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Forum: Platinen Gerber Fräsdaten für Leiterplattenhersteller


Autor: Markus (Gast)
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Servus Kammeraden!

Ich hätte da mal eine Frage zu Fräsdaten:
Bis jetzt habe ich meine Leiterplatten immer bei MakePCB fertigen 
lassen. Die akzeptieren die Leiterplattendaten nur im Gerber Format. Auf 
deren Seite gibt es auch eine Anleitung, wie die Gerberdateien zu 
erstellen sind. Mir ist jetzt allerdings aufgefallen, dass der Layer 46 
- Milling gar nicht mitexportiert wird. Trotzdem fräsen die Chinesen 
aber genau da, wo ich es erwartet habe. Z.B. beim Eagle-Bauteil 
JACK-PLUG1 (ein DC-Hohlstecker) sind die 3 Anschlüsse Langlochpads, 
welche eben auch im Milling-Layer so eingezeichnet sind. Da aber dieser 
Layer gar nicht mitexportiert wurde, woher wussten die, dass ich ein 
Langlochpad und nicht ein normales Pad benötigte?

LG Markus

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Markus schrieb:
> welche eben auch im Milling-Layer so eingezeichnet sind. Da aber dieser
Nicht in meiner JACK-PLUG1?

> Layer gar nicht mitexportiert wurde, woher wussten die, dass ich ein
> Langlochpad und nicht ein normales Pad benötigte?
Lässt du einen Bestückungsdruck aufbringen?
Kann es mir nur so erklären, dass da ein schlauer Chinese sitzt, der 
B-Druck und Pad sieht und aus deinen Bohrungen dann Langlöcher macht.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Vielleicht hast du ja zwei Bohrungen nebeneinander?  Ab einer
bestimmten Bohrungsgröße werden Bohrungen üblicherweise gefräst
(wobei ich mir das bei einem Hohlstecker noch nicht vorstellen kann).

Hast du dir denn deine Gerberdaten mal angeguckt?

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Vielleicht hast du ja zwei Bohrungen nebeneinander?  Ab einer
> bestimmten Bohrungsgröße werden Bohrungen üblicherweise gefräst
> (wobei ich mir das bei einem Hohlstecker noch nicht vorstellen kann).

Hallo,

das ist auch eine Platzfrage. Komponenten mit Blechgehäuse, also viele 
Stecker, haben Blechfahnen als Befestigungs- und PE-Anschluss. Da hast 
du die Wahl, z.B. einen Schlitz 2 x 1 mm (natürlich dk) vorzusehen oder 
eine 2mm-Bohrung. Die funktioniert auch einwandfrei, braucht aber halt 
viel mehr Platz. Das kann besonders ins Gewicht fallen, wenn du mehrere 
solche Stecker am Rand nebeneinander unterbringen willst, dabei kann es 
leicht um einen Stecker mehr oder weniger gehen - hatte ich schon öfter.

oT: dass die Chinesen uns gern bescheissen, heisst nicht dass sie blöd 
sind. Die können durchaus auch auf dem Mond landen.

Gruss Reinhard

Autor: Michael Sauron (Firma: www.das-labor.org) (laborsauron)
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>wussten die, dass ich ein
>Langlochpad und nicht ein normales Pad benötigte?

Layer Dimension enthällt solche Informationen.

>Lässt du einen Bestückungsdruck aufbringen?
>Kann es mir nur so erklären, dass da ein schlauer Chinese sitzt, der
>B-Druck und Pad sieht und aus deinen Bohrungen dann Langlöcher macht.

Der Bestückungsdruck wird natürlich nicht für Fräsungen missbraucht.



Einzig die Frage, wann das Langloch metallisiert wird, ist nicht 
einheitlich zu beantworten.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Michael Sauron schrieb:
> Layer Dimension enthällt solche Informationen.
Nö.
Das is einfach nur falsch. Siehe Doku oder: 
Beitrag "Re: Eagle: Abstand Massefläche zur Bohrung"

> Der Bestückungsdruck wird natürlich nicht für Fräsungen missbraucht.
Na dann mach du mal nen Vorschlag...

> Einzig die Frage, wann das Langloch metallisiert wird, ist nicht
> einheitlich zu beantworten.
Ioa, für dk und ndk gibts getrennte Files.
Nachdem Eagle das an sich gar nicht kann, muss sowas also eigentlich per 
Hand erzeugt werden.

@Markus:
Mal die Gerber-files selbst angeschaut?

Autor: Markus (Gast)
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Ja, die generieren Dateien habe ich mir angeschaut. Hat alles prima 
ausgesehen, von Fräsungen war jedoch nichts zu sehen. Nur die Bohrungen 
wurden angezeigt. Wie gesagt, der Layer mit den Fräsdaten wurde auch gar 
nicht exportiert.

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