LCdisplay 4x16 Beleuchtung über an- bzw. ausschalten

OP #1821643
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Hi,

ich möchte gerne mein 4x16 Zeichen Display in der Hintergrundbeleuchtung 
über einen Atmega ein- bzw. ausschalten können und über ein Poti die 
Helligkeit regeln können.

Wie kann ich das realisieren. Dazu brauche ich an einem Portpin sicher 
einen Transistor als Schalter. Wie muss ich aber das Poti und den 
Tranistor am LCD anschließen. Die letzten zwei Pins sind die 
Beleuchtungspins.

Vielen Dank!
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1821670
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1
Supply voltage for back light VF         --- 4.2 4.6 V 
2
Supply current for back light IF VF=4.2V --- 260 440 mA
> Versorgung ist 5V.
Da hast du nicht viel Luft...
Denn einfach mal angenommen, du hast 4,2V, dann bleiben 0,8V für den 
Vorwiderstand und den Transistor. Das ergibt dann mit 260mA einen Rv von 
3 Ohm. Wenn jetzt aber blöderweise die Uf der Leds ein wenig höher ist, 
dann hast du mit dem berechneten Widerstand bei z.B. 4,6V noch einen 
Strom von etwa 0,4 V / 3 Ohm = 130mA, das ist nun doch deutlich 
weniger...

Besser wäre es, wenn du das Backlight des Displays mit einer höheren 
Spannung versorgen könntest (9V oder 12V).

Ja, und die Helligkeit regelst du dann per PWM. Dazu kannst du ja mal 
hier im Forum suchen, du bist nicht der erste, der sowas machen will...
#1821672
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Martin Ernst schrieb:

> Wie kann ich das realisieren. Dazu brauche ich an einem Portpin sicher
> einen Transistor als Schalter.

Jep

> Wie muss ich aber das Poti und den
> Tranistor am LCD anschließen.

Warum willst du du ein Poti einbauen.
Du kannst die Hintergrundbeleuchtung auch mit dem Mega in der Helligkeit 
dimmen. Das Zauberwort dazu heißt PWM


Zum Transistor: Das hängt jetzt davon ab, wieviel Strom deine 
Hintergrundbeleuchtung braucht, aber ich denke mit einem BC547 solltest 
du dicke genug Reserve haben.

Einsatz als Schalttransistor:
Basis über einen Basiswiderstand an den Mega. Emitter direkt an GND, 
Collector führt zur Kathode der Hintergdunbeleuchtung, von der Anode 
über den Vorwiderstand (sofern nicht auf dem LCD eh schon einer verbaut 
ist) nach +5V.
#1821800
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Tip.
Du kannst dir relativ viel Arbeit sparen, wenn du den Schalttransistor 
an einen Ausgang deines Mega hängst, der von der Hardware als PWM 
Ausgang genutzt werden kann. OC1A oder OC1B, OC0 oder OC2. Je nachdem 
was dein (unbekannter) Prozessor hat.
Die Helligkeit das LCD einzustellen ist dann ganz einfach eine Zahl in 
ein Register schreiben und fertig ist die Chose.

Edit: Der unbekannte hat sich als Mega32 entpuppt. Dann passt ja meine 
Aufzählung von oben. Such dir einen Pin aus. Wenn noch frei, würd ich 
den OC2, also den Ausgang vom Timer2 nehmen.
OP #1821845
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Hi,

wäre diese Schaltung dazu geeignet? Im moment ist der PIn aderst 
verplant. Vielleicht kann ich noch etwas umdesign, Ich kann doch zur not 
die PWM über den Timer1 oder 2 realisieren und auf einen adere Pin 
ausgeben. Die Schaltung habe ich zufällig über google gefunden. Ist die 
für mein Display sinnvoll?


Martin
Angehängte Dateien:
#1821857
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Martin Ernst schrieb:
> Hi,
>
> wäre diese Schaltung dazu geeignet?

Im Prinzip ja.
Musst du ausprobieren. Die 4.2V aus dem Datenblatt machen mir Sorgen.
Häng aber als erstes einen Vorwiderstand (so um die 50Ohm) vor das LCD. 
Es sei denn im Datenblatt ist angegeben, dass das LCD schon einen mit 
drauf hat. Im schlimmstes Fall ist die Hintergrundbeleuchtung zu dunkel, 
dann macht man den Widerstand kleiner. Aber immer noch besser als wie 
wenn du sie gleich abfackelst.

Konstraststeuerung: Kann man machen, muss man aber nicht unbedingt.

> Im moment ist der PIn aderst
> verplant.

Dann machst du eben Software-PWM. Ist auch kein großer Mehraufwand.

> Vielleicht kann ich noch etwas umdesign, Ich kann doch zur not
> die PWM über den Timer1 oder 2 realisieren und auf einen adere Pin
> ausgeben.

In Software ja. Da kannst du auf jeden Pin ausgeben, der dir genehm ist.

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