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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 7-Segmentanzeige über Poti dimmen?


Autor: Ben (Gast)
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Ich möchte gerne zwei 7-Segment-Anzeigen dimmen. Gibt es eine 
Möglichkeit, das Ganze ohne PWM, sondern über ein einfaches Poti zu 
machen?

Zur Not könnte ich doch das Poti als variablen Widerstand in Serie zu 
den Vorwiderständen der einzelnen LEDs schalten, oder? Aber dann hängt 
die Helligkeit ja ja davon ab, wie viele LEDs gerda an sind. Und das ist 
ja nicht so schön...

Autor: poti (Gast)
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Dann bau dir eine Konstantstromquelle auf und variiere mit dem Poti den 
Emitterwiderstand.

Autor: MaWin (Gast)
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> Gibt es eine Möglichkeit, das Ganze ohne PWM,
> sondern über ein einfaches Poti zu machen?

Nein.

Jein.

Es hängt von den sonstigen Bedingungen ab.

Man kann mit 15 Transistren einen 14-fach Stromspiegel aufbauen, bei dem 
der Strom durch eine Transistor den (maximalen) Strom durch die anderen 
vorgibt.

Autor: JojoS (Gast)
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und warum nicht PWM? In die gemeinsame K/A Leitung einen Transistor rein 
und mit einem 555 Timer ansteuern.

Autor: Ben (Gast)
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Vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir echt immer gut weiter.

PWM möcht ich nicht, weil zu aufwändig. Es soll so sein, dass der 
Benutzer die Helligkeit jederzeit einstellen kann. D.H. Ich müsste erst 
den Wert eines Potis am A/D-Wandler auslesen und dann die 
7-Segmentanzeigen über PWM ansprechen. Ehrlich gesagt ist mir das zu 
viel Aufwand für ne Helligkeitseinstellung von 7-Segmentanzeigen ;-)

Die Lösung mit der Konstantstromquelle gefällt mir. Glaub so mach ichs. 
Danke

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ben schrieb:
> Vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir echt immer gut weiter.
>
> PWM möcht ich nicht, weil zu aufwändig.

Hä?
Noch unaufwendiger als über den µC und PWM geht kaum noch

> Es soll so sein, dass der
> Benutzer die Helligkeit jederzeit einstellen kann.

Ja.
Macht ja nichts

> D.H. Ich müsste erst
> den Wert eines Potis am A/D-Wandler auslesen und dann die
> 7-Segmentanzeigen über PWM ansprechen.

Und, wo liegt das Problem?
Der ADC läuft durch, an den Complete Interrupt hängt man eine ISR die 
den Wert holt, umrechnet und das PWM Register damit beschickt. Sache von 
15 Minuten und fertig.


Das hat dann auch den Vorteil, dass sich die 7-Segment nach einer 
gewissen Zeit ohne Benutzerinteraktion selbst dimmen oder ganz 
abschalten kann, das es einfach ist zb eine Nachtdimmung mit einem LDR 
zu integrieren, etc.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ziehe meinen Einwand zurück.
Von einem µC war ja noch gar nicht die Rede.

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Wie schon gesagt wurde... wenn du keinen µC nehmen willst dann bau dir 
die entsprechende schaltung mit nem NE555 zusammen. Dann kannst du ganz 
ohne programmieren deine PWM auf die Anzeigen geben. Natürlich nur bei 
entsprechender Beschaltung (gemeinsame Kathode und NPN-Transistor oder 
so...).

Gruß

Autor: mhh (Gast)
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Z.B. 7 Segmentanzeigen mit gemeinsamer Anode: über Poti an einem 
Spannungsregler (der nur die Anzeigen versorgt) passend die 
Ausgangsspannung ändern.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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mhh schrieb:
> Z.B. 7 Segmentanzeigen mit gemeinsamer Anode: über Poti an einem
> Spannungsregler (der nur die Anzeigen versorgt) passend die
> Ausgangsspannung ändern.

Hallo,

das ist eine sehr ungünstige Lösung: die Vorwiderstände dienen ja auch 
zum Ausgleich von Unterschieden zwischen den Segmenten. Wenn man die 
Spannung immer weiter verringert, kommen die Unterschiede immer mehr zum 
Tragen, besonders bei heruntergedimmter Anzeige kann das scheusslich 
aussehen.

Gruss Reinhard

Autor: JojoS (Gast)
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für PWM hatte ich ja extra den NE555 vorgeschlagen, die paar 
zusätzlichen Teile kosten knapp 1€ und es ist kein µC nötig. googeln 
nach 'NE555 PWM' liefert z.B. 
http://www.reuk.co.uk/LED-Dimmer-Circuit.htm

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Also ganz ehrlich, nennt mich dekadent aber ich wuerd sowas auch mit ner 
kleinen MCU machen. Is doch sowieso schnuffiger weil man dann jede Menge 
nette Spielereien noch per SW mit einbauen kann, wenn man schon ne 
Dimmung fuer ne 7-Segment-Anzeige braucht :P Und wenn man nen 
Dreh-Encoder nimmt (ok das bissel teurer) braucht man auch keinen ADC.

Autor: MaWin (Gast)
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> PWM möcht ich nicht, weil zu aufwändig.

Och Kindchen, was ist an

  +--100kPoti------+-- +
  |     |          |
  |     |  +-----+ |
  +-|<|-+--|7   8|-+
  | 1N4148 |NE555|
  +--------|2    |
  +--------|6 1 3|---- STROBE bzw. BLANK EIngagn der 7-Segment Decoder
  |        +-----+
 47nF         |
  +-----------+------- -

aufwändiger als an:

  +------+---- ...12x... ---+-------+-- +
  |      |                  |       |
 10R    10R                10R     10R
 E|     E|                 E|       |E
  >|--+  >|--+              >|--+--|< 15 x BC556 PNP
  |   |  |   |              |   |   |
  |   +--(---+-- ...... ----(---+   |
  |      |                  |       |
  |      |                  |     5kPoti
 LED1   LED2              LED14     |
  |      |                  |      220R
Ausgänge der 7-Segment Decoder      |
                                  Masse

?!?

Eine EINZELNE Stromquelle funktioniert natürlich nicht, denn die würde 
genau so viel Strom durch 1 LED wie durch 14 treuben, 14 wären also viel 
dunkler.

(und natürlich liesse sich der PWM Einsteller mit noch weniger 
Bauteilena fbauen, aber dann jammerst du wieder weil du's nicht 
verstehst).

Autor: mhh (Gast)
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Reinhard Kern schrieb:
> das ist eine sehr ungünstige Lösung: die Vorwiderstände dienen ja auch
> zum Ausgleich von Unterschieden zwischen den Segmenten. Wenn man die
> Spannung immer weiter verringert, kommen die Unterschiede immer mehr zum
> Tragen, besonders bei heruntergedimmter Anzeige kann das scheusslich
> aussehen.

Kein Wenn ohne Aber.  :)

Die Grenzen min zu max sind natürlich nicht so toll und abhängig davon, 
ob z.B. 5V oder 12V als Betriebsspannung dienen. Aber Recht hast Du 
schon mit dem Gegenargument.

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