Es gibt ein paar Regeln zu Takten von digitalen Schaltungen. Dein Satz:
>Ich hätte im 1. Prozess ein Clock-Enable Signal erzeugt und
>dieses im 2. Prozess nach rising(edge) in einer if-Abfrage verwandt.
zeigt, dass Du die wichtigste dieser Regeln kennst (synchrones Design).
Trotzdem, es gibt Fälle, in denen ein zweiter (dritter) Takt sinnvoll
und richtig ist. So kann es sein, dass durch die Einführung von
zusätzlichen Takten ein nennenswerter Teil der Schaltung weniger Strom
verbraucht. Ob man den langsameren Takt mittels einer Logik oder einer
PLL erzeugt, ist dabei egal. Moderne FPGA verfügen über mehrere
Clock-Netzwerke, und die kann man schon nutzen. Allerdings muss man dann
auch die Taktdomänen als unabhängig ansehen, also Synchronisationsstufen
für Domänenübergänge einbauen. Nur dann ist man wirklich sicher und
braucht sich um den Skew keine Sorgen mehr zu machen.