Fisch schrieb:
> Hallo!
> Erstmal vielen Dank für die Antworten. Das Problem hat sich mittlerweile
> gelöst. Man kann die Tangenten im Arbeitspunkt verwenden. Zu den Fragen.
Natürlich kannst du die Tangente benutzen - diese entspricht der
Definition von 'Widerstand'!
>
> @Silvio:
> Der FPGA besitzt keinen breitbandigen 75 Ohm-Eingang. Die
> Serienterminierung arbeitet mit Totalreflexion am Empfänger (mit Zw <<
> rin), wodurch der benötigte Pegel erreicht wird. Die rücklaufende Welle
> soll dann vom Innenwiderstand des Senders und dem
> Terminierungswiderstand eliminiert werden (mit rout + Rs = Zw).
Das geht aber nicht mehr wenn die LEITUNG zu lang wird, denn dann wirkt
ihr Wellenwiderstand, sie wird transformierend. Diese Wirkung ist von
den Wellenlängenverhältnissen abhängig. Das kann man ausnutzen, z.B. in
Send-Receive-Switches die sogenannte lambda/4-Transformationsleitung.
Meist ist es aber eher störend, da stark frequenzabhängig!
Sicherlich findet sich beim betreffenden Hersteller eine passende
AppNote.
>
> @Abdul:
> Ja, es fehlt die Kurve des Pulldowntransistor. Habe die Kurve vom
> Pulluptransistor nur beispielhaft angegeben. Mir ist aber klar, dass
> sich für die beiden Pegel unterschiedliche Ausgangswiderstände ergeben.
> Mit Deiner Leitung das verstehe ich nicht. Bei einer Serienterminierung
> benötigt man keine Entkopplung, noch eine Anpassung am Empfänger. Ganz
> im Gegenteil, man macht sich ja die Fehlanpassung am Empfänger zu Nutze,
> um den benötigten Pegel zu erreichen.
>
(Vielleicht vorher genau sagen, was man will?? Und nicht die Arbeitszeit
anderer verbraten!)
Klingt nach der Terminierung mit Dioden am Receive-End. Die erste mir
bekannte Anwendung war die bei PCI.
Zur Leitung: Diese verursacht eine Zeitverzögerung und Tiefpaßfilterung.
Geht man in der Frequenz immer höher, dann 'sehen' sich irgendwann
linker und rechter Anschluß zunehmend nicht mehr. Ab dieser Frequenz
spricht man dann vom Wellenwiderstand. Dann muß sie korrekt
abgeschlossen werden!