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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Operationsverstärker Wie heißt Kenngröße des minimalen dUin nach dUout ?


Autor: Sandro (Gast)
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Hi,

eine kleine Frage:

Unter welcher Kenngröße finde ich im Dateblatt folgende Angaben:


--> was ist die kleinste Eingangspannungsänderung, die der OPV umsetzt.


also Verstärkung 10 000


1nV  auf 1,1nV   macht der ann auch 10mV auf 11mV



Wie finde ich das im Datenblatt ?

Gruß

Sandro

: Verschoben durch Admin
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gar nicht.  Das Teil ist nicht digital aufgebaut, es gibt keine
"kleinste Eingangsspannung" (abgesehen vielleicht davon, dass man
mindestens 1 Elektron mehr braucht für eine Änderung ;-).

Die wesentliche Kenngröße, die du suchst, ist hier die Leerlauf-
verstärkung, meist ist allerdings die Offsetspannung wichtiger, denn
sie bestimmt in der Praxis sehr viel stärker, wie klein die noch
verarbeitbaren Spannungen sind.

Autor: mhh (Gast)
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Sandro schrieb:
> --> was ist die kleinste Eingangspannungsänderung, die der OPV umsetzt.

Kann man pauschal garnicht so sagen.

Weil der Eingangsspannungsoffset z.B. temperaturabhängig ist, sollte das 
Nutzsignal größer sein als diese Offsetspannung. Bei Wechselgrößen wird 
es weniger an erforderlicher Eingangsspannung, wenn die Gleichspannung 
geblockt wird. Dort spielt aber wieder das Rauschen eine Rolle.

Autor: Sandro (Gast)
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Hi,

ja genau  - das ist ja das Problem, die Offset-Spannung kann driften wie 
sie will  - für die Anwendung brauche ich keine absuluten Werte  - es 
reicht wenn, Änderungen im 0,05 - 2uV Bereich erfasst werden  - muss 
nicht mal linear sein ... nicht langzeitstabil, nichts  - die tpyischen 
Zeitskalen sind 20 Änderungen / Sekunde, damit sind Drifts egal...

( Rauschen, bekomm ich bisher recht gut mit Tiefpass raus )


( Anwendung  - komplex - dient zur analogen Nachregelung im 
Laborexperiment)

Gruß

Sandro

Autor: mhh (Gast)
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Sandro schrieb:
> Änderungen im 0,05 - 2uV Bereich erfasst werden

Du wirst es einfach am lebenden Objekt testen müssen. Das ist schon sehr 
problematisch mit Einstreuungen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Meist will man auch noch etwas Bandbreite haben. Daher macht man selten 
10000 in einer Stufe. Sofern man das Experiment selbst ansetzen kann, 
arbeitet man mit einem Lock-in Verstaerker um das Rauschen los zu 
werden. Dabei moduliert man das ganze Experiment mit einem 
Wechselanteil, zB 100kHz und arbeitet dann mit 10Hz Bandbreite. Das 
ergibt eine Verbesserung des Signal-to-noise um den Faktor 10000, oder 
40dB. Bei diesen 100kHz erreicht man dann nur noch eine Verstaerkung von 
100 mit einer stufe. Dh mit 2-3 Stufen ist man dann auch wieder bei 
10000.
Ich hab so schon nV nach mV verstaerkt.

Autor: Ernestus Pastell (malzeit) Benutzerseite
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Sandro schrieb:
> --> was ist die kleinste Eingangspannungsänderung, die der OPV umsetzt.

Nicht nur der Offset driftet mit der Temperatur sondern auch die 
Leerlaufverstärkung, da es keine Rückkopplung im OP gibt (Außer der 
Frequenzkompensation)

Speziellere Optionen neben dem Lock-in-Verstärker wären noch Auto-Zero 
und Chopperverstärker. Rauschen dürfte auch ein Problem darstellen.

Selbst habe ich keine Erfahrung mit solchen Messaufgaben

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