Hallo zusammen,
ich grüble momentan darüber nach, ob es denn sinn macht ein altes
PC-Netzteil als "Starterbox" zu Missbrauchen.
ICh muss mich (dank seltener Nutzung, und daher kaputter Batterien)
häufig mit startproblemen an 50ccm-Rollern und Rasenmähern Ärgern.
Jetzt hat mich ein fremdes Projekt "PC-Netzteil als Autoladegerät" auf
den Gedanken gebracht meine Roller und Rasenmäher mit
PC-Netzteilunterstützung zu starten. Die Anlasser brauch bei den kleinen
Motoren selten mehr als 40A@12W und für diese Leistung hätte ich sogar
ein 450W-NT (12V, 42A).
Ich müsste also lediglich die Spannung noch von 12 auf 13-14V aufdrehen
und Überflüssigen Ballast (5V-Leitung etc.) entfernen und 2 Dicke Kabel
aus dem Gehäuse herausfühen.
Was meint ihr? Ist das gefährlicher Schwachsinn oder durchaus ne Idee?
(gefährlich in dem Sinne, dass mir das NT aufgund irdenwelcher Effekte,
die ich erade nicht bedenke, durch die Elektrostarter um die Ohren
fliegen kann.)
Gefährlich ist das verändern eines NT und Arbeiten an Netztspannung
natürlich und dieser Lebensgefahr bei unachtsamkeit bin ich mir
natürlich bewusst.
lg
Roland
Bringt das 450W Netzteil wirklich 42A auf der 12V-Schiene? Vermutlich
wird Dir eher der Einschaltstrom des Anlassers das Netzteil in die
Kurzschlußabschaltung schicken.
Wenn Du Pech hast, dann kommt es primärseitig zur spontanen Kernspaltung
der Schalttransistoren. Btdt.
Machen kannst du das, das Netzteil hat einen Kurtzschlussschutz und wird
bei Überlastung einfach abschalten (soweit auf ungeprüfte Eigenschaften
von chinesischen Billigprodukten Verlass ist).
Aber ich fürchte, mit 40A kommst du nicht weit. Die Motoren werden aber
noch eigene Akkus haben, die eigentlich genug liefern solten, insofern
ist das Netzteil nur Hilfestellung.
Ob das Netzteil ohne Mindestlast anläuft, müsstest du prüfen, ob es an
14.4V (voller Bleiakku) am Ausgang nicht einfach ausgeht (oder gar die
Crowbar (Überspannungsnotabschaltung, die bei Spannung "vom Ausgang her"
nicht abgesichert ist) zieht, die aber bei den Billigdingern schon lange
wegrationalisiert ist, siehst du dann ja. Ich denke mal, du brauchst das
Netzteil nicht zusätzlich noch für deinen PC.
ABER:
Der ganze Humbug fällt dir nur ein, weil du schon viel früher deine
Fehler machst, nämlich bei der Behandlung der Motoren. Gut gewartete
Motoren springen nämlich problemlos an. Bei 2-Takten verharzt oft das
Öl, regelmässiges Einlegen des Vergasers in Vergaserreiniger bringt
neuen Schwung. Magnetzündungen sollte man hin und wieder mal
kontrollieren, ob der Spalt überhaupt noch klein genug ist. Dann
brauchst du weder ein bescheuertes Netzkabel zum Starten, noch überhaupt
einen Akku und Startermotor zum Anlassen, sondern ein kurzer Tritt oder
Zug reicht.
Wer also Starthilfe benötigt, blamiert sich, denn er beweist, daß er von
Motorenpflege nichts versteht.
MaWin schrieb:> Aber ich fürchte, mit 40A kommst du nicht weit. Die Motoren werden aber> noch eigene Akkus haben, die eigentlich genug liefern solten, insofern> ist das Netzteil nur Hilfestellung.
...und dafür wird es genügen. Wenn man es auf 14,4 V (unter Last)
dreht, kann es in den Startpausen die Batterie genug nachladen, als
dass diese dann den eigentlichen Strom für den Anlasser aufbringen
kann. Viel anders funktionieren PKW-Starthilfekabel letztlich auch
nicht (daher muss man den Motor des helfenden Fahrzeugs auch laufen
lassen, denn nur dadurch wird auch die Batterie des geholfenen
Fahrzeugs geladen). Man staunt immer wieder, wie viel Strom man
in so einen gut entladenen Bleiakku reinpumpen kann.
Ansonten Zustimmung, dass bei Startproblemen die Ursache eher
woanders liegt. Gegen seltene Nutzung hilft übrigens brauchbar eine
Erhaltungsladung, also um die 10 mA permanent. Damit übersteht der
Blei-Gel-Akku meiner MZ nun schon viele Jahre eher geringer Nutzung
(praktisch nur so 1x im Jahr gefahren).
MaWin schrieb:> Wer also Starthilfe benötigt, blamiert sich, denn er beweist, daß er von> Motorenpflege nichts versteht.
Einen alten Rasenmäher und Nachbars Roller hab' ich mit einem Sprüher
Frekaderm (Desinfektionsmittel) in den Luftfilter wiederbelebt.
Ersatzweise funktionieren auch sonstige, stark alkoholhaltige Sprays
(Deo o.ä.). Billiger als jedes Startpilotspray.
> Startpilotspray
Du hast dasmit das Problem aber nicht gelöst,
sondern nur für den heutigen Tag umgangen.
Der Motor springt nach wie vor schlecht an...
Jörg Wunsch schrieb:> Viel anders funktionieren PKW-Starthilfekabel letztlich auch> nicht (daher muss man den Motor des helfenden Fahrzeugs auch laufen> lassen, denn nur dadurch wird auch die Batterie des geholfenen> Fahrzeugs geladen).
Das kann in die Hose gehen. Nicht jede LiMa ist kurzschlussfest/
strombegrenzt von der Regelung her. Da ist dann das Starthilfekabel die
einzige Stromlimitierung. Da können schnell mal die Gleichrichter
nachgeben. Und dann wird es teuer und ärgerlich. Also lieber Motor
auslassen.
mhh schrieb:> Nicht jede LiMa ist kurzschlussfest/> strombegrenzt von der Regelung her.
Seit der Einführung der Drehstromlimas kenne ich die Teile nur
mit Strombegrenzung. Wie sollten sie sonst in der Lage sein, den
(entladenen) Bleiakku des eigenen Fahrzeugs unbeschadet zu
überstehen? (Die Strombegrenzung damals war noch im elektro-
mechanischen Regler integriert, anstelle des nun nicht mehr nötigen
elektromechanischen Rückstromschalters.)
MaWin schrieb:> Du hast dasmit das Problem aber nicht gelöst,> sondern nur für den heutigen Tag umgangen.
Sofern es nur am verharzten Vergaser oder am alten Benzin in der
Schwimmerkammer, bei dem sich die leicht entzündlichen Bestandteile
schon vor Jahren aus dem Staub gemacht haben, liegt, sorgt der
nachlaufende Sprit bei laufendem Motor für die notwendige "Spülung".
Eine verstopfte Düse oder defekte Akkus kann das natürlich nicht
kurieren.
Sowohl der Rasenmäher als auch Nachbars Roller springen nach der kurzen,
aber wirksamen Behandlung wieder einwandfrei an.
Jörg Wunsch schrieb:> Wie sollten sie sonst in der Lage sein, den> (entladenen) Bleiakku des eigenen Fahrzeugs unbeschadet zu> überstehen?
Wenn man mal so 40A in die Batterie schickt, steigt die Spannung an ihr
über die geregelte Spannung. Ist die Batterie richtig runter ist ja kein
Start mehr möglich. Bei der Starthilfe wird dann ja auch schon
"vorgeladen".
Also anders gesagt, dort wird kein höherer Strom erreicht als die LiMa
hergibt.
Es gibt noch genug Modelle ohne Strombegrenzung. Meinen Bekannten vom
Boschdienst freuts - er lebt von sowas.
mhh schrieb:> Das kann in die Hose gehen. Nicht jede LiMa ist kurzschlussfest/> strombegrenzt von der Regelung her. Da ist dann das Starthilfekabel die> einzige Stromlimitierung. Da können schnell mal die Gleichrichter> nachgeben. Und dann wird es teuer und ärgerlich. Also lieber Motor> auslassen.
NEIN! Aber lass ihn aus wenns dir lieber ist. Selbst der ADAC sagt:
erhöhtes Standgas am Wirtsfahrzeug! Egal ist nicht das Thema!
Und ja die ursache ist woanders zu suchen. Gibt ja auch Batterietrainer
etc. Aber all das ist nicht Thema. Ich gedenke ein Netzteil zu
umzubauen, dass ich Starten kann, ähnlich dem Fremdstart.
Naja ich werde mich dann jetzt mal dran machen, die richtigen Teile zu
tauschen um auf 14,4V zu kommen, aber so wie ich das heir gerade sehe
ist erst mal reverseengeniering und viele Bauteile entsorgen angesagt...
Ziemlich kompakt gebaut so ein Netzteil...
Wer tipps für mich hat, z.B. Websites, auf denen sowas hervoragend,
verallgemeinerbar beschrieben ist, ich lese gerne!
Roland F. schrieb:> Selbst der ADAC sagt:
Ja, die sagen viel wenn der Tag lang ist. Z.B. das die Zündspulen defekt
sind obwohl es die Benzinpumpe war... (120€ in den Sand gesetzt)
Und ja, ich lasse den Motor aus, wenn ich Starthilfe gebe.
Aber hast Recht, es schweift ab.
Roland F. schrieb:> Naja ich werde mich dann jetzt mal dran machen, die richtigen Teile zu> tauschen um auf 14,4V zu kommen,
Du musst bei Verwendung als Starthilfe nicht auf die 14,4V kommen. 12V
reichen auch (Die Spannung am Akku bricht beim Startvorgang auf ein
ganzes Stück unter 12V zusammen. Also helfen da auch kräftige 12V
ausreichend.).
mhh schrieb:> Wenn man mal so 40A in die Batterie schickt, steigt die Spannung an ihr> über die geregelte Spannung.
Wie sollte sie das tun? Der Regler ist letztlich ein U-I-Regler,
also konstanter Strom bis zum Erreichen einer bestimmten Spannung,
danach konstante Spannung. Klar ist der Regler nicht ideal, der
Übergang mithin nicht rechteckig. Aber vom Prinzip her hatte
selbst der mechanische Regler vor 25 Jahren eine solche Kennlinie,
und die Notwendigkeit der Strombegrenzung ergab sich einfach daraus,
dass die Stromergiebigkeit dieser Limas so viel besser waren als
die der Vorgänger, dass es ohne nicht mehr ging.
> Ist die Batterie richtig runter ist ja kein> Start mehr möglich.
Auch wenn sie nicht "richtig runter" ist, zieht sie unmassig Strom,
wenn sie geladen wird. Das war eine der Lektionen, die ich damals
gelernt habe, als ich den mechanischen Regler meiner MZ durch einen
elektronischen ersetzt habe. Ich habe 10 A gesucht, die scheinbar
"verloren gingen". Gingen sie natürlich nicht. ;-) Ich hatte einer
9-Ah-Batterie einfach nur nicht zugetraut, so viel Strom zu schlucken,
da es dem gängigen Theorem "Lade mit 0,1C" widersprach. Sie war nur
ein wenig entladen, weil ich am Abend zuvor die Scheinwerfer
eingestellt habe. Ein Bleiakku verträgt unterhalb seiner
Gasungsspannung so viel Ladestrom, wie er auch Entladestrom verträgt,
denn das ganze System ist dann rein thermisch durch den
(gleichstrommäßigen) Innenwiderstand des Akkus begrenzt, und der ist
bekanntermaßen ziemlich klein. Ab Erreichen der Gasung muss man den
Strom reduzieren. (Bei einem gasdichten Akku muss man natürlich schon
vorher reduzieren, um die Gasung komplett zu vermeiden.)
mhh schrieb:> Du musst bei Verwendung als Starthilfe nicht auf die 14,4V kommen.
14,1 V genügen sicher auch. 12 V genügen nicht, weil der Akku
davon nicht geladen wird und der Netzteil zu schwachbrüstig sein
wird, den Anlasser komplett ohne Akku drehen zu können.
Jörg Wunsch schrieb:> 12 V genügen nicht, weil der Akku> davon nicht geladen wird und der Netzteil zu schwachbrüstig sein> wird, den Anlasser komplett ohne Akku drehen zu können.
Leer sein darf er dort nicht, das ist klar. Aber bei leerem Akku ist
dann auch mit 14V kein Start möglich, das Netzteil müsste den Akku erst
etwas aufladen. Macht also für mich keinen Unterschied. Das wäre
Entscheidung: Ladegerät oder Starthilfegerät.
Jörg Wunsch schrieb:> Auch wenn sie nicht "richtig runter" ist, zieht sie unmassig Strom,> wenn sie geladen wird. Das war eine der Lektionen, die ich damals> gelernt habe, als ich den mechanischen Regler meiner MZ durch einen> elektronischen ersetzt habe. Ich habe 10 A gesucht, die scheinbar> "verloren gingen".
TS oder ETZ? Bei der 150er brachte die LiMa 15A, also selbst wenn
vorhanden, hätte eine Strombegrenzung noch nicht gegriffen.
Jörg Wunsch schrieb:> Ein Bleiakku verträgt unterhalb seiner> Gasungsspannung so viel Ladestrom, wie er auch Entladestrom verträgt,> denn das ganze System ist dann rein thermisch durch den> (gleichstrommäßigen) Innenwiderstand des Akkus begrenzt, und der ist> bekanntermaßen ziemlich klein.
Aber nicht beim Anlegen seiner Nennspannung wird der Strom erreicht.
mhh schrieb:> Leer sein darf er dort nicht, das ist klar. Aber bei leerem Akku ist> dann auch mit 14V kein Start möglich, das Netzteil müsste den Akku erst> etwas aufladen.
Genau das tut es aber, wenn es auf 14 V eingestellt ist. Und das
tut's verdammt schnell. Ein Auto muss man nach einer Starthilfe
vielleich 1 km weit fahren, danach kann es den Anlasser schon wieder
selbst drehen (vorausgesetzt, die Batterie war nur einfach leer und
nicht kaputt).
> TS oder ETZ?
ETZ, ich schrieb was von Drehstromlima. Das Teil war auf 15 A
begrenzt, im Original mit dem mechanischen Regler. Die
Strombegrenzung war dort mit dem seitlichen Kontakt im Regler
realisiert, der vormals als Rückstromschalter diente. (Der
Rückstromschalter war durch den Diodengleichrichter überflüssig
geworden.)
In meiner Variante habe ich die Begrenzung mit einem Reed-Kontakt
gemacht. Das funktioniert alles heute noch anstandslos.
> Aber nicht beim Anlegen seiner Nennspannung wird der Strom erreicht.
Daher heißt sie ja auch "Nennspannung". Das ist nur ein willkürlicher
Mittelwert. Während der Ladung geht sie um einiges hoch, mit
CV-Ladung bei 14,4 V bekommt man die Batterie vielleicht zu 80 %
geladen, danach müsste man mit CC weiterladen bis Ladeschlussspannung
(macht man im Fahrzeugbetrieb natürlich nicht, d. h. dort lebt man
einfach damit, weniger Kapazität zur Verfügung zu haben). Bei der
Entladung kann die Spannung je nach Last durchaus bis zu 50 % der
Nennspannung einbrechen, das ist noch für einige Sekunden ein
zulässiger Lastfall für einen Bleiakku.
Bei Nennspannung würde die Batterie weder geladen noch entladen.
Wenn ich mal wieder in Dresden bin, gehen wir ein Bierchen trinken. :)
Jörg Wunsch schrieb:>> Aber nicht beim Anlegen seiner Nennspannung wird der Strom erreicht.>> Daher heißt sie ja auch "Nennspannung". Das ist nur ein willkürlicher> Mittelwert.
Ich meinte damit die 13,5 - 14,2V, auf die die Regler regeln. Bei der
Spannung fließen keine 100A in die Batterie.
Jörg Wunsch schrieb:> Ein Auto muss man nach einer Starthilfe> vielleich 1 km weit fahren, danach kann es den Anlasser schon wieder> selbst drehen
Das liegt aber auch daran, daß in der Zeit der Innenwiderstand des Akkus
gesunken ist durch das Laden. Nach dem Kilometer ist der Akku nicht
gleich wieder halbvoll. Der zweite Startvorgang nach einem erfolglosen
ersten geht schon wieder in die Hose.
Jörg Wunsch schrieb:> ETZ, ich schrieb was von Drehstromlima.
Überlesen, sorry.
mhh schrieb:> Wenn ich mal wieder in Dresden bin, gehen wir ein Bierchen trinken. :)
Ja, gern.
> Ich meinte damit die 13,5 - 14,2V, auf die die Regler regeln. Bei der> Spannung fließen keine 100A in die Batterie.
100 A nicht, aber "1 C" schon, zumindest am oberen Ende deines
(recht weit gefassten) Bereichs. In eine Autobatterie also schon
mal 40 A.
So groß sollte die Regeltoleranz auch nicht sein (obwohl sie es
manchmal leider ist). 300 mV sind für einen 12-V-Bleiakku schon
ein heftiger Unterschied. Eigentlich sollte ein Regler die
Spannung (temperaturkompensiert) auf ± 100 mV genau regeln.
Jörg Wunsch schrieb:> 100 A nicht, aber "1 C" schon, zumindest am oberen Ende deines> (recht weit gefassten) Bereichs. In eine Autobatterie also schon> mal 40 A.
Ja, das ist der Wert den ich oben nannte und den die Lima auch bringt.
Jörg Wunsch schrieb:> So groß sollte die Regeltoleranz auch nicht sein (obwohl sie es> manchmal leider ist).
13,2V war der schlechteste, den ich mal in den Händen hatte.
14,8V hatte ein anderer, der Autobesitzer war nur am Wasser nachfüllen
und Lampen wechseln. Ist aber beides schon paar Jahre her.
Jörg Wunsch schrieb:> Eigentlich sollte ein Regler die> Spannung (temperaturkompensiert) auf ± 100 mV genau regeln.
Kostet 5 cent zuviel, obwohl technisch kein Problem.
Jörg Wunsch schrieb:> Ja, gern.
Ich nehm Dich beim Wort. :)
Aber nun gN.
Tach Roland!
Wie mhh schon sagte. Der Anlasser fühlt sich auch bei 12V wohl. Der
Grund warum der Anlasser nicht mehr hochkommt ist ja, dass die
Akkuspannung während des Startens durch den hohen Innenwiderstand des
Akkus(durch tiefen Ladestand oder Überalterung) nur noch ein paar Volt
beträgt.
Ich selbst habe erst vor ein paar Tagen meinen Roller nach langer
Standzeit mal wider anlassen müssen und der Akku ist auch hin. Ich war
wirklich überrascht zu sehen wie gut das mit meinem 33A Snt anlief. Ich
hätte vermutet, dass der Anlasser im "Startmoment" mein Nt in die Wüste
schickt aber es hat die Spitzenströme wunderbar gemeister.
Ich würde dir raten an dem Netzteil nicht allzuviel herumzubasteln. Die
Teile sind verdammt empfindlich. Auch wenn man nach recht kurzer Zeit
hinter den typischen Schaltungsaufbau gestiegen ist; man vergisst beim
Umbau trotzdem immer irgend einen trickreichen und total bescheuerten
Teil der Schaltung mit dem man 5 Cent sparen konnte. Und wenn man
erstmal einen Teil der Regelschleife beschädigt hat begrüßt einen beim
Einstecken ein Vorgeschmack auf nächstes Sylvester.
Thor
Alex S. schrieb:> Ich würde dir raten an dem Netzteil nicht allzuviel herumzubasteln. Die> Teile sind verdammt empfindlich. Auch wenn man nach recht kurzer Zeit> hinter den typischen Schaltungsaufbau gestiegen ist; man vergisst beim> Umbau trotzdem immer irgend einen trickreichen und total bescheuerten> Teil der Schaltung mit dem man 5 Cent sparen konnte. Und wenn man> erstmal einen Teil der Regelschleife beschädigt hat begrüßt einen beim> Einstecken ein Vorgeschmack auf nächstes Sylvester.
Öhm, da hast du wohl recht. Fehlersuche läuft noch... ;-)
Ich wollte doch nur.................
Tja egal, selbst wenns nix wird, wars ne schöne Erfahrung.
Roland F. schrieb:> Die Anlasser brauch bei den kleinen>> Motoren selten mehr als 40A@12W und für diese Leistung hätte ich sogar>> ein 450W-NT (12V, 42A).
Wenn Du es gemäß www.sprut.de modifizierst, kommt Du auf ca. 38A bei 12
V
Also größer planen: mit einem 600 W NT kriegst Du besser hin.
Unmodifiziert bringt es jedenfalls keine 42A auf der 12V Schiene.
Also bei Sprut finde ich geare nichts was mir direkt helfen könnte, die
Seite ist einfach zu umfangreich. Brauch ich aber auch nicht mehr.
Ein näherer linkt wäre trotzdem interessant.
Ich hab das NT jetzt soweit fertig. Ein IC ist mir zwar wegen einem
Lötklecks der 28V am Ausgang verursachtegestorben, aer gut. Bei 20V war
für den armen IC Schluss. Naja war ja eh "nur" der IC für den Under- und
Over-voltagelockout. Zugegeben, jetzt weiß ich nicht was im Falle eines
Kurzschlusses passiert, aber das stellt sich dann schon raus. Kabel oder
Netzteil, einer wird zuerst Indianer spielen und Rauchzeichen geben...
Auf die schnelle hatte ich gerade keine passende Idee für einen
einfachen Currentlimiter bei rund 40A.
40A einfach mal eben über einen Widerstand messen... eher nicht.
Und einen entsprechenden Shunt habe ich im Moment nicht da.
Ich schätze nach dem ersten geglückten startversuch werde ich aber an
dieser doch Sicherheitsrelevanten Stelle nachbessern.
Weiß nur noch nicht wie das passieren soll. selbst ein 0,01R
Shunterwiderstand müsste bei 40A 16W abkönnen... 2 Parallel müssten je
4W... Das ist schon ne menge Holz wie ich finde.
Induktiv Messen halte ich für overkill. Dann solls eher Rauchen.
Zur Not such ich 40A Sicherungen.
Sehe da gerade bei Reichelt:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C48;GROUPID=3307;ARTICLE=35218;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=280BcruKwQARwAAGTxks8853d391f0d478ce8c8b798b1979d2e41
Wär das nicht was? 2 Stück parallel?
Ansonsten vielleicht sowas eingelötet: sollte auch ein Notfallplan sein.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=IC4;GROUPID=3609;ARTICLE=48022;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=280BcruKwQARwAAGTxks8853d391f0d478ce8c8b798b1979d2e41
Bessere Ideen?
@Peter K.
hat da jemand meine Idee nachgemacht? und versuchst jetz meinen Thread
zu klauen?, aber ist OK. Ich schenk ihn dir, mein Netzteil läuft. Regelt
zwar bei 35A ab und jeht in den Failsave, aber gut. 35A sind auch ne
menge Holz.
An deiner Stelle würde ich vermutlich so ne 40A-Sicherung nehmen und
evtl. Sogar dazu eine Schaltung, die anhand des Innenwiederstandes der
Sicherung in den Failsave schalten kann.
mhh schrieb:> Ja, die sagen viel wenn der Tag lang ist. Z.B. das die Zündspulen defekt> sind obwohl es die Benzinpumpe war... (120€ in den Sand gesetzt)> Und ja, ich lasse den Motor aus, wenn ich Starthilfe gebe.
Ja, und wenn das parasitäre Fahrzeug im Winter ne Minute orgelt ohne
anzulaufen stehen dann zwei Kutschen in der Gegend rum und zwei Fahrer
laufen zum Bus :)
hab ich auch schonmal gesehen, beim Frühstück kurz vor Weihnachten
morgens vom Küchentisch aus, in meiner Straße. Sehr amüsant :))
ascii schrieb:> Ja, Du kannst den Strom pi*daumen am Steuertrafo messen. Was für ein IC> sitzt auf deinem Netzteil?
Steuertrafo? negativ. Primär ist nur eine Wickling Sekundär 2 wobei die
in Reihe sind, also sekundär eine mit Mittelabgriff. (Die 3,3V kamen
ganz wild von der 5V-Wicklung über eine kleine Drossel zu der einen
Gleichrichterdiode...)
Ist aber alles raus, die Diode ist zu den 12V übergesiedelt, schadet ja
nicht.
Das netzteil besteht jetzt primärseitig (original gelassen) aus einem
UC3843 und dessen Beschaltung halt.
Sekundär ist dann nur diode und Filter. Fertig.
Prima, der UC3843 hat eine Stromreglung mit drin. Selbst wenn du das Nt
überlastest sollte der UC seine Grenzen kennen. Rauchen kann da
eigentlich nichts.
Mit betonung auf eigentlich. Eine 40A Schmelzsicherung wird nicht
schaden.
Thor