Spannungsberechnung

Gast #1801228
Lesenswert?

Hallo,

ich bräuchte Hilfe bei folgender Rechnung:

Ich habe eine Spannungsquelle U_0 mit Innenwiderstand R_i beide Werte 
sind gegeben. Die Spannungsquelle liegt an einem Wechselrichter, der die 
Leistung P aufnimmt (auch gegeben).

Nun sind der Strom I_1 im Stromkreislauf und die Spannung U_1 am 
Zwischenkreiskondensator gefragt.

Wenn ich das ganze versuche z.B. nach U_1 über folgende Formeln 
aufzulösen bekomme ich Probleme:

P=U_1xI_1
U_0=R_ixI_1+U_1

--> U_1= (U_0 +- sqrt(U_0^2-4PR_i))/2

Kann mir jemand da ein bisschen unter die Arme greifen, wie man da 
weiter vorgeht? Eigentlich müsste es doch eine richtige Lösung geben?

Vielen Dank!
Moderator #1801424
Lesenswert?

Blablubb schrieb:
> Naja ich krieg doch u.U. zwei Lösungen.
> Welche ist dann die Richtige?

Beide.

> Es können ja nicht zwei unterschiedliche Ströme gleichzeitig fließen.

Sie fließen ja nicht gleichzeitig. Je nach Beschaffenheit des Wechsel-
richters fließt entweder der eine oder der andere.

Genau eine Lösung gibt es nur dann, wenn der Wechselrichter an die
Spannungsquelle leistungsangepasst ist, also den ohmschen Widerstand Ri
hat. Ist sein Widerstand größer als Ri, ist seine Leistungsaufnahme
geringer, und es ist ein anderer Wechselrichter mit einem Widerstand
kleiner als Ri denkbar, der genau die gleiche Leistung aufnimmt. Daher
kommen die beiden Lösungen.
Gast #1804668
Lesenswert?

Also wenn der Widerstand des Wechselrichters gleich R_i ist ist es ja 
quasi ein Spannungsteiler und man hat nur U_0/2 zur Verfügung. Das ist 
ja dann nicht so berauschend da es doch sehr die max. möglichen 
Phasenspannungen begrenzt die man mit dem Wechselrichter erzeugt um in 
meinem Fall die Permanenterregte Synchronmaschine anzutreiben.

Ist es dann nicht am besten den Wechselrichter so zu wählen, dass man 
immer die größere mögliche Spannung erhält bzw. den kleineren Strom beim 
Lösen der quadratischen Gleichung. Beziehungsweise kann ich einfach 
immer diese Lösung annehmen und die andere vernachlässigen wenn ich 
annehme, dass alles optimal abgestimmt ist?

Für mich wäre das wichtig, da ich gerade eine Simulation mit SIMULINK 
erstelle in dem ich den Energieverbrauch eines elektrischen 
Antriebsstrangs beim abfahren eines bestimmten Fahrprofils abschätze.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren