Hallo,
ich bin im 6. Semester eines Bachelor Studiums und unsere Hochschule
bietet uns an nach dem 8. Semester mit einem Dipl.-Ing. (FH)
(unakkreditiert) auf zu hören, wir haben aber auch die Möglichkeit 7
Sem. einen Bachelor zu machen und dann mit 3 weiteren Sem. einen
Masterabschluss (Master of Science).
Ich kann mich nicht entscheiden ob ich den akkreditierten Master of
Science machen soll oder den unakkreditiert Dipl.-Ing. (FH).
Das der M.Sc. 1 Jahr länger dauert stört mich eigentlich nicht aber
somit liege ich auch ein Jahr länger meinen Eltern auf der Tasche.
Lohnt es sich den der M.Sc. oder ist der nicht so viel mehr "Wert" als
ein Dipl.-Ing. (FH).
PS: M.Sc. ist bei uns ohne NC und plätze sind genug frei.
Hallo,
ich würde den Master machen. Damit bist du hochschulrechtlich den
Universitätsabschlüssen gleichgestellt, du kannst ohne Probleme
promovieren und dir steht (bei Interesse) auch die höhere Laufbahn im
öffentlichen Dienst offen. Also nicht lange überlegen.
Gruß
Genau aus diesen Gründen würde ich auch zum Master raten. Der Abschluss
ist international, zukunftsorientiert und man erkennt nicht auf den
ersten Blick einen Unterschied zwischen Uni und FH.
a7x schrieb:> An welcher FH wird dieses angeboten?
Bei uns im schönen Sachsen gibts sowas: http://www.htwm.de/
zumindest für die Elektrotechnikstudenten die 2007 angefangen haben.
(War ursprünglich als reiner BA/MA Studiengang geplant)
Die Mechatroniker z.b. haben nicht die Auswahl, ob die ETs die später
als 2007 angefangen haben/werden auch noch die Auswahl haben kann ich
dir nicht sagen.
Einige meiner Kommilitonen tendieren jetzt dazu Dipl. zu machen deswegen
frage ich hier nach was u.a. Leute so denken die schon mit dem Studium
fertig sind und schon Arbeiten.
(obwohl sicher viele von denen die jetz Dipl. machen sicher nicht Master
gemacht hätte und sich mit Bachelor zufrieden gegeben hätten wenn es die
möglichkeit mit Dipl. nich geben würde.)
Mach den Master. Er hat den höheren Wert. Den Master nachzuholen mit
Dipl.-Ing. (FH) würde durch unser schönes Bildungssystem widerum 2 Jahre
dauern (dann ein Jahr verschenkt). Aus dem Beruf heraus ist das ungemein
schwerer. Und: Arbeiten wirst Du Dein ganzes Leben (solange man Dich
läßt). Studieren kommt wohl nicht wieder. Genieß die Studentenzeit.
Toni Holiday schrieb:> Hallo,>> ich würde den Master machen. Damit bist du hochschulrechtlich den> Universitätsabschlüssen gleichgestellt, du kannst ohne Probleme> promovieren und dir steht (bei Interesse) auch die höhere Laufbahn im> öffentlichen Dienst offen. Also nicht lange überlegen.>> Gruß
Genau so sehe ich das auch. Ich habe soeben meinen Bachelor gemacht und
beginne nächsten Monat mit der Arbeit. Fürs kommende Sommersemester
werde ich den Master als Fernstudium machen. So kann ich mir, wie mein
Vorredner bereits erwähnte, alle Türen offen halten. Wenn Du das ganze
in nur einem Jahr bekommen kannst, wärst Du blöd, wenn Du das nicht mit
nimmst...
Ich würde dir auch zum Master raten. Ich bin in den letzten Zügen des
Bachelor-Studiums und fange im WS mit dem Master an.
Mit dem Master biste auf der sicheren Seite, was die Laufbahn als
Beamter oder so angeht. Wer weiss ob du in 20 Jahren noch in der
Industrie arbeiten willst/kannst. Man hat einfach mehr Möglichkeiten und
ich hab auch einfach noch interesse an den angebotenen Vorlesungen.
Mach den Master, das ist der für dich höchste Abschluß.
Es wird zwar darüber nachgedacht den Dipl. Ing. wieder einzuführen,
aber das wird dauern.
Eine Einschränkung könnte es aber geben, die möchte ich nicht
verschweigen,
manche Personaler sehen einen "niedrigen" Abschluß mit sehr guten Noten
lieber als einen hohen mit weniger guten.
Zu meiner Zeit (liegt schon weit zurück) wurde auch die Uni mit
bewertet-
ein schwächeres Abschlußzeugnis einer TU mit gutem Ruf galt mehr als
ein gutes von einer mit nicht so gutem Ruf. Namen nenne ich bewußt
nicht.
Ob das heute noch genauso ist weiß ich nicht, vermute es aber mal.
Also ich würde mehr dazu tendieren den Bachelor zu machen und mit den
Dipl. Ing. (FH) in den Beruf zu starten! Der Master in der gleichen
Studienrichtung bringt für die Berufstätigkeit nicht viel. Besser ist es
einen Aufbaustudiengang zu belegen der BWL-Kenntnisse vermittelt
(ähnlich den alten Aufbaustudieumgang Wirtschafts. Ing.) die werden
neuerdings auch mit den Master abgeschlossen. Vorteil bei meinen
Vorschlag ist, das in der Zeit wo du den Master machst, dagegen schon
ca 1-2 Jahre Berufserfahrung erwirbst und auch den vollen Anspruch auf
Alg.I . Vor allem ist jetzt die Arbeitsmarktlage noch sehr freundlich,
wer weis was in 1-2 Jahren ist!
Für meinen Vorschlag ist auch entscheidend wie die Bachelor/Master
Studiengänge entstanden sind!
Beisiel von der FH Regensburg:
z.B Fachbereich Elektrotechnik, da gabs die Fachrichtung
Nachrichtentechnik und elek. Energietechnik. Die zwei Studiengängen
wurden komplett zusammengeworfen, um daraus die Stundenzahl für den
Studiengang Elektrotechnik mit Bechelor/Master darstellen zu könne! Also
richtiger Käse wurde das!!!
Nach EU-Regularium ist das Diplomstudium FH eine Hochschulausbildung,
wenn die Studiumsdauer min. 8 Sem = 4 Jahre beträgt!
Also auch ein Pluspunkt.
Was die Geschichte mit den Beamten und öffentlichen Dienst angeht, so
wird dort unterschieden, od der Master an einer FH oder einer
wissenschaftlichen Hochschule erworben wurde. Nur der Master an einer
Uni zählt da nur!!!!
>Nach EU-Regularium ist das Diplomstudium FH eine Hochschulausbildung,>wenn die Studiumsdauer min. 8 Sem = 4 Jahre beträgt!
Was ist es denn, wenn es wie beim Bachelor weniger als 4 Jahre geht?
Plötzlich keine Hochschulausbildung mehr?
Hä!!!!!!
"Es kann nicht mehr zwischen Fh und Uni unterschieden werden, weils
nirgends auftaucht, wo man studiert hat"
Also dann kann ich ja am PC mit Powerpoint ja meinen Master erstellen!
(Verstehe garnicht warum einer noch in eine Vorlesung geht?
Vielleicht Langeweile?)
Marx Wolfgang schrieb:> Also dann kann ich ja am PC mit Powerpoint ja meinen Master erstellen!
Ok ok war von mir falsch formuliert. Ich meinte, dass man es am
akademischen Grad nicht mehr sieht. Die Unterscheidung Bachelor und
Bachelor(Fh) gibt es ja nicht.
Marx Wolfgang schrieb:> Nach EU-Regularium ist das Diplomstudium FH eine Hochschulausbildung,> wenn die Studiumsdauer min. 8 Sem = 4 Jahre beträgt!
Dann haben wohl die meisten Bachelor keine Hochschulausbildung, da die
meisten Bachelor-Studiengänge mx. 7 Semester gehen
Sebi (Gast)
also angeblich sind die meisten Bachelor auf 6. Sem aussgelegt (mE steht
das so auch auf wiki - lediglich im Ing/Inf Bereich an FHs sind 7 Sem
die regel.
Wobei 8Sem zB bei Artchtiteken in einigen BL die Regel sind, da sie dort
sonst nicht in die Artchitektenrolle (oder so) eingetragen werden
würden.
Er schreibt ,dass das Diplom(Fh) ein Hochschulabschluss ist wenn... das
läßt keine vermutungen zum Bachelor zu!
@Sebi (Gast) schön wenn sachlich argumentiert wird!
Es stimmt:" Die Unterscheidung Bachelor und
Bachelor(Fh) gibt es ja nicht"
Aber in der Urkunde steht schwarz auf weiß von welcher Hochschule der
Titel verliehen wird.
z.B.
Hochschule Mannheim (Mannheim University of Applied Sciences)
oder
Universität Mannheim
Das Wort "Hochschule" verrät sofort, dass es sich um eine Fachhochschule
handelt! Ferner wird durch den Begriff "Universität" auch das Recht zur
Verleihung der Doktorwürde zum Ausdruck gebracht, was eine Hochschule
nicht darf (in D). (Diesen Sachverhalt kennen sogar die Personaler mit
zwei Holzaugen)
"Dann haben wohl die meisten Bachelor keine Hochschulausbildung, da die
meisten Bachelor-Studiengänge mx. 7 Semester gehen"
Das mit den Begriff Hochschulausbildung muss etwas differenzierter
gesehen werden.
Dazu muss man wissen, dass mit der EU Richtlinie über die Anerkennung
der Berufsabschlüsse, die Anerkennung der „Diplome, Prüfungszeugnisse
oder sonstigen Befähigungsnachweise“ nach mindestens
dreijährigem Hochschulstudium für den Berufszugang oder die
Berufsausbildung innerhalb der EU erfolgt.
Diese Richtlinie hat in der BRD Anfang der 90`er viel Staub
aufgewirbelt, da man dadurch den Zuzug von ausländischen
Hochschulabsolventen befürchtete(Ja solche Zeiten gabs auch in der
BRD!). Um nun eine Bremse einzubauen, beschloss man die min.
Hochschuldauer mit 8 Semestern in der BRD festzulegen. Damit wurden die
ausl. Abschlüsse (6 Semester) erst anerkannt, wenn zusätzlich noch 2
Jahre einschlägige Berufstätigkeit nachgewiesen wurde. (Kann
nachgelesen werden in verständlicher Form unter
http://www.bmbf.de/pub/die_fachhochschulen_in_deutschland.pdf S.20-23)
Für die Uni`s und TU´s war die Umsetzung kein Problem (da 9 Sem.
Regelstudienzeit), die FH´s in Sueddeutschland hatten mit ihren 8
semestrigen Studiengänge auch keine Probleme. Für die Diplomstudiengänge
an den Nord- und Westdeutschen FH`s und GH´s mussten die Studiengänge
mit Einführung von Praxissemestern und Anhebung der Diplomstudiengänge I
der GH´s von 7 auf 8 Semester, auf die geforderte Semesterzahl gebracht
werden.
Da die Studiengänge an den FH´s nun Hochschulstudiengänge mit
Hochschulabschluß waren. Wurden den FH-Absolventen nun die Möglichkeit
zur Promotion eingeräumt, analog gilt dies für das Diplom I der GH`s!
Im Kern kann man sagen, dass man mit einer Hochschulausbildung die
Berechtigung zur Promotion hat! Ergo mit den Bachelor hat man nur
einen Teil der Hochschulausbildung.
Marx Wolfgang:
RWTH Aachen
RWTH Aachen University
Hoschule Hinterhof
Backstreet University of Applied Sciences
Also soviel den dazud as es Eindeutig ist!Dh zB die Aachen(TU) verwendet
auch noch deie Bezeichnung Hocschule (als histroisch bedingtes
Markenzeichen - was man ja sehr schön im englsichen sieht (was ja sonst
eine dopplung wäre))
@yannik (Gast)
Es gibt Bachelorstudiengänge mit 6, 7 oder 8 Semestern. Hier sind nicht
nur die deutschen Hochschulen untereinander verschieden sondern auch die
in Ausland z.B. Schweiz). Allgemein kann gesagt werden:
6 Sem. kein Praxissemester meist Uni oder TU
7 Sem. 1 Praxissemester meist FH in Nord und Westdeutschland und TU
8 Sem. 2 Praxissemester meist FH in Sueddeutschland