Zenerdioden haben zu niedrige Sperrspannung

OP #1826822
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Hi,

ich habe hier jeweils 5x die dicken 1,3W Zenerdioden von Reichelt mit 
den Sperrspannungen 3,3; 3,6; 3,9; 4,3; 4,7...

Die brauche ich, um ein Kondensatornetzteil für einen Strom von 5mA und 
eine Spannung von 3,3V aufzubauen, also nahm ich die 3,3V Zenerdiode. 
Seltsamerweise hatte das Netzteil dann nur 2,7V, d.h. die Sperrspannung 
der 3,3V Zenerdiode beträgt auch nur 2,7V und nicht 3,3V? Ebenso 
verhalten sich alle Dioden außer die 4,7er. Immer ist die Sperrspannung 
ein paar zehntel Volt niedriger als angegeben. Nur die 4,7er kam mit 
4,66V tatsächlicher Sperrspannung recht nahe an den Nennwert ran.

Ist das normal? Hab ich Zenerdioden aus ner komischen Charge? Dieses 
Verhalten fällt mir heute übrigens nicht zum ersten mal auf.

mfg PoWl
#1826840
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Bei Wikipdia steht dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Zener-Diode
>Bei Avalanche-Dioden ist der Knick der Kennlinie stärker ausgeprägt.

Ich habe ein paar USB-Devices mit dem 
http://obdev.at/products/vusb/projects.html "V-USB" gebaut. Ein 
USB1.1-Client wird da in Software implementiert. Da verwenden die 
teilweise auch 3,6V Zenerdioden um
die Bus-Spannung auf 3,3V zu begrenzen.

mfg mf
#1826961
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Was man daran gut erkennt: Wer Z-Dioden unterhalb von ca. 5V verwendet, 
der muss entweder sehr tolerant gegenüber der Spannung sein, oder 
betreibt sie bei weitgehend konstantem Strom.

Das passt auch ganz gut zur Technik, denn bei ca. 5V wechselt der 
zuständige Effekt, bis dahin Zener-Effekt, darüber Avalanche-Effekt. 
Drum heissen die Dinger summarisch auch Z-Diode, nicht wie oft genannt 
Zenerdiode.

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