>Wie kann ich den Spannungsabfall eines Brückengleichrichters von 2 x
>0,7V vermeiden? Netzteile mit kleiner Ausgangsspannung haben durch den
>Brückengleichrichter einen sehr schlechten Wirkungsgrad.
Deswegen vermeidet man ja auch kleine Ausgangsspannungen, erzeugt
vielmehr eine relativ große Ausgangsspannung und setzt diese dann mit
einem Switcher, wie beispielsweise dem LM2675 auf die gewünschte kleine
Spannung um. Jetzt profitierst du zweifach: Da der Spannungsabfall des
Brückengleichrichters jetzt nur noch einen Bruchteil der
Ausgangsspannung beträgt, verbessert sich der Wirkungsgrad ganz
erheblich. Da außerdem der Brückengleichrichter nun auch noch von einem
kleineren Strom durchflossen wird, sinken seine Verluste noch weiter.
>Kann man da nicht zu jeder der 4 Dioden eines Brückengleichrichters
>einen MOSFET parallel schalten, der immer wenn die Diode leitend ist,
>diese kurzschließt und so den Spannungsabfall von 0,7V reduziert?
Eine solche Schaltung, die unter allen Betriebszuständen zuverlässig
arbeitet ist garnicht so einfach zu realisieren.
>Im Jahr 2010 sollte es sowas fertig geben.
Wie denn, ein Modul für alle denkbaren Anwendungsfälle, alle denkbaren
Eingangs- und Ausgangsspannungen, alle denkbaren Lastströme, alle
denkbaren Trafodaten??? Warum auch, wenn es mit dem oben skizzierten
Verfahren viel einfacher geht? Außerdem vergißt du die Trafoverluste,
die oft viel höher sind.
Kai Klaas