebaut wurden, auch so realisiert.
Gruß,
Thorsten
Schlaumacher schrieb:> Diese> Funktionsweise bringt mich richtig zum Grübeln.
Hmm, wie bereits im anderen Thread erläutert, wenn dir selbst solche
simplen HF-Schaltungsdetails wie ein Diodenumschalter weder geläufig
sind noch du dir die Funktion durch einfaches Nachdenken erschließen
kannst, wie groß denkst du, sind deine Chancen, das UHF-Frontend zum
Laufen zu bekommen?
Ein solcher Umschalter ist eine ziemliche Standard-Technik: du hast
entweder an der linken Seite eine positive Spannung und rechts eine
nahe an Masse, dann leiten die unteren beiden Dioden und CF2 ist
ausgewählt, oder andersrum, dann leiten die oberen beiden Dioden,
CF1 ist ausgewählt.
Die 6,25 kHz sind übrigens bei DMR446 nicht zwingend, das ist dort
nur ein optionales zweites Raster. Es darf auch mit 12,5 kHz
gearbeitet werden.
Hallo Schlaumacher,
ich verfolge seit deinem letzten Thread dein Vorhaben. Finde ich super
von dir dass du einfach so ins kalte Wasser springst um dir etwas
anzueignen. Learning by doing.
Lass dich von jemandem wie dem Amateurfunker dl8dtl nicht das Hobby
vermiesen. Mach weiter so. Amateurfunker wie der Name schon sagt können
nur schwätzen, selber machen können sie nichts, das sind einfach nur
Menschen die ein Funkgerät in die STeckdose stecken können und funken
mit einer Lizens wofür sie etwas auswendig gelernt haben. Dieses
Klischee ist das neue moderne Denken dieser Hobbyfunker, kein Wunder
dass ihnen der Nachwuchs fehlt.
Wenn alle Menschen auf diesen Pessimismus hören würden, würde es in
Zukunft nichts Neues mehr in der Technik entwickelt werden.
Ich stelle mir gerade vor wie jemand Ferdinand Braun oder Marconi
vorschreiben würde, dass ihre Erfindungen und Ideen kein Hand und Fuß
haben würden, weil ihnen einfach das Wissen oder eine dumme Lizens
fehlt. Oder wie Jemand Galileo erzählen will, dass die Sonne sich um die
Erde dreht. Wie lustig würde die Welt dann aussehen?
Viel Spaß beim Lernen, und wenn es in die Hose geht, man kann nur von
Lernen und beim zweiten Ansatz klappt es besser.
Mein lieber "Finde ich TOP!",
dem ersten und dem letzten Absatz Deines Beitrags stimme ich
vorbehaltlos zu. Beide zusammen hätten allerdings allein als
Aufmunterung vollkommen ausgereicht - das Genörgel dazwischen ist hier
völlig fehl am Platze, und irgendwie scheint mir da der sprichwörtliche
"Neid der Besitzlosen" herauszuklingen... . Jedenfalls wünsche ich Dir
eine glücklichere Hand bei Deinen nächsten Beiträgen!
Finde ich TOP! wrote:
<..........Dieses
<Klischee ist das neue moderne Denken dieser Hobbyfunker, kein Wunder
<dass ihnen der Nachwuchs fehlt.....
Thumbs up
Die guten Seelen in den Amateurfunk Vereinen sterben aus. Nachrücken tun
in den meissten Fällen leider Schwätzer.