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Forum: HF, Funk und Felder Satelitenschüssel als WLAN-Antenne


Autor: Mario 9000 (mario9000)
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Ich möchte im LMB mein WLan Stick unterbringen. dazu hab ich die 
Leiterplatte herausgenommen und den Stick eingebaut. jetzt ist die 
Antenne vom Stick etwa 1-2mm weiter hinten (Bild> weiter oben) aber 
genau über den Loch.
Auf den Bildern hab ich die Leiterbahn ganz links als Antenne genommen.

egal wirum der Stick liegt, die Verbindung ist entschieden Schlächter 
wenn der Stick nur auf dem Tisch ligt. (noch nicht an Schüssel 
angeschlossen)

Weiß jemand was ich falsch mache?




Natürlich regle ich den Stick später so das ich die 100mW nicht 
überschreite...

Autor: Andreas M. (Gast)
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Mario 9000 schrieb:
> Schlächter
Augenkrebs krieg.
Abgesehen davon sind die Bilder zu groß und ich kann deine Beschreibung 
nicht verstehen.

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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wenn der Stick nur auf dem Tisch liegt Empfang ich ~6 Netze, darunter 
meins für Garten mit -50 dBm. wenn ich alles in das LMB einbaue dann 
sollte schon eine kleine Bündelung auftreten, aber ich Empfang nur sehr 
sporadisch das WLan mit maximal -68 dBm. Mein zweites Netzt das nur 1m 
entfernt ist, Empfang ich immer gleichstark egal wohin das LMB richte.

Zum messen nehme ich inSSIDer.

Autor: g457 (Gast)
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> egal wirum der Stick liegt, die Verbindung ist entschieden Schlächter
> wenn der Stick nur auf dem Tisch ligt.

Das ist doch schon mal sehr gut (also dass die Verbindung schlechter ist 
wenn der Stick ∗nicht∗ in der Schlüssel ist).

Bist Du Dir bewusst, dass eine handelsübliche Parabolantenne eine extrem 
starke Richtwirkung hat? Du musst die Antenne also extrem genau 
ausrichten. Abgesehen davor vermute ich mal dass ein Feedhorn, das für 
O(10GHz) ausgelegt ist nicht unbedingt ideal ist für WLAN mit O(2.4GHz) 
(bzw. O(5GHz) bei .n)).

Und noch ein Meckerpunkt, rein Profilacktisch: Funken über anderer Leute 
Grundstücke musst auch mit einer Richtantenne anmelden (wozu sonst 
bräuchte es eine Richtantenne als zur Überbrückung großer Distanzen in 
fester Installation?).

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Das geht nicht. Mit einem WLAN-Stick kannst du eine Parabolantenne nicht 
optimal ausleuchten. Und in den LNB brauchst du den nicht einbauen, weil 
der Hohlleiter nicht für 2.5GHz ausgelegt ist und deswegen keine HF 
weitergeleitet wird. Nimm einen Stick mit externem Antennenanschluß und 
schließe eine passende käufliche Richtantenne an!

Autor: Simon L. (simon_l)
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Hi,

wenn du es selbst bauen willst, in der C't war mal ein schöner Artikel 
über W-Lan Antennen drin, mit Bauanleitung für eine Richtantenne aus 
einer Blechdose von ner Klobürste.

Gruß Simon

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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Ich hab mich ja auch schon vorher schlau gemacht, darunter waren auch 
ein paar SAT-Schüsseln aber die haben wohl nicht ohne Grund kein LMB 
wiederverwendet und sondern so eine  <><>  Antenne gebaut. Das dieser 
Trichter nun auch Frequenzabhängig ist hätte ich nicht gedacht.

Danke

Autor: oszi40 (Gast)
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Mario 9000 schrieb:
> nur auf dem Tisch liegt Empfang ich ~6 Netze

1.Eine Richtantenne ist wie eine Taschenlampe. Je mehr der Strahl 
gebündelt wird, desto kleiner und heller ist er.

2.Eine Astra-Satschüssel muß ein Signal hoch aus dem Himmel empfangen. 
Schon deshalb wirst Du bei NORMALEM Anbau nie im Garten Empfang haben 
(weil der Winkel nicht stimmt). Google weiß mehr dazu.

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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ich hatte ja nur das LMB nicht die Schüssel.

Ich wollte erstmal nur den Trichter nutzen und schauen ob es klappt. >> 
Offenbar ja nicht.

Autor: Georg A. (Gast)
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> Das dieser Trichter nun auch Frequenzabhängig ist hätte ich nicht gedacht.

Hättest du mal den Trichter (Abwasserrohr triffts eher) eines 
C-Band-LNBs (~4-5GHz) gesehen, wäre es offensichtlich gewesen ;) Die 
Wellenlänge vom Ku-Band ist halt ~4 mal kleiner. Der Trichter ist ja 
auch Anpassung an die Hohlleiterimpedanz und da passt bei dem 
Frequenz(miss)verhältnis nix mehr.

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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Ich hab noch ne Keksdose wo der USB Stick in die Mitte kommt. Das hat 
bisher immer gut gefunzt. wenn ich das an die Schüssel bastle dann 
müsste es aber klappen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas M. schrieb:
> Abgesehen davon sind die Bilder zu groß

Hab' ich mal kleiner gemacht.

Autor: Michael M. (technikus)
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Andreas M. schrieb:
> Augenkrebs krieg.
Ich auch: Das Teil, das Du geschlachtet hast (darum geht's jetzt auch 
schlächter!), heißt nicht LMB sondern LNB von Low Noise Block converter.
Den WLAN-Stick da reinzusetzen bringt aus besagten Gründen nichts. Wenn 
Du den LNB als Wetterschutz nehmen willst, setze den WLAN-Stick so rein, 
daß die Antenne direkt hinter der Plastikabdeckung sitzt. Ist aber auch 
nicht so prickelnd, weil der Stick als Kugelstrahler den Spiegel nicht 
gut ausleuchtet.
Denk daran, daß praktisch alle üblichen Spiegel besser gesagt Feed-Arme 
Offset-Typen sind, d.h. sie "schielen". Für eine horizontale 
Richtfunkstrecke steht der Spiegel also schräg.

Servus
Michael

Autor: Günter (dl4mea) (dl4mea)
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Hallo,

so, nun nochmal mein Senf:

Der Rest des LNB, den du auf deinem Foto zeigst, besteht aus zwei 
Teilen: dem Trichter und einem Rohr. Das Rohr heißt in der Fachwelt 
"Hohlleiter", es leitet einfach nur die vom Trichter gebündelten Wellen 
weiter. Prinzipiell reicht der offene Hohlleiter bereits als Strahler, 
aber durch den Trichter wird das Strahlungsdiagramm besser an den 
Reflektor (=Schüssel) angepasst. Da es verschiedene 
Parabolantennenparamter gibt, gibt es auch verschiedene Arten von 
Trichtern (Chaparral, konisch etc)

Hohlleiter besitzen eine untere Grenzfrequenz. Sat-TV liegt bei etwa 
3cm, WLAN etwa bei 13cm. Einfach gesagt: Die lange Wellenlänge von WLAN 
passt nicht in das kleine Rohr hinein. Der Durchmesser des Rohrs und 
auch des Trichters müßten etwa im Faktor 4 größer sein, um identisch der 
Funktion bei Sat-TV zu wirken (das läßt sich in der Tat linear 
skalieren).

Wenn du den WLAN-Stick einfach nur grob in den Brennpunkt bringst, dann 
wird dieses Nadelöhr weg sein. Ganz einfach.

Ein paar Leute haben geschrieben daß der Stick Kugelcharakteristik hat. 
Stimmt. Steck ihn von hinten durch eine ca. 10cm x 10cm Reflektorwand 
und zwar so, daß das Antennenelement etwa Lambda/4 bis Lambda/8 
(32-16mm) von der Wand weg ist. Damit kriegt er Richtwirkung nach vorn, 
und das richtest du zur Parabolantenne hin aus.

Puristen werden sagen: Das ist nix gescheites. Aber für die Anwendung 
reicht es auf alle Fälle. Die Bündelung einer 1m-Antenne ist nicht so 
perfekt, könnte so um die 10° Öffnungswinkel sein. Und daß du die 
Antenne nach unten kippen mußt, weil du ja nicht Luftikusse empfangen 
willst, düfte dir ja auch klar sein.

Ciao, Günter

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Mario9000,
nimm den Rummel mit nach Weinheim, http://ukw-tagung.com/ und schau dort 
auf den Tischen und dem Flohmarkt mal rum. Die Lötkolben sind immer an 
und an den Stick eine Buchse anzulöten kein Problem. Hohlleiter und 
Hornstrahler, Parabolantennen, Bauteile,Stecker, Beispiele, Semerigdid 
Kabel, ... alles dort vorhanden. Schau dir die Sachen und Umbauteile an 
und hol dir Anregungen und das was du braucht für einen kleinen Preis. 
Messgeräte stehen da auch rum und wenn du das Ding ferig hast kann man 
das eben abregeln.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Ich habe selber schon einmal einen WLAN-Stick an eine Sat-Schüssel 
montiert. Allerdings habe ich an den Feedhalter ein Kunststoffrohr 
montiert, indem der Stickwasserdicht verstaut war. In ein LNB-Gehäuse 
einzubauen ist blödsinn. Der Sat-Spiegel musst Du auch um 180° gedreht 
montieren. So hast Du auch horizontale Ausleuchtung (machen Funkamateure 
bei 10GHz-ATV). Mein Sat-Spiegel war auch noch an einem Antennenrotor 
(az/el) montiert, wodurch ich jeden Punkt in meiner Gegend anvisieren 
konnte. Damit klappte auch das WLAN-Packed-Radio.

Autor: Warnow (Gast)
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gugst Du hier vielleicht: http://www.vallstedt-networks.de/

und irgendwo hatte ich noch eine Webseite mit Fotos von W-LAN Antennen 
aus USB-Sticks eingebaut in die unmöglichsten Formen: Pfannen, Töpfe,
Frittierkörbe, WOK i.t.d. - kann die aber nicht finden.....

bud

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Hier hat das einer mit einer Hundefutterdose gemacht, das geht sicher 
besser als mit dem Feedhorn.
http://www.littlelights.de/congress/19c3/antennen/...

Autor: Robert F. (femi)
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Alternativ könntest das Feed des C-Bandes nehmen. Das liegt mit 4 GHz 
zwar auch noch von den 2 GHz weit entfernt, aber allemal besser als die 
12 GHz des Ku-Band LNBs. Billiger ist allerdings die Konservendose.

Den Link findest u.a. auch wenn du nach "Wettersatelliten 1700 MHz" 
suchst.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Das ist doch alles viel zu kompliziert. Wenn er den USB-Stick direkt an 
den Feedhalter montiert (und eventuell in ein wasserdichtes 
Kunststioffrohr packt) wird er damit seinen Spaß haben.

Dafür muss er nichtmal das Gehäuse des USB-Sticks aufmachen, und er 
benötigt dafür auch keine Lizens.

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