Microcontrollerschaltung gesucht

#1790504
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Hallo Leutchen!

Ich habe vor meine bisherige analoge Tankanzeige meines Autos durch eine 
digitale zu ersetzen. Der Tankgeber ist ja nichts anderes als ein Poti, 
dass bei steigendem oder fallenden Benzinstand den Widerstand ändert.
Zuerst muss ich mal die verschiedenen Widerstandswerte des Tankgebers 
ermitteln aber das dürfte keine Probleme bereiten. Dann haperts aber 
auch schon ein wenig bei mir, brauche irgendwie den Brückenschlag zum 
Controller. Der quasi alle paar Sekunden den Widerstandswert abruft und 
den dann auf einer Digitalanzeige darstellt.
Würde gerne jedem Widerstandswert eine feste Literzahl zuordnen.
Ist das so möglich? Hat vielleicht jemand sogar schonmal sowas ähnliches 
gesehen?

Vielen Dank für eure Tipps!


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(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1790529
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Du brauchst einen Controller mit integriertem Analog-Digital-Wandler 
(ADC). Dafür kommen alle AVRs gleich oder größer ATMEGA8 (48, 88, 168) 
in Frage. Einige Tinys haben auch einen ADC.Natürlich gehen auch 
entsprechende PICs oder 80C51-Derivate und viele andere. Dann brauchst 
Du noch ein LC-Display oder eine Handvoll LEDs. In den Controller 
programmierst Du eine Funktion, die die ADC-Werte in eine Zahl auf dem 
Display oder eine Leuchtkette auf dem LED-Band umwandelt. Hierbei kann 
man sich einer Tabelle bedienen. Damit nichts wackelt, kannst Du noch 
einen Tiefpaß programmieren, eine Mittelwertbildung quasi. Dann könnte 
man noch eine umgebungslichabhängige Kontrast-/ Leuchstärkesteuerung 
einbauen. Für den Controller und den Rest brauchst Du eine stabile 
Spannungsversorgung, die in einem KFZ alles andere als trivial ist. 
Abgesehen davon darfst Du das Konstrukt rein rechtlich nicht in Dein 
Auto einbauen, aber das weißt Du ja.
#1790580
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Naja das hauptproblem wird der schwankende Benzinstand durch die 
fahrbewegung sein. Man könnte jetzt entweder wie Travel Rec. 
vorgeschlagen hat einen mittelwert bilden und daraus den richtigen 
Benzinstand mehr oder weniger ermitteln.
Einen andere Möglichkeit wäre, in bestimmten zeitlichen abständen den 
Wert einlesen und ausgeben. damit hätte man die großen ausreißer 
minimiert.

Eine Tabelle wäre nicht unbedingt nötig. Du könntest dir auch eine 
Funktion schreiben, in der du dann 1. deine Sensor linearisierst (denn 
der wird alles andere als linear sein) und 2. du könntest deinem 
Messwert einen bestimmten Füllstand zuordnen, so wie du es wolltest.

Ob du es nun einbauen darfst oder nicht, ist wiederum eine andere frage. 
Vll kannst du ja deine alte anzeige als atrappe drin lassen und dem 
Onkel vom Tüv sagen, die wär kaputt und du hättest auhc schon einen 
Termin in deiner Werkstatt des Vertauens gemacht. Die DIY-Anzeige sollte 
da dann natürlich aus sein ;)

Die automatische Kontrast und Beleuchtungsnachregelung käme dann in der 
Beta-Phase. Als erstes solltest du dich auf das hauptproblem 
konzentrieren, nämlich die Anzeige und ermittlung des Füllstandes. Und 
wenn ich deinen eingangspost richtig deute, hattest du auch noch nicht 
viel mit Mikrocontrollern zu tun. Daher würde ich dir vorschalgen, 
erstmal klein anzufangen und erstmal etwas zu experimentieren und dich 
in die Materie mit kleineren Projekten einzuarbeiten.
Empfehlen kann ich dir die Artikel hier aus dem Wiki.

Aber mal hören was die anderen sagen!

grüße
Tobias
#1791432
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faustian schrieb:
> Machst Du nicht genau mit der Aktion (beim Tueff was anderes pruefen
> lassen als du faehrst) deine BE ungueltig?

Die BE erlischt schon, sobald er die andere anzeige in betrieb nimmt. Er 
bräuchte theoretisch eine ABE oder eine E-Nummer, die bescheinigt, dass 
die anzeige weder ihn noch andere verkehrsteilnehmer blendet bzw. in 
sonstiger weise beeinträchtigt.
Er macht es ja nur so, damit er dann wenigstens den TÜV gekommt ;) Auch 
wenns in der Grauzone endet :D

Grüße
Tobias
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1791987
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To W. schrieb:
> Einen andere Möglichkeit wäre, in bestimmten zeitlichen abständen den
> Wert einlesen und ausgeben. damit hätte man die großen ausreißer
> minimiert.

Das ist Unsinn. Mitunter wird zufällig genau ein Schwapper gemessen. Da 
hilft nur ein gleitender Mittelwert, auch Averaging genannt. Damit 
werden auch Störungen auf der Leitung des Tankgebers weggerechnet. Bei 
der nativen Abtastrate und der Tiefe des Mittelwertspeichers muß etwas 
experimentiert werden.

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