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Forum: Offtopic Neid in Deutschland - wir müssen alles schlecht reden


Autor: Mathias Braun (dedi)
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Hallo Leute,

für die jenigen, die mich noch nicht persönlich kennen, ich bin 27 Jahre 
alt und von Beruf (System-)Programmierer. Meine aller erste Software 
habe ich verkauft, als ich 14 Jahre alt war, seit meinem 16 Geburtstag 
arbeite ich, aktuell sind es 10-12 Stunden am Tag 7 Tage die Woche. Vor 
allem, weil mir die Arbeit Spaß macht. Als Gegenzug hierfür bin ich in 
der Lage mir teure Sachen leisten zu können.

Zugegeben, ich wohne mit meinen Eltern unter einem Dach, doch das Haus 
gehört zu 50% mir. Ich fahre auch ein etwas besseres Auto und trage z.B. 
auch eine Uhr, die sich nicht jeder leisten kann.

Nun zunächst einmal geht irgendwie JEDER davon aus, dass ich eine 
Wohnung miete und stets den Vermieter um Erlaubnis fragen muss. Wenn man 
dann hört, dass ich mit meinen Eltern unter einem Dach wohne, ist man 
gleich in der Schublade "Hotel Mama".

Der Wagen würde auch meinem Vater gehören und die Uhr ist ein Fake aus 
China. Das waren jetzt z.B. drei Beispiele, die ich bei anderen merke 
und da frage ich mich, woher so etwas kommt. Erstaunlicherweise ist es 
nur in Deutschland so, in der USA oder Australien habe ich diese 
Ablehnung nicht. Statt alles schlecht zu reden, freuen sich die Leute 
für einen. Wieso ist denn in DE so?

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Mathias Braun schrieb:
> das Haus
> gehört zu 50% mir. Ich fahre auch ein etwas besseres Auto und trage z.B.
> auch eine Uhr, die sich nicht jeder leisten kann

Und das wollteste jetzt hier erstmal loswerden, oder was?

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Also nun erstmal zu mir:

Ich bin ebenfalls 27 Jahre alt, habe kein dickes Auto - im Gegenteil, 
gestern ist sogar im Regen der Scheibenwischer kaputt gegangen - trage 
auch keine teure Uhr...genau 49$ hat die Chronos gekostet (OK, den 
Gutschein noch abziehen) - hab noch nichts verkauft in meinem Leben, 
arbeitet aber trotzdem auch, seit ich ca. 15 bin und kann noch nicht so 
lange programmieren - aber es wird von Tag zu Tag besser :-)

Aber: ich wohne nicht mehr bei Mutti.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Zu mir. Ich arbeite auch viel und habe keine Uhr. Mein Mobiltelephon 
spielt die Rolle der Uhr. Ich leiste mir eigentlich keine teuren 
Sachen...
:-)
:-)
:-)

Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
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Ist ne' Mentalitätsfrage, in vielen Ländern gehört es "zum guten Ton" zu 
zeigen, was man hat (oder so zu tun, als hätte man was). Ich persönlich 
mag das aber auch nicht.

Das du mit deiner Kohle gut über die Runden kommst, ist auch klar: du 
hast keine Miete, Strom, Wasser etc. zu zahlen (vielleicht anteilig) -
"Hotel Mama" passt, darüber brauchst du dich nicht aufregen.

> Statt alles schlecht zu reden, freuen sich die Leute
> für einen.

Sicher, das die sich für dich freuen ?? Nicht jeder, der lächelt ist ein 
Netter.

Gruss Uwe

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Das du mit deiner Kohle gut über die Runden kommst, ist auch klar: du
hast keine Miete, Strom, Wasser etc. zu zahlen (vielleicht anteilig) -


Moment ... nur weil jemand ein halbes Haus besitzt, bedeutet das noch 
lange nicht, dass dadurch keine Kosten entstehen. Wer sagt denn dass der 
Anteil bezahlt ist ? Uelicherweise laesst man eine Bank was 
einschiessen... bis zu Zweidritteln genaugenommen.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Uwe N. schrieb:
> Ist ne' Mentalitätsfrage, in vielen Ländern gehört es "zum guten Ton" zu
> zeigen, was man hat (oder so zu tun, als hätte man was).

Die Frage ist, wie man es macht. Für mich sind alles reine 
Gebrauchsgegenstände. Ich mache im Alltag keinen darauf aufmerksam, dass 
ich das und das habe.

Uwe N. schrieb:
> du
> hast keine Miete, Strom, Wasser etc. zu zahlen (vielleicht anteilig) -
> "Hotel Mama" passt, darüber brauchst du dich nicht aufregen.

Das ist nicht richtig. Ich muss den Kredit abzahlen, genauso wie Strom, 
Wasser, Internet, etc. Jeder hat eine eigene Wohnung in dem Haus, ich 
wohne oben und meine Eltern unten. Ein gemeinsames Haus hat aber einen 
großen Vorteil: alleine hätte weder ich mir so ein Haus leisten können, 
noch meine Eltern.

Uwe N. schrieb:
> Sicher, das die sich für dich freuen ?? Nicht jeder, der lächelt ist ein
> Netter.

Man kann die Haltung der Leute ganz klar sehen.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Mathias Braun schrieb:
> alleine hätte weder ich mir so ein Haus leisten können,
> noch meine Eltern

Und jetzt musste auf ewig mit denen zusammenwohnen? ;-)

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Lieber Mathias, vielleicht kannst Du gut programmieren, aber sonst musst 
Du wohl noch viel lernen. Erst mal solltest Du bei Gesprächen nicht 
sagen, dass Du mit Deinen Eltern zusammenwohnst, sondern es 
umformulieren zu: Ich wohne in einem Hausteil. Es braucht erstmal nicht 
betont zu werden, dass dieser Hausteil Dir gehört und das Deine Eltern 
im anderen Hausteil wohnen.
Wenn Dich alle wegen Deiner teuren Spielzeuge doof anmachen, dann 
verkehrst Du nicht unter einer Dir adäquaten Gesellschaft. Such Dir 
Freunde und Geschäftspartner mit ähnlichen Einkommens- und 
Vermögensrahmen aus und schliesse Dich denen an.
Nur mal als Beispiel; ein Milliardär spielt eher Golf oder segelt als 
dass er im lokalen Fussballclub mitspielt.
Du packst das schon noch...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Liegt an der Ungleichverteilung des hier produzierten Wohlstands.
Der Staat versucht zwar zu kompensieren, aber das klappt eben nicht
immer.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Dennis E. schrieb:
> Und jetzt musste auf ewig mit denen zusammenwohnen? ;-)

1. Wieso nicht?
2. Hier greift wieder das deutsche Schubladendenken. Man baut ein Haus 
=> man lebt auf ewig in dem Haus. Wer oder was sollte mich denn daran 
hindern, das Haus zu verkaufen und z.B. in eine andere Stadt oder ein 
anderes Land zu ziehen? Oder einfach ein neues zu bauen?

Autor: A. K. (prx)
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Mike Hammer schrieb:

> Liegt an der Ungleichverteilung des hier produzierten Wohlstands.
> Der Staat versucht zwar zu kompensieren, aber das klappt eben nicht
> immer.

Die Lebenseinstellung ist nicht abhängig von der Ungleichverteilung.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Mathias Braun schrieb:
> Wieso nicht?

Nimm das doch nicht so ernst.

"Junge, komm rüber zum Essen und bring ruhig deine Freunde mit..."

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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mal anderst herum gefragt:
Stört es Dich wenn sich die Leute über Dich ihr Maul zereissen!?

Mir wäre das igendwie, öhmm, ä scheißegal!

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Der Wagen würde auch meinem Vater gehören und die Uhr ist ein Fake aus
>China. Das waren jetzt z.B. drei Beispiele, die ich bei anderen merke
>und da frage ich mich, woher so etwas kommt.
Ich habe dieses Problem nicht gehabt.

Erstaunlicherweise ist mir das nie passiert. Und ich habe mit 28 einen 
ordentlichen Sportwagen gefahren.

Hängt wohl davon ab, wie man auf die Leute zugeht.

Gruss
Axel

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Erstaunlicherweise ist mir das nie passiert. Und ich habe mit 28 einen
> ordentlichen Sportwagen gefahren.

Vlt. hat man diesem Sportwagen direkt angesehen, dass der alte Herr da 
nicht mehr rein passt! ^^
;-)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Axel Laufenberg schrieb:
> Erstaunlicherweise ist mir das nie passiert. Und ich habe mit 28 einen
> ordentlichen Sportwagen gefahren.
Den hatte ich(gebraucht) schon mit Zwanzig selbst finanziert.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Vlt. hat man diesem Sportwagen direkt angesehen, dass der alte Herr da
>nicht mehr rein passt!

Naja, das ist natürlich der Vorteil, wenn die Eltern weit weg wohnen. 
Man erkennt dann am Kennzeichen, auf wen das Auto zugelassen ist.

Und ob so ein Auto neu oder gebraucht gekauft ist, sehen nur Insider, 
wenn das Modell 16 Jahre gebaut wird.

Gruss
Axel

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Mathias Braun schrieb:
> Der Wagen würde auch meinem Vater gehören und die Uhr ist ein Fake aus
> China. Das waren jetzt z.B. drei Beispiele, die ich bei anderen merke
> und da frage ich mich, woher so etwas kommt.

Das kommt wohl daher, weil Du damit so sehr auf den Putz haust.

Ich würde nie über Dein Auto oder Deine Uhr lästern, wenn Du nicht 
selber davon anfängst. Mir wäre das schlichtweg egal. Ich hab nichtmal 
ein Auto, nur ne Jahreskarte.


> Erstaunlicherweise ist es
> nur in Deutschland so, in der USA oder Australien habe ich diese
> Ablehnung nicht.

Naja, in einer Fremdsprache haut man vielleicht nicht so sehr auf den 
Putz und dann gibt es auch keine entsprechenden Reaktionen.


Peter

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Gestern wollte ich meinen neuen Wagen waschen, da ist mir die Deichsel
auf den Kopf gefallen...

Uhr? Brauche ich nicht; -es ist ohnehin alles zu spät.

;-)
MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Mathias Braun schrieb:

> Wieso ist denn in DE so?

Das nennt sich Kultur. Die Einen so, die Anderen anders. Ich bezweifle, 
dass es dafür einen rationalen Grund gibt, es ist vielmehr so, dass sich 
die Kulturen unterschiedlich entwickeln und differenzieren. Und so 
gehört zum Deutschsein eben die permanente Unzufriedenheit, das 
Dauergemecker. Das brauchen die Deutschen um glücklich zu sein.

Man lernt das in Kindheit und Jugend und bleibt (oft) dabei. Wem das 
allzu sehr auf den Wecker geht, der wandert aus. Und so stabilisiert 
sich das auch noch.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum:

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Am größten ist doch das Gemecker
bei der vergessenen Kappe vom Schukostecker!

(alte japanische Volksweisheit)

MfG Paul

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Paul Baumann schrieb:
> Am größten ist doch das Gemecker
> bei der vergessenen Kappe vom Schukostecker!
>
> (alte japanische Volksweisheit)
>
> MfG Paul

Hehe! Ich liebe deinen Humor.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Peter Dannegger schrieb:
> Das kommt wohl daher, weil Du damit so sehr auf den Putz haust.

Ganz im Gegenteil. Für mich sind es alles Alltagsgegenstände.

Jeffrey Lebowski schrieb:
> Stört es Dich wenn sich die Leute über Dich ihr Maul zereissen!?

Was die Leute hinter meinem Rücken sagen, ist mir egal. Was mich aber 
tatsächlich nervt, ist dass viele direkt davon ausgehen, dass jemand in 
meinem Alter kein Geld hat. Und wenn man einsieht, dass man Geld hat, so 
ist die nächste Annahme immer, dass es auf eine unehrliche Weise 
verdient ist. Und dass hinter dem Geld tatsächlich harte Arbeit + Dipl. 
Inf. und BSc. (ETEC) Abschlüsse dahinter stehen, wissen die Leute nicht.

Jeffrey Lebowski schrieb:
> Vlt. hat man diesem Sportwagen direkt angesehen, dass der alte Herr da
> nicht mehr rein passt! ^^


Für die Uhr (eine Omega) habe ich mich entschieden, weil sie mir einfach 
gefallen hat, genauso war es auch beim Wagen (ein A6, übrigens nur 
geleased, Finanzamt zahlt ja dafür). Würde ich einen Porsche fahren, 
wäre die Sache klar, aber ein A6 oder A8 oder Jaguar XJ... das sind 
Businessautos...

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Mathias Braun schrieb:
> Für die Uhr (eine Omega)

Mathias Braun schrieb:
> beim Wagen (ein A6)

Und ich hab mich schon gewundert, dass die Sachen im ersten Post 
fehlten...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mathias Braun schrieb:

>Was mich aber tatsächlich nervt, ist dass viele direkt davon
>ausgehen, dass jemand in meinem Alter kein Geld hat. Und wenn
>man einsieht, dass man Geld hat, so ist die nächste Annahme
>immer, dass es auf eine unehrliche Weise verdient ist.

Siehste mal. Da hast du die Neider doch schon!

Übrigens, am Rande bemerkt: Bist du nicht der Mann, der mal die 
Mathesoftware für Hausmeisterbewerber vor einiger Zeit hier besprach?

Je nachdem, wo man wohnt, fällt man besser nicht so auf. Sonst hat man 
vielleicht mal eine Solinger Klinge im Rücken, oder wenigstens einen 
Wohnungseinbruch oder Autodiebstahl. In meiner Zeit in der Kölner 
Innenstadt wurde ich öfters mit sowas konfrontiert, hatte damals auch 
nen Sportwagen draußen stehen. Der wurde zweimal gestohlen, beim letzten 
mal steuerte die Versicherung mich aus und behielt den Wagen. War auch 
besser so. Kaufte dann einen unauffälligen Kleinwagen. Das alles, kannte 
ich von zu Hause aus dem kleinen Eifelort so überhaupt nicht. Dort 
konnte man das Auto mit steckendem Zündschlüssel und offenen Türen eine 
Woche lang draußen stehen lassen. Sei auch etwas vorsichtig mit 
passenden Freunden. Wenn der Wohlstand weg ist, sind auch diese Freunde 
weg...

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Für die Uhr (eine Omega) habe ich mich entschieden, weil sie mir einfach
>gefallen hat,
Also ich hätte jetzt keine Ahnung, dass eine Omega so was Tolles ist. 
Schon gar nicht etwas, worauf ich neidisch sein müsste.

> genauso war es auch beim Wagen (ein A6, übrigens nur
>geleased, Finanzamt zahlt ja dafür). Würde ich einen Porsche fahren,
>wäre die Sache klar, aber ein A6 oder A8 oder Jaguar XJ... das sind
>Businessautos...
Wer mit 25 einen A6 fährt und sich dann wundert, dass das für Papas Auto 
gehalten wird, sollte vielleicht weniger arbeiten und mal in die Welt 
gehen.

Hättest den Jaguar nehmen sollen in Deinem Alter.

Gruss
Axel

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Jeffrey Lebowski schrieb:
> mal anderst herum gefragt:
> Stört es Dich wenn sich die Leute über Dich ihr Maul zereissen!?
>
> Mir wäre das igendwie, öhmm, ä scheißegal!

Eben; frei nach Richard Feynman: Why do YOU care what people think?

> Liegt an der Ungleichverteilung des hier produzierten Wohlstands.
> Der Staat versucht zwar zu kompensieren, aber das klappt eben nicht
> immer.

Glaub ich nicht; die Schere in der Gesellschaft ist in UK sicherlich 
nicht kleiner als hier, und dort gibt es den Neideffekt nicht.

Zoe

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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sicher ?

habe da schon zwischen deen zeilen anderes gehört.

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
na, aber du musst dich schon bissl arg mit deinem Kruscht beschäftigen 
und allen auf die Nase binden, was es nich alles Dolles bei dir gibt, 
gelle?
Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb du glaubst, die Leuts 
aussenrum täten alles schlecht reden. Tun sie ja eigentlich nicht, aber 
wenn du allen und jedem predigen müsstest, was du nich für'n toller 
Hecht bist, würde wohl auch kein Mensch auf irgendwas reagieren. 
Rolex-Blender und so 'nen Quatsch sieht man ja mehr als genug, und wenn 
mal dazwischen 'ne echte Omega (gibbet davon überhaupt Plagiate?) 
auftaucht, naja, die sieht dann auch nicht anders aus als die Attrappen, 
nur - wer um Gottes Willen reagiert denn überhaupt darauf; außer 
diejenigen, die man darauf hinweist, dass sie gefälligst reagieren 
sollen. Wie hier halt...
Sonnige Grüssens, harry

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Endlich mal jemand der es geschafft hat und nicht zum 101. Mal fragt wie 
man das Hartz-4-Amt optimal betrügt um nicht am Gurkenschnibbel-Kurs 
teilnehmen zu müssen oder um Abschaffung der Demokratie bettelt...

Egal was man tut oder was man ist, es gibt grundsätzlich etwas zu 
meckern:
Arbeitslos: faule Sau, schmarotzt auf dem Rücken anderer
Arbeiter: Egoist, nimmt anderen den Job weg
Ingenieur: noch viel schlimmer - entwickelt Maschinen, die den Menschen 
die Arbeit wegnehmen
Reicher: "müsste da nicht der Staat eingreifen und dem das Geld 
wegnehmen um es für sinnvolle Dinge zu nutzen"
Chef: beutet Arbeiter aus

Nochwas: Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Lebensqualität 
zwischen Viel- und Wenigverdiener sich kaum unterscheidet?
Der Job ist idR anspruchsvoller und stressiger, je mehr man verdienen 
will. Fast die gesamte Lebenszeit spielt sich auf Arbeit ab. Die meisten 
Luxusgüter (Fernsehen, Radio, Internetangebote, Unibibliothek, 
Erreichbarkeit auf dem Handy, einige Zeitschriften/Zeitungen) sind 
kostenlos, aber Grundkonsumgüter (Nahrung, Kleidung, Wohnung) relativ 
teuer.

Um die Lebensqualität zu steigern, muss man sehr viel verdienen, damit 
man sich die Freizeit "zurückkaufen" kann. Aber diese ist umso teurer, 
je mehr man verdient.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan Helmert schrieb:
> Endlich mal jemand der es geschafft hat und nicht zum 101. Mal fragt wie
> man das Hartz-4-Amt optimal betrügt um nicht am Gurkenschnibbel-Kurs
> teilnehmen zu müssen oder um Abschaffung der Demokratie bettelt...

Stimmt, das finde ich auch erfreulich :-)

> Egal was man tut oder was man ist, es gibt grundsätzlich etwas zu
> meckern:
> Arbeitslos: faule Sau, schmarotzt auf dem Rücken anderer
> Arbeiter: Egoist, nimmt anderen den Job weg
> Ingenieur: noch viel schlimmer - entwickelt Maschinen, die den Menschen
> die Arbeit wegnehmen
> Reicher: "müsste da nicht der Staat eingreifen und dem das Geld
> wegnehmen um es für sinnvolle Dinge zu nutzen"
> Chef: beutet Arbeiter aus

Das Problem hier ist, dass die Meckerer am lautesten schreien und man so 
den Eindruck bekommt, alle seien unzufrieden. Das ist antürlich nicht so 
- ich kenne sogar viele, die hier sehr zufrieden sind (mich 
eingeschlossen).

> Nochwas: Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Lebensqualität
> zwischen Viel- und Wenigverdiener sich kaum unterscheidet?
> Der Job ist idR anspruchsvoller und stressiger, je mehr man verdienen
> will. Fast die gesamte Lebenszeit spielt sich auf Arbeit ab.

Deswegen habe ich mich selbstständig gemacht - so kann ich meinem Hobby 
nachgehen und habe alle Freiheiten. Ich freue mich auch nach so vielen 
Jahren noch jeden Morgen auf mein Labor - eigentlich wird die Freude 
sogar größer, weil die Möglichkeiten meines Unternehmens kontinuierlich 
steigen. Die Stunden zähle ich sowieso nicht - mir geht keiner ab, wenn 
ich erzähle, dass 70-80 Stunden pro Woche die Regel sind. Es ist ja auch 
keine Arbeit :-)

Ich mache nur noch das, was mir Freude macht.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob es heisst:

"Du musst das jetzt entwickeln, Du bist auf das Geld angewiesen."

oder

"Eigentlich benötigst Du dieses Produkt nicht zwingend, aber es macht 
einfach unglaubliche Freude, daran zu arbeiten."

Kunden sind wichtig und ich erfülle auch gerne deren Wünsche - aber ich 
nehme mir durchaus die Freiheit, Sachen abzulehnen, weil sie mich nicht 
interessieren.

> Um die Lebensqualität zu steigern, muss man sehr viel verdienen, damit
> man sich die Freizeit "zurückkaufen" kann. Aber diese ist umso teurer,
> je mehr man verdient.

Böser Fehler! Lebensqualität hat nichts mit Einkommen zu tun. Ich hatte 
Lebensqualität, als ich noch nicht viel verdient habe und ich habe auch 
jetzt Lebensqualität. Wichtig ist, dass ich mir alles selbst einteilen 
kann und ich alles, was ich tue, gerne tue.

Was ich im Juli in Afrika gesehen habe, zeigt wieder deutlich, wie gut 
es mir (und allen anderen hier) geht.

Und es zeigt auch, dass man mit wenig bis nichts glücklich sein kann.

Geld ist dafür jedenfalls nicht nötig.

Chris D.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan Helmert schrieb:

>Um die Lebensqualität zu steigern, muss man sehr viel verdienen,
>damit man sich die Freizeit "zurückkaufen" kann.

Was hält denn einen davon ab, z.B. mit 50 in den Ruhestand zu gehen, 
wenn man genug erreicht hat?

>aber Grundkonsumgüter (Nahrung,

Nahrung ist relativ billig. Eine Dose Linsensuppe aus dem Aldi für 69Ct. 
deckt fast den Tagesbedarf an Energie. Da gibt es genügend andere 
Beispiele, damit man nicht jeden Tag Linsensuppe essen muß.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Was genau ist denn nun eigentlich Dein Problem? Ich denke mal, da Du 
hier gleich als Einstieg Deinen Wohlstand preisgibst, erklärt schon mal 
woher die Probleme kommen.
2 Dinge: Du wirkst bonzig aber nicht authentisch! Das erstere Verhalten 
führt zu Neid und Ablehnung, das zweite dazu, dass man Dir nicht glaubt, 
dass alles Deins ist.
Lies Dir mal den Artikel hier durch:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,7...

Du gehörst zur letzten Klasse, dem "work-hard-party-hard"-Yuppitum. Und 
das ist eben sehr unbeliebt in der Öffentlichkeit. Da wirst Du 
vielleicht aus- aber nicht ernstgenommen. In Deutschland gehört ein 
gewisses Understatement eben zum guten Ton, das verletzt Du und dann 
weinst Du rum weil keiner mit Dir spielen will. Mein Tip: zeige Deinen 
Reichtum weniger und trete moderater auf. Dann wird sich vieles 
verbessern.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Und nur um noch eins nachzusetzen: teure Uhr: ganz schlecht. Das ist 
nicht umsonst das erste was sich ein Zuhälter zulegt. Das zieht 
Flittchen die Dein Geld wollen, falsche Freunde und Deppen die Dir was 
verkaufen wollen magisch an, aber sicher keine echten Freunde.

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Tine Schwerzel schrieb:
> Und nur um noch eins nachzusetzen: teure Uhr: ganz schlecht. Das ist
> nicht umsonst das erste was sich ein Zuhälter zulegt.

http://www.timebooth.com/wordpress/wp-content/uplo...
Das ist die Omega, die ich trage. Die Uhr ist - meiner Meinung nach - 
recht dezent und zieht kaum Blicke an sich. Unter einer Zuhälter-Uhr 
würde ich eher so etwas verstehen.

http://www.yatego.com/luxusuhr24/p,4b7d1bd8e348e,4...

Autor: A. K. (prx)
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Nur dass man heute kaum noch eine Armbanduhr benötigt. Allenfalls noch 
im Wartezimmer vom Arzt, wenn man schön brav das Handy abgeschaltet hat.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich habe eine 199€-Uhr, die muss praktisch und stabil sein (Solar mit 
Li-Akku und DCF77-Empfänger), protzig ist die keinesfalls.
Mein Auto ist obere Mittelklasse, aber Bj 2000 und 2006 gebraucht 
gekauft, dreckig ist es auch (Gebrauchsgegenstand, kein 
Schlampenschlepper).

Ich verdiene ordentlich und könnte mir viel mehr leisten, sehe aber 
absolut keinen Sinn darin. Meine Kohle geht eher für Sachen wie ein 
neues Dach für meinen Altbau 'raus, da habe ich später auch noch 'was 
von (mehr Wohnraum und 30% niedrigere Heizkosten).

Vielleicht liegt's auch an der leicht schwäbischen Mentalität. :-)

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Naja, ausser der Farbe, sind die ziemlich gleich :-)

Aber jetzt mal ehrlich, hat dieser Thread irgendeinen Sinn?

Ich mein, du beschwerst dich über andere Leute, die sich deiner Meinung 
nach dir gegenüber "abstoßend" oder "belächelnd" verhalten, aber machst 
hier, ich will dir um Gottes Willen jetzt nichts böses unterstellen, 
relativ negative Werbung für dich selber.

Nimm meine Postings von weiter oben nicht so ernst - wenn du dir alles 
selber erarbeitet hast, Hut ab! Das ist super so, da beneide ich dich 
sogar drum. Ich bin selber 27 und beende gerade mein Studium. Ich hoffe, 
mir geht es danach ähnlich, obgliech ich auf teure Gegenstände nicht so 
einen großen Wert lege - nichts desto trotz werde ich mich freuen, wenn 
ich mir ebenfalls dann mal ein eigenes vernünftiges Auto kaufen kann, in 
dem das Fahren auch Spaß macht (ich betone nochmal den kaputten 
Scheibenwischer mitten während der Fahrt im Regen von weiter oben...)

Ich persönlich freu mich mehr über meine selber programmierte Chronos, 
die irgendwas tolles kann (ich gebe zu, schön ist sie nicht), als über 
eine €3000 Uhr - die Zeit werden sie beide ziemlich genau anzeigen.

Nur dadurch, dass du jetzt nach und nach doch die Sachen, welche du dir 
leisten kannst, preisgibst, wirkt es wieder ein wenig so, als wenn du 
uns nur mitteilen willst, was du hast und andere nicht.

Aber gegönnt sei es dir - man muss nur dezent damit umgehen.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Thilo M. schrieb:
> Schlampenschlepper

Zu geil...merk ich mir

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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@ Mathias

Warum lässt du dich denn von all dem anpieseln?

Ist dein Selbstbewustsein nur aufgesetzt? Das hast du glaube ich nicht 
nötig.

Klar hast du offenbar Anderen sowohl beim Händchen etwas vorraus und 
bist zudem, sagen wir es mal so, nicht der Not deiner Eltern geschuldet 
genötigt dein Geld für hohe Fixkosten zu opfern.
Da bleibt natürlich einiges liegen. Man kann sich das ein oder andere 
leisten.

Ich merke das ganz deutlich obwohl ich noch nicht solange selbständig 
bin. Diese Gelegenheiten hat halt Otto_Normal_AN Zeitlebens nicht. Und 
diese Land ist auf AN_Strukturen errichtet worden. Nach dem aber der 
Bedarf an Industri_AN  kontunuierlich sinkt stehen die Chancen nicht 
rosig für jene welche nicht von angehäuften Besitz profitieren können. 
obgleich sie so sie können oft nicht weniger hart schaffen. Klar 
runtergefressen ist schnell aber solange der Besitz mehr Abwirft als er 
frisst lebt sich sagen wir mal ghörig. Klar ruft das auch mal Neid 
hervor.

Aber deine Angepisstheit resuktiert wohl eher daher das du selbst nicht 
weist ob dir dein glück welches dir zugefallen ist auch zukommt.

Dazu kann man nur sagen wenn du es niemanden ntrissen hast, so kommt dir 
das zugefallene deshalb zu damit du lernst es "richtig" einzusetzen.

die Paradoxs Philosophie zum Thema Besitz  würden mir bestimmt einige 
Übelnehmen. weshalb sich es hiemit dabei belasse.

Wenn du weist wofür du das zugefallene eisetzt und dies vor deinem 
Spiegelbild vertreten kannst, wird sich dein Angepisstsein bald in der 
Vergangenheit verlieren.

MfG

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Ich kann nur eins sagen:

Glück kann man nicht mit Geld kaufen. Vor ein paar Jahren habe ich für 
ein Unternehmen gearbeitet, dessen Namen ich mich nicht traue hier zu 
nennen und habe in einem 3-Welt Land ein temporäres Mobilfunknetz 
aufgebaut.

Die Leute in dem Land hatten kaum Geld, waren aber trotzdem glücklich. 
Wieso ich oder die Manager ständig unter Spannung standen, konnte keiner 
von denen verstehen.

Autor: Hein G. (Gast)
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>Du gehörst zur letzten Klasse, dem "work-hard-party-hard"-Yuppitum.

Nöp.

Nach dem was ich bislang in diesem Fred von M. Braun gelesen habe eher 
zu dieser Klasse:

Die statusorientierten Vermögenden
Nicht-Soziologen nennen diese Gruppe schlicht "Neureiche"

oder aber vieleicht zu dieser Klasse:

(P)Troll

Sind aber auch alle unbeliebt, beim Pöbel.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Endlich mal jemand der es geschafft hat und nicht zum 101. Mal fragt wie
>man das Hartz-4-Amt optimal betrügt um nicht am Gurkenschnibbel-Kurs
>teilnehmen zu müssen

Schon allein die Erwähnung ist ja diskriminierend.
Leb mal von Hartz 4 und dann reden wir noch mal darüber.

>Was hält denn einen davon ab, z.B. mit 50 in den Ruhestand zu gehen,
>wenn man genug erreicht hat?

Seit wann hat man denn mit 50 genug erreicht? Hast wohl heimlich+
reichlich Mietshäuser?

>Fast die gesamte Lebenszeit spielt sich auf Arbeit ab.
Quatsch,
-Neun Stunden Arbeit(inkl. Aufwand),
-sieben Stunden schlafen,
-acht Stunden Freizeit.

Das ist doch wohl nicht schlecht, oder?

Auch mit Hartz 4 kann man leben wenn man es schlau genug macht.

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Mathias Braun schrieb:
> Hallo Leute,
>
> für die jenigen, die mich noch nicht persönlich kennen, ich bin 27 Jahre
> alt und von Beruf (System-)Programmierer. Meine aller erste Software
> habe ich verkauft, als ich 14 Jahre alt war, seit meinem 16 Geburtstag
> arbeite ich, aktuell sind es 10-12 Stunden am Tag 7 Tage die Woche. Vor
> allem, weil mir die Arbeit Spaß macht. Als Gegenzug hierfür bin ich in
> der Lage mir teure Sachen leisten zu können.
>
> Zugegeben, ich wohne mit meinen Eltern unter einem Dach, doch das Haus
> gehört zu 50% mir. Ich fahre auch ein etwas besseres Auto und trage z.B.
> auch eine Uhr, die sich nicht jeder leisten kann.
>
> Nun zunächst einmal geht irgendwie JEDER davon aus, dass ich eine
> Wohnung miete und stets den Vermieter um Erlaubnis fragen muss. Wenn man
> dann hört, dass ich mit meinen Eltern unter einem Dach wohne, ist man
> gleich in der Schublade "Hotel Mama".
>
> Der Wagen würde auch meinem Vater gehören und die Uhr ist ein Fake aus
> China. Das waren jetzt z.B. drei Beispiele, die ich bei anderen merke
> und da frage ich mich, woher so etwas kommt. Erstaunlicherweise ist es
> nur in Deutschland so, in der USA oder Australien habe ich diese
> Ablehnung nicht. Statt alles schlecht zu reden, freuen sich die Leute
> für einen. Wieso ist denn in DE so?

Ganz einfach, häng nicht ständig raus was Du hast und wenn Du auf Neider 
triffst die Dich trotzdem anquatschen, dann geh denen aus dem Weg.

Ich habe irgendwann die konsequenzen gezogen und teilweise neue Freunde 
gesucht. Manche konnten es nicht ertragen das bei mir "plötzlich" viel 
Geld reinkam und ich mir auch mal was geleistet hatte. (Ohne 
rumzuprotzen!)

Das ich Jahrelang nicht in Urlaub bin, das ich mich weitergebildet habe, 
Abendes und am Wochenende gearbeitet hatte, hat nicht interessiert.
Aber die Leute wollen eben ohne diesen Einsatz das gleiche haben, am 
besten noch mehr.

Trotzdem lebe ich gerne in D-land, denn Freunde kann man sich 
raussuchen. Und wenn einer beim Real auf´m Parkplatz einen blöden Spruch 
rausläßt, dann zeigt er mir doch nur das er ein Neidhammel ist. Diese 
Leute lächel ich Freundlich an und wünsche einen wunderschönen Tag, denn 
die haben es schon schwer genug, sonst könnte sie ein Auto 
(Gebrauchsgegenstand!) nicht Provozieren.

Autor: Tine Schwerzel (tine)
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Man sollte bei allem immer bedenken, dass der, der nicht in die Masse 
passt, von der Masse abgelehnt wird. Zu einem gewissen Grade muss man 
damit leben. Deine Uhr sieht jedenfalls top aus!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich protze gern...

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Ich protze gern...

Der zeigt hier auch noch ganz dreist in aller Öffentlichkeit sein Rolex 
Plagiat. Schäm dich! ;)

Die Uhrzeit ist heute übrigens kostenlos und überall verfügbar, eine Uhr 
ist (idR) nichts anderes, als Schmuck. Aber dennoch triffst du voll und 
ganz das alte Klischee bei den Ü30: Wenn ich einen tollen Job habe, muss 
ich es mit einer Rolex zeigen und einen Porsche fahren.

Autor: Jürgen W. (lovos)
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Mit 27 ein halbes Haus, Audi A6, find ich ganz in Ordnung.
Ich bin nicht neidisch auf den OP.
Wobei ich Neid auch nicht so schlimm finde. Es drueckt aus, der hat was, 
was ich auch gern haette. Na und? Was ist daran schlimm?
Scheisse finde ich, wenn man die begehrten Dinge vom anderen gewaltsam 
wegnimmt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Jürgen G. schrieb:
.
> Wobei ich Neid auch nicht so schlimm finde. Es drueckt aus, der hat was,
> was ich auch gern haette. Na und? Was ist daran schlimm?

Das, was Du beschreibst, ist auch kein Neid.

Neid ist eher "Wieso hat der diese Dinge? Ich bin älter und habe das 
nicht, obwohl mir es viel eher zustände als diesem jungen Schnösel!"

> Scheisse finde ich, wenn man die begehrten Dinge vom anderen gewaltsam
> wegnimmt.

Bei Neid mißgönnt man einem zumindest etwas.

Aber man kann das (wie Du vermutlich auch) positiv sehen:
"Der Junge haut richtig rein und gönnt sich davon etwas - da will ich 
auch hin."

Auf mich wirken solche Dinge auch eher motivierend.

Letztendlich bleibt das schöne Sprichwort "Mitleid bekommt man 
geschenkt, Neid muss man sich verdienen" :-)

Chris D.

Autor: Jürgen W. (lovos)
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Wenn sich jemand seinen Luxus selbst erarbeitet hat wie der OP, dann 
steht es ihm zu. Da koennte ich gar nicht neidisch sein.
Anders bei Menschen, die durch Lotto-Gewinn, frueh-Verrentung bei der 
Telekom, ... zu einen bequemen, materiell gut ausgestatteten Leben 
kommen.
In der Nachbarschaft wurde vor etlichen Jahren ein 30-Jahriger 
Telekom-Angestellter in Frueh-Rente geschickt, da er angeblich was am 
Knie hatte.
Der gleiche macht jetzt Radtouren, u.a. nach Syrien.
Da kommt ein wenig Neid auf ...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mike Hammer schrieb:

>>Was hält denn einen davon ab, z.B. mit 50 in den Ruhestand
>>zu gehen, wenn man genug erreicht hat?

>Seit wann hat man denn mit 50 genug erreicht? Hast wohl
>heimlich reichlich Mietshäuser?

Wie, Mike, wer wird denn hier gleich neidisch werden?

Aber nein, ich denke ein wenig an meinen Gegenpart, Leute, die es einst 
besser anstellten als ich, z.B. auf einem einfachen soliden Posten im 
Staatsdienst sitzen geblieben sind. Oder glaubst du, ich würde mich 
sonst noch freiwillig länger mit dem A-Amt herum schlagen? Obwohl, manch 
Blaublütige gehen da auch schon mal hin...

Ja, mir sind im Leben schon eine Menge anscheinend ganz normale Bürger 
begegnet, die eigentlich hätten nie erwerbstätig werden müssen. Ein 
früherer Kollege, damals 30, Handwerker, 3 große Mietsblöcke am Rand von 
Köln geerbt, sagte ganz offen, daß er rein aus Langeweile zur Arbeit 
gehe. Und das war 1980, noch vor der Explosion der Immobilienpreise.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Dimitri Roschkowski schrieb:
> Die Uhrzeit ist heute übrigens kostenlos und überall verfügbar, eine Uhr
> ist (idR) nichts anderes, als Schmuck. Aber dennoch triffst du voll und
> ganz das alte Klischee bei den Ü30: Wenn ich einen tollen Job habe, muss
> ich es mit einer Rolex zeigen und einen Porsche fahren.

Och, nennt mich antiquiert oder was auch immer:
Ich gucke am liebsten auf meine Armbanduhr, wenn ich wissen will, welche 
Stunde es geschlagen hat. Eh ich mein Händü herausgekramt habe oder auf 
die nächste Kirchturmglocke warte...
Natürlich ist meine Uhr für mich persönlich ein kleines Schmuckstück.
Sie wird auch bedeutend länger halten, als ein Mobile Phone im 
jährlichen Wechselrythmus.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Mathias Braun schrieb:
> 
http://www.timebooth.com/wordpress/wp-content/uplo...
> Das ist die Omega, die ich trage.

Ich kenne jemanden, der trägt genau dasselbe Uhrenmodell - genauer 
gesagt ist es eine Frau (ja, auch Frauen können Männeruhren tragen). 
Niemand ist ihr wegen der Uhr irgendwie neidisch. Auch glaubt niemand, 
dass diese Uhr ein Fake sein könnte.

Nein, es ist so, dass es bei ihr authentisch rüberkommt. Und ich glaube, 
genau das ist das Problem bei Dir. Offenbar nimmt es Dir keiner ab, 
dass Du in der Lage bist, Dir sowas wie die Uhr und das Auto selbst zu 
verdienen. Ich vermute, dass Dein Wesen bzw. Deine Ausstrahlung einfach 
nicht zu Deinem "Outfit" passt.

Understatement stände Deinem Typ vielleicht besser. Das kann zum 
Beispiel auch folgendermaßen gehen: Wenn Dir jemand auf die Uhr glotzt, 
sagst Du einfach: "Keine Bange, das ist ein China-Fake, war ganz 
billig". Dasselbe bei Deinem Auto: "Hab ich mir von meinem Alten 
geliehen". So hast Du direkt die Sympathie auf Deiner Seite, Neid kommt 
so erst gar nicht auf. Widerstrebt es Dir jedoch, so etwas zu sagen, 
hast Du ein ganz anderes Problem, als Du hier schilderst.

Gruß,

Frank

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Frank M. schrieb:
> geliehen". So hast Du direkt die Sympathie auf Deiner Seite, Neid kommt
> so erst gar nicht auf. Widerstrebt es Dir jedoch, so etwas zu sagen,
> hast Du ein ganz anderes Problem, als Du hier schilderst.

Full ACK.

/Hannes

Autor: Ber P. (pfiff)
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Hallo,
also ich für meinen Teil muss sagen es ist schon irgendwie dreist zu 
sagen "Ich habe einen Audi A6" wenn er geleast ist. Seien wir uns mal 
ehrlich eine Leasing Fahrzeug der oberen Mittelklasse können wir uns 
doch "fast" alle leisten oder?
Mich erinnert das ganze an einen Nachbar von mir.
BMW E60, 530xd, auf dicke Hose gemacht wie toll er nicht ist und wieviel 
Geld er nicht hat und nach ca. 8 Monaten war das Auto weg weil er die 
Rate nicht mehr bezahlen konnte.
Ich denke jeder der ein neues Auto hat welches geleast ist sollte mal in 
sich gehen bevor er SO auf den Putz haut.

Ist nur meine persönliche Meinung.

Bevor Fragen aufkommen, ich persönlich fahre einen E46 320d Bj. 2001 der 
wirklich mir gehört.

Lg
pfiff

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Aber bis die Schüssel weg ist, hat er doch gewisse Chancen, daß sich 
irgend so ein dussliges Landei findet, das auf seine gut verborgene 
Bescheidenheit abfährt, oder?

Autor: Jürgen W. (lovos)
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Da kam vor 1-2 Jahren bei 1-Plus (oder ZDF-Info) ein Beitrag ueber 
Lotto-Millionaere. Ein Kamerateam hat 4 Millionaere - sowohl getrennt 
als auch bei den Millionaers-Treffs zusammen - im Abstand von 6 Monaten 
gefilmt.
D.h. fuer einen Tag sind sie mit ihnen einkaufen gefahren, haben den 
Bauabschnitt ihrer Supervilla gefilmt, mit ihnen ueber ihre Probleme, 
Beziehungen, ... geredet.
So war ihr Leben im Zeitraum von vielen Jahren auf 60 TV-Minuten 
gerafft.

Hoechst interessant.

Ein Schwabe (Finanzbeamter) hat gar nicht aufgehoert zu arbeiten.
Eine Krankenhaus-Angestellte hat sich nach einem 1 Jahr wieder anstellen 
lassen: Ihr fehlte der Klatsch mit den Kolleginnen.
Das hat mich total ueberrascht, denn es zeigte, dass die Erwerbsarbeit 
eine weit wichtigeren Zweck erfuellt als den taeglichen Finanzbedarf 
bereitzustellen.

Von Autos hat man alles moegliche gesehen: Porsche, Mercedes CLK, Rolls 
Royce.
Neidisch war ich gar nicht: Sie sind Menschen geblieben, mit ihren 
Beziehungskrisen, Zukunftsaengsten, Sinnfragen ...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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....
Obwohl, manch Blaublütige gehen da auch schon mal hin...


Blaues Blut garantiert nicht Vermögen, noch Einkommen. Es zeigt nur 
Inzucht an. ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jürgen G. schrieb:

>Da kam vor 1-2 Jahren bei 1-Plus (oder ZDF-Info) ein Beitrag
>ueber Lotto-Millionaere.

Es gab da aber auch schon solche Beiträge über Rückwärtskarrieren, wobei 
die Lottomillionäre nach 1-2 Jahren weniger hatten als vorher. Da frage 
ich mich allen Ernstes, wie blöd man eigentlich sein muß, wenn man dann 
für den Rest des Lebens eigentlich ausgesorgt hätte, und alles ganz 
schmerzfrei verjubelt... OK, für vielleicht ein Zehntel des Gewinnes 
würde ich auch ordentlich einen drauf machen, dann aber alles dran 
setzen, mit dem guten finanziellen Background mich selbstständig zu 
machen. Oder halt angstfreier weiter zu arbeiten, wie ich schon oben von 
Kollegen mit gutem Erbe schrieb.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ich erinnere mich an einen Bericht über einen Unternehmer im Ruhestand, 
der bei einer SKL-Sendung (?) fünf Millionen gewonnen hatte.

Das war ein bodenständiger Schwabe mit einer Fensterbaufirma. Der hat 
danach das Unternehmen wieder aktiviert und seine ehemaligen Leute 
eingestellt. Außerdem hat er Wohnungen gekauft und seine Mitarbeiter 
dort sehr preiswert wohnen lassen.

So stelle ich mir ein Familienunternehmen vor: man hält einfach zusammen 
(hier sogar noch nach der Rente)

Ansonsten sind er und seine Frau weiterhin ganz normale Menschen 
geblieben.

Wenn ich so viel Geld hätte - ich denke nicht, dass sich hier viel 
ändern würde. Ich liebe das, was ich tue, hab eigentlich alles, was ich 
will.
Doch, eins würde ich tun: mit meiner Frau viel mehr Fernreisen 
unternehmen.

Hauptsache gesund und man hat mindestens einen Menschen, der einen liebt 
:-)

Chris D.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Also ich würde mit dem gewonnenen Geld gleich ein teures Auto kaufen, 
nicht mehr arbeiten gehen, mir teure Frauen mit Barbie-Look leisten, 
eine Villa und ein Schiff kaufen, Drogen konsumieren, den Rest bei 
Parties verprassen, mich hoch verschulden und schliesslich in der Gosse 
oder Gefängnis landen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Johnny B. schrieb:

>Drogen konsumieren, den Rest bei Parties verprassen, mich
>hoch verschulden und schliesslich in der Gosse

Wie hieß noch mal die Tragikomödie mit Nicholas Cage und Sara Shue? 
Leaving Las Vegas. 1994. Die handelte von einem Schwerstalkoholiker, der 
in Saus und Braus sein Leben beenden wollte.


Chris D. schrieb:

>Das war ein bodenständiger Schwabe mit einer Fensterbaufirma.
>Der hat danach das Unternehmen wieder aktiviert und seine
>ehemaligen Leute eingestellt. Außerdem hat er Wohnungen
>gekauft und seine Mitarbeiter dort sehr preiswert wohnen lassen.

Wirklich vorbildlich. Ein gutes Beispiel, daß nicht alles dem 
Neoliberalismus und Kapitalismus gnadenlos zum Opfer fallen muß...

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>>Drogen konsumieren, den Rest bei Parties verprassen, mich
>>hoch verschulden und schliesslich in der Gosse
>
> Wie hieß noch mal die Tragikomödie mit Nicholas Cage und Sara Shue?
> Leaving Las Vegas. 1994. Die handelte von einem Schwerstalkoholiker, der
> in Saus und Braus sein Leben beenden wollte.

Weiss den Titel auch nicht mehr.

Der Film "Das Leben stinkt" mit Mel Brooks ist auch nicht schlecht und 
beleuchtet ein ähnliches Thema. :-)

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Drogen konsumieren, den Rest bei Parties verprassen, mich
>hoch verschulden und schliesslich in der Gosse

Erinnert an "Lotto - Lothar".

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Johnny B. schrieb:

>Weiss den Titel auch nicht mehr.

Leaving Las Vegas.

>Der Film "Das Leben stinkt" mit Mel Brooks ist auch nicht
>schlecht und beleuchtet ein ähnliches Thema. :-)

Mel Brooks undercover, ebenfalls Top.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
>>Das war ein bodenständiger Schwabe mit einer Fensterbaufirma.
>>Der hat danach das Unternehmen wieder aktiviert und seine
>>ehemaligen Leute eingestellt. Außerdem hat er Wohnungen
>>gekauft und seine Mitarbeiter dort sehr preiswert wohnen lassen.
>
> Wirklich vorbildlich. Ein gutes Beispiel, daß nicht alles dem
> Neoliberalismus und Kapitalismus gnadenlos zum Opfer fallen muß...

Und durchaus geeignet, scottys Weltbild ins Wanken zu lassen ;-)

Autor: Jürgen W. (lovos)
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>Wenn ich so viel Geld hätte - ich denke nicht, dass sich hier viel
>ändern würde.

Also, ich stelle mir Erwerbstaetigkeit schwierig vor. Ich kann mir 
vorstellen, dass es in der Supervilla zu langweilig wird, die Fernreisen 
anoeden, vor allem die anderen Millionaere mit denen man die Zeit 
totschlaegt, einen anoeden (verdirbt Geld den Charakter?) ..., und dass 
man einfach wie frueher mit den Kollegen was machen will.
Aber wie kommt das an? Denkt da nicht jeder, dass man spinnt? Wie geht 
der Chef mit jemanden um, der freiwillig arbeitet? Ist er da 
uebervorsichtig und laesst alles durchgehen?

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Leaving Las Vegas.

Vergiss Leaving Las Vegas. In diesem Film ging es um ein ganz anderes 
Thema. Ich würde eher zu Fear and Loathing in Las Vegas tendieren - 
allerdings ohne Lucy, aber unbedingt mit der Badewannenszene.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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T. H. schrieb:
> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Leaving Las Vegas.
>
> Vergiss Leaving Las Vegas. In diesem Film ging es um ein ganz anderes
> Thema. Ich würde eher zu Fear and Loathing in Las Vegas tendieren -
> allerdings ohne Lucy, aber unbedingt mit der Badewannenszene.

Ooooohhh, ich hoffe Dein berufliches Fachwissen und Selbstdarstellung 
ist besser als Deine cineastischen Kenntnisse, da hast Du eben eine 
Sechs mit Stern bekommen.
Der Film über den Alkoholkranken, der sich in vegas zu Tode saufen will, 
IST LLV.

Zoe

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Und durchaus geeignet, scottys Weltbild ins Wanken zu lassen ;-)

Nein. Aber sehr gelegentlich, im Augenblick aber recht wenig, glaube ich 
auch noch an die guten Dinge, und daß nicht alle Menschen 
Menschenfresser sind. Das konnte mir bisher niemand nehmen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Jürgen G. schrieb:
>>Wenn ich so viel Geld hätte - ich denke nicht, dass sich hier viel
>>ändern würde.
>
> Also, ich stelle mir Erwerbstaetigkeit schwierig vor. Ich kann mir
> vorstellen, dass es in der Supervilla zu langweilig wird,

Ohne sinnvolle Beschäftigung sicherlich :-)

> die Fernreisen anoeden

Man muss das natürlich mögen - aber bei der Auswahl an Ländern (mit 
wirklich wunderbaren, liebenswerten Menschen) sehe ich da keine Gefahr.
Da fällt mir noch etwas ein: ich denke, ich würde mit dem Geld die 
Menschen, die wir lieb gewonnen haben, hierhin zu uns einladen. Für 
viele ist das ein großer Traum und wenn ich das Geld hätte ...

> vor allem die anderen Millionaere mit denen man die Zeit
> totschlaegt, einen anoeden

Warum sollte man sich plötzlich mit wildfremden Menschen umgeben, nur 
weil die auch Geld haben? Ich habe nicht viele wirkliche Freunde, aber 
die bleiben das sicherlich auch nach dem Gewinn.

> (verdirbt Geld den Charakter?)

Eine Frage, die ich mir auch immer stelle, aber die ich wohl mit "Nein" 
beantworten kann. Es ist aber wohl so, dass Menschen mit "speziellen" 
Charaktereigenschaften es eher zu Geld bringen (Skrupellosigkeit sei als 
ein Beispiel genannt).

> ..., und dass
> man einfach wie frueher mit den Kollegen was machen will.

Das kann man ja weiterhin.

> Aber wie kommt das an? Denkt da nicht jeder, dass man spinnt? Wie geht
> der Chef mit jemanden um, der freiwillig arbeitet? Ist er da
> uebervorsichtig und laesst alles durchgehen?

Für mich stellt sich die Frage nicht - ich bin selbst Chef :-}

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn mein Mitarbeiter trotz seiner 
Millionen gerne bei mir arbeiten möchte. Dann macht es ihm nämlich 
wirklich Spaß und dementsprechend gut werden die Ergebnisse sein :-)

Chris D.

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Anja zoe Christen schrieb:
> Ooooohhh, ich hoffe Dein berufliches Fachwissen und Selbstdarstellung
> ist besser als Deine cineastischen Kenntnisse, da hast Du eben eine
> Sechs mit Stern bekommen.
> Der Film über den Alkoholkranken, der sich in vegas zu Tode saufen will,
> IST LLV.

Was? Ja, korrekt. Hatte ich etwas anderes behauptet? Es ging mir nicht 
darum zu bestreiten, dass sich in LLV einer totsaufen will. Vielmehr 
ging es mir darum den Zusammenhang zwischen "ich sauf mich tot weil es 
mir (so unglaublich) dreckig geht" (LLV) und "ich betäube mich weils 
geil ist" (FaLiLV) mit Hinblick auf Johnny B.'s Post
Johnny B. schrieb im Beitrag #1816750:
> Also ich würde mit dem gewonnenen Geld gleich ein teures Auto kaufen,
> nicht mehr arbeiten gehen, mir teure Frauen mit Barbie-Look leisten,
> eine Villa und ein Schiff kaufen, Drogen konsumieren, den Rest bei
> Parties verprassen, mich hoch verschulden und schliesslich in der Gosse
> oder Gefängnis landen.

aufzuzeigen. Es tut mir Leid wenn ich bei dir irgendwelche "Ha! Der Typ 
hat sich geirrt, da werd ich gleich mal draufhauen!"-Reflexe ausgelöst 
habe.

Nur um das klarzustellen, nicht dass man sich hier nochnmal erklären 
muss: LLV ist im übrigen gequirlte - wenn auch preisgekrönte - Sch***e 
mit einem - wie immer* - schlechten N. Cage (hier von "Enttäuschung" zu 
reden wäre falsch, da man hierzu im Vorfeld Erwartungen an Cage haben 
müsste). Das Maß an Verherlichung dieses "Dramas" ist sehr überzogen, 
ich habe den Eindruck vermittelt bekommen, dass es durchaus 
erstrebenswert ist sich (selbst aus relativ nichtigen Gründen) 
aufzugeben. Ich meine, der Protagonist war gesund und im besten Alter, 
er wurde lediglich von seiner Frau verlassen - jeden Tag ereilt tausende 
Menschen das gleiche, zwar schmerzliche aber dennoch zu verkraftende 
Schicksal.

*) Man nenne bitte einen wirklich guten Film mit N. Cage. Mit "wirklich 
guter Film" ist ein Film gemeint, der das Zeug zum Klassiker hat. Na, 
Anja, schaffst du es in 60 Sekunden? SCNR.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Anja zoe Christen schrieb:

>IST LLV.

Was bedeutet diese Abkürzung?

Bitte keinen Einwand, du kennst sicher auch die mir bekannten 
Abkürzungen KVZ, LVZ, EVZ, EGV, ASZ, BCX, HVT, nicht.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Ich habe mal in einer Fa. mit 10 MA gearbeitet. Die hatte 2 Chefs.
Der eine schaffte wie jeder Monteur. Der Andere machte das Büro.
Irgendwann erfuhr ich das der Erste mit einem gehörigen Erbe als 
Angestellter die Firma vor dem Konkurs gerettet hat und ihre Zukunft 
sicherte nach dem ein früherer Partner des anderen Chefs(Büromann) mit 
der Kasse verschwunden war.
Er hat nicht etwa Allüren bekommen, sondern als Teilhaber ganz normal 
weitergeschafft jedoch jedes Privileg genossen was er aber kaum 
beanspruchte.Echt ein cooler Typ. Das war in Ostberlin bevor ich mit 
Aufzügen begann in den Wildostzeiten.


Es gibt nicht nur Unternehmertyp Arschloch. Aber das ein Angestellter 
zum Unternehmer wird und Privatkapital in Mengen investiert, damit so 
ein AL nicht die Bude an die Wand bekommt. Respekt

;-)

Autor: Jürgen W. (lovos)
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>>IST LLV.

>Was bedeutet diese Abkürzung?

Ist mir auch unbekannt. Allerdings ist es keine, die man kennen muss.
Wenn man ein paar Seiten zurueckblaettert, taucht der Film
Leaving Las Vegas auf.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jürgen G. schrieb:

>Wenn man ein paar Seiten zurueckblaettert, taucht der Film
>Leaving Las Vegas auf.

Könnte passen. Habe ich jetzt ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Anja zoe Christen schrieb:
>
>>IST LLV.
>
> Was bedeutet diese Abkürzung?

Auweia; also wenn wir vom Film Leaving Las Vegas reden, was wird dann in 
diesem Zusammenhang LLV bedeuten mögen? :-)

Zoe

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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T. H. schrieb:
>
>
> Was? Ja, korrekt. Hatte ich etwas anderes behauptet? Es ging mir nicht
> darum zu bestreiten, dass sich in LLV einer totsaufen will. Vielmehr
> ging es mir darum den Zusammenhang zwischen "ich sauf mich tot weil es
> mir (so unglaublich) dreckig geht" (LLV) und "ich betäube mich weils
> geil ist" (FaLiLV) mit Hinblick auf Johnny B.'s Post
> aufzuzeigen.

Nun, das hast Du nicht klar genug dargestellt, insbesondere in dem 
Kontext nicht.

> Es tut mir Leid wenn ich bei dir irgendwelche "Ha! Der Typ
> hat sich geirrt, da werd ich gleich mal draufhauen!"-Reflexe ausgelöst
> habe.

Nö, keine Sorge, keine Reflexe.

> *) Man nenne bitte einen wirklich guten Film mit N. Cage. Mit "wirklich
> guter Film" ist ein Film gemeint, der das Zeug zum Klassiker hat.

Das wird dann wohl nur einer sein können, der DIR gefällt?

> Na,
> Anja, schaffst du es in 60 Sekunden? SCNR.

Alleine deswegen schon nicht, weil ich im Moment zwar grade vor'm PC 
sitze, aber nicht meinen ganzen Tag in Foren wie diesen verbringe.

SCNR.

Zoe

Autor: Jürgen W. (lovos)
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> 
http://www.vol.at/news/welt/artikel/managerin-borg...
> Sie habe nie daran gezweifelt, dass sie die Karte zurückbekomme, erklärte 
Harris.

Interessant, dass es meistens Frauen sind, die solche barmherzigen Taten 
vollbringen. Sind vielleicht Frauen doch die besseren Menschen ?

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Anja zoe Christen schrieb:
> Nun, das hast Du nicht klar genug dargestellt, insbesondere in dem
> Kontext nicht.

Schon blöd wenn man garnicht angesprochen war und sich trotzdem zum 
pöbeln genötigt sieht.

> Nö, keine Sorge, keine Reflexe.

Sicher?

> Das wird dann wohl nur einer sein können, der DIR gefällt?

Ich glaube Klassiker ist in diesem Kontext gut definiert. Soweit würde 
ich zwar nicht gehen wollen, aber versuchen kannst du es ja mal wenn du 
möchtest.

http://de.wikipedia.org/wiki/Klassiker

> Alleine deswegen schon nicht, weil ich im Moment zwar grade vor'm PC
> sitze, aber nicht meinen ganzen Tag in Foren wie diesen verbringe.
>
> SCNR.

Aaah ja.

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Mathias Braun schrieb:
> doch das Haus gehört zu 50% mir.
~grummel~

> Ich fahre auch ein etwas besseres Auto
~willauchhaben~

> auch eine Uhr, die sich nicht jeder leisten kann.
Och menno! So langsam halte ich es nicht mehr aus!

Scherz bei Seite. Ich denke du solltest dich behandeln lassen! Du 
findest im realen Leben keine Anerkennung und musst dich mit solchen 
Sachen auf eine "höhere Ebene" bringen. Da das anscheinend auch nicht 
klappt, kommst du mit so einem pseudo-alle-verkennen-mich-Gelaber daher 
und möchtest, das dich hier alle für den Oberflieger halten?
(Na, ist es das was du hier lesen wolltest, damit du dich bestätigt 
fühlst?)

Neid in Deutschland? Das ist kein Neid - das ist Mitleid mit dem man 
nicht umzugehen weiß!

> Erstaunlicherweise ist es
> nur in Deutschland so, in der USA oder Australien habe ich diese
> Ablehnung nicht. Statt alles schlecht zu reden, freuen sich die Leute
> für einen. Wieso ist denn in DE so?
Die verarschen dich und du merkst es noch nicht einmal. Das ist alles!

So, ich gehe jetzt wieder nach Hause in die Gosse. Auf dem Weg dorthin 
suche ich noch ein paar Dosen die ich morgen im Aldi eintauschen kann.

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Ach so, weil ich so arm und vergesslich bin, hab ich doch glatt was 
vergessen...

> wir müssen alles schlecht reden
Nein, müssen wir nicht. Hättest du geschrieben, dass du gestern 1000€ 
nach Pakistan gespendet hättest, dann wärst du für mich der Held der 
Stunde -ähh, Viertelstunde- gewesen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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@ strom schlag

hättest du das nicht netter formulieren können?

Es gibt doch immer die Möglichkeit die Möglich keit jemanden einen Rat 
wie einen Lappen um die Ohren zu schlagen, oder ihm die Selbe wie einen 
Mantel umzuhängen. ;-)

Namaste

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Es redet keiner etwas schlecht.
Jammern gehört zum Handwerk,das  wird jetzt nur von anderen 
Berufsgruppen
und der nichtarbeitenden Bevölkerung genutzt.
Wenn jeder zufrieden wäre ,würden unsere Politiker nur noch auf größere 
Dummheiten kommen.

P.S.
Sprich: Mit 45 Jahren muß jeder soviel Stunden geschrieben haben,dass 
man in die Rente geschickt wird.
Gruß

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Furchtbar, diese Jammerei!

Ein Jammer, wenn der Handyempfang gestört wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6rsender

Ein Jammer, wenn der Wind in die Segel fährt:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.schl...

jämmerlich
Paul

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Mehrere Jammer bei einer Session:

http://natasha.saxberg.dk/wp-content/uploads/2009/...

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Juppi J. schrieb:
> Wenn jeder zufrieden wäre ,würden unsere Politiker nur noch auf größere
> Dummheiten kommen.

Wir haben in Deutschland ein großes Sicherheitsbedürfnis => wenn ich 
eine falsche Entscheidung treffe, bin ich Schuld, wenn etwas passiert 
und mir könnte etwas passieren. Nicht zu selten muss man als Kunde 
schließlich den Spruch hören: "Ich muss da mal einen Kollegen fragen".

In Deutschland gib es den "Standard"-Deutschen (ich traue hier 
tatsächlich der Meinung der Werbeagentur Jung von Matt). Und die sagen 
eben, dass ein Durchschnittsdeutsche angestellt ist und zur Miete wohnt.


Beweis:
Ich war mit meiner Freundin letztens beim Hundezüchter, weil wir uns 
einen Hund zulegen wollten. Die Züchterin fragte uns dann, ob wir 
bereits mit dem Vermieter abgeklärt habe, ob wir einen Hund halten 
dürfen.


 - Schuss ins Blaue mit der Vermutung, man würde zur Miete wohnen, weil 
es so normal ist.

 - Wurde das Problem bereits eskaliert und gibt es eine Entscheidung von 
einer höheren Instanz?

 - Ein Rest-Risiko (wie im Geschäftsleben üblich) soll ausgeschlossen 
werden. Eine Partei hält sich nicht an den Vertrag und zahlt eben eine 
Vertragsstrafe oder die andere Partei duldet es einfach.

Autor: Strom Schlag (t4b)
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Winfried J. schrieb:
> @ strom schlag
>
> hättest du das nicht netter formulieren können?

Noch freundlicher? Nee, das geht nun wirklich nicht! ~g~

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Dimitri Roschkowski schrieb:

>Beweis:
>Ich war mit meiner Freundin letztens beim Hundezüchter, weil wir uns
>einen Hund zulegen wollten. Die Züchterin fragte uns dann, ob wir
>bereits mit dem Vermieter abgeklärt habe, ob wir einen Hund halten
>dürfen

Das beweist nur ,viele machen sich vor dem anschaffen eines 
Hundes(anderes Haustier) überhaupt keine Gedanken!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Uhu Uhuhu schrieb:

>Und durchaus geeignet, scottys Weltbild ins Wanken zu lassen ;-)

Uhu, träume weiter.

Obacht, der große Bruder sieht euch und liest auch mit, besser
spät, als nie.

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Juppi J. schrieb:
> Das beweist nur ,viele machen sich vor dem anschaffen eines
> Hundes(anderes Haustier) überhaupt keine Gedanken!

Da beißt sich die Katze in den Schwanz...
(wenn wir schon bei Haustieren sind)

Wieso machen die sich keine Gedanken? Weil es eine übergeordnete Instanz 
gibt, die "so etwas regeln wird". Sei es der Züchter, Hausbesitzer, ein 
Gericht oder Gott. Man gibt die Verantwortung stets nach oben in der 
Hierarchie ab.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Auch dazu gehören immer zwei(hundert)

Einer der abgibt und (199 mal)einer der Weiterschiebt der letzte nach 
/dev/null


;-)

Autor: A. B. (funky)
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Auf jemanden der mit 27 noch bei Mutti wohnt könnt ich nie neidisch sein 
;)

Und auf den sonstigen Lebenswandel (7tage Woche, 10-12h malochen) bin 
ich es auch nicht. Sicherlich ist das etwas anderes wenn man 
selbstständig, sein eigener Boss & mit Herzblut bei der Sache ist. Aber 
trotzdem...ich finde es eher bemitleidenswert wenn man in so jungen 
Jahren nix außer Arbeit hat(das ist jetzt böse gemeint)

Die sonstigen Statussysmbole sind Dein Bier und auch Dein gutes Recht. 
Jeder Mensch hat halt andere Prioritäten wofür er sein Geld raushaut.

Autor: Thilo M. (Gast)
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A. B. schrieb:
> ich finde es eher bemitleidenswert wenn man in so jungen
> Jahren nix außer Arbeit hat(das ist jetzt böse gemeint)
>
> Die sonstigen Statussysmbole sind Dein Bier und auch Dein gutes Recht.
> Jeder Mensch hat halt andere Prioritäten wofür er sein Geld raushaut.

Wer sich in jungen Jahren zu sehr ans Feiern gewöhnt, der hat gute 
Chancen bei H4 zu landen. Leute, die als Teenager schon ein Ziel vor 
Augen haben und dieses konsequent verfolgen, werden oft als Außenseiter 
behandelt. Später sind sie die Bosse der Anderen und reich.

Bei machen Abi-Absolventen hat man den Eindruck, dass sie denken, die 
Schinderei wäre nun endlich überstanden und die süßen Jahre fangen an. 
Bis sie dann zur Besinnung kommen und merken, dass es jetzt erst richtig 
anfängt ... ;-)

Autor: Hein G. (Gast)
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>Wer sich in jungen Jahren zu sehr ans Feiern gewöhnt, der hat gute
>Chancen bei H4 zu landen. Leute, die als Teenager schon ein Ziel vor
>Augen haben und dieses konsequent verfolgen, werden oft als Außenseiter
>behandelt. Später sind sie dei Bosse der Anderen und reich.


Hmm, Deine Meinung in allen Ehren, aber das scheint mir doch ein sehr 
sehr einfaches Weltbild zu sein.

Warte mal ich habe da auch noch was: Wer in einem Atomkraftwerk arbeitet 
leuchtet im Dunklen und hat gute Chancen Kinder mit 3 Augen und vier 
Füßen zu zeugen/gebären.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Jammern ist Volkssport. Wer nicht jammert, dem geht es zugut. Wird ein 
Ziel von Neidern.

Autor: Juppi J. (juppiii)
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>Auf jemanden der mit 27 noch bei Mutti wohnt könnt ich nie neidisch sein

In diesem Falle könnte es auch sein das Mutti beim Sohn weiterwohnt.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ha-jetzt Aber schrieb:
> Jammern ist Volkssport. Wer nicht jammert, dem geht es zugut. Wird ein
> Ziel von Neidern.

So wie bei den deutschen Bauern.

Sie haben drei Probleme:
1. Schlechtes Wetter
2. Teuere Spritzmittel
3. Die langen Lieferzeiten bei Mercedes

:-)

Autor: A. B. (funky)
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Thilo M. schrieb:
> Wer sich in jungen Jahren zu sehr ans Feiern gewöhnt, der hat gute
> Chancen bei H4 zu landen. Leute, die als Teenager schon ein Ziel vor
> Augen haben und dieses konsequent verfolgen, werden oft als Außenseiter
> behandelt. Später sind sie die Bosse der Anderen und reich.

> Bei machen Abi-Absolventen hat man den Eindruck, dass sie denken, die
> Schinderei wäre nun endlich überstanden und die süßen Jahre fangen an.
> Bis sie dann zur Besinnung kommen und merken, dass es jetzt erst richtig
> anfängt ... ;-)

schwarz/weiß? Außer arbeiten und feiern fällt Dir nix ein? Wer nicht 
rund um die Uhr malocht, harzt nur rum oder kokst sich feiernd die Birne 
weg?

Schonmal daran gedacht andere Länder zu bereisen? Andere Kulturen 
kennenzulernen? Die hiesige Kultur genießen? Oder einfach mal einen Tag 
am Meer/See mit Freunden zu entspannen? Es gibt genug was man tun 
kann(und muss) auch ohne sein Ziel aus den Augen zu verlieren.
In einer der letzten SPIEGEL-Ausgaben stand ein ziemlich interessanter 
Artikel zum Thema Müßiggang/Entspannung usw. Weiß die aktuelle Ausgabe 
leider gerade nicht.

Aber Dein Satz
> Später sind sie die Bosse der Anderen und reich.
zeigt mir schon das wir eine sehr unterschiedliche Lebenseinstellung 
haben und wohl auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden :) Bei Dir 
lese ich aus "Boss der Anderen sein" nämlich den Obermacker raushängen 
lassen&knechten heraus. Aber vielleicht irre ich mich ja :)

und zu der Sache mit ich-wohn-bei-Mutti:
Sicherlich mag es Situationen geben in denen das praktisch ist(gerade 
wenn die Eltern älter werden) aber ich finde trotzdem das man mal 
rausgekommen sein und mal ne eigene Bude gehabt haben "muss"!
Außerdem ist es auch was anders ob man in einem Haus mit den Eltern 
wohnt aber jeder seinen eigenen Haushalt führt.
Aber wenn man sich mit 27 noch von Mutti die Unterhosen waschen läßt 
dann fänd ich das einfach nur peinlich(keine Ahnung ob das hier 
zutrifft...wollts nur ma loswerden ;) )

Autor: Thilo M. (Gast)
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A. B. schrieb:
> Schonmal daran gedacht andere Länder zu bereisen? Andere Kulturen
> kennenzulernen? Die hiesige Kultur genießen? Oder einfach mal einen Tag
> am Meer/See mit Freunden zu entspannen? Es gibt genug was man tun
> kann(und muss) auch ohne sein Ziel aus den Augen zu verlieren.

Das gehört bei mir zum Arbeiten, nicht "16h/Tag 'malochen', dann ab ins 
Bett".
Bei uns gibt's aber auch frisch ausgelernte Gesellen, die sich jeden 
Abend die Birne zuknallen (sieht man ihnen morgens an). Wenn die sich 
nicht am Riemen reißen geht das nicht lange gut.
So meinte ich das.

A. B. schrieb:
> Bei Dir
> lese ich aus "Boss der Anderen sein" nämlich den Obermacker raushängen
> lassen&knechten heraus. Aber vielleicht irre ich mich ja :)

Ich hätte doch einen Smiley dranhängen sollen. ;-)

Autor: Juppi J. (juppiii)
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>Sie haben drei Probleme:
>1. Schlechtes Wetter
>2. Teuere Spritzmittel
>3. Die langen Lieferzeiten bei Mercedes

..nein 4.

die Jahreszeiten!

Autor: Rintintin Rintintin (rintintin)
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@Mathias Braun


>Neid in Deutschland - wir müssen alles schlecht reden



Was du meinst ist die häsliche Schwester des Neides......die Missgunst.

Aber mach dir nix draus, das ist eben so ;-)

Autor: Mathias Braun (dedi)
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Michael G. schrieb im Beitrag #1825180:
> Denk mal drueber nach.

Tja, hab ich. Ich ich würde sagen: q.e.d.

Herzlichen Glückwunsch, du bist der Neider des Jahres, der anscheinend 
auch nicht lesen kann oder will.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Mal unabhängig davon, was man von dir oder deinem Ursprungsbeitrag 
halten will bzw. sich dazu denken kann, muss an dieser Stelle klar 
bemerkt werden, dass du auf das Gerede von Michael-"Linuxgeek"-H. nix 
geben brauchst. Der ist eigentlich nur hier im Forum, um bei jeder 
passenden und unpassenden Gelegenheit irgendwem ans Bein zu pullern.

Also denk nicht drüber nach. :D

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Es gibt auch sinnvolle Beiträge von ihm, aber was er uns hier sagen 
wollte, war doch eigentlich Folgendes:

"Ich hatte einen beschissenen Vormittag und habe lediglich den ersten 
Beitrag kurz überflogen und der kam mir gerade recht ..."

:-)

Chris D.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Mathias Braun schrieb:
> Hallo Leute,
>
> für die jenigen, die mich noch nicht persönlich kennen, ich bin 27 Jahre
> alt und von Beruf (System-)Programmierer. Meine aller erste Software
> habe ich verkauft, als ich 14 Jahre alt war, seit meinem 16 Geburtstag
> arbeite ich, aktuell sind es 10-12 Stunden am Tag 7 Tage die Woche. Vor
> allem, weil mir die Arbeit Spaß macht. Als Gegenzug hierfür bin ich in
> der Lage mir teure Sachen leisten zu können.
>
> Zugegeben, ich wohne mit meinen Eltern unter einem Dach, doch das Haus
> gehört zu 50% mir. Ich fahre auch ein etwas besseres Auto und trage z.B.
> auch eine Uhr, die sich nicht jeder leisten kann.

Kurzum: Du stehst auf Statussymbole und möchtest uns gern an Deinem 
vermeintlichen Reichtum teilhaben lassen.

> Nun zunächst einmal geht irgendwie JEDER davon aus, dass ich eine
> Wohnung miete und stets den Vermieter um Erlaubnis fragen muss. Wenn man
> dann hört, dass ich mit meinen Eltern unter einem Dach wohne, ist man
> gleich in der Schublade "Hotel Mama".

In größeren Städten ist es sehr wahrscheinlich, dass die Leute zur Miete 
wohnen, bei Leuten in Deinem Alter sowieso. Wenn Dich nun stört, dass 
die Leute bei Dir zuerst eine Mietwohnung vermuten, dann liegt das 
Problem bei Dir. Sich darüber aufzuregen, ist einfach nur albern. Und 
wer nach Abschluss seiner Ausbildung mit 27 noch im Haus der Eltern 
wohnt, lebt im "Hotel Mama".

> Der Wagen würde auch meinem Vater gehören und die Uhr ist ein Fake aus
> China. Das waren jetzt z.B. drei Beispiele, die ich bei anderen merke
> und da frage ich mich, woher so etwas kommt. Erstaunlicherweise ist es
> nur in Deutschland so, in der USA oder Australien habe ich diese
> Ablehnung nicht. Statt alles schlecht zu reden, freuen sich die Leute
> für einen. Wieso ist denn in DE so?

Neid und Missgunst sind menschliche Eigenschaften und wie Wut, Hass 
oder Freude überall auf der Welt vorhanden. Wie sie zum Ausdruck 
gebracht werden, ist jedoch von der jeweiligen Kultur und Mentalität 
abhängig. Wenn Du also hier ein Problem mit Deiner Umgebung hast, wirst 
Du das dort (langfristig) ebenso bekommen oder schon haben.

Dein Beitrag bzw. dessen Formulierung zeigt aber schon, wo das Problem 
liegt. Du möchtest gern Anerkennung über Statussymbole erhalten. Neid 
wird Dich auch gar nicht stören - im Gegenteil. Der gibt ja schließlich 
Gelegenheit, andere in Form solcher Beiträge am eigenen "Elend" (bzw. 
Statussymbolen) teilhaben zu lassen.

Kleiner Tipp am Rande: Hast Du mit einem Menschen Probleme, ist er der 
Geisterfahrer. Hast Du mit vielen oder gar allen Probleme, bist Du der 
Geisterfahrer.

Und noch eine Geschichte von mir: Ich habe während des Studiums zwei 
Jobs gehabt und meistens außer am Wochenende abends nach 20 Uhr kaum 
Freizeit gehabt. Ergebnis war unter anderem ein schickes, gebrauchtes 
Mittelklasse-Auto und auch ansonsten keine Geldprobleme für dies und 
das. Das war damals sogar das neueste Auto in der Familie. Ich hatte 
aber niemals Probleme mit Neid oder Missgunst. Nicht bei Verwandten, 
Freunden, Bekannten oder Kommilitonen. Es kommt halt immer darauf an, 
wie man auftritt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gastino G. schrieb:
> Kurzum: Du stehst auf Statussymbole und möchtest uns gern an Deinem
> vermeintlichen Reichtum teilhaben lassen.

Nein, er sucht eine Tusse, aber Mutti steht ihm dabei im Weg...

Autor: M. W. (hobbyloet)
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Mathias Braun schrieb:
> Erstaunlicherweise ist es nur in Deutschland so, in der USA oder Australien habe 
ich diese Ablehnung nicht.

Dort biste auch ein niemand.
Hier willste auf Protz machen, dass geht denen am A... vorbei!

Geh mal Pilze sammeln und geb deinen Nachbarn was ab!

Dein gejammer hier, hättste sein lassen sollen, Du arbeitest doch so 
viel!

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Guter Tipp,

Hab am Mittwoch ein paar super-Steinpilze im Wald gefunden. Eigentlich 
wars zu kuehl und zu feucht, aber die Standen da einfach und waren nur 
leicht angefressen von den doofen Nacktschnecken und ich hab sie 
eingesammelt (gebrochen, nicht geschnitten... das ist eine 
Glaubensfrage!!) und zuhause abgebuerstet. Dann beim zerteilen musste 
ich die Haelfte direkt entsorgen, weil so kleine schwarze Maden 
drinwaren die Tunnel durch das Fruchtfleisch fressen. Die zwote Haelfte 
hab ich scharf angebraten und mit 4 Eiern gestreckt und das Pilzruehrei 
nur mit Pfeffer und Salz gewuerzt.
Ist ganz phantastisch.

Jetzt waren ein paar schoene Tage. Es sollte Pilze im Wald geben.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Nachtrag:

War gerade im Wald. Hab ein paar alte Parasol, einige durchwurmte 
Laerchenpilze und Maronen gefunden. Leider keine Steinpilze. Dafuer 
einen wunderbaren Riesenbovisten im Garten entdeckt. -16cm im 
Durchmesser - wie ein Handball und noch reinweiss.
Jetzt koennt Ihr Neidisch werden!
Und mein Nachbar kriegt auch nix, hehehe.

Autor: D. I. (Gast)
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Wohnst in der Nähe eines Atommeilers? Habe noch nie so nen Riesenpilz 
gesehen, cool.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Das ist ja noch ein kleines Exemplar, die Dinger können ganz schön groß 
werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Riesenbovist

P.S.: hat er geschmeckt?

Autor: Dimitri Roschkowski (Firma: port29 GmbH) (port29) Benutzerseite
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Florian *.* schrieb:
> Jetzt koennt Ihr Neidisch werden!

Würde ich Pilze essen, wäre ich jetzt sicherlich neidisch. ;)

Aber ich möchte euch mal etwas anderes zeigen. Im Anhang habe ich mal 
ein Foto vom Porsche meines Nachbarn hochgeladen, aufgenommen in unserer 
Tiefgarage. Ist ein sehr schönes Auto und vor allem schön tief, nech?

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich selbst auf Marken stehe, 
allerdings nicht auf Porsche oder Rolex. Das ist das typische 
jugendliche Denken: teure Uhr + Sportwagen.

Ach ja, hier ist übrigens noch ein Foto vom Porsche von der Seite:


[Edit

Den Bildanhang habe ich wegen des nicht anonymisierten Nummernschildes 
gelöscht. So etwas geht nicht.

Das andere Bild ist zwar nett, geht aber auch nicht, da auch da das 
Nummernschild nicht anonymisiert ist.
(Der "Umweltzonenaufkleber").

Bitte so etwas in Zukunft nur anonymisiert hier posten!


-Rufus

/Edit]

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Florian *.* schrieb:

>War gerade im Wald. Hab ein paar alte Parasol, einige
>durchwurmte Laerchenpilze und Maronen gefunden.

Tolle Sache im Grunde! Wie ist das eigentlich nach Tschernobyl, kann man 
da inzwischen wieder was aus dem Wald essen? Immerhin hat nicht jeder zu 
Hause einen Geigerzähler. Ich hab vor 3 Jahren im Wald ein 
Rentnerehepaar getroffen, hatten Waldmeister gepflückt. Der Mann sagte 
zumindest, er müsse den blanchieren, wegen Fuchsbandwurm. Ja, da vor 
sowas habe ich auch etwas Respekt.

Hier in meiner Gegend könnte man sich auch prima aus dem Wald ernähren. 
Es gibt Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren, Hasenklee, Sauerampfer, 
Pilze, Buchecker, sehr selten mal Walderdbeeren, und auch massenhaft 
Maronen (Eßkastanien), da hier die Römer vor 2000 Jahren waren. Auch 
Brennnesselgemüse soll ähnlich wie Spinat schmecken. Man könnte sich da 
durchaus fast vollwertig ernähren.

Man mag es kaum glauben, aber hier in meiner Gegend gibt es im Wald 
Ansiedlungen armer Leute, die im Leben alles verloren haben. Hausen dort 
in zerfallenen Bauwagen, Felsklüften und Zelten. Die kennen wohl auch 
all diese Tricks.

Guten Appetit, und daß da nicht mal sowas wie ein Fliegenpilz oder 
grüner Knollenblätterpilz darunter ist!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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D. I. schrieb:

>Habe noch nie so nen Riesenpilz
>gesehen, cool.

Wenn man nur Supermarktware kennt, verpaßt man oft die Realität.

Aus dem Garten meiner Eltern hatte ich schon riesige Zucchini, 4kg. 
Sehen aus wie ein neugeborenes Kind von der Größe her. Das ist aber hart 
an der Grenze zur Genießbarkeit, die haben dann mehr Samen als 
Fruchtfleisch. Da hat man wenigstens was für die neue Aussaat. Bis 2kg 
sind sie aber noch wunderbar, wenn auch eine einzige für die Mahlzeit 
einer mehrköpfigen Familie reicht.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Sich selbst ernaehren vom dem was man findet ....
Wenn Du nicht Rüdiger Nehberg heisst klappt das wahrscheinlich nicht.
Aber ein bisschen die Natur um sich herum zu kennen ist doch auch ganz 
nett.
Zur Not kannst Du den Bast von Fichten nehmen, der ist essbar. Aber das 
was sich in den Muelltonnen von Aldi, Rewe und Lidl so findet ist mit 
Sicherheit besser als im Winter den Wald durchkaemmen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Florian *.* schrieb:

>Wenn Du nicht Rüdiger Nehberg heisst klappt das wahrscheinlich
>nicht.

Nein, der bin ich garantiert nicht, aber in der Not frißt der Teufel 
Fliegen.

>Aber ein bisschen die Natur um sich herum zu kennen ist doch
>auch ganz nett.

Genau. Und aus dem TV hat man auch so einiges, was andere Kulturen 
essen. Z.B. Aborigines. Vor Würmern und Insekten hätte ich noch einen 
Punkt zu überwinden. Aber wenn wirklich mal das Leben auf der Probe 
stünde, hätte man einen Anhaltspunkt, was noch gehen würde.

Meine Oma sammelte in der schlechten Zeit im und nach dem Krieg 
ausschließlich Waldfrüchte, und verkaufte diese auf dem Wochenmarkt. Für 
die besser betuchte Gesellschaft.

Den Müll von Aldi, Lidl und McDonalds, krempeln schon die Raben um. Das 
schmeckt denen wohl auch besser als die Hausmannskost. Bekommen wohl 
irgendwann Zivilisationskrankheiten davon. ;-)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Florian *.* schrieb:
> Dann beim zerteilen musste
> ich die Haelfte direkt entsorgen, weil so kleine schwarze Maden
> drinwaren die Tunnel durch das Fruchtfleisch fressen.

Deshalb macht es nicht viel Spaß nach langem Regen Pilze zu sammeln; das 
was man findet muss man wegen Maden fast immer zur Hälfte wegwerfen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Wieso wegwerfwen?

Das Beste?

So Maden sind Eiweis pur. Es gibt keine einfachere Methode so viele von 
denen auf einmal zu fangen, als mit einer durchweichten Pilzfalle.

;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Winfried J. schrieb:

>Es gibt keine einfachere Methode so viele von
>denen auf einmal zu fangen, als mit einer
>durchweichten Pilzfalle.

Woher hast du denn diese Idee?

Autor: D. I. (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> D. I. schrieb:
>
>>Habe noch nie so nen Riesenpilz
>>gesehen, cool.
>
> Wenn man nur Supermarktware kennt, verpaßt man oft die Realität.
>
> Aus dem Garten meiner Eltern hatte ich schon riesige Zucchini, 4kg.
> Sehen aus wie ein neugeborenes Kind von der Größe her. Das ist aber hart
> an der Grenze zur Genießbarkeit, die haben dann mehr Samen als
> Fruchtfleisch. Da hat man wenigstens was für die neue Aussaat. Bis 2kg
> sind sie aber noch wunderbar, wenn auch eine einzige für die Mahlzeit
> einer mehrköpfigen Familie reicht.

Es ist ja nich so dass ich die Welt nur durch ein 1920*1200 Fenster 
wahrnehme. War auch schon im Wald Pilze sammeln und Zucchinis habe ich 
auch schon Trümmer gesehen, aber so nen Pilz halt noch nicht ;)
Aber immerhin gehör ich nicht zu denen die nichtmal mehr Apfel und 
Tomate voneinander unterscheiden können.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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D. I. schrieb:
> Wohnst in der Nähe eines Atommeilers? Habe noch nie so nen Riesenpilz
> gesehen, cool.

Ich kenne hier in den Rheinauen eine Stelle, an der ein doppelter 
Hexenring aus Riesenbovisten wächst. Die größten, die ich dort gesehen 
habe, waren über 30 cm im Durchmesser. In guten Pilzjahren stehen sie 
mit sehr kurzen Abständen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Es gibt Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren,

Davon habe ich in den vergangenen Wochen 49 kg eingesammelt. Leccccker!

> Hasenklee,

Was machst du damit?

> Sauerampfer,

Der ist wegen seines Oxalsäuregehaltes nur in geringen Mengen zu 
genießen.

> Buchecker,

Die sind übrigens giftig. Mehr als 10 sollte man nicht aufs Mal essen. 
(Ich ahb das mal nicht beachtet und 70 gefuttert - Mann, war mir 
schwummrig...)

> sehr selten mal Walderdbeeren,

Auch da besteht die Gefahr, sich Fuchsbandwurmeier einzufangen. 
Blachieren ist wohl nicht, also kann man eigentlich nur Marmelade, oder 
Kompott draus machen und dafür sind sie zu schade.

Eine Möglichkeit wäre noch, die Beeren vor dem Rohverzehr mit flüssiger 
Luft zu frosten - dabei sollen die Eier infertil werden.

> und auch massenhaft Maronen (Eßkastanien)

Ja, die sind gut...

> Vor Würmern und Insekten hätte ich noch einen Punkt zu überwinden.

Die sind übrigens ganz hervorragend, wenn man sie vom Chitinpanzer 
befreit und Arten mit Abwehrdrüsen, Aas- und Scheißefresser und Bewohner 
giftiger oder ungenießbarer Pflanzen meidet.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:

>> sehr selten mal Walderdbeeren,
>
> Auch da besteht die Gefahr, sich Fuchsbandwurmeier einzufangen.

Kommt immer darauf an, wo und wie man pflückt. Hier in der Eifel wachsen 
die in großer Zahl an Felswänden, oft in praktischer "Pflückhöhe". Da 
tummeln sich dann auch keine Füchse :-)

> Blachieren ist wohl nicht, also kann man eigentlich nur Marmelade, oder
> Kompott draus machen und dafür sind sie zu schade.

Am besten sind sie im Sekt :-)

Chris D.

(im Bild die Ausbeute eines Spaziergangs - wenn man weiss, wo man suchen 
muss ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Chris D. schrieb:
> Kommt immer darauf an, wo und wie man pflückt. Hier in der Eifel wachsen
> die in großer Zahl an Felswänden, oft in praktischer "Pflückhöhe". Da
> tummeln sich dann auch keine Füchse :-)

Du unterschätzt die Kletterkünste der Füchse aber ganz gewaltig. ZUdem 
sind sie Obst und Beerenliebhaber. Das sind keine 
Wohlstands-Dackel-Walzen, die man beiseite rollen muß, wenn ein Auto 
kommt.

Der Fuchs ist übrigens der einzige Canide, der einziehbare Krallen hat, 
wie Katzen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Du unterschätzt die Kletterkünste der Füchse aber ganz gewaltig.

Glaub mir, das tue ich nicht. Dort, wo wir die Beeren pflücken, hält 
sich kein größeres Tier. Genau deswegen gibt es dort auch die Erdbeeren 
(und weiter oben auch brütende Vögel), während die am Boden zum Großteil 
abgefressen werden.

> sind sie Obst und Beerenliebhaber. Das sind keine
> Wohlstands-Dackel-Walzen, die man beiseite rollen muß, wenn ein Auto
> kommt.
> Der Fuchs ist übrigens der einzige Canide, der einziehbare Krallen hat,
> wie Katzen.

Solange sie nicht fliegen können, sind sie für unsere Erdbeeren 
jedenfalls keine Gefahr :-)

Chris D.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Chris, ich kann dich trotzdem nur davor warnen, dich wegen der Felsen in 
Sicherheit zu wiegen. Wo du hinkommst, kommt der Fuchs schon lange hin 
und wo es Mäuse gibt, da geht er auch hin und schwer zugängliche 
Ruheplätze schätzt er wegen des Jagddruckes über alles.

Ein leichter beobachtbares Objekt mit ähnlichen Fähigkeiten sind die 
Gemsen im Hochgebirge. Da staunste Bauklötzer, wo die überall 
rumklettern.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Chris, ich kann dich trotzdem nur davor warnen, dich wegen der Felsen in
> Sicherheit zu wiegen. Wo du hinkommst, kommt der Fuchs schon lange hin

Das glaube ich nicht, denn wir klettern dort nicht rauf, weil man dafür 
angeseilt sein müsste.
Es geht um Pflanzen, die auf etwa 1,80 bis 2,00m Höhe in entsprechenden 
Nischen wachsen.

> und wo es Mäuse gibt, da geht er auch hin und schwer zugängliche
> Ruheplätze schätzt er wegen des Jagddruckes über alles.

Ist alles bekannt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass schon eine 
Katze sich dort nicht halten kann

> Ein leichter beobachtbares Objekt mit ähnlichen Fähigkeiten sind die
> Gemsen im Hochgebirge. Da staunste Bauklötzer, wo die überall
> rumklettern.

Auch die benötigen aber eine Mindestfläche, um sich zu halten.
Diese gibt es hier nicht.

Chris D.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>>Hasenklee,

>Was machst du damit?

Essen. Das ist eine etwas hellere Art Klee, der vereinzelt an Stellen 
nur im Wald wächst. Heute wegen Fuchsbandwurmgefahr tabu.

>>Buchecker,

>Die sind übrigens giftig. Mehr als 10 sollte man nicht aufs
>Mal essen.
>(Ich ahb das mal nicht beachtet und 70 gefuttert - Mann, war
>mir schwummrig...)

Oh, das mit der Giftigkeit wußte ich nicht. Wir hatten früher als Kinder 
auch reichlich davon gegessen, passiert war nichts. Auch Schweine wurden 
dort an meinem früheren Wohnort mit Bucheckern gemästet. Dazu gibt es 
noch Beschreibungen aus dem Spätmittelalter. Die Schweinehirten zogen 
früher mit den Schweinen durch die Gegend, wie heute Schafhirten mit 
Schafen.

Übrigens wird aus Bucheckern doch auch ein leckeres Speiseöl gepresst.

>>sehr selten mal Walderdbeeren,

>Auch da besteht die Gefahr, sich Fuchsbandwurmeier einzufangen.

In Alk einlegen, könnte evtl. noch gehen. Wie Chris auch schon schrieb.


Chris D. schrieb:

>Kommt immer darauf an, wo und wie man pflückt. Hier in der
>Eifel wachsen die in großer Zahl an Felswänden, oft in
>praktischer "Pflückhöhe". Da tummeln sich dann auch keine
>Füchse :-)

Übrigens sind einige Beutetiere des Fuchses ebenfalls 
Fuchsbandwurmträger. Auch Mäuse und Katzen. Hauptsächlich die Mäuse, 
aber die werden ja gelegentlich von Katzen gejagt. Die frei laufende 
Hauskatze hat ein Revier bis zu einem halben Quadratkilometer Fläche. 
Deshalb gehe ich mir auch immer gründlich die Hände waschen, wenn mein 
gelegentlicher verspielter Besucher, ein Katzenstreuner, mal wieder da 
war. Das Waschwasser sieht dann etwa aus, als wenn ich auf dem Bau 
gearbeitet hätte.

Eine Katze stand hier kürzlich auf dem Balkon im 2. Stock, und kam nicht 
mehr runter. Obwohl es keine markanten Vorsprünge zum Klettern am Haus 
gibt. Aber so gut sind wohl die Kletterkünste.

Was ich bei den Katzen noch beobachtete: Die gehen direkt mit der 
Schnauze an allem riechen, was schön bunt ist, z.B. Blüten und Früchte. 
Auch wenn sie die nicht fressen. Eben genau da ist wohl die Gefahr der 
Fuchsbandwurmübertragung, sowas könnte ein Glied in der 
Übertragungskette sein.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> In Alk einlegen, könnte evtl. noch gehen. Wie Chris auch schon schrieb.

Angeblich werden die Wurmeier von Alkohol nicht wirksam abgetötet: 
http://www.elternwissen.com/elternwissen-service/n...

> Übrigens sind einige Beutetiere des Fuchses ebenfalls Fuchsbandwurmträger.

Das ist ein sehr interessanter Punkt:
Der Fuchsbandwurm hat kleine Nager als Zwischenwirt. In ihnen entwickelt 
er sich vom Ei zu Larve, die sich überwiegend in der Leber niederläßt 
und das Organ zunehmend zerstört.

Die Folge ist, daß der Fuchs diese lädierten Mäuse leichter kriegt - ein 
Muster, was man bei Parasiten mit Zwischenwirten sehr oft findet.

Der Fuchs frißt die Maus und die Larven werden in seinem Darm zu 
Bandwürmern, deren Eier der Fuchs als wahrer Künstler in diesem Fach 
freigiebig in der Gegend rumkackt.

Wenn ein Mensch Fuchsbandwurmeier ißt, oder inhaliert, dann steht er an 
der Stelle des Zwischenwirtes und bezahlt mit seiner Leber dafür. Würde 
er die infizierte Maus essen und so den Endwirt abgeben wäre die Sache 
ähnlich einer Schweine- oder Rinderbandwurminfektion beherrschbar.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Das ist ein sehr interessanter Punkt:
>Der Fuchsbandwurm hat kleine Nager als Zwischenwirt.

Ich wollte damit lediglich heraus stellen, daß der Befall der 
Waldfrüchte wohl eher nicht vom Fuchs selbst stammt, sondern einer 
Anzahl Zwischenwirte. Die Wurmeier befinden sich wohl auch im Speichel 
der Tiere, deshalb merkte ich auch das Schnuppern der Katze an den 
Früchten an. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, danach werde ich noch 
mal suchen.

>Wenn ein Mensch Fuchsbandwurmeier ißt, oder inhaliert, dann steht
>er an der Stelle des Zwischenwirtes und bezahlt mit seiner Leber
>dafür.

Soweit mein Kenntnisstand über Fuchsbandwurm ist, gibt es dagegen auch 
noch kein wirksames Medikament. Die Larven nisten sich in der Leber ein, 
und man spürt davon bis zu 15 Jahre lang nichts. Dann kommt es wohl 
irgendwann zu einer Reaktion in der Leber, und man stirbt daran wie bei 
einer Leberzirrhose.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Die Wurmeier befinden sich wohl auch im Speichel
> der Tiere,

Nein, definitiv nicht. Der Zwischenwirt enthält keine geschlechtsreifen 
Bandwürmer und folglich kann eine infizierte Maus auch keine 
Bandwurmeier "legen"

> Soweit mein Kenntnisstand über Fuchsbandwurm ist, gibt es dagegen auch
> noch kein wirksames Medikament.

Doch, Zytostatika, die alles andere als nebenwirkungsarm sind und für 
den Rest des Lebens eingenommen werden müssen.

Das Problem beim Fuchsbandwurmbefall ist allerdings, daß Symptome erst 
auftreten, wenn es fast schon zu spät ist.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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"Die Wissenschaft hat Entwarnung gegeben, was die Früchte des Waldes 
betrifft. Dafür mahnen die Experten zur Vorsicht beim Umgang mit 
Haustieren wie Hund und Katze."
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/...

Autor: A. K. (prx)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

> Woher hast du denn diese Idee?

Noch nie die Blechtrommel gesehen? Ganz ähnliche Methode.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Wilhelm Ferkes schrieb:
>>Die Wurmeier befinden sich wohl auch im Speichel
>>der Tiere,

>Nein, definitiv nicht. Der Zwischenwirt enthält keine
>geschlechtsreifen Bandwürmer und folglich kann eine
>infizierte Maus auch keine Bandwurmeier "legen"

Das Thema ist schon wieder komplizierter, als ich anfangs dachte.

Also: Wenn die Wurmlarven im Mensch ausgereift sind, ist die Leber 
zerstört, dann stirbt er. Der Parasit stirbt denn damit auch, und 
entwickelt keine Bandwürmer mehr.

Wieso stirbt eigentlich der Fuchs nicht? Ist er in der Kette der 
einzige, der den Befall relativ schadlos überlebt? Der Hauptwirt?


Andreas Schwarz schrieb:

>Die Wissenschaft hat Entwarnung gegeben, was die Früchte des
>Waldes betrifft.

Vielen Dank für den Link.


A. K. schrieb:

>Wilhelm Ferkes schrieb:

>> Woher hast du denn diese Idee?

>Noch nie die Blechtrommel gesehen? Ganz ähnliche Methode.

Sorry, was hab ich denn da verpasst? ...

Autor: A. K. (prx)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

>>Noch nie die Blechtrommel gesehen? Ganz ähnliche Methode.
>
> Sorry, was hab ich denn da verpasst? ...

Aus Arte: "... Dort fängt ein alter Mann Aale mit einem alten 
Pferdekopf. Der verfaulte Kopf wird an Land gezogen und die Aale 
schlängeln sich aus ihm heraus, als sei es ein Medusenhaupt. Agnes wird 
schlecht, sie übergibt sich, ...".

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Andreas:

"Es gibt keinen Beleg dafür, dass beim Verzehr von Waldbeeren ein Risiko 
besteht, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren."

Das ist mal ne mutige Aussage. Bei 15 Jahren Inkubationszeit...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Also: Wenn die Wurmlarven im Mensch ausgereift sind, ist die Leber
> zerstört, dann stirbt er. Der Parasit stirbt denn damit auch, und
> entwickelt keine Bandwürmer mehr.

Ja, denn der Mensch ist Fehl-Zwischenwirt, d.h. der Entwicklungszyklus 
des Wurmes endet in diesem Fall in einer Sackgasse.

> Wieso stirbt eigentlich der Fuchs nicht? Ist er in der Kette der
> einzige, der den Befall relativ schadlos überlebt? Der Hauptwirt?

Der Fuchs ist der Endwirt, er dient dem Bandwurm als 
Verbreitungsvehikel. Deswegen schädigt er den Fuchs nicht. Jeder 
Bandwurm, der seinen Endwirt schädigt, schädigt damit auch sich selbst, 
mit der Folge, daß seine Reproduktionschancen so schlecht sind, daß er 
aussterben muß.

Auch das ist ein häufig zu beobachtendes Phänomän bei 
Krankheitserregern, die eine Artgrenze übersprungen haben: Sie wirken 
beim neu eroberten Wirt sehr aggressiv, verlieren aber im Laufe der Zeit 
ihre Virulenz. Das kann so weit gehen, daß Erreger und Wirt nach vielen 
Generationen irgendwann friedlich koexistieren: der Wirt hat seine Ruhe 
und der Erreger kann sich ungestört vermehren.

Autor: A. K. (prx)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

> Sorry, was hab ich denn da verpasst? ...

http://www.youtube.com/watch?v=AgMPJV3lk6s

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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A. K. schrieb:

>Aus Arte: "... Dort fängt ein alter Mann Aale mit einem alten
>Pferdekopf. Der verfaulte Kopf wird an Land gezogen und die Aale
>schlängeln sich aus ihm heraus, als sei es ein Medusenhaupt.

Bäääh, ja klar, sah ich das.

Ich mag keine toten Tierköpfe, sah in meinem Nachbarort bei einem 
Waldspaziergang mal eine offene Müllkippe mit gut 50 Rinderschädeln aus 
einer nahen Schlachterei. Die sind richtig groß und entsprechend 
auffällig. Das geht mir nie mehr aus dem Kopf.

Autor: Thilo M. (Gast)
Datum:

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Mir reicht's schon, wenn die Kids (9 J) einem im Wohnzimmer mit den 
Worten: "guck' mal, was ich im Wald gefunden habe!" eine Tüte vor die 
Nase halten, in der ein Rehschädel ist. Kein Fleisch mehr dran, trotzdem 
rechnet man nicht damit. ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:

>Ja, denn der Mensch ist Fehl-Zwischenwirt, d.h. der
>Entwicklungszyklus des Wurmes endet in diesem Fall in
>einer Sackgasse.

OK, Uhu, das war mein kleines Gedankenproblem. Daß der Wurm sich an 
einer Stelle nicht typisch evolutionsgemäß weiter entwickelt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Daß der Wurm sich an einer Stelle nicht typisch evolutionsgemäß weiter
> entwickelt.

Wenn ein junger Kerl mit dem Motorrad gegen einen Baum rast, macht er 
nichts anderes ;-)

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Wenn ein junger Kerl mit dem Motorrad gegen einen Baum rast, macht er
> nichts anderes ;-)

[OT]
Du meinst solche Vollpfosten:
http://www.stimme.de/kraichgau/polizei/art17125,1919155

Bei uns am Wochenende passiert.
[/OT]

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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In dem Bericht heißt es:
...touchierte ein Verkehrsschild...

Dann hat ein Vollpfosten den anderen getroffen.
:-(

MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Paul Baumann schrieb:

> Dann hat ein Vollpfosten den anderen getroffen.

Das Verkehrsschild dürfte einen Hohlpfosten verwendet haben. Was aber 
wohl des Vollpfostens Glück war.

Autor: Gastino G. (gastino)
Datum:

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Thilo M. schrieb:
> [OT]
> Du meinst solche Vollpfosten:
> http://www.stimme.de/kraichgau/polizei/art17125,1919155
>
> Bei uns am Wochenende passiert.
> [/OT]

Für solche Leute wurde der "Darwin Award" erfunden. Es ist immer nur 
traurig, wenn solches Pack mit seiner unglaublichen Dummheit dann noch 
andere Menschen verletzt oder umbringt.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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''P.S.: hat er geschmeckt?''

War der erste den ich gegessen hab.
Ist immer wieder spannend ob man an einem neuen Pilz nicht
fiese Nebenwirkungen mitisst. Bei dem hier war ich aber sicher. :)
Hab ihn entrindet wie einen jungen Kaese. Dann in Scheiben geschnitten 
und Paniert. Anschliessend gebraten. Dazu Salzkartoffeln. Er schmeckt.. 
hmm.. Von der Konsistenz her wie ein gebackener Camembert. Ein wenig 
sahnig. Mit ganz leichtem Champignonaroma. Aber die Panade ist dominant. 
Ich mag Ihn nicht besonders. Den naechsten lasse ich stehen. Da es 
zuviel war hab ich noch zwo dicke Scheiben eingefroren. Die kommen 
irgendwann in die Suppe.

Wegen dem Fuchsbandwurm. Ich habe den bestimmt schon. Moechte aber die 
15Jahre Inkubationszeit nicht mit Gedanken daran verschwenden. Wenn es 
soweit ist, bekomme ich die Leber von dem Vollpfosten am Hohlpfosten. ;)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Kennt jemand Bärlauch?

Ich hab dieses Frühjahr einen ganze Rucksack voll gesammelt, 
kleingeschnitten, blanchiert und eingefroren.

Der hat ein ganz wunderbares Aroma. Damit kann man Delikatessen, wie 
z.B. Bärlauchsuppe machen.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Kennt jemand Bärlauch?

meld

Autor: M. W. (hobbyloet)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Kennt jemand Bärlauch?

Den Knoblauchähnlichen Geschmack finde ich gut.
Passt auch toll zu Pilzgerichten.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Das Risiko sich da durch Verwechslungen ein giftiges Maiglöckchen 
einzusammeln dürfte größer sein als das beim Beerensammeln vom 
Fuchsbandwurm befallen zu werden - sollte man also konsequenterweise 
auch erwähnen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Andreas Schwarz schrieb:
> Das Risiko sich da durch Verwechslungen ein giftiges Maiglöckchen
> einzusammeln dürfte größer sein als das beim Beerensammeln vom
> Fuchsbandwurm befallen zu werden - sollte man also konsequenterweise
> auch erwähnen...

Das merkt man wenigstens recht bald und gegen Maiglöckchenvergiftungen 
ist man nicht machtlos.

Wer allerdings Herbstzeitlose für Bärlauch hält, der hat wirklich 
schlechte Karten. Ein wenig botanische Kenntnisse sollte man sich also 
schon aneignen, bevor man Kräuter für die Küche sammeln geht.

Autor: Hein G. (Gast)
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Thilo M. schrieb:
> [OT]
> Du meinst solche Vollpfosten:
> http://www.stimme.de/kraichgau/polizei/art17125,1919155
>
> Bei uns am Wochenende passiert.
> [/OT]


Ach Du bist doch nur neidisch, weil Du nicht so ein schnelles Mopped 
hast.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Hein G. schrieb:
> Ach Du bist doch nur neidisch, weil Du nicht so ein schnelles Mopped
>
> hast.

Ich bin auch nicht neidisch, am Tropf auf der Intensivstation zu hängen. 
;-)

Hab' nicht mal den 1er Lappen. ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thilo M. schrieb:
> Ich bin auch nicht neidisch, am Tropf auf der Intensivstation zu hängen.
> ;-)

Und du willst dich nicht mit Wurstwasser abfüllen lassen?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Und du willst dich nicht mit Wurstwasser abfüllen lassen?

Igitt, nee ! :-)

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ein Mädchen ging mal Pilze pflücken
und mußt' sich dabei oftmals bücken.
Jetzt stillt se...
Sch... Pilze!

;-)
MfG Paul

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Oh, dann hat sie sich wohl auf eine Gemeine Hundsrute gesetzt. Oder wars 
eine Vornehme Hundsrute?

http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Hundsrute
http://de.wikipedia.org/wiki/Vornehme_Hundsrute

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Uhu
Danke für die Links. Diese Art Pilze kannte ich vorher nicht.

...und ein Pilz benahm sich nicht,
da kam er vor ein Pilzgericht

;-)
MfG Paul

Autor: M. W. (hobbyloet)
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Paul Baumann schrieb:
> ...und ein Pilz benahm sich nicht,
> da kam er vor ein Pilzgericht

Jo, heute eine 'Krause Glucke'.
Ist schön gross, aber wie bekommt Mann oder Frau, die richtig sauber?

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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>Oh, dann hat sie sich wohl auf eine Gemeine Hundsrute gesetzt. Oder wars
>eine Vornehme Hundsrute?

>http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Hundsrute
>http://de.wikipedia.org/wiki/Vornehme_Hundsrute

Könnte aber auch eine Stinkmorchel gewesen sein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stinkmorchel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das hätte man gerochen...

Autor: Bernd S. (wird_schon)
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Könnte mal bitte jemand das Topic ändern?

"Was darf ich im Wald sammeln und wie bereite ich es zu?"

Autor: Juppi J. (juppiii)
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zum Thema

Alle Pilze im Wald sind stark Schadstoffbelastet.
...also sammeln ,aber nicht essen.;-)))


Gruß

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Juppi schrob:
>Alle Pilze im Wald sind stark Schadstoffbelastet.
>...also sammeln ,aber nicht essen.;-)))

Wenn man ein paar besonders schoene Exemplare erwischt hat, kann man sie
sich in einer Galvanik glanzverzinken lassen und in die Schrankwand 
stellen.

;-)
MfG Paul

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Wer allerdings Herbstzeitlose für Bärlauch hält, der hat wirklich
schlechte Karten. Ein wenig botanische Kenntnisse sollte man sich also
schon aneignen, bevor man Kräuter für die Küche sammeln geht.

Aeh. Ja. Dazwischen sind auch 6 Monate. Baerlauch ist etwas vom Ersten 
was man nehmen kann, im Maerz-April. Herbstzeitlose kommt, wie der Name 
sagt im Herbst, dh September-Oktober.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hä-jetzt Noch schrieb:
>>Wer allerdings Herbstzeitlose für Bärlauch hält, der hat wirklich
> schlechte Karten. Ein wenig botanische Kenntnisse sollte man sich also
> schon aneignen, bevor man Kräuter für die Küche sammeln geht.
>
> Aeh. Ja. Dazwischen sind auch 6 Monate. Baerlauch ist etwas vom Ersten
> was man nehmen kann, im Maerz-April. Herbstzeitlose kommt, wie der Name
> sagt im Herbst, dh September-Oktober.

Und du glaubst im Ernst, die Herbstzeitlose würde erst im Herbst 
ausschlagen? Die blüht im Herbst, wächst aber wie jede andere Pflanze 
während der gesamten Vegetationsperiode.

Wikipedia zum Thema:
Im Sommer bildet die Herbst-Zeitlose eine braunschuppige Sprossknolle 
mit einem Durchmesser von 2,5 bis 5 cm und einer Länge bis zu 7 cm. Die 
in einer grundständigen Rosette stehenden, schmalen, 
länglich-lanzettlichen Laubblätter erscheinen zusammen mit dem 
Fruchtstand im Frühjahr und sind bis 40 cm lang.
----

Also besteht für Leute ohne Ahnung sehr wohl Gefahr - vor der übrigens 
auch gewarnt wird: 
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch#Verwech...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>Die blüht im Herbst, wächst aber wie jede andere Pflanze
>während der gesamten Vegetationsperiode.
--------------------------------------------
Herbst

Im Herbst, da fallen die Blätter.
Donnerwetter.
Im Frühjahr sind sie wieder dran-
sieh mal einer an....
--------------------------------------------

Der Baum

Der Baum hat Äste,
das ist das Beste.

aber wär' der kahl,
dann wär's ein Pfahl.
---------------------------------------------

MfG Paul

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich finde, das Beste sind die Äpfel...

Autor: Juppi J. (juppiii)
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War heute in der früh einkaufen.
Da lagen Äpfel,welche aussahen wie Fallobst.
Ein paar richtig vergammelte waren auch dabei.
Sagte der Geschäftsführerin,werde mal einen Kamera holen.
Mal sehen ob die Teile morgen noch daliegen?

...ist das schlecht reden?

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Ein Apfel liegt in einer Kiste
zum Verkauf doch vielmehr muesste,
er schon auf die warme Miste.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Haribohunter

Ooooouuuuuuhhhhhh! ;-)
...nicht vor 12 Uhr anfangen zu dichten, das wird so frueh noch nichts
Richtiges.

MfG Paul

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