Hi,
wie kann man mit einem abgeschlossenen ET-Studium Beamter werden? Wie
ist üblicherweisse das Einstiegsgehalt? Wie stehen die Chancen auf einen
Job? In den Zeiten reizt mich aber eher die Unkündbarkeit!
Gruß
Du kannst den Seiteneinstieg in das Lehramt versuchen. Würde wohl für
einen E-Technik Ing auf das Lehramt an berufsbildenden Schulen
hinauslaufen. Dazu ist aber ein TU/TH-Diplom oder Master Voraussetzung.
evtl. technische Dienststelle der Bundeswehr/Koblenz.
Es gibt ca. 12 Mon. Ausbildung. Aus einem Job in der Industrie oder mit
der Familie sehr unattraktiv.
Hi,
also für Lehramt bin ich glaube ich nicht geschaffen und Bundeswehr hab
ich keine Lust. BND wär bestimmt ne super interessante Sache, allerdings
nehmen die anscheinend nur Leute vonner FH :-) Studiere aber an einer
Uni.
zumindest steht bei 2 zu besetzenden Ingenieursstellen: Abschluss
Fachhochschule (Diplom / Bachelor)
Die Besoldung hängt im allegmeinen von der Stelle ab, aber unter A9 wird
in keinem fall sein.
Vor 2008 wars auch noch relativ einfach einen Job zu bekommen, durch die
Kriese haben viele die selbe idee wire du und möchten in ein sicheres
Arbeitsverhältnis bei Vater-Staat. Ich weiss von einem Freund beim BWB
das die Bewerberzahlen bei Ihnen mit Anfang der Kriese explodiert sind
und immer noch um Faktor 10 höher sind als in 2007.
Mögliche Arbeitgeber sollte es genug geben:
BNetzA
BWB (nicht zur verwecheln mit Bundeswehr!!!)
BSI
BKA
LKA's
BND
Kreisverwaltungen
Kommunen (z.B. Feurwerhwesen)
Universtitäten
BimA
DPMA
Arbeitsagentur (also als Arbeitgeber ;-)
...
Feuerwehr (Brandschutz oder technischer Dienst) und Polizei (Funk)
im gehobenen Dienst gäbe es noch. TV-L 13 ist da wohl der Einstieg.
Da macht man sich selten schmutzig. Ob es Planstellen gibt
weiß ich nicht aber man muss topfit und kerngesund sein
und auch nicht zu alt.
ilovespiders schrieb:>tausche Doktortitel gegen Verbeamtung...
Laß es lieber.
Hat mal jemand im Internet nach Arbeitslosen- oder Sozialforen
gegoogelt? Vielleicht erfährt man dort gelegentlich, was mit nicht mehr
benötigten Beamten geschieht. Publicity-trächtig und spektakulär ist das
alles nicht. Ein paar "faule" Beamte weg, der Mob liebt sowas ja
geradezu. In der Presse findet man dazu selten bis nie was. Gelegentlich
gibt es mal eine TV-Doku dazu, das wars. Die Dinge gehen im Hintergrund
ab, ohne öffentliches Interesse zu wecken. Ja, wo sind denn einige
ehemalige überflüssige Beamte von guten Posten? Heute Gefängniswärter
o.ä.? Oder frühverrentet mit z.B. 43 und entsprechenden
Rentenabschlägen.
Heute noch, fand ich im Internet den Hilferuf eines Beamten, der fast 40
Jahre im Dienst war. D.h., er ist etwa Mitte 50. Er wurde auf Grund
einer schweren Erkrankung gerade won der PKV ausgesteuert, die ihn nicht
mehr haben wollte, denn die sind heute privat versichert. Vermutlich
wurde er auch vom Betrieb ausgesteuert, aber er steht jetzt unter dem
Scheffel des Hartz-IV-Amtes mit allen üblen Konsequenzen. Wie ein
Gekündigter aus der freien Wirtschaft auch...
Nun, in 10, 20 oder 30 Jahren, wird alle dies nicht besser werden.
Freuen wir uns darauf.
Es gibt zwar eine Menge Schlauberger, die mit geschwellter Brust
behaupten, noch nie krank gewesen zu sein. Und daß kranke Menschen den
Wohlfahrtsstaat in Anspruch nehmen, und eine Firma schädigen. Diese
Dumpfbacken sind vielleicht auch noch nicht 50, da ist es eben nicht
mehr ganz so wie mit 16. Ein 50-jähriger läuft auch den 5000m-Lauf nicht
mehr so schnell wie ein 16-jähriger, auch wenn er völlig gesund ist, das
ist einfach so.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Heute noch, fand ich im Internet den Hilferuf eines Beamten, der fast 40> Jahre im Dienst war. D.h., er ist etwa Mitte 50. Er wurde auf Grund> einer schweren Erkrankung gerade won der PKV ausgesteuert, die ihn nicht> mehr haben wollte, denn die sind heute privat versichert. Vermutlich> wurde er auch vom Betrieb ausgesteuert, aber er steht jetzt unter dem> Scheffel des Hartz-IV-Amtes mit allen üblen Konsequenzen. Wie ein> Gekündigter aus der freien Wirtschaft auch...
Ziemlich wirre Geschichte, die damit anfaengt, dass Jemand mit 15
verbeamtet wird...
Peter Stegemann schrieb:>Ziemlich wirre Geschichte, die damit anfaengt, dass Jemand>mit 15 verbeamtet wird...
Ja, genau ich höchst persönlich fing mit 15 im öffentlichen Dienst an.
Und genau ab diesem Zeitpunkt, beginnt die Betriebszugehörigkeit.
Nicht schlecht ist auch eine Stelle bei der Landesbaubehörde.
( Da gibt es nicht nur Bauingenieure )
Das meiste Geld gibt es angeblich beim europäischen Patentamt.
High Performer schrieb:>Und dass einen die PKV so einfach rauswerfen kann, halte ich>für ein Märchen!
Ein seit über einem Jahr kranker Bekannter, aber in der freien
Wirtschaft, ist mit der PKV gerade im Rechtsstreit. Es geht da auch um
Aussteuerung und Rauswurf.
So lange alles ohne besondere Vorkommnisse läuft, kann man das gerne für
ein Märchen halten.
Habe mir dass jetzt mal durch gelesen.
Ich habe mich auch auf ne Stelle beim Staat beworben.
Was mir jetzt eher Sorge bereitet, dass man als Angestellter gleich viel
Steuer zahlt wie in der freien Wirtschaft oder täusche ich micht?
Bei 10 TVöD bleibt da nich viel hängen, soviel hab ich als Facharbeiter
schon verdient.
>Was mir jetzt eher Sorge bereitet, dass man als Angestellter gleich viel>Steuer zahlt wie in der freien Wirtschaft oder täusche ich micht?
Ich denke es geht um Verbeamtung? Ansonsten siehste das richtig.
>Bei 10 TVöD bleibt da nich viel hängen...
Als Angestellter wird man gewöhnlich nach TV-L .. bezahlt oder stellt
das mal richtig wenn ich falsch liege. Da wurde für mich schon 6-9
geboten, aber unter 10 macht das keinen Spaß.
Bei Beamten fallen einige Abzüge weg, die ein Angestellter hat.
Rente fällt mir da ein, Krankenkasse ist auch günstiger und wird
bezuschusst und Steuer ist eher lächerlich was auch an der Stkl.
gelegen haben kann. Mein Vater war Beamter und die ordentliche
Pension die der Staat dann zahlt hat später meine Mutter bekommen
mit der gleichen Abgabenlast, soweit ich mich erinnere.
Hab ihre Steuererklärung mitgemacht.