Allg. Frage zur Euthanasie eines Atmegas

Persönliche Seite #1819601
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Paul Baumann schrieb:
> nur über ein falsch geschriebenes Programm?

Das bezweifle ich. Besonders für einen Anfänger wird das kaum möglich 
sein. Timer, SPI, UART und andere interne Peripherie kann man durch ein 
Programm nicht zerstören.
Was man (denke ich) machen kann:
Ein Programm schreiben, dass den Flash (am sinvollsten die ersten 
Blöcke) ständig neu beschreibt. 1.000 Schreib-/Löschvorgänge garantiert 
Atmel, d.h. nach 100.000 wirst du kein neues Programm mehr flashen 
können.

PS: So viel Erfahrung mit Euthanasie hab ich nicht ;)
Gast #1819611
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Hallo,
selbst die 12V übersteht der mega48 etliche Sekunden. Er wird zwar warm, 
aber nur so gemächlich, daß ich mich langsam gewundert hab, wo der 
Geruch nach Watt herkommt. Finger drauf, war heiß, aber nicht übermäßig. 
Also 30sek sind da schon ins Land gegangen, bis ich den 48er erlöst hab. 
Und funktionieren tut er jetzt immernoch.
#1819618
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Hm....bei mir hat mal ein ATmega Selbsttötung betrieben: Vibrationsmotor 
läßt Leiterplatte über den Schreibtisch hüpfen, zieht 12V-Stecker raus 
und quer über die Leiterplatte (Lötseite). Seitdem sind bei mir die 
Hohlstecker/Buchsen verbannt worden.

Aber rein in Software ohne Peripherie habe ich das noch nicht geschafft.

Grüße
Nicolas
Gast #1819638
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Was Ihr da so meint, habe ich mir auch so gedacht.
Arbeite seit einigen Jahren mit dem STK500 und glaube er ist so
langsam altersschwach geworden zumal er mir hin und wieder Atmegas
aber auch ATtinys ins Jenseits schickt. Ich denke ich werde mich wohl
von ihm trennen müssen.
Ich halte nicht viel vom STK500. Sehr störanfällig!
Kennt Ihr was besseres?
#1819682
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Max schrieb:
> Ich halte nicht viel vom STK500. Sehr störanfällig!

Kann ich nicht bestätigen.
Meins von 2003 läuft sehr zuverlässig von W95 bis W7 und an echter RS232 
sowie am billigsten RS232-USB Adapter.
Ich habe den Eindruck, das STK500 ist unkaputtbar.

Direkt gekillt haben ich noch keinen AVR. Ich hab mal nen IO-Pin mit 12V 
belegt, danach war auch nur dieser Pin kaputt.
Und ich hab mal versehentlich einen verfust und dann mit HV-Programming 
wiederbeleben müssen.


Peter
Gast #1819773
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Peter - im Laufe der Zeit habe ich mir Nullkraftsockel angepasst damit 
die Eingebauten nicht ausleiern. Ich glaube aber mein STK500 hatte schon 
immer irgendwie nicht richtig funktioniert. Wahrscheinlich ein 
Montagskind!

DERLEVELER - sieht gut aus, werde es mir mal näher anschauen.

Max
Gast #1819920
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Mit der ständigen Löschung und Neubeschreibung des Flash könnte man 
einen Controller wohl in ein paar Stunden töten.

Mir selbst, passierte es mal, daß ich einen neu geschriebenen 
Programmteil testete, der sekündlich einen Flash-Bereich löschte, und 
mit Dummy-Werten beschrieb, und auch eine Ausgabe des neuen Inhaltes auf 
dem HyperTerminal machte. Es gab noch ein Problem mit dem Debugger. 
Deswegen vergaß ich auch am Feierabend, den Controller abzuschalten. Der 
hatte bis zum nächsten Morgen einige 10000 mal neu geflasht. All das 
machte immer noch nichts, an der Testbaugruppe entstand kein 
feststellbarer Schaden.

Der Controller war ein LPC21xx von NXP, aber das dürfte keine Rolle 
spielen.

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