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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Sinnvolle Weiterbildungen für Ing.


Autor: Technikwichtel (Gast)
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Hallo zusammen,

habe jetzt 2 Jahre Berufserfahrung gesammelt (Automobilzulieferer; 
Brennverfahrenentwicklung). Meine Stelle ist sehr interessant und macht 
viel Spaß, wenig Tagesgeschäft, nette Kollegen, usw. Aber irgendwie habe 
ich das Gefühl, dass ich mich neben der Arbeit noch weiterbilden möchte. 
Kann mich für viele Themengebiete begeistern, daher fällt die Wahl nicht 
so ganz leicht.

Eine Schwachstelle von mir ist definitv E-Technik. Da die 
Antriebstechnik früher oder später in diese Richtung gehen wird, hatte 
ich an etwas in diesem Bereich gedacht. Wurde aber nicht wirklich fündig 
(außer weiteres Studium an einer Fern-Uni => Bachelor-Abschluss; 3 Jahre 
sind mir aber etwas zu lang).

Weiter ist ja der MBA ziemlich in Mode. Allerdings bin ich mir nicht 
ganz darüber im Klaren, inwiefern mich eine BWL-Vertiefung weiterbringt. 
Im momentanen Berufsalltag bräuchte ich es definitiv nicht.

Vielleicht haben einige erfahrene Kollegen ein paar Tipps für mich, 
bevor ich mich an unsere Personalabteilung wenden muss (wovor es mir 
ehrlich gesagt etwas graut).

Ach ja, zu meinem Studium:
TH, Maschinenbau, Vertiefung: Fahrzeugtechnik&Verbrennungsmotoren

Danke schonmal!

Autor: Thomas (Gast)
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Projektmanagement, Business und Sprachen sind sicher nicht falsch. Dafür 
gibt es unterschiedliche Anbieter.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Weiter ist ja der MBA ziemlich in Mode. Allerdings bin ich mir nicht
>ganz darüber im Klaren, inwiefern mich eine BWL-Vertiefung weiterbringt.

Ich auch nicht. :-)

Mir scheint der MBA ist langsam auf dem absteigenden Ast. So lange, Du 
nicht ernsthaft ins Management aufsteigst, kannst Du da nicht viel mit 
anfangen. Der Aufwand deckt da den Nutzen bei weitem nicht ab.

Aber das hängt stark von Deinen Interessen ab. Wenn Du nicht verschärft 
ins Marketiung willst, kannst Du da nicht viel mit anfangen.

Gruss
Axel

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Eine Schwachstelle von mir ist definitv E-Technik.
Brauchst du bei deiner Ausbildung auch kaum, es sei denn
die angestrebte Vertiefungsrichtung (falls es überhaupt eine ist)
wäre Mechatronik. Ansonsten sage ich immer:
      "Schuster bleib bei deinem Leisten"

Ansonsten kannste ja nach Fortbildungen in deiner Gegend googlen.
Ist nur die Frage, ob die deinem Niveau entsprechen.
Ich hatte mal so ne Fortbildung für Ingeniuere die aber ziemlich
flach war, allerdings vom A-Amt finanziert. War tiefste Provinz
und gibts auch nicht mehr was auch was aussagt. Andere sind sicher
besser, aber sicher sein kann man sich da vorher nie. Weiterstudieren
an einer Uni ist wahrscheinlich immer noch das beste.
Ich hatte mal Kollegen die das gemacht hatten. Der Job war sicher
und ruhte für die Zeit und danach gings mit alter Frische weiter.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Schau doch mal hier:

"http://www.fernuni-hagen.de/studium/studienangebot...

Patenrecht, BGB oder so kann ja durchaus brauchbar sein. Man muss ja 
auch nicht das ganze Studium machen.

Gruss
Axel

Autor: Paul (Gast)
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>Weiter ist ja der MBA ziemlich in Mode. Allerdings bin ich mir nicht
>ganz darüber im Klaren, inwiefern mich eine BWL-Vertiefung weiterbringt.
>Im momentanen Berufsalltag bräuchte ich es definitiv nicht.

Wenn Du es nicht brauchst und Du auch nicht den riesen "Bock" auf 
BWL-Kram hast, warum willst Du Dir das antun? Weil es alle empfehlen 
oder machen? Suche Dir was aus, was Dir! Spaß macht. Du lebst nur einmal 
und für Dich, nicht für eine Firma oder den großen Geldhaufen.

Autor: Marx W. (Gast)
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WG. sinnvolle weiterbildung für ing.!

Was Banales:
DIE SINNVOLLE WEITERBILDUNG FÜR INGENIEURE kann keiner 
beantworten!!!!!!!!!!!!!!!!!

Denn jeder Fall ist für sich zu beantworten.

Dazu muß man sich als Ing. immer in klaren sein, was man erreichen will, 
im  aktuellen Beruf/Karriere  bzw. welche Wissengebiete die im 
beruflichen Zusammenhang stehen sind nützlich/hilfreich!!!!! (Vorlieben, 
Hobbies und etc. sind wieder was  ganz anderes.)

@Technikwichtel

Du schreibst "Kann mich für viele Themengebiete begeistern, daher fällt 
die Wahl nicht so ganz leicht." und nennst als deinen Schwachpunkt 
"definitv E-Technik", aber  bringst auch ein MBA-Studium ins Gespräch. 
(Wobei ich schon ins Grübeln komme, wenn du ein 6 Sem. Bachelorstudium 
im Fernstudium als lang ansiehst, aber beim MBA kein Problem hast????)

Deshalb lege deine persönlichen beruflichen Ziele für die  nachsten 3, 6 
oder 10 Jahre fest, und stelle darauf deine Weiterbildung ab!!!!!

Wenn du die Ziele festgelegt hast, kannst du ja noch mal im Forum deine 
Frage einstellen!!!!

Autor: Thomas (Gast)
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Es gibt ja auch gute Unis, die Zertifikatsprogramme haben. Dabei läuft 
das alles online ab.

http://www.extension.harvard.edu/courses

http://www.ecornell.com

http://apm.stanford.edu

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo.

Da ich selber ein Fernstudium erfolgreich absolviert und mich vorher 
informieren musste, hier ein paar Anregungen:

http://www.zfu.de/download.html

http://www.fernuni-hagen.de/hims/

http://www.zfuw.de/

http://www.nordakademie.de/

http://www.donau-uni.ac.at/de/index.php

Vielleicht ist da ja was dabei.

Gruß
Ralf

Autor: Robert (Gast)
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Die Frage ist natürlich, wie man "sinnvoll" definiert. Für mich 
persönlich wäre es sinnvoll, etwas näher an das deutsche 
Durchschnittseinkommen heranzukommen. Dazu wären für mich als ET-Ing. 
folgende Möglichkeiten denkbar:

- LKW-Führerschein. Als Fernfahrer könnte ich mein (brutto) Gehalt 
locker verdoppeln bis verdreifachen.

- Personenbeförderungsschein. Mit Taxi fahrern bekäme ich sehr 
wahrschinlich auch noch mehr Gehalt als jetzt.

Grundsätzlich ist jede Weiterbildung sinnvoll, die einen vom Ing. Beruf 
weg bringt. Aushilfe auf Baustellen ist auch noch denkbar. Heiko Mell 
vom vdi empfiehlt z.B. Ing.s, die bis 42 Jahren nicht mindestens 
Bereichsvorstand geworden sind, doch bitte als Aushilfslagerist zu 
arbeiten. Also auch von dieser Seite die Empfehlung in diese Richtung.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Mike Hammer schrieb:
> Brauchst du bei deiner Ausbildung auch kaum, es sei denn
> die angestrebte Vertiefungsrichtung (falls es überhaupt eine ist)
> wäre Mechatronik. Ansonsten sage ich immer:
>       "Schuster bleib bei deinem Leisten"

Naja der Threadersteller hat immerhin erkannt, dass es in seiner Branche 
neue Trends gibt, auf die man sich vorbereiten kann. Das ist eine sehr 
wichtige Erkenntnis. Ansonsten steht er unter Umständen in 20-30 Jahren 
mit einem Beruf da, der veraltet ist. Was das wiederum bedeutet, ist 
logisch.

Das Fernstudium ist sicherlich der richtige Weg. Wie ja hier schon 
mehrfach erwähnt wurde, muss man keinen kompletten Abschluss ablegen. 
Mit etwas Glück kommt man auch in einen Elektrotechnik- oder 
Mechatronik-Masterstudiengang hinein. Da muss man dann evtl. ein paar 
Dinge aus einem Bachelorstudiengang nachholen, aber die wichtigsten 
Grundlagen hast du vermutlich schon.

Von MBA und so etwas halte ich nicht sehr viel. Dann kann man besser 
gleich eine Weiterbildung zum Patentanwalt oder ähnliches machen.

Autor: Peter (Gast)
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Von meiner Perspektive ist ein MBA gut investiert.
Aber: du musst dann (weiter) weg von der Technik, um den Abschluss zu 
leben und gehaltsmäßig weiter zu kommen.
Nach 10 Jahren Technik gab's dort kein Weiterkommen. Mit dem Abschluss 
dann schon.

Autor: Thomas (Gast)
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Beim MBA gibt es große Qualitätsunterschiede, darum sieht man da immer 
darauf, woher der Abschluß ist.

Autor: John Schmitz (student)
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BWL und Jura als Hauptausrichtung - kombiniert in einem Aufbaustudium 
zum Dipl. Wirtsch. Ing. bringen dich als Dipl. Ing. definitiv weiter. 
Schau mal in die Stellenanzeigen ("... und/oder Abschluß Dipl. Wirtsch. 
Ing ...")

Damit kannst Du den BWLern Paroli bieten und bist ihnen sogar deutlichst 
überlegen, weil für sie Technik wesentlich schwieriger ist als für dich 
BWL.

Jura brauchst Du im Projektgeschäft um das "Claim"-Management elegant 
und leise abzuwickeln. Wofür ein Ing. Jahre braucht (in der ehrlichen 
Projektentwicklung ...) kann ein juristisch geschulter Projektmanager in 
Stunden 6-stellige Gewinne einfahren, wenn er "saubere" Verträge 
schreibt und nachher auch weiß, wie er den Kunden "elegant" in die 
Projetabwicklung einbindet ... (Stichwort "Mitwirkungspflichten"). Wenn 
man es juristisch schafft, den Kunden (mit) in die Projektverantwortung 
zu nehmen, dann ist das Projekt im Plus!

MBA ist nicht "genormt", bringt dir gar nichts unter Insidern ..., damit 
kannst Du allerhöchstens auf einer Party punkten (bei den Frauen - ist 
ja auch nicht schlecht ...!). Aber ob es sich lohnt, dafür Geld 
auszugeben ???

Grüße

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