Hallo zusammen,
ich brauche für meine Schaltung folgende Spannungen:
+ 5V für Atmega8 und MAX232
± 3,3V für OP's
+ 1,25V als Referenzspannung
wie löse ich das so geschickt, stabil und günstig wie möglich? Auch im
Hinblick auf den Stromverbrauch (evt. Batteriebetrieb).
Danke & Gruß
H.
>ich brauche für meine Schaltung folgende Spannungen:>+ 5V für Atmega8 und MAX232>± 3,3V für OP's>+ 1,25V als Referenzspannung>wie löse ich das so geschickt, stabil und günstig wie möglich? Auch im>Hinblick auf den Stromverbrauch (evt. Batteriebetrieb).
wäre ganz gut zu wissen aus welcher spannung du diese erzeugen willst.
irgendwelche vorstellungen oder bist du da eher flexibel?
der helfer schrieb:> wäre ganz gut zu wissen aus welcher spannung du diese erzeugen willst
Stimmt. Hatte ich glatt vergessen. War wohl schon zu spät (oder zu früh)
:-)
Die Schaltung soll mit einem DC-Netzteil oder Batterien versorgt werden.
> wie löse ich das so geschickt, stabil und günstig wie möglich?
Die 5V kommen aus dem Netzteil oder per Spannungsregler von der
Batterie.
Die 1.25V erzeugst du aus den 5V z.B: mit einem LM385-1.2.
Die +/-3.3V reduzierst du um 0.8V in dem du
Pail-To-Rail-Operationsverstärker wie TS912, LMC6484 verwendest, dann
reichen +/-2.5V und verschiebst du um 2.5V, dann passen dazu 0V und 5V
mit virtueller Masse bei 2.5V.
Der Atmega8 hat übrigens eine eingebaute Referenzspannung von 2.56V,
warum nimmst du nicht die ? Spart den externen LM385 und die virtuelle
Masse.
Weil die interne Referenzspannungsquelle sehr ungenau ist (2,3 V bis 2,9
V). Ich müsste also sicherheitshalber mit 2,3 rechnen. Hat er aber doch
2,9 verliere ich am ADC 20% Auflösung meines Signals.
Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass in der Schaltung ein
verstärktes Sensorsignal AD- gewandelt und dann über RS232 an den PC
gehen soll.
Hajo schrieb:> + 5V für Atmega8 und MAX232> ± 3,3V für OP's> + 1,25V als Referenzspannung> Die Schaltung soll mit einem DC-Netzteil oder Batterien versorgt werden.
Nimm den MX3232, der läuft mit 3-5V, dann lässt sich der Controller
ungeregelt aus Batterie versorgen.
Brauchen die OPs wirklich exakt 3,3V? Mit dem MAXe hast du bereits eine
negative Spannung mit einigen mA zur Verfügung - und eine positive hast
du sowieso. Weshalb also +/-3,3V? OPs sind i.A. nicht allzu pingelig.
Bleibt nur noch eine übliche Spannungsreferenz. Wenn du an Stelle des
Mega8 einen Mega88 verwendest, dann hast du eine Referenz mit ca. 1,1V
schon drin. Andernfalls gibt es Spannungsreferenzen en masse.
A. K. schrieb:> Brauchen die OPs wirklich exakt 3,3V? Mit dem MAXe hast du bereits eine>> negative Spannung mit einigen mA zur Verfügung - und eine positive hast>> du sowieso. Weshalb also +/-3,3V? OPs sind i.A. nicht allzu pingelig.
Ich hab's mir so nicht ausgesucht :-). Dummerweise sinkt meine positive
AC (grün) vor Eingang in den OP1 ins negative (blau) und kommt dann nach
Verstärkung unten abgeschnitten aus dem OP heraus (lila).
Bleibt mir also nix anderes übrig, als mit neg. Spannung zu arbeiten.
Was ist das für eine Eingangsspannung?
Wenn das Signal keinen Gleichanteil hat kann man es auf einen virtuellen
Nullpunkt führen und braucht so keine neg. Versorgung für den OPV.
> Das Signal kommt von einem Piezo-Sensor,
Dein Sensor ist also vollkommen galvanisch getrennt
und kann an ein beliebiges 0-Potential angelegt werden,
hat also keinerlei Probleme mit einer virtuellen Masse,
und selbst Übersteuerung ist kein Thema weil man sein
Signal notfalls sogar dämpfen kann.
Aber klar, ey, du brauchst -3.3V.
MaWin schrieb:> Aber klar, ey, du brauchst -3.3V.
Höre ich da einen gewissen ironischen Unterton ? :-)
Verzeihung wenn ich mit so etwas keine Erfahrung habe, aber könnte das
vielleicht der Grund gewesen sein, warum ich hier nachfrage?
Es zwingt Dich keiner dazu zu antworten wenn Dir die Frage zu trivial
oder zu blöd ist. Ein Mausklick und Du bist weg. Aber spar Dir bitte
Deine Herablassung. Das Internet ist groß genug. Da musst Du Deine
schlechten Manieren nicht ausgerechnet in meinem Thread ausleben.