KFZ-Endstufe an PC-Netzteil

Gast #1820049
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Hallo,

da diese KFZ-Endstufen bei ebay&co. relativ günstig sind, wollte ich 
fragen ob ich so eine Endstufe mit evtl. 80W an einem PC-Netzteil 
betreiben kann?
Nach meinen Berechnungen sollten dann etwa maximal 7A fließen. Natürlich 
muss dann noch zur Sicherheit und um Störungen zu verhindern eine 
Elko-Bank dazwischen.
Meint ihr das könnte funktionieren?

Viele Grüße

Schnitzel
Gast #1820070
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sollte gehen, allerdings musst du beachten, die 5V schiene auch zu 
belasten, da die meist die geregelte ist. Also 5-10 W Wiederstand da 
dran hängen.
Ich denk Kondensatoren brauchste nicht, da das Netzteil schone welche 
direkt am AUsgang hat.
Gast #1820074
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Funktionieren müsste das Grundsätzlich. Aber ob das ganze Sinn Macht ist 
ne andere Frage, denn der Wirkungsgrad gerade von den billigen KFZ 
Verstärkern ist unter aller Sau. Kurzschlussfest sind die Billigdinger 
auch nicht der Klang ist schlecht und dann kommt noch der von meinem 
Vorposter schon genannte Belastungswiderstand auf der 5V Schiene. Und 
Kondensatoren zwischen Verstärker und Netzteil sind bei Basslastigen 
Liedern Pflicht, braucht man selbst im Auto.
Gast #1820082
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Hi,

okay, danke für eure Antworten! Das mit dem 5V Ausgang hab ich aber noch 
nicht so richtig verstanden. Warum braucht man da jetzt genau diesen 
Widerstand? Und wie groß sollte dieser etwa sein?

Schnitzel
Gast #1820104
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naja, die Netzeile müssen ja irgendwie die Spannung einregelen. das wird 
gewöhnlcih dadurchgemacht das man schaut wie hoch die 5V Schiene is, und 
dann wird der tastgrad des netzteils entsprehcend angepast um die 
Spannung konstant zu halten. Die 12V werden nur im verhältnis zu den 5V 
erzeugt, dh. die sind nciht geregelt. Wenn du nun nur die 12V belastet, 
geht dir das Netzteil in die knie, weil es ja nur schaut ob die 5V ok 
sind. also must du entweder die 5 V entsprechend belasten, oder tiefer 
eingreifen, und das Netzteil umbastel (is ohne entsprechende Messtechnik 
nicht zu machen)

hin und wieder liest man das ein 10W - 20W Wiederstand reichen würde. 
Werte bekommste per Ohmsches Gesetz. evt musste den anpassen an die 
belastung durch den Verstärker
#1820208
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Ob Dir die 5V-Spannung nach oben hin abhaut, oder die 12V zu sehr 
absacken,  mußt Du einfach mal testen. Wegen ein paar Zehntel Volt muß 
man sich da nicht in die Hose machen.
Jedenfalls habe ich meine Garagenbeschallung ebenfalls so ausgelegt, und 
an den 5V hängt nix dran, und steigt auch nicht über Gebühr an, bzw. die 
12V sind ausreichend stabil.
Gast #1826129
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So, nun habe ich ich Autoradio mit 4x50W. Soweit läuft das Radio 
eigentlich super, nur bei großer Lautstärke und vielen Bässen macht das 
Netzteil schlapp und das Radio geht aus. Sprich: Ein Kondensator muss 
dran.
Da habe ich bei Pollin diesen entdeckt: 
http://www.pollin.de/shop/dt/MDIzOTg3OTk-/Bauelemente/Passiv/Elkos/High_Power_Elko.html
Nun muss der Elko ja am Anfang über einen Widerstand geladen werden, wie 
mache ich das am Besten?

Schnitzel
Gast #1826148
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Schnitzel schrieb:
> So, nun habe ich ich Autoradio mit 4x50W. Soweit läuft das Radio
> eigentlich super, nur bei großer Lautstärke und vielen Bässen macht das
> Netzteil schlapp und das Radio geht aus.

Hast Du nun was am 5V Ausgang des Netzteiles oder nicht?


Schnitzel schrieb:
> Sprich: Ein Kondensator muss
> dran.

Der ändert auch nichts an dem Verhalten. Außerdem müsste dann noch eine 
Induktivität zwischen Netzteil und diesem Kondensator.
Gast #1826157
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Ja, da hängt eine kleine 12V Lampe dran. Die 12V nehme ich vom 
VCore-Stecker, da kommt am meisten raus.
Ein paar Elkos mit insgesamt 20000µF habe ich noch parallel geschaltet, 
das hilft zumindest mal enorm gegen die Bassverzerrung, die ich ohne 
Elkos habe.

Schnitzel
Gast #1826168
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Schnitzel schrieb:
> Gut zu wissen wäre
> noch wo denn nun die 12V1 und die 12V2 anliegen. Kann ich die auch evtl.
> parallel schalten um wenigstens auf 20A zu kommen?

Die liegen schon parallel im Netzteil. Die Aufteilung ist fiktiv, da ein 
einzelnes Kabel nicht für 25A geeignet ist. Du kannst also paar gelbe 
Leitungen für die +12V und paar schwarze für Masse parallel schalten.


Schnitzel schrieb:
> Ja, da hängt eine kleine 12V Lampe dran.

Genauer geht es nicht?
So 2 bis 3A wirst Du der 5V Leitung mindestens entnehmen müssen.
Gast #1826311
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So, also das Parallelschalten aller Ausgänge hat schon nochmal was 
gebracht, danke! Die Lampe zieht 1A vielleicht finde ich nochmal so 
eine, dann mach ich die noch parallel dazu.
Sonst noch irgendwelche Tipps?

Schnitzel
#1826505
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Nein, dass Problem ist, dass das Netzgerät auf die 5V regelt, d.h. die 
5V bleiben die 5V und die restlichen Spannungen sind "ungeregelt", d.h. 
das Netzteil "sieht" nicht, dass du von den 12V mehr Strom ziehst und 
regelt deshalb nicht nach. Wenn du einen Schaltplan zu deinem Netzteil 
auftreiben kannst, so ist es möglich die Regelung auf die 12V umzubauen.
#1826545
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>Nein, dass Problem ist, dass das Netzgerät auf die 5V regelt, d.h. die
>5V bleiben die 5V und die restlichen Spannungen sind "ungeregelt", d.h.

Rede doch nicht von der Theorie, sondern von der Praxis. Oftmals sind 
die SNT's so ausgelegt, daß die 5V-Leitung  kein Problem macht. Also 
immer zu ...
Gast #1826636
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Naja, also ich habe an dem NT jetzt zwei 12V Lampen (ziehe etwa 2A) und 
eine alte HDD hängen um die 5V zu belasten, aber ab einer gewissen 
Lautstärke geht das Radio trotzdem noch aus. Seid ihr sicher, dass es 
nichts bringt einen High-Cap dran zu hängen?

Schnitzel
Gast #1826669
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Achja, PC-Netzteile hab ich eigentlich genug rumliegen, die Frage wäre 
ob ich da auch zwei parallel schalten kann? Hab mal gegoogelt und die 
Einen sagen es geht problemlos die Anderen sagen die NTs rauchen ab und 
wiederum Andere behaupten es geht mit einer Diodenkonstruktion am 
Ausgang.
Was meint ihr dazu?

Schnitzel
Gast #1826816
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Schnitzel schrieb:
> Das beantwortet nicht meine Frage.

...macht sie aber überflüssig.


Aber bitte: Netzteile parallel schalten ist nicht so prickelnd, macht 
man also nicht. Es behebt auch nicht Deine Probleme. Dicken Elko direkt 
parallel macht man auch nicht, das mag das Netzteil nicht. Wie das 
gänge, habe ich schon weiter oben geschrieben. Dein Netzteil ist kräftig 
genug, das Autoradio ist das Problem. Du kannst noch 5 Fragen dazu 
stellen - ändert nichts am Ergebnis.
#1826937
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2x nein.
Warum lehnst du eig alles ab und kennst dich trotzdem ned aus?
Wenn du nur Bestätigung für ne sinnlose Idee suchst, geh ins 
Gulli-Board.

Achja, das Märchen von höchstens "1/10 C" beim Laden von Bleibatterien 
kannst du vergessen. Riech mal an der Lima, wenn das Winterauto wieder 
startet.
Gast #1826982
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Was soll das, einen High-Cap kann ich genau so gut über einen Widerstand 
laden und er stellt auch einen sehr hohen Strom bereit, falls dieser von 
der Endstufe benötigt wird. Bei einer Blei-Batterie ist das nicht 
anders, nur dass ich dann noch zusätzlich einen schweren Klotz hab. Also 
begründe doch bitte mal deine Antwort.
Gast #1827138
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Was soll das Affentheater? Ich wollte wissen warum ich keinen High-Cap 
verwenden soll, was eigentlich am naheliegendsten ist, da man das 
normalerweise im Auto so macht. Aber anscheinend werden einem in diesem 
Forum nur unbegründete Antworten vor den Latz geknallt!
Gast #1827165
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Schnitzel schrieb:
> Ich wollte wissen warum ich keinen High-Cap
> verwenden soll, was eigentlich am naheliegendsten ist, da man das
> normalerweise im Auto so macht.

Vergleiche mal Entladespannungskurven Kondensator vs. Akku. Fällt Dir da 
was auf?

Im Auto ist ein Akku drin, deshalb keine Probleme. High-Cap verringert 
Spannungseinbrüche am Autoradio.
Der High-Cap bringt allerdings an einem SNT neue Probleme und ist daher 
keine Lösung. Weil SNT ist ungleich Autoakku.
Gast #1827185
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Na also es geht doch. Danke! Dann werde ich wohl zu einem kleinen 
Bleigelakku greifen müssen. Wie groß sollte dieser denn etwa bemessen 
sein(Kapazität)?
Muss dieser dann unbedingt mit 13,8V geladen werden oder reichen da auch 
die 12V aus dem SNT? Bleigelakkus sollen ja immer mit dem Strom, der ein 
Zehntel ihrer Kapazität beträgt geladen werden, daran sollte ich mich 
auch besser halten oder? Würde das ganze dann etwa so wie auf dem Plan 
aussehen?

Schnitzel
Angehängte Dateien:
Gast #1827207
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Vergiss den Schaltplan.

Du brauchst ein kurzschlussfestes Festspannungsnetzteil 13,6V bis 13,8V 
(hängt vom Akku ab, Datenblatt) für 5 bis 10A, welches sich am 
angeschlossenen Akku auch im Auszustand nicht stören darf. Akku 7,2Ah 
aufwärts.
Gast #1827209
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Und genau das ist ja das Problem, ein Festspannungsnetzteil mit 13,8V 
habe ich nicht. Außerdem geht doch der Akku kaputt wenn da 5-10A drüber 
gehen, oder begrenzt der Akku den Ladestrom selbst?

Schnitzel

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