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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Disco-Strobo als Fotoblitz


Autor: Sparfuchs (Gast)
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Hallo Forum;

Der Betreff sagt eig. schon viel aus:
Ich bin gerade auf die Idee gekommen, ob man (ich fotografiere selten, 
brauche jedoch für einige Bilder jetzt einen 2. ext. Blitz) so ein 
billig Strobo von Conrad umfunktionieren kann zu nem Slave-Blitz. D.h. 
statt periodisch zünden lassen, einfach per Fotodiode auslösen. (ja 
natürlich kann man - ehr rethorische Frage ;-) ) (ggf. auch einfach eine 
Blitzröhre nehmen und ne Zündspule etc)

Die Frage ist eigentlich nur, was ihr meint, wie weit es mit der 
Helligkeit reicht? Auch wenn es immer wieder viele LED-Blitzprjekte 
gibt, preislich sind diese, wenn sie etwas leisten sollen, leider in 
Bereichen, die ich nicht ausgeben will.

Ich habe grade die Hoffnung (da ich das nicht per Akku brauche, weil ich 
230V in der Nähe habe) dass ich über den Selbst-Bau-Weg günstiger fahre. 
Es gitb zwar Slave-Geräte aus China, jedoch haben die z.T. Leitzahlen, 
die mein interner Blitz fast schafft.

M.f.G. Sparfuchs

Autor: Max (Gast)
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die strobos ham nen zu kleinen kondi, aber  den kann man ja einfach 
aufstocken (< 5€)

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Max schrieb:
> die strobos ham nen zu kleinen kondi, aber  den kann man ja einfach
> aufstocken (< 5€)

Tue das, und Dir fliegt im Extremfall die Blitzröhre in tausend 
Splittern um die Ohren!
Diese Röhren sind für eine bestimmte max. Impulsbelastung ausgelegt 
(i.d.R. in Ws = Wattsekunden angegeben). Wird der Kondensator 
vergrößert, so kann er beim Zünden der Röhre mehr Energie (= mehr Ws) 
durch sie 'jagen', was sie, zugegeben vielleicht nicht gleich beim 
ersten mal, thermisch überlastet.

Von solchen Experimenten kann ich nur abraten!!!

Autor: g457 (Gast)
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Spar Dir das Lehrgeld, besorg Dir einen alten gebrauchten Blitz aus der 
Bucht (inklusive Versand < EUR 10, trotzdem recht brauchbar und wenn man 
drauf achtet in wenigstens drei Stufen regelbar), häng da ggf. eine 
Fotozelle dran (z.B. wie in [1]) und sei glücklich. Falls Du [E, i, 
p]TTL/.. blitzen willst, dann brauchts noch einen kleiner Zähler 
('auslösen auf den zweiten Blitz').

HTH

[1] http://www.heise.de/ct/artikel/Blitzhilfe-287908.html

Autor: Holm Tiffe (holm)
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...ne Fotozelle?

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/457143
???

Röhren für den nötigen Schaltverstärker könnte ich liefern...

@Raimund: Quatsch. Was glaubst Du woraus wir zu DDR Zeiten Discoflasher 
gebastelt haben? Dabei ist uns auch Nichts um die Ohren geflogen.

Ich würde zwar auch einen fertigen Blitzer nehmen weil das weniger 
Arbeit macht, aber in den Discoblitzen sind leistungsfähigere Röhren 
drin, eben weil die durchschnittliche Belastung deutlich höher als bei 
einem Fotoblitz liegt. Ein Bisschen Mut zum was zu basteln sollte schon 
vorhanden sein, wobei man sich natürlich des Risikos einer platzenden 
Lampe schon bewußt sein sollte, abe da ist zur Sicherheit eigentlich 
auch immer eine Schutzscheibe davor.

Gruß,

Holm

Autor: g457 (Gast)
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> ...ne Fotozelle?

..auch genannt Fotodiode. Der verlinkte Schaltplan ist da 
glücklicherweise ein-eindeutig :-)

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Discoblitzer (Stroboskope) und Blitzgeräte enthalten im Wesentlichen 
gleichartige Röhren. Diese Röhren sind aber auf den Einsatzzweck hin 
(Dauerlast vs. kurzzeitger Spitzenlast) konstruiert, also im Detail 
unterschiedlich und nicht 1:1 auswechselbar. Daher erscheint es auch mir 
am sinnvollsten, in der Bucht ein gebrauchtes Blitzgerät zu kaufen.

Bernhard

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Holm Tiffe schrieb:
> @Raimund: Quatsch. Was glaubst Du woraus wir zu DDR Zeiten Discoflasher
> gebastelt haben? Dabei ist uns auch Nichts um die Ohren geflogen.

Nun, dann haben die von Dir benutzten Röhren das wohl (zufällig?!?) 
ausgehalten.
Bei mir hatte ich mal vergessen die parallelgeschalteten ELKOs (zum 
Betreiben größerer Röhren) zu entfernen und hatte dann eine 'kleine' 
Röhre drangehängt: Machte nur ein einziges mal, dafür aber sehr 
spektakulär, "PAFF" und aus war's - der Glaskolben gesprengt und die 
Splitter flogen meterweit umher. Nur gut, daß ich die Röhre mit dem 
Reflektor von mir weg zeigen ließ. Da ich kein Brillenträger bin, hätte 
es sonst im wahrsten Sinne des Wortes "ins Auge gehen" können. ;-)

> Ich würde zwar auch einen fertigen Blitzer nehmen weil das weniger
> Arbeit macht, aber in den Discoblitzen sind leistungsfähigere Röhren
> drin, eben weil die durchschnittliche Belastung deutlich höher als bei
> einem Fotoblitz liegt. Ein Bisschen Mut zum was zu basteln sollte schon
> vorhanden sein, wobei man sich natürlich des Risikos einer platzenden
> Lampe schon bewußt sein sollte, abe da ist zur Sicherheit eigentlich
> auch immer eine Schutzscheibe davor.

Letztgenanntes kann ich nur hoffen!

Autor: melt (Gast)
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Am besten wäre es wohl den Röhrentyp rauszufinden und das Datenblatt zu 
lesen... nur dummerweise wird man da vermutlich erst bei besseren 
Geräten drankommen, so dass sich das ganze nicht lohnt bzw nur wenn man 
die komplette Ansteuerung selbst baut.

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