Drehstrommotor auf funktion testen

#1790385
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Von U1 zu U2 (Dementsprechend auch die anderen) muss du einen Widerstand 
haben (der ist in einer DC- Messung zimlich klein, der Induktive 
Widerstand fehlt dir dabei. Also nicht erstaunt sein über den kleinen 
Wert, falls du dir schon gedanken über den Strom machst).
Dannach jeden Anschluss auf das Gehäuse Messen. Alles was nicht 
unendlich ist, ist nicht gut.
Gast #1790466
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Der Motor ist für 220/380 Volt. Das bedeutet: Da Du heute 400V zwischen
2 Phasen hast, mußt Du den Kollegen in Stern betreiben.

Dazu muß je eine Brücke zwischen V2,U2 und U2,W2 gelegt werden. Die 
Phasen werden dann an U1,V1,W1 angeschlossen und der Schutzleiter an den 
Gewinde-bolzen, der mit dem Gehäuse verbunden ist.

MfG Paul
Gast #1790473
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P.S.
Die Widerstände der Wicklungen müssen untereinander gleich sein.
Die Wicklungen dürfen untereinander keine Verbindung haben.
Die Wicklungen dürfen keine verbindung zum Gehäuse haben.

MfG Paul
Gast #1790527
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>ich will den Motor aber mit 230 und nicht mit 400 volt betreiben

Da ich annehmen muß, daß Du kein Drehstromnetz mit 230 Volt zwischen
den Phasen hast, wirst Du ihn mit der sogenannten Steinmetzschaltung
betreiben müssen. Guck dazu mal hierhin:
http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/viewtopic.php?topic=1880&forum=29

Dann brauche ich nicht alles noch einmal zu schreiben.

Denke aber daran, daß Du nicht mehr die Leistung an der Welle erreichst,
die auf dem Typenschild steht.

MfG Paul
Gast #1790545
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>das weiß ich

dann frag nicht!
>in der grafik sind die Klemmen aber nicht beschriftet

Wenn Du die Grafik nicht in Übereinstimmung zu Deinem Foto vom 
Klemmenkasten bringen kannst, laß besser die Pfoten von dem Motor.
:-(
Ich bin raus
Paul
#1790569
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Elektrisch bremsen geht nur über umrichter oder über eine entsprechende 
beschaltung mit gleichspannung (simpelste bremsmethode des umrichters).
Kann man mit ner Schützschaltung machen. Auf den maximalen strom muss 
geachtet werden und entsprechend die spannung bemessen werden.
Nachteil der simpelmethode: Im stillstand verbrennt dabei die wicklung 
und nur in gewissend drehzahlbereichen wirksam.
Gast #1791648
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Günther N. schrieb:
> "Anschlusskasten"

Heutzutage wahrscheinlich "Anschlußbox" :-)
@Jakob. Wie kommst Du darauf, daß diese Anschlußbox genormt und genau so 
erhältlich ist. Und daß das ehemalige DDR-Kombinat diese BRD Norm vor 30 
Jahren auch noch umgesetzt hat.
Tatsache ist doch eher, daß diese Deckel vollkommen verschieden abhängig 
von Motor, Bauart, Größe, Schutzart, Hersteller. .... usw sind. Mein 
Posting war ironisch gemeint, weil Du wahrscheinlich noch nicht mal von 
einem aktuelleren Motor so ohne weiteres einen neuen Deckel für den 
Anschluss beschaffen kannst. Und für das alte Teil (Ist das Alu oder 
sogar Grauguß) bräuchtest Du ein Riesenglück auf I-Pay um sowas zu 
schießen.
#1791782
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Das Teil heist heute auch noch klemm(en)kasten.
Du könntest dich an eine VEM vertretung wenden (wink). VEM gibts nämlich 
immer noch und es gehört vom Material her ähnlich wie WEG und Schorch zu 
dem robustesten auf dem europäichen Markt. Ist auch nen Ekken teurer als 
nen ADDA Normmotor (alu-gehäuse).
Wenn du mir ein bild von dem Klemmkastenunterteil machst kann ich dir 
möglicherweise einen gebrauchten Deckel raussuchen, es gibt nämlich min 
3 Ausführungen bei standartmotoren und bei ex sehen die nochmal etwas 
anders aus.
Eine Norm für Klemmkästen gibs leider nicht, würde ich mir aber 
manschmal wüschen...

Gru
Torsten
#1792911
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Ja aber das war warscheinlich ein Wechselstrommotor und kein 
drehstrommotor in steinmetzschaltung. Der Drehstrommotor braucht 
deutlich mehr, ist ja auch nicht für die betreibsart gebaut.
Die gleichen Kondensatoren haben wir auch am lager, diese sind 
schutzisoliert und können einfach mit passenden schellen am Klemmkasten 
montiert werden. Aber selbst die wechselstrommotore von VEM haben den 
Kondensator extern. Man könnte natürlich auch einfach nen beliebiges 
robustes Kunststoffgehäuse nehmen und das da oben draufschrauben, da 
passt dann alles rein...

Gruß
Torsten
Gast #1793168
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Hallo!

Wenn dein Keil die meist übliche Paßfeder ist, gibt es mehrere Wege.
Erstmal schön mit Sprühöl einsprühen und einwirken lassen.
Dann schnappst Du Dir eine vernüftige Wassperpumpenzange pakst die 
Paßfeder an der schmalen Seite und ziehtst ihn heraus.
Wenn das nicht klappt einens größeren Seitenschneider nehmen von die 
schmale Seite klemmen und mit Druck nach unten heraushebeln.

gruß,
Bjoern
#1793270
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Tishima schrieb:
> Hallo!
>
> Wenn dein Keil die meist übliche Paßfeder ist, gibt es mehrere Wege.
> Erstmal schön mit Sprühöl einsprühen und einwirken lassen.
> Dann schnappst Du Dir eine vernüftige Wassperpumpenzange pakst die
> Paßfeder an der schmalen Seite und ziehtst ihn heraus.
> Wenn das nicht klappt einens größeren Seitenschneider nehmen von die
> schmale Seite klemmen und mit Druck nach unten heraushebeln.
>
> gruß,
> Bjoern

Da hat Bjoern völlig recht.
Die Passfedern können aber recht hartnäckig festgerostet sein,
( Passungsrost ) .
Karamba und Co. hilft, aber manchmal nur noch Gewalt. :)
#1793286
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Jop da kann man aber den Frequenzumrichter auch mal gut weglassen.
Hab ja garnix gegen den motor, finde ich nur sinnlos noch einen 
Umrichter zu kaufen um 230V zu können und noch zu bremsen.
Kondensator drann, fertig.
Die Passfeder geht raus wenn man seitlich schräg mit nem 
Meißel/Schraubendreher draufhaut, oder mit dem seitenschneider hebelt 
wie schon beschrieben.
Beim VEM mit vorne offener passfedernut hat die passfeder an der 
unterseite einen stift der in die welle greift deshalb kann man sie 
weder nach vorne noch zurückschieben, auch wenn das vieleicht der erste 
Gedanke ist der einem kommt. Auf den zweiten blick auch sehr sinnvoll...

Ich hab diese art Bastelspaß täglich :-)

Gruß
Torsten

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